Wildtiere in Afrika
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Gefahren und Verhalten auf Trekkingtouren und Safaris in wildreichen Gegenden Afrikas.

(Letzte Änderung: 09.12.2009 )

Gefahren und Verhalten
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Die Gefahren lassen sich minimieren, wenn man den Tieren den nötigen Respekt entgegenbringt. In der Regel ist der Mensch für die meisten Wildtiere relativ uninteressant. Unfälle resultieren meist daraus, dass sich das Tier bedroht fühlt oder das Tier überrascht wird. Häufig schneidet man auch unbewußt dem Tier den Fluchtweg ab. Also: Abstand halten und unübersichtliches Gelände meiden!

Dass nachts Elefanten, Rhinos, Hyänen und Flusspferde um die Zelte schleichen, ist relativ normal. Die meißten Unfälle passieren bei Bootsfahrten (in kleinen Booten) und nächtlichen Begegnungen mit Flußpferden, Begegnungen zu Fuß mit Büffeln oder an flachen Ufern mit Krokodilen.

Den Hinweisen der Einheimischen sollte man unbedingt folgen!

Masai MaraGrundregeln:
Nicht zu nah an Tiere heranfahren (besonders Elefanten, Nashörner).
Nie wegrennen. Flucht löst den Jagdtrieb aus (besonders Raubtiere, Elefanten).
Nicht zwischen eine Herde geraten (bes. Elefanten).
Nahrungsmittel und Getränke luftdicht verpacken.
Unübersichtliche Gegenden meiden oder mit Fahrzeug bereisen.

Elefanten:
Keine Früchte im Wagen haben.
Nie zwischen Kühe und Junge geraten.

Flusspferde:
Nie zwischen Tier und Wasser aufhalten.
Nachts nicht herumlaufen. Die Tiere grasen nachts und legen dabei weite Strecken zurück.
Wenn Flußpferde neben dem Zelt grasen, besteht keine Gefahr. Aber: Zelt nicht verlassen.
Blitz und Taschenlampe vermeiden.
Vorsicht bei Bootsfahrten.

Nashörner:
Weiträumig umgehen!
Auch mit dem Auto nicht zu nah ran.

Büffel:
Keine Gefahr im Fahrzeug.
Vorsicht bei Fußsafaris. Büffel weiträumig umgehen. Auf Hinweise der Einheimischen achten!

Löwen, Leoparden:
Nie wegrennen.

Paviane, Milane:
Stehlen Essen. Besonders gegen Paviane nicht wehren!

Krokodile:
Vorsicht an flachen Uferböschungen.
Keine Gefahr nachts im Camp. Krokodile bleiben am/im Wasser.

Schlangen:
Augen auf! Schauen, wo man hintritt.
Keine Steine umdrehen.
Büsche und vegetationsreiche Felslandschaften meiden.
In unübersichtlichem Gelände Fest auftreten.
Vor Zeltaufbau im großen Umkreis mit Stöcken auf den Boden schlagen.

Skorpione:
Morgens Schuhe ausschütten.

Wandern im Dreieck Siehe auch Gifttiere.

Literatur
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Kosmos Naturreiseführer Ostafrika. Flora und Fauna, gut für Einsteiger.

Kosmos Naturreiseführer Südliches Afrika. Dito.

Safari-Handbuch Afrika. Reise Know How.

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