KURS: GEHTECHNIK
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Das sichere, gesunde und kraftsparende Gehen im Gebirge und anderen naturnahen Regionen. Kursstruktur und -notizen.

 

Gehtechnik, Abstieg im SchneeGehtechnik

Wandern im Quadrat Ich biete auch individuelle Kurse zum Thema Gehtechnik an, für Gruppen oder Einzelpersonen. > E-Mail

Gehtechnik Lehrplan

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Gehtechnik, KörperschwerpunktBegrüßung, Einleitung

Gehtechnik muss man lernen und üben

Wissensvermittlung an Teilnehmer

Wandern im Quadrat 1. sicheres Gehen

Übung: Fluss überqueren

Ziel? Vermeidung von Unfällen und Verletzungen

Schuhwerk, Vorbildfunktion des Führers

Körperschwerpunkt über der Sohle: aufwärts, abwärts, seitlich.

Gleichgewichtsunterstützung durch Stöcke.

von oben belasten (Steine, Kisten)

schmale Tritte: vordere Innensohle, Hacke

Absatz, Sohlentaille einsetzen

seitlich, rückwärts absteigen, Hocke. variieren!

Routenwahl - nicht verleiten lassen

häufige Fehler:

Springen

unkontrolliertes Aufsetzen (Festigkeit, Hocke)

Hektik, mangelnde Ruhe

Wandern im Quadrat 2. schonendes Gehen

Übung: hohe Stufe

Ziel? Vermeidung von Dauerbelastungsproblemen und Verschleiß

berab:

Hacke, Spitze, Fuß

in Hocke gehen!

Muskulatur statt Gelenke (Pausen!)

Trippeln, Variation

Schuhe fest schnüren

Voraussetzung: sicher gehen!

Stöcke

bergauf: Kraft sparen für schonenden Abstieg

häufige Fehler:

gestreckte Körperhaltung (auch durch zu lange Stöcke)

Seemannsgang

zu schnell, zu hektisch, zu unkontrolliert

zu große Stufen

Abkürzen

Gehtechnik, AufstiegWandern im Quadrat 3. ausdauerndes Gehen

Übung: Route wählen

Ziel: den eigenen Radius erweitern, Natur erleben ohne Qual, Kraftreserven für Sicherheit und schonendes Gehen erhalten

kleine Schritte, gestreckte Beinhaltung

große Stufen meiden, lieber Umwege machen

Serpentinen ausgehen: je länger der Weg, desto geringer die Steigung.

Routenwahl, von Block zu Block tänzeln

Pendelgang

sicher Gehen spart Kraft

Puls gleichmäßig halten, nur so schnell gehen, dass man noch durch die Nase atmen kann

Schritte mit Atem synchronisieren.

20 Min. Warmlaufen

Das Tempo sollte so gewählt werden, dass jeder Teilnehmer der Gruppe es schaffen würde, bis zum Abend ohne Pause durchzuhalten.

Pausen

Trinken, Fotos, Blümchen

Kraft einteilen, auch über ganze Woche

Ältere brauchen länger

keiner darf erschöpfen

häufige Fehler:

bei Steigungen schneller werden

zu große Schritte: Kraft statt Ausdauer

ungünstige Route

anfangs zu schnell

Gruppe einholen

Wandern im Quadrat 4. Gehen mit Stöcken

Übung: Liegestütz

Ziel: Entlastung der Beine

richtig oder garnicht

komplexe Technik

Grundlage: gute automatisierte Gehtechnik

Gehtechnik vor Stockeinsatz

Länge einstellen, unten zuerst

Pflege der Mechanik

Griffe fassen

Aufstieg: ausdauernd gehen

Spitzen nach hinten

Federung feststellen

Abstieg: gelenkschonend gehen

Spitzen nach vorn

Gewicht auf Stöcke

mit Zusammenschieben rechnen

Gefahren:

Stolpergefahr

Zusammenschieben, auseinanderziehen (losdrehen im Schnee). Außenverschluss, individuelle Stöcke.

Verletzungsgefahr: Spitzen nach vorn/unten. Abstand halten!

Gettechnik, steile Plattenweitere Nachteile:

Verschlechterung der Gehtechnik

Verschlechterung des Gleichgewichtsgefühls

an Eng- und Kletterstellen hinderlich

an heiklen Stellen Hand aus der Schlaufe nehmen

Im Jugendalter Stöcke zu verwenden, ist nicht sinnvoll, da vorerst die individuelle Gehtechnik geschult werden sollte.

= Stöcke bewusst öfter mal in die Hand nehmen, vor allem da, wo man sie eh nicht sicher einsetzen kann (grobe Blöcke, enge Stellen, Kletterpassagen ...)

weitere Vorteile:

Atmung

Schulterverspannung

gleichmäßige Belastung, trainiert ganzen Körper

Schwellungen in Armen reduziert

Unterstützung des Gleichgewichts

psychische Unterstützung

Schutz vor Ausgleiten, Abrutschen

Hilfe beim Überqueren von Bächen, Felsspalten oder Geröllpassagen

Seitstütz: beide Stöcke zusammen nehmen und wie einen Pickel mit Seitstütztechnik benutzen

Schiene bei Knochenbrüchen

häufige Fehler:

zu aufrechte Körperhaltung

Stöcke zu lang

kein Druck auf die Stöcke

zu großer seitlicher Abstand

unpräzises Aufsetzen

angewinkelter Ellenbogen

mit Koordination von "4 Beinen" überfordert

zentrale Frage: entlasten die Stöcke?

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    von Andreas Happe