WATZMANN, KÖNIGSSEE, STEINERNES MEER ...
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren

 

... der mystische Berg ... der dunkle Fjord ... zerklüftete Karstgebiete - die Berchtesgadener Alpen sind eine Traumlandschaft in den (überwiegend) bayerischen Alpen.

Auf dem Watzmannkamm

Viele schöne Klettersteig-Touren im gesamten Alpenraum mit Topo,
z.B. Ferrata Alpspitze, Höhenglücksteig, Mindelheimer Klettersteig
 
 

TIPP: Watzmann-Trek, 8 Tage von Hütte zu Hütte um Königsee, Steinernes Meer und auf den Watzmann - mit Wikinger Reisen.

Allgemeines und Spezielles

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Meiner Meinung nach ist die Region um Watzmann und Königssee eine der schönsten Regionen der Alpen. Schroffe Kalkgipfel, klare Bergseen und grüne, im Herbst gelbliche Wälder ... und trotz des Massentourismus am Nordende des Sees gibt es im Nationalpark viele einsame Wandergebiete. Mögen sich die Bewahrer weiterhin gegen die Zerstörer durchsetzen!

Wandern im Quadrat Der schönste Berg ...

... ist aus meiner Sicht das Schottmalhorn, wenn man es von der Terrasse des Kärlingerhauses aus betrachtet. Am besten blickt man über eine Tasse Kaffee, ein Stück selbstgebackenen Kuchen und den Funtensee hinweg.

Wandern im Quadrat Der schönste See ...

tja, da fällt die Wahl schwer ... aber ich würde sagen: der Obersee!

Wandern im Quadrat Tiersichtungen:

Viele Murmeltiere kann man sehen rund um die Wasseralm, rund ums Kärlingerhaus, rund um Trischübl. Gämsen sieht man oft zwischen Grünsee und Kärlingerhaus, rund um den Trischüblpass. Steinböcke sieht man bei den Teufelshörnern und im Hagengebirge. Hirsche, besonders zur Brunftzeit im September ein Erlebnis, sieht man auf der Wiese bei der Wasseralm. Adler sieht man manchmal bei der Stubenalm. Fotos unter > Alpen-Tiere.

Wandern im Quadrat Berchtesgaden

... siehe > Berchtesgaden

Tourenvorschläge Wandern, Bergsteigen

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Wandern im Quadrat Watzmann (2-3 Tage):

Super Ziel für den Anfang der Saison. Besonders schön mit Bootsfahrt über den Königsee, Aufstieg über Rinnkendlsteig (gut 3:00 h) von St. Bartolomä zur sehr netten Kürointh-Alm (Übernachtung möglich). Weiter zum Gipfel (Hocheck, + 4:00 h) und Pause oder Übernachtung beim Abstieg im Watzmannhaus. Leider sehr gut besucht, besonders am Wochenende!

Wandern im Quadrat Königsee - Runde (3-4 Tage):

Mit dem Boot von Königsee Dorf zum Südende des Sees (Sallet-Alm). Aufstieg zur Wasseralm (privat bewirtschaftet) - Grünsee - Funtensee (Kärlingerhaus, AV, bewirtschaftet) - St. Bartholomä (Einkehr, aber keine Übernachtung) - Kuroint-Alm (privat bewirtschaftet) - Königsee Dorf.

Wandern im Quadrat Königsee - Watzmann - Runde (4-7 Tage):

Mit dem Boot von Königsee Dorf zum Südende des Sees (Sallet-Alm). Aufstieg zur Wasseralm (privat bewirtschaftet) (4-5:00 h) - Grünsee - Funtensee (Kärlingerhaus, AV, bewirtschaftet) - Riemannhaus - Ingolstädter Haus (AV, bewirtschaftet) - Wimbachgries-Hütte (bewirtschaftet) - Wimbachschloss (Einkehr, aber keine Übernachtung) - Wimbachklamm - Berchtesgaden.

... Variante mit Aufstieg zum Watzmann: ... Wimbachklamm - Kühroint-Alm - Watzmannhaus - Hocheck - Watzmannhaus - Schönau. + 1-2 Tage.

... Variante über St. Bartolomä: ... Wimbachgrieshütte - Trischübel-Pass - St. Bartolomä (evtl. Boot nach Königsee) - Rinnkendlsteig (für Geübte) - Kühroint-Alm - Schönau/Ramsau. Sehr (!) schöner Weg!

Wandern im Quadrat Königsee - Gotzenalm - Wasseralm - Salet - Königsee (2-3 Tage):

Tolle Blicke auf Königsee, Watzmann, Hochkönig usw. Zwei empfehlenswerte Übernachtungshütten: Gotzenalm und Wasseralm. Rückfahrt im Boot über St. Bartholomä.

Route:

Königsee - Gotzenalm (4:30-5:00 h, +1.100 hm). Start am Parkplatz Königsee über Talstation Jennerbahn. Weiter gut beschildert (Weg 493) zur Königsbachalm. Kurz nach Osten hinauf und über Weg 497 an Priesbergalm vorbei, über den Hirschenlauf (495) zur Almstraße (493). Auf dieser das letzte Stück zur Gotzenalm.

Gotzenalm - Wasseralm (3:30-4 h, -500/+300 hm). Auf Weg 493 über Alm und durch Lärchenwald ins Landtal. Weiter auf Weg 416 zuerst abwärts, dann auf und ab. Fantastische Blicke auf Obersee und Königsee.

Wasseralm - Salet (2:30 h, -800 hm). Auf Weg 424 steil hinunter zur Fischunkel und nach Salet. Per Boot über St. Bartholomä nach Königsee Dorf.

Wandern im Quadrat Wiederroute (die kleine Ostwand)

Die Wiederroute auf den Watzmann ist eine tolle Klettertour im Schwierigkeitsbereich III, die man zur Watzmannüberschreitung verlängern kann. Diese landschaftlich eindrucksvolle Klettertour führt vom Watzmannkar durch die Ostwand direkt auf die Mittelspitze. Weiterlesen unter blog.berchtesgadener-land.com

Schwarzensee, WatzmanntrekWandern im Quadrat Watzmann-Trek

... siehe unter > Watzmanntrek

Wandern im Quadrat Weitere Touren in der Umgebung von Berchtesgaden

siehe unter ...

> Berchtesgaden (Wochenendtouren)

> Königssee

> Steinernes Meer

> Untersberg

> Hochkalter

> Reiteralm

Watzmanntrek

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... siehe jetzt Extraseite > Watzmanntrek

Tourenplanung

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Wandern im Quadrat Alpine Auskunft Berchtesgaden (DAV)

Hilfe bei der Tourenplanung und Informationen über Hütten, Schnee-, Wetter- und Wegeverhältnisse. Vermittlung von Übernachtungen und Bergführern. Juni - September, Montag - Freitag, 16 - 18 Uhr. fon 0049/8625/9764615, E-Mail-Auskunft ganzjährig unter alpine-auskunft@dav-berchtesgaden.de

> KnowHow Tourenplanung

> Karten und Führer

Klettersteige um Watzmann, Göll, Hochkalter & Untersberg

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siehe > Klettersteige Berchtesgaden

Watzmann

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Der sagenumwobene Watzmann ist das zentrale Bergmassiv der Berchtesgadener Alpen. Er liegt im Südosten Oberbayerns im Nationalpark Berchtesgaden in den Gemeinden Ramsau und Schönau am Königssee. Das bekannte Massiv hat seinen höchsten Punkt in der Watzmann-Mittelspitze (2713 m). Der Watzmann ist Deutschlands vierthöchster Gipfel oder dritthöchstes Bergmassiv und der höchste Berg, der mit seiner Basis vollständig auf deutschem Boden steht. Auf der bekannten Ansicht von Berchtesgaden aus, mit dem "Großen Watzmann" rechts und dem "Kleinen Watzmann" (Watzmannfrau) zur Linken, dazwischen die Watzmann-Kinder, beruht die > Watzmannsage.

Der Watzmann ist nach den Gipfeln des Hochkönigstocks (bis 2941 m) die höchste Erhebung der Berchtesgadener Alpen. Der Zugang erfolgt meist von Norden ausgehend vom Ramsauer Ortsteil Wimbachbrücke oder Hinterschönau Parkplatz Hammerstiel über das Watzmannhaus (1928 m) und Hocheck (2651 m); Ramsau bzw. Schönau liegen als Talorte über 2000 Höhenmeter unter dem Gipfel - damit weist der Watzmann eine für die Ostalpen sehr bemerkenswerte Höhendifferenz auf, die sogar alpenweit oft nur von Viertausendern übertroffen wird.

Durch den Watzmanngrat ist die Mittelspitze mit der Südspitze (2712 m) (früher auch: Schönfeldspitze) und dem Hocheck (2651 m) verbunden. Abgesehen von diesen drei Haupterhebungen des Massivs finden sich noch einige Nebengipfel, von denen der Kleine Watzmann ("Watzmannfrau", 2307 m), der bedeutendste ist. Die Watzmannkinder schließen das Watzmannkar am oberen Ende ab (der Sage nach sind es sieben; jedoch sind nur fünf als eigenständige Gipfel ausgeprägt: 1.Kind 2247 m, 2.Kind 2230 m, 3.Kind 2165 m, 4.Kind mit 2270 m die Watzmann-Jungfrau , 5.Kind 2225 m).

Wandern im Quadrat Watzmannüberschreitung:

Eine der lohnendsten und eindrucksvollsten Gratüberschreitungen der Ostalpen ist die Überschreitung des Watzmanngrates, kurz "Watzmann-Überschreitung" genannt. Dabei werden die drei Gipfel des Hauptkammes, Hocheck , Mittelspitze und Südspitze meist von Norden nach Süden überschritten. In der Regel wird diese Tour so durchgeführt, dass man am ersten Tag vom Tal (Wimbachbrücke, Parkplatz Hammerstiel, Königssee-Rodelbahn oder St. Bartholomä kommen als Ausgangspunkt in Frage) zum Watzmannhaus aufsteigt, dort übernachtet und am nächsten Tag die Überschreitung angeht.

Vom Watzmannhaus wandert man zunächst zum Hocheck hinauf, überwindet dann den exponierten und ziemlich langen Grat, dessen höchste Erhebung die Mittelspitze ist, und erreicht dann die Südspitze. Von der Südspitze, wo der Grat endet, führt ein steiler und steinschlaggefährdeter Pfad durch beeindruckende alpine Landschaftsformen hinab ins Wimbachgrieß, einem gigantischen Schuttstrom, über den man auf einem einfachen Wanderweg parallel zum Watzmannstock wieder nach Norden in die Zivilisation zurückwandern kann. Alle Etappen zusammengerechnet benötigt man etwa 12-17 Stunden reine Gehzeit (vom Tal ausgehend über die Gipfel und wieder ins Tal zurück), abhängig von der Anzahl der Überschreiter, die an schönen Herbsttagen in die Hunderte geht. Sportlich Ambitionierte können jedoch das ganze Pensum auch an einem Tag oder sogar in weniger als sieben Stunden absolvieren.

Bis zum Watzmann-Hocheck verlangt der Weg nur selten die Zuhilfenahme der Hände und ist für jeden konditionsstarken trittsicheren Bergwanderer ohne größere Probleme zu meistern. Allerdings sollte man gut auf die Wegmarkierungen achten. Hier haben sich schon so viele Leute verstiegen, dass es viele verlockende Pfade gibt, die aber oft schwieriger werden, oder in Steinschlaggefahr ausarten. Am Hocheck-Gipfel (der interessanterweise zwei Gipfelkreuze aufweist) beginnt jedoch schlagartig der ausgesetzte Grat, der den Weiterweg eine Kategorie schwieriger macht. Die Markierungen führen meist knapp unterhalb, manchmal jedoch auch direkt auf der Gratschneide über die Mittel- zur Südspitze, oft mit sagenhaften Tiefblicken direkt in die Ostwand und zum Königssee hinab. Durch die vielen Begehungen sind die Felsen ziemlich speckig abgewetzt und dementsprechend rutschig. Bei Nässe, Schnee, Eis, Gewitter oder Nebel verwandelt sich der Grat schnell in ein sehr gefährliches Terrain, auf dem schon erfahrene Bergsteiger ihr Leben verloren haben. Bei schönem Wetter ist die Tour allerdings ein Genuss, denn auch wenn hier alpine Erfahrung gefragt ist: Die Schwierigkeiten übersteigen nie den zweiten Grad der UIAA-Skala. Sportliche Bergwanderer, die trittsicher und schwindelfrei sind, sollten damit also keine Probleme haben; außerdem sind fast alle heiklen Stellen durch Drahtseile, Eisenstifte oder in den Fels gehauene Stufen entschärft. Die Benutzung eines Klettersteigsets zur Sicherung ist (insbesondere bei Nässe und Vereisung) dringend empfohlen. Einige Bergsteiger nehmen extra für den steilen Abstieg über die Südflanke einen Helm mit, da es hier bei vielen Begehern stellenweise zu Steinschlag kommen kann. Während die Mittelspitze ein sehr schroffer, ausgesetzter Gipfel ist, auf dem schnell Platzmangel entsteht, ist die Südspitze dagegen ein geräumiger, relativ ebener Gipfel, der mit seinem Rundumblick (vor allem zum direkt gegenüberliegenden Steinernen Meer) der vielleicht schönste Aussichtsgipfel des Watzmannmassivs ist. Die kleine Glocke im Gipfelkreuz der Südspitze darf gemäß der Tradition nur von Bergsteigern geläutet werden, die über die Ostwand aufgestiegen sind! An schönen Sommertagen sind verständlicherweise viele Dutzend Bergsteiger am Watzmanngrat unterwegs; dabei kann es zu Stauungen an manchen Gratstellen kommen.

Es lohnt sich, vom Watzmannhaus bereits nachts aufzusteigen, um dann bei Sonnenaufgang als Erster auf dem Hocheck zu stehen. Alternativ kann man auch in der offenen Unterstandshütte am Hocheck übernachten (keine Lager, nur Holzbänke). Diese kleine Hütte ist jedoch bei Gewitter lebensgefährlich, da sehr exponiert. Vor dem weiteren Aufstieg vom Watzmannhaus sollte man sich vergewissern, ob die Plätze nicht möglicherweise schon belegt sind. Des Weiteren kann es sehr nützlich sein, sich bereits vor der Tour über den Zustand des Grates zu informieren, denn die Verhältnisse sind oft nur schwer vorherzusagen: Während beispielsweise im Jahrhundertsommer 2003 die Überschreitung bereits Anfang Juni fast ohne Schneekontakt möglich war, wartete der Grat Anfang September 2003 (also eigentlich zur besten Jahreszeit) mit gefährlichem Blankeis auf; doch kann es auch durchaus vorkommen, dass der Grat selbst Ende Oktober oder sogar Anfang November (z.B. 2005) noch völlig schneefrei und trocken ist.

Watzmannüberschreitung
zum mVergrößern klicken!

Watzmann-Überschreitung bei Via-Ferrata.de

Wandern im Quadrat Watzmann-Ostwand:

Mit 1800 m höchste Wand der Ostalpen. Sie wurde 1881 erstmalig vom "Kederbacher" (Johann Grill) durchstiegen. Bisher über 100 Tote bei Durchsteigungsversuchen. Das sind mehr Todesopfer als bei der Eigernordwand - allerdings kommen auch viel mehr Bergsteiger hierher, oft ohne die nötigen Fähigkeiten. Die Wand ist ein Irrgarten. Die Route (Hauptroute = Berchtesgadener Weg) ist nicht so schwer zu Klettern (III), braucht aber gute Orientierung und Kondition (6 - 8:00 h Kletterei). Viele scheinbar gute Wege verleiten zum Verlassen der Route, ausgetretene Verhaue führen in die Irre. Nach dem Aufstieg folgen noch 1400 m Abstieg zur Wimbachgrieshütte. Stein- und Eisschlag, Wetterstürze (was sich im Westen zusammenbraut kann der Kletterer nicht sehen), Rinnen die sich bei Regen in Bäche verwandeln, sowie zu Eis gefrierender Regen, der die Felsen glasiert gehören zu den besonderen Gefahren der Wand. Seit 1953 gibt es im oberen Teil der Wand eine Biwakschachtel.

Die Eiskapelle ist ein Minigletscher mit Höhle. Der Watzmann hat auch eine Westflanke, die fast mit der gleichen Wandhöhe wie die Ostwand gegen das Wimbachtal hin abbricht, jedoch als Bergsteigerwand recht unbekannt ist. Wegen ihrer größerer Brüchigkeit ist sie nicht so attraktiv wie die Ostwand und weist keine einzige bekannte Route auf. Manch einer hat sie schon - auch im Abstieg - durchstiegen, aber letztendlich ist die Watzmann-Westflanke ein von vielen ignorierter weißer Fleck auf der Landkarte.

Wandern im Quadrat Watzmanngletscher:

Bei dem bereits von Berchtesgaden aus sichtbaren Watzmanngletscher im oberen Watzmannkar handelt es sich nicht um einen Gletscher im eigentlichen Sinne, sondern um ein Toteisfeld, da keine Fließbewegung zu verzeichnen ist.

Wandern im Quadrat Andere Gipfel des Watzmannmassivs:

Der bedeutendste Gipfel des Watzmannmassivs nach den Hauptgipfeln ist sicherlich der Kleine Watzmann (auch Watzmannfrau) (2307 m). Dieser formschöne Gipfel ist nicht ganz leicht zu erreichen. Der einfachste Weg führt von der Kührointalm von Norden auf den Gipfel, dabei sind an ein paar Stellen kleine Kletterpassagen (bis zum zweiten Grad) zu meistern. Eine davon, der sogenannte Gendarm, ist sehr ausgesetzt und verlangt Schwindelfreiheit. Abgesehen davon gibt es kein größeres Problem, allerdings gibt es hier im Gegensatz zum Großen Watzmann weder Drahtseilsicherungen noch deutliche Markierungen. Überhaupt findet der Bergsteiger hier eine viel größere Einsamkeit als am viel bekannteren Großen Watzmann, sowie eine atemberaubende Landschaft. Sehr markant ist die Westwand des Kleinen Watzmann, die schon viele Tausend Wanderer, die beim Aufstieg zum Watzmannhaus die Falzalm erreichen, beeindruckt haben dürfte. Diese annähernd senkrechte Wand ist die bedeutendste Kletterwand am Watzmann. Es gibt hier Dutzende Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade.

Boot Watzmann, KönigsseeWeitere Kletterrouten finden sich hauptsächlich an den Südabstürzen der Watzmannkinder sowie an den Ostwänden von Hocheck und Mittelspitze. Besonders erwähnenswert ist dabei die Wiederroute durch die Ostwand der Mittelspitze, die eine landschaftlich sehr eindrucksvolle Kletterei in den unteren Schwierigkeitsgraden darstellt. Der Mooslahnerkopf ist ein sehr schöner Aussichtsgipfel oberhalb von Kühroint, allerdings ist er strenggenommen nur eine untergeordnete Erhebung im Kamm, der vom Kleinen Watzmann ostwärts hinabzieht. Das Falzköpfl ist noch untergeordneter - steht doch das Watzmannhaus auf seinem Haupt, von einem Gipfel im eigentlichen Sinn spricht hier also niemand mehr. Als wenig bekannte Erhebung wird die Grießspitze (2257 m) im Südwestgrat der Watzmann-Südspitze nur selten betreten. Die Hirschwiese (2114 m) ist dagegen ein beliebter Aussichtspunkt ganz im Süden des Massivs, auf den ein Wanderweg vom Trischübelpaß, der Nahtstelle zum Steinernen Meer, heraufführt. Von der Hirschwiese zieht ein einsamer Kamm ostwärts, er trägt den Großen Hachelkopf (2066 m), der selten bestiegen wird, aber wunderbare Einblicke in die Watzmann-Ostwand erlaubt. Als kleinster und ziemlich weit vorgelagerter Gipfel darf der Grünstein (1304 m) nicht vergessen werden. Er ist aus dem Tal in kürzester Zeit erreichbar, bietet schöne Tiefblicke ins Berchtesgadener Land und ist daher touristisch sehr beliebt.

Wandern im Quadrat Eiskapelle:

Bei der Eiskapelle dürfte es sich um das am niedrigsten gelegene ganzjährig vorhandene Schneefeld der Alpen handeln. Ihr unteres Ende liegt auf 930 Meter Höhe im oberen Eisbachtal und ist in etwa einer Stunde Fußmarsch von St. Bartholomä am Königssee erreichbar. Die Eiskapelle speist sich aus den gewaltigen Lawinen, die im Frühjahr die Ostwand des Watzmanns hinabstürzen und sich im Wandwinkel sammeln. Bisweilen bildet sich ein torartiges Gewölbe im Eis an der Stelle, wo der Eisbach aus der Eiskapelle hervortritt. Vor dem Betreten wird dringend gewarnt, es hat hier durch herabstürzendes Eis bereits Tote gegeben.

Wandern im Quadrat Links Watzmann:

Watzmann.de

Tourenbeschreibung der Watzmann-Überschreitung mit Topo, Karte und Fotos

Königssee, Obersee & St. Bartholomä

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... siehe Extraseiten > Königssee

Steinernes Meer & Funtensee

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... siehe Extraseiten > Steinernes Meer

Untersberg

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siehe Extraseite > Untersberg

Nationalpark Berchtesgaden, Flora & Fauna

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GemsenEin Großteil der Region ist zusammengefasst im einzigen alpinen Nationalpark Deutschlands. 1978 gegründet.

Widerstand der Lokalpolitiker und weiter Teile der Bevölkerung. Polemische Auseinandersetzung, Drohungen ... Viele wollten eine stärkere Erschließung der Region durch Seilbahnen (z.B. zum Watzmannhaus oder von St. Bartolomä zum Watzmann) und andere touristische Infrastruktur (Bus-Shuttles auf Asphaltstraßen, Skiabfahrten nach Ramsau, 1967 geplant für die Olympia-76-Bewerbung). Heute stehen viele Menschen der Region hinter ihrem Park, viele andere wollen immer noch eine stärkere Ausbeutung des Naturraumes.

Der Watzmann hat aufgrund seiner großen Höhendifferenzen und der großen ökologischen Vielfalt eine besonders artenreiche Pflanzen- und Tierwelt. Dabei werden die Tieflagen besonders von montanen Buchenwäldern dominiert, welche in subalpine Mischwälder übergehen. Die obere Waldstufe wird bestimmt durch Nadelgehölze, vor allem durch Fichte, Lärche und Zirbe. Allerdings wurden diese natürlichen Wälder vor allem auf der leicht zugänglichen Nordseite des Massivs wegen des starken Holzbedarfs der Berchtesgadener Saline durch Fichten-Monokulturen ersetzt. Der Wald wird heute in weiten Teilen sich selbst überlassen und wird mit den Jahren natürlicher. Wald und Weide sind im Gegensatz zur früheren Waldweide heute getrennt. Die aufgeforsteten Fichten weichen in der Kernzone des NP langsam dem natürlichen Mischwald.

Ab einer Höhe von etwa 2000 Metern ist kein Waldwuchs mehr möglich. Hier dominieren Zwergstrauchheiden, die beispielsweise aus der Bewimperten Alpenrose (Rhododendron hirsutum) gebildet werden, Latschen- und Grünerlengebüsche, Rasengesellschaften (Blaugras-Horstseggenrasen, Rostseggenrasen und Polsterseggenrasen) sowie Felsspalten- und Felsschuttgesellschaften.

Im Nationalpark und auch speziell am Watzmann kommen zahlreiche Pflanzenarten der Ostalpen vor, die im übrigen bayerischen Alpenraum fehlen, etwa das Wilde Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens), die Schneerose (Helleborus niger), Einseles Akelei (Aquilegia einseleana), Clusius-Schlüsselblume (Primula clusiana), Bursers Steinbrech (Saxifraga burseriana), den Dolomiten-Mannsschild (Androsace hausmannii), das Tauernblümchen (Lomatogonium carinthiacum), den Österreichischen Bärenklau (Heracleum austriacum) und das Eberrauten-Greiskraut (Senecio abrotanifolius).

Die Tierwelt des Watzmann sowie des gesamten Nationalparks Berchtesgaden ist geprägt durch verschiedene Huftiere wie das Reh, Rot- und Gamswild. Der Wildbestand - natürliche Feinde fehlen weitgehend - wird stark reguliert, um den Wald zu schonen. Hinzu kommen alpine Tiere wie das Murmeltier, der Schneehase, das Auerhuhn und das Birkhuhn sowie das Alpenschneehuhn und das Haselhuhn, der Steinadler (etwa 30 Steinadler im NP, sie fressen Gämsen, Murmeltiere, Schneehühner und Schneehasen), der Alpensalamander sowie die schwarze Kreuzotter. Der Steinbock kommt gelegentlich als Wechselwild aus dem Hagengebirge/Röth vor. Viele weitere Arten von Vögeln und natürlich auch Insekten sind in den verschiedenen Höhenlagen des Watzmann anzutreffen.

Wandern im Quadrat Links:

Nationalpark Berchtesgaden

Berg-Hütten

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Berg-Hütten rund um Watzmann, Steinernes Meer, Königssee, Hagengebirge, Hochkalter

Allgemeines zu den Hütten, wie das da so läuft und was Berghütten von anderen Unterkünften unterscheidet siehe > Berghütten

Auf allen Berghütten im Nationalpark Berchtesgaden gibt es - wenigstens einige Paar - Schlappen, so dass man nicht unbedingt selbst welche dabei haben muss.

Toilettenpapier ist auf den Hütten vorhanden.

Selbstmitgebrachtes darf in den Hütten nicht verzehrt werden.

Wandern im Quadrat Blaueishütte

Die Blaueishütte liegt unter dem Blaueisgletscher im Hochkaltermassiv.

Blaueishütte.de

Wandern im Quadrat Carl-von-Stahl-Haus

Carl-von-Stahl-Haus.com

Wandern im Quadrat Gotzenalm

Die Gotzenalm liegt auf 1685 m, auf einem großen Almplateau östlich des Königsees, Mitte Mai - Mitte Oktober bewirtschaftet, 83 Schlafplätze. Vom Dorf Königsee 4-4:30 h, von der Mittelstation der Jennerbahn 3:00 h, von Kessel (Boot) 3:30 h, vom Kärlingerhaus über Wasseralm 8-9:00 h. Aussichtspunkt Feuerpalfen (1741 m). 08652/690900.

Trinkwasser im Waschraum (ein Hahn).

Gotzenalm.de

Wandern im Quadrat Grünsteinhaus

Die Grünsteinhütte liegt in Schönau am Königssee, 0:15 h unterhalb des Grünsteingipfel, einem der schönsten Aussichtspunkte des Berchtesgadener Landes. Hoher Göll und Watzmann sind bestens zu sehen. Man erreicht die schön gelegene Hütte nach ca. 1:30 h Aufstieg vom Königsse oder vom Wanderparkplatz Hammerstiel aus. Vom 1. Mai bis Ende Oktober durchgehend bewirtschaftet. Kein Ruhetag, keine Übernachtung.

Ingolstädter HausWandern im Quadrat Hirschbichl

Hirschbichl: an der deutsch-österreichischen Grenze

Wandern im Quadrat Ingolstädter Haus

  • 2.119 m
  • Hüttenwirte: Familie Rudolf Senninger, Vorderglemm 717, 5753 Saalbach, Österreich.
  • 0043-6582-8353 (Hütte), 0043-664- 8465629 (Tal), info@ingolstaedter-haus.de
  • Betreiber: Sektion Ingolstadt des Deutschen Alpenvereins, Franz Mayr, Ludwigstr. 4, 85049 Ingolstadt
  • Schlafplätze Zimmerlager: 25, Schlafplätze Matratzenlager: 90
  • Waschraum im Keller. Dusche im Erdgeschoss beim Schuhraum, 3 min für 3,50 €, nur eine Dusche für alle.
  • Kein Trinkwasser, Mineralwasser an der Theke zu erwerben (1,5 Liter = 4 €, 2015). Mit Zugabe von Mineraltabletten kann man das Wasser aus dem Hahn trinken.
  • Trockenraum mit kräftiger Leistung in der Bergstation der Materialseilbahn (dort auch am ehesten ein paar Balken Handynetz)
  • offen und bewirtschaftet: Mitte Juni bis Anfang Oktober
  • Winterraum vorhanden, offen
  • Frühstück von 7:00 - 8:00 Uhr. Bei Gruppen oft auch etwas früher möglich. Als Buffet organisiert, sehr vielfältig und lecker. Allerdings u. U. lange Schlangen am Buffet bei voll belegter Hütte. Dann besser um 7:30 anstellen ...
  • Als Lunchpaket können Sie sich Brote schmieren und diese an der Kasse bezahlen. Pro Brotscheibe 0,50 € und ein paar Cent zusätzlich für die Auflage.
  • Im Ingolstädter Haus können Sie ggf. über ihre Geldkarte Bargeld bekommen.
  • was Speisen und Getränke angeht ist dieses Haus nach meinem Gefühl etwas teurer als die anderen auf dem Watzmanntrek
  • Schlappen vorhanden.
  • Trockenraum (der schafft was!)

Direkt-Aufstiege:

  • von Diesbach (676 m): Gehzeit 4:30 Std.
  • von Weißbach, Parkplatz Pürzlbach (1.030 m): Gehzeit 4:30 Std.
  • vom Diesbach-Stausee (1.415 m, Taxi von Weißbach) Gehzeit 3 Std.
  • von St. Bartholomä am Königssee (600 m) Gehzeit 6:30 Std.

Ingolstädter Haus

Wandern im Quadrat Kärlingerhaus

Auch Funtenseehaus genannt. Es liegt sehr schön über dem Funtensee und hat gute Verbindungen zu den anderen Hütten im Steinernen Meer, zum Riemannhaus und zur Ingolstädter Hütte je 3:00 h. Besonders schön ist auch der Weg zur Wasseralm. Der Winterraum ist i. d. R. offen.

  • Schlappen vorhanden
  • Trinkwasser im Waschraum
  • Dusche 3 min für 3 € warm, kalt kostet nix, je eine Dusche für Männer und Frauen.
  • Seife im Waschraum
  • Trockenraum.

Germknödel und selbstgebackene Kuchen sehr empfehlenswert.

Kärlingerhaus.de

Wandern im Dreieck Abstecher:

Feldkogel: Kurze Nachmittagswanderung. Toller Blick auf Königssee und steinernes Meer. Handynetz am Gipfel.

Funtenseetauern (kompass.de)

noch mal Funtenseetauern (roberge.de)

Wandern im Quadrat Kühroint-Hütte

Kleine Nationalpark-Ausstellung.

Bergwandertouren von der Kührointhütte aus:

  • Archenkanzel, flacher, leichter Wanderweg ca. 15 min, wundervoller Aussichtspunkt hoch über dem Königsee
  • Grünstein ca. 1:15 h bis zur Grünsteinhütte auf einem urigen Waldweg und weiter zum Gipfel des Grünstein (+ 0:15 h) mit herrlicher Aussicht über den Berchtesgadener Talkessel
  • Mooslahnerkopf: 1:30 h auf schmalem, steilen Pfad (vorsicht bei Nässe oft sehr rutschig), vom Gipfel herrlicher Rundumblick
  • Watzmannhaus: 1,5 - 2 Stunden über Falzsteig (mit Seilsicherungen, ausgesetzt) über die Falzalm, dann über Serpentinenweg zum Watzmannhaus
  • Mitterkaseralm: 1 Stunde über versteckten kleinen Waldweg durch wilden Lärchenwald; die Abzweigung nach ca. 15 min Weg noch vor dem Abzweig ins Watzmannkar führt nach rechts unterhalb der Falzwand vorbei, etwa auf gleicher Höhe bleibend zur Mitterkaseralm
  • Abstieg (oder Aufstieg) über den spektakulären Rinnkendl-Steig nach (von) St. Bartholomä

Kühroint.com

Wandern im Quadrat Kehlsteinhaus

Kehlsteinhaus.de

Wandern im Quadrat Riemannhaus

Stützpunkt im Süden des Steinernen Meeres. Eingebettet zwischen Sommerstein und Breithorn steht es in der Ramseider Scharte auf 2.177 m Höhe. Hochalpine Wanderungen, alpine Anstiege und Kletterrouten in den Schwierigkeitsgraden II - VIII sind von hier aus erreichbar, außerdem umfangreiche Klettermöglichkeiten (300 m von der Hütte) und Klettersteige in der direkten Hüttenumgebung. Das Riemannhaus ist in der Regel ab Mitte Juni - Anfang Oktober geöffnet.

Das Riemannhaus bietet eine große Sonnenterrasse mit Blick in den Pinzgau, auf die Tauernkette und den Groß Venediger. Besonders lecker schmeckt hier der Kaiserschmarrn, von dem es netterweise auch kleine Portionen (für 5,50 €, reicht für die meisten) gibt. Das Wasser aus dem Hahn ist kein Trinkwasser.

20 Zimmerlager, 100 Matratzenlager und 20 Notlager. An Sitzplätzen stehen innen 100 und außen 70 zur Verfügung. Auf Anfrage ist Gepäcktransport mit der Seilbahn möglich. Je 3:00 h zum Kärlingerhaus bzw. Ingolstädter Haus.

OberseeWandern im Quadrat Saletalm

Keine Übernachtung.

Saletalm.de

Wandern im Quadrat Schneibsteinhaus

Schneibsteinhaus.de

Wandern im Quadrat Traunsteiner Hütte

TraunsteinerHuette.de

Wandern im Quadrat Berggaststätte Vorderbrand

Gemütlicher Berggasthof zwischen Königsee, Kehlstein und Jenner. 08652/2059.

Wandern im Quadrat Wasseralm

DAV, 1416 m, auf der Grenze zwischen Hagengebirge und Steinernem Meer (Röth), 60 Schlafplätze im Lager, bis 1998 Selbstversorgerhütte. Von der Saletalm (Boot) oder der Gotzenalm je 3-4:00 h.

Die Wasseralm ist eine kleine Alpenvereinshütte im entlegenen Kessel der Röth zwischen dem Hagengebirge und dem Steinernen Meer hoch über dem Obersee. Die ehemalige Selbstversorgerhütte (in manchen Karten fälschlicherweise immer noch so eingezeichnet) wird seit 1999 in den Sommermonaten einfach bewirtschaftet und per Hubschrauber versorgt. Unter Kennern der Berchtesgadener Alpen gilt die Wasseralm als einer der schönsten Gegenden im Nationalpark Berchtesgaden. Für Bergsteiger, die mehrtägige Touren unternehmen, ist die Wasseralm ein wichtiger Stützpunkt. Die Hütte liegt am Watzmanntrek und an der Großen Reibn, der langen Skitour oder Trekkingtour vom Jenner über Hagengebirge und Steinernes Meer bis ins Wimbachtal. Die Alm ist sehr beliebt, hat aber nur 60 Schlafplätze. Aus diesem Grund sind Mehrfachübernachtungen nicht immer gestattet und Reservierungen dringend empfohlen.

Keine volle Gastronomie wie auf anderen Hütten. Zum Abendessen gibt es immer den selben leckeren Eintopf, wahlweise mit oder ohne Wurst. Nachmittags oft Kuchen oder anderes Backwerk. Zum Frühstück verschiedene Varianten, abends vorher bestellen! Lunchpaket 6 €.

Ab 2015 auch WC, Waschraum (keine Dusche) und Kläranlage. Vorher Plumpsklo und Waschen nur am Trog oder am Bach mit Badegumpen und kleinem See (Richtung Rötbachfall, hinter einer kleinen Fichtengruppe, nicht immer genug Wasser drin).

Als Tagestour bietet sich eine Besteigung der Teufelshörner, als Nachmittagstour deren Teilanstieg bis zum Teufelshornblick an. Hier kann man mit etwas Glück auch Steinböcke sehen!

  • 1794: Erste schriftliche Erwähnung. Die Wasseralm ist sehr abgelegen, das Vieh wird über Priesberg, Seeleinsee und Landtal in zwei Tagen bis hier her getrieben.

  • um 1850: In der Röth werden jährlich etwa 700 Raummeter Salinenholz als Kurzholz geschlagen. Nach dem Trocknen werden die Rundlinge bergab zur "Hütte im Wald" gebracht und über die Felswand Richtung Fischunkelalm 400 m tief hinunter geworfen. Die Verlustrate war hoch. Nur 80 % der Stämme konnten nach dem Sturz über die Felsen noch in den Berchtesgadener Salinen zum Sieden genutzt werden.

  • 1934: Die Röth wird unter dem Einfluss von Hermann Göring zum "Naturschutzgebiet besonderer Ordnung", er hatte hier seine Jagdhütte, war aber fast nie vor Ort. Die Materialseilbahn, Reste sind heute noch am Weg zwischen Landtal und Wasseralm zu sehen, stammt aus dieser Zeit.

  • 1939: Die Röth und ihre Umgebung werden "Wildschutzgebiet".

  • 1950: Aus den Resten der abgerissenen Göringschen Jagdhütte entsteht ein Anbau an das Almgebäude.

  • 1956: Wird die Wasseralm das letzte Mal beweidet.

WasseralmAusflug von der Wasseralm zum Teufelshornblick:

  • Höhenmeter: +/-160 hm hin & zurück
  • Strecke: 3 km hin & zurück
  • Gehzeit: 1:30 h hin & zurück
  • GPS-Track
  • Karte
  • Profil

Wandern im Quadrat Watzmannhaus

DAV, 08652/964222, 1928 m, exponiert auf Falzköpfl an der NE-Abdachung des Watzmann, Pfingsten - Mitte Oktober bewirtschaftet, 170 Schlafplätze. Aufstiege von Wimbachbrücke oder Königsee jeweils 3:30-4:30 h, Stützpunkt für Watzmann, Watzmannkinder und Kleinen Watzmann.

Das Watzmannhaus ist sehr bekannt und entsprechend stark besucht.

Tipp: Frühzeitig vor dem Abendessen Getränke holen. Zur Essensausgabe bilden sich oft lange Schlangen.

Das Watzmannhaus hat, trotz hoher Investitionen in die Anlagen, oft Wasserprobleme. Hier muss besonders gespart werden. Daher gibt es keine Dusche, und in Krisenzeiten ist der Zugang zu den Waschräumen reglementiert. Das Wasser in den Waschräumen ist i.d.R. trinkbar.

Telefon: Achtung! Wenn man vor dem Haupteingang des Watzmannhauses oder unten am Wegweiser telefoniert, hat man meist einen guten Empfang, aber das Handy wählt sich u. U. in Österreich ein. Von der Terrasse des Watzmannhauses auf der anderen Seite dominiert das deutsche Mobilfunknetz und ist für deutsche Nutzer somit i.d.R. billiger.

Was man vom Haus aus Richtung Süden sieht, ist noch nicht das Hocheck, sondern nur ein Teil des Anstieges.

Watzmannhaus.de

Wandern im Quadrat Wimbachgrieshütte

08657/344, 1326 m, am Rand des Wimbachgries im oberen Wimbachtal, Anfang Mai - Ende Oktober bewirtschaftet, 74 Schlafplätze, Aufstieg von Wimbachbrücke 2:30 h, Übergang nach St. Bartolomä 3:30 - 4:00 h, Kärlingerhaus 3:30 h, Ingolstädter Haus 3:30 h.

Wimbachgrieshuette.de

Wandern im Quadrat Wimbachschloss

08657/343, 937 m, Mitte Mai - Ende Oktober sowie Weihnachten bewirtschaftet, keine Schlafplätze, Anstieg von der Wimbachbrücke 1:00 - 1:30 h.

Wimbachschloss.de

Wandern im Quadrat GASTHÖFE, HOTELS

... siehe > Berchtesgadener Land

Geschichte Berchtesgaden

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... siehe > Geschichte & Legende

Geologie

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Die Gipfelregion des Watzmanns und weite Teile der Umgebung bestehen aus relativ witterungsresistentem gebankten Dachsteinkalk und Plattenkalk. Die zum großen Teil organischen Sedimente stammen aus dem jüngeren Trias, sie wurden ab etwa 230 Mio. Jahren vor unserer Zeit in der Tethys abgelagert. Die Schichtung des Dachsteinkalkes in Form aufeinander gelagerter Bänke ist vor allem im Relief der Ostwand zu erkennen, wo im zentralen Wandbereich die großen "Bänder" ihre Umgebung prägen. Die ehemals horizontalen Schichten fallen dabei heute in einem Winkel von 30 bis 40 Grad nach Nordwesten ab, da sie bei der Alpenentstehung durch tektonische Bewegungen gekippt wurden. Typisch für diesen Kalk ist der Fossilienreichtum, vor allem Muschelquerschnitte und Korallen sind gut zu erkennen. Durch Regenwasser und darin gelöste schwache Säuren wie das Kohlendioxid löst sich das Kalkgestein auf, es verkarstet. Typische Formen wie Dolinen und Karren entstehen. Bei der Gebirgsbildung entstehen aufgrund der recht hohen Flexibilität des Gesteins eindrucksvolle Falten.

Der Sockel des Gebirges besteht aus brüchigerem Ramsaudolomit. Der ist ein dem Kalk verwandtes Gestein, enthält allerdings wesentlich mehr Magnesium. Dadurch ist er hart und spröde und zerbricht bei der Gebirgsbildung. Besonders durch Frostsprengung entstehen durch Verwitterung enorme Mengen an Schutt. Dolomit tritt besonders auf der Westseite des Gebirges im aufgeschotterten Wimbachtal und auf dem Schwemmkegel des Eisbaches zu Tage. Durch den ständigen Materialtransport aus dem Eisbachtal zu Füßen der Ostwand wird dieser Schwemmkegel den Königssee in erdgeschichtlich kurzer Zeit in zwei Hälften teilen.

Literatur: Führer, Karten etc.

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WatzmanntrekWandern im Quadrat Führer:

Watzmanntrek: Mein Führer zum Watzmanntrek. Erscheint beim Conrad Stein Verlag im Januar 2016. Wär hätte das gedacht: dies ist meine Empfehlung für einen Führer zum Watzmann-Trek ... natürlich nicht, weil er von mir, sondern weil er der einzige ist ;-)  

Vergessene Pfade um den Königssee: 32 außergewöhnliche Touren abseits des Trubels. Ein sehr empfehlenswerter Führer mit ungewöhnlichem Konzept. Hier werden nicht die populären Routen vorgestellt, sondern bewusst weniger bekannte Wanderungen, die aber den Vergleich mit den Klassikern nicht scheuen müssen.  Die Routenauswahl ist wirklich großartig, und viele von den Trails waren mir noch nicht bekannt. Das bearbeitete gebiet erstreckt sich von Bischofswiesen bis Saalfelden und vom Hochkalter bis ins Hagengebirge. Tolle Fotos, fundierte und übersichtliche Informationen, gute Beschreibungen und eine schöne Aufmachung. Das Buch ist für Neulinge und Kenner der Gegend interessant und bietet sich wegen der schönen Aufmachung auch als Geschenk oder Lustmacher an.

Berchtesgadener Land - Die schönsten Tal- und Bergwanderungen - 51 Touren (Rother Wanderführer). Hier stehen dann die Klassiker, von leicht bis anspruchsvoll. Sehr empfehlenswert!

Berchtesgadener Alpen - Rother Alpenvereinsführer alpin: Ein Führer für Täler, Hütten und Berge. Alle Routen für Wanderer und Bergsteiger. Sehr empfehlenswert für alpine Touren! In der Handhabung etwas anders als gewöhnliche Führer. Hier stehen alle Routen flächendeckend drin. Der Bergsteiger stellt sich dann aus vielen Einzel-Streckenbeschreibungen seine Tour zusammen.

Berchtesgadener Alpen: 60 Gipfeltouren, Höhenwege, Klettersteige mit Loferer und Leoganger Steinbergen. Bruckmann. Guter Führer, schöne Aufmachung mit gutem Handling.

Berchtesgadener Land. Kompass Wanderbuch: 50 Touren mit Höhenprofilen. Sehr informativ, besonders gute Karten im Buch.

Rund um den Königssee: Kompass Wanderführer. 20 Touren. Exakte Beschreibungen, Top-Routenkarten, Höhenprofile. Besticht besonders durch gute Karten.  

Hüttenwandern Salzburger und Berchtesgadener Land: 55 Tourenziele zwischen Watzmann, Dachstein und Großvenediger Eher ein Buch für die Vorbereitung, Tourenauswahl und Planung, weniger zum Mitnehmen. Aber für ersteres gut geeignet mit vielen schönen Touren.

Berchtesgadener und Chiemgauer Wanderberge. Rother Wanderbuch. 50 Touren zwischen Inn und Salzach. Sehr empfehlenswert!  

Hikeline Wanderführer Berchtesgadner Alpen, wasserfest und reißfest, GPS-Tracks zum Download. Ein sehr praktischer Wanderführer, angefangen bei der Ringbindung, dem wasser- und reißfesten Papier, den üppigen Tourdaten, den GPS-Tracks und der Menge der Touren. Sehr zu empfehlen!

GroßerKompass Wander-Atlas Chiemgau-Berchtesgadener Land: 120 Erlebnistouren. Hier findet auch der noch unbekannte Touren, der in der Region schon fast alles kennt. Der Wanderatlas ist eher für die Planung gedacht und gibt Antwort auf die Frage: Wohin könnten wir noch gehen? Die Touren sind ausreichend beschrieben, so dass man zum Losgehen nur noch eine genaue Karte braucht.  

Wandern im Dreieck Digitale Tourenführer und Karten

Berchtesgadener und Chiemgauer Wanderberge. CD-ROM: Die TourenDisk-CD enthält 100 komplett ausgearbeitete Tourenvorschläge. Alle Wanderungen sind mit detaillierten Routenbeschreibungen, Kartenausschnitten mit eingetragenem Routenverlauf, Höhenprofil und zahlreichen Bildern versehen. Der Autor hat Touren aus folgenden Gebirgsgruppen ausgewählt: Geigelsteingruppe, Untersbergstock, Lattengebirge, Reiteralpe, Hochkalter- und Hocheisgruppe, Watzmannstock, Göllstock, Steinernes Meer u.a. Dabei bietet er ein buntes Potpourri aus leichten Wanderungen, zackigen Klettersteigen, abwechslungsreichen Bergtouren und sogar Höhlenexkursionen. Mit Hilfe des Layoutprogramms können alle Touren inklusive Bildern und Karten ausgedruckt und so mitgenommen werden.

Alle Alpenvereinskarten-Karten der Ostalpen auf DVD. Die besten Karten für alpine Touren - ob auf Papier oder digital.  

Digitale Kompass Karten Deutsche Alpen 3D  

Wandern im Dreieck Genusswandern

ADAC Wanderführer Chiemgau, Berchtesgaden: Rosenheim - Chiemsee - Altötting - Reit im Winkl - Bad Reichenhall - Berchtesgaden: guter Wanderführer, eher für Genusswanderer.

Genusswandern Chiemgau und Berchtesgadener Land: Die schönsten Alpenrandtouren zwischen Salzach und Inn. Gut für die Vorbereitung, Tourenauswahl und Planung von Genusswanderungen. Schöne Bilder, motivierender Text und die wichtigsten Infos. Zu schwer zum Mitnehmen.   

Berchtesgadener Land. 40 familienfreundliche Wandertouren. Auch was für Genusswanderer.  

Wandern und Einkehren, Bd.15, Chiemgau, Chiemsee, Berchtesgadener Land, Wendelstein.  Habe ich auch noch nicht getestet, der Titel klingt aber gut, finde ich :-)

Wandern im Dreieck Genussklettern ohne Seil

Alpine Bergtouren: Kaisergebirge und Berchtesgadener Alpen. Ein tolles Buch für Bergsteiger, die gern klettern, aber nicht gern mit Seilen und Kletterausrüstung unterwegs sind. Näheres dazu unter > Genussklettern ohne Seil

Wandern im Dreieck Winter: Ski- und Winterwandern

Skiführer Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen: mit Kaisergebirge und Steinbergen. 50 Skitouren. Kufstein und Salzburg, Chiemgau und Pinzgau. Guter Skitourenführer mit viel Auswahl.  

Winterwandern Berchtesgaden - Chiemgau - Salzburg. 50 Wander- und Schneeschuhtouren mit Tipps zum Rodeln. Rother Wanderbuch. Der Führer richtet sich an Schneeschuhgänger, aber auch an Wanderer und Rodler. Er gibt eine Einführung in Technik, Ausrüstung, Gefahren und Lawinenkunde und stellt anschließend 50 Routen aller Schwierigkeitsstufen übersichtlich, aber mit allen nötigen Informationen dar. Höhenprofil, Karte und Fotos sind bei jeder Tour mit dabei. Der Führer kostet 14,90 Euro und ist sehr zu empfehlen! Außerdem: In dieser Reihe sind die Bände Berchtesgaden und Bayerische Alpen vom Deutschen Alpenverein mit dem Gütesiegel "Naturverträgliche Wintertouren" ausgezeichnet. Der Alpenverein honoriert damit, dass die Tourenauswahl den Empfehlungen des DAV-Projektes "Skibergsteigen umweltfreundlich" entspricht. Weitere Kriterien sind, dass die Anreisemöglichkeiten mit Bahn und Bus aufgeführt sind, auf örtliche Schon- und Schutzgebiete hingewiesen wird und im Einleitungsteil Informationen und Tipps zu naturverträglichem Winter- und Schneeschuhwandern angeboten werden. Sehr guter Führer mit sehr schönen Touren!

Wandern im Dreieck Wandern mit Kinderwagen oder Rollstuhl:

Wanderungen mit Kinderwagen zwischen Schliersee und Berchtesgadener Land: Special: 12 Touren rollstuhlgeeignet

Hundstodgatterl, WatzmanntrekWandern im Quadrat Karten:

Am besten finde ich auch hier mal wieder die Alpenvereinskarten. Großartig: mittlerweile decken die Blätter das gesamte Gebiet des Nationalparks oder des Untersberges in je einer Karte ab.

DAV Bayerische Alpen 21. Nationalpark Berchtesgaden, Watzmann 1 : 25 000: Mit Wegmarkierungen und Skirouten  

DAV Bayerische Alpen 22 Berchtesgaden - Untersberg: Wegmarkierung und Skirouten  

Alpenvereinskarte Steinernes Meer 1 : 25 000 Wegmarkierungen und Skirouten: Topographische Karte, dieses Blatt betrifft das zentrale Wandergebiet um Watzmann und Königsee.  

Alpenvereinskarte Hochkönig - Hagengebirge Weg und Skirouten 1 : 25 000: Mit Wegmarkierungen und Skirouten. Topographische Karte

Alpenvereinskarte Loferer + Leoganger Steinberge 1 : 25 000: Topographische Karte  

Alle Alpenvereinskarten-Karten der Ostalpen digital auf DVD. Die besten Karten für alpine Touren - ob auf Papier oder digital.

Für einfache Wanderungen kann man gut auch die Kompass Karten 1:50.000 benutzen:

Berchtesgadener Land / Chiemgauer Alpen 1 : 50 000: Kompass Wanderkarte mit Tourenführer, Radwegen und Skitouren. GPS-geeignet  

Digitale Kompass Karten Deutsche Alpen 3D

Nationalpark Berchtesgaden, Umgebungskarte 1:25.000, Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern. Gibt´s in BG am Bahnhof für 6,60 €.

Freytag & Berndt WK 102 Untersberg · Eisriesenwelt · Königssee 1:50.000

Freytag & Berndt Touristen-Wanderkarte Blatt 10 Berchtesgadener Land Salzburger Kalkalpen 1:10000

Wandern im Quadrat Hintergrundinformationen:

Watzmann: Mythos und wilder Berg. Bergmonografie. Allerlei Interessantes und Wissenswertes rund um den Watzmann aus dem AS Verlag. Das Buch erleuchtet die Hintergründe zum interessantesten Berg der deutschen Alpen. Die Geschichte beginnt mit Alexander von Humbold, der vor über 200 Jahren die Eiskapelle an der Watzmann-Ostwand betrat und folgt weiter den Erstbesteigern und den Pionieren auf immer neuen Routen. Bekannte watzmannsüchtige Persönlichkeiten werden vorgestellt, ebenso die Darstellung des Massivs in der Kunst - bis hin zum amüsanten und sehr empfehlenswerten "Der Watzmann ruft" von Wolfgang Ambros. Auch das Ringen um den Nationalpark ist Thema, der (Gott sei Dank!) gescheiterte Versuch eines Seilbahnbaus und die Geschichte des Watzmannhauses auf dem Falzköpfl. Mich persönlich begeistern besonders die vielen historischen Fotos. Allen, für die die Alpen mehr sind als ein Sportzentrum, sei dieses Buch wärmstens empfohlen!

Die Pflanzenwelt des Nationalparks Berchtesgaden (2003). Lippert W., Peer T., Seidenschwarz J., Wunder H..

Die Tierwelt des Nationalparks Berchtesgaden (2006). Ulrich Brendel.

Wandern im Quadrat Hörspiel:

Wolfgang Ambros - Der Watzmann ruft

Wandern im Quadrat Film auf DVD:

Wunderschön! - Berchtesgardener Land / Hochgefühle in den Alpen  

Wandern im Quadrat Weitere Bücher und Karten:

Die Martinsklause: Roman (spielt Anfang des 12. Jahrhunderts) um die Watzmann-Legende und den Einzug der ersten Mönche in die Gegend um Berchtesgaden. Über einer heidnischen Opferstätte wird eine neue Kirche gebaut. Bei den Bauern sind noch Reste des alten Glaubens vorhanden. Es kommt zu dem Konflikt zwischen dem Propst und Ritter Watze mit dessen 7 Söhnen, die die Bauern brutal unterdrücken. Autor Ludwig Ganghofer.  

Das finstere Tal: Spannender "Alpenwestern" 

Raus & Los: Freizeitaktivitäten in der Region Berchtesgadener Land

weitere Bücher & Karten Watzmann

weitere Bücher & Karten Königsee 

weitere Bücher & Karten Steinernes Meer 

Praktische Infos

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Bayerische Seenschifffahrt für die Verbindungen auf dem Königssee

Busse (RVO) in der Region

Jennerbahn

Bergführer: Bergschule-Watzmann

weitere Links

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Watzmann.com

Webcams Watzmann