GARHWAL-HIMAL
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren

 

Unbekannte Trekkingregion zwischen Nepal, Tibet und Indien.

Hirte, Garhwal Himal

Allgemeines Garhwal
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Garhwal und Kumaon bilden den erst 2000 gegründeten Bundesstaat Uttaranchal mit der Hauptstadt Dehra Dun. Im Norden Tibet, im Osten Nepal, im Süden die Ebenen von Uttar Pradesh, im Westen Himachal Pradesh. Grenzen: Tons River im Westen, Karnali im Osten. Von den 2500 km Himalaya liegen 650 in Garhwal und Kumaon.

Mit dem Nanda Devi (7816 m) stand der höchste Berg Indiens in Garhwal, bis Sikkim mit dem Kangchenjunga der Union beitrat.

Garhwal gilt für Hindus als Heiliges Land und ist kulturell geprägt duch die seit dem 4. Jh. v. C. populäre Char Dham der Hindus (Mai, Juni), die Pilgerreise zu den 4 Quellen des Ganges: Yamunotri, Gangotri, Kedarnath und Badrinath. Heute jährlich 250.000 Pilger. Für Sikhs ist eine Pilgerreise zum Hem Kund bedeutend, wo ihr 10. Guru Gobind Singh in seinem vorherigen Leben meditierte.

Wirtschaftsfaktoren: Bergbau, Forst, Tourismus und die Verteidigung der Grenzen. Landwirtschaft: Büffel, Terrassenanbau, in den tieferen Lagen Reis, Weizen, Hirse und Mais. In denn oberen Tälern große Schaf- und Ziegenherden.

Probleme: Bevölkerungswachstum, Landflucht, Energiehunger, Entwaldung, Monokulturen in der Land- und Forstwirtschaft, Flächenausdehnung, Überweidung (unten durch Büffel, in höheren Bereichen durch Schafe und Ziegen der Halbnomaden). Große Staudämme verändern die Landschaft. Erste Bürgerinitiativen zum Schutz der Umwelt bilden sich. Schutzgebiet Nanda Devi Sanctuary ist für Trekker gesperrt, Übernachtung in Bhyundar Valley (Valley of Flowers) ist verboten.

Verkehr: 90 % der Dörfer sollen in den nächsten Generationen ans Strassennetz angeschlossen werden. Strassen sind teilweise nur ein paar Monate im Jahr zu nutzen.

Bevölkerung: Die meisten Garhwalis sind indo-arischer Abstammung und Hindus. Auch die tibetisch-stämmigen Bhotia in Garhwal sind - im Gegensatz zu den Verhältnissen in Nepal - Hindus.

Sprache: Das Garhwali ist dem Rajputischen ähnlich und näher am Sanskrit als am von den Moghuln beeinflussten Hindi (mit persischen, türkischen und arabischen Elementen).

Tourismus: Hill Stations, Pilger, Trekking. Belastung für gesellschaftliche und natürliche Umwelt, aber auch Positiva: Einkommensquelle, bremst die Landflucht. Fördert lokale Kunst und Handwerk. Tempel und Klöster nehmen Geld ein und können Gebäude und Gemälde erhalten. Entwichlungsschub für Müllentsorgung, Solarenergiegewinnung u. Ä..

Trekking-Touristen fallen zahlenmäßig weit hinter die Pilger zurück. Belastung durch Müll und Holzverbrauch für Feuer und Duschen. Untergraben der traditionellen Werte.

Wandern im Quadrat Links:

Garhwal allgemein

Gangotri - Badrinath: Trekkingbericht.

Hahn-online.info Indien/Trekking

Hahn-online.info Indien/Rishikesh

Himalayan Club: Berichte über Trekking und Klettern

Indian Mountaineering Foundation: Regeln für Trekker und Bergsteiger, Schutzmaßnahmen.

Expeditionswetter: Wetterinfos zu Himalaya, Karakorum u.v.m.

Reisebericht von Dieter Pöschl (war 2006 mit mir vor Ort).

Agenturen, Organisationen

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Wandern im Quadrat Agenturen:

Adventuretrekking.org

Thegarhwalhimalayas.com

Wandern im Quadrat Private Guides:

N.S. Rana, Baghirathi Guesthouse, Gangotri. e-mail: ns_rana@rediffmail.com. Tel: 01377 222223 222227

Orte Garhwal

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Wandern im Quadrat Kausani:

1890 m, auf Rücken, umgeben von Kiefernwäldern, Aussicht auf schneebedeckte Berge mit Nanda Devi (7916 m), schöne Sonnenauf- und -untergänge. 1929 hielt sich Gandhi 12 Tage hier auf. 53 km von Almora. Ort recht klein, ein paar Läden und Dhabas. Internet.

Lage: " . thick, dense pine forests, atop a narrow ridge and seperated from the towering mountains of the nandadevi range which all provides a glorious 320 km wide panoramic view of the High Himalayas including the highest peak in Garhwal Mt. Nandadevi (7916 meters) The entire range of Mt.Kedarnath, Mt.Chaukhamba, Mt.Trishul and Panchachuli range of peaks is available at the stone's throw distance. The sunrise and the sunset is spectacular from here."   Voraussetzung für die Bergsicht ist natürlich klares Wetter.

Wenn man Zeit hat: Wanderung oder Fahrt zum Tempel von Baijnath (12. Jh., andere Quellen 9. Jh.) 14 km. Keine Fotos von Statuen und Tempelinnerem erlaubt. Schuhe ausziehen! Auch als Halt auf der Strecke Kausani - Gwaldam.

Wandern im Quadrat Lohjung:

2150 m (oder eher 2400 m, Angaben variieren), Startpunkt für Treks, z.B. Vikaltal/Bramtal, Roop Kund, Bedni Bugyal ... Kein Mobilfunk-Netz, aber Telefon im Ort (letzte Chance vor Trek), Dhabas, Gov. Hotel, Aussicht auf Nandaghunti, 6850 m. Theoretisch letzte Chance vor Trek, Akkus zu laden (Achtung! Gefahr von Überspannungen!), aber seit 2006 Umspannwerk kaputt.

6 h Fahrt im Bus von Kausani:The route passes through several small towns & villages providing pretty landscape. Excellent views of Mt. Nandaghunti (6850 meteres) and panoramic views of the mountains, forests, valleys and villages are available from Lohjung.

Übernachtung: Patwal Guest House (einfache Lodge, externe Toiletten, eine Waschhütte). Manager Mr. Patwal.

Wandern im Quadrat Rishikesh

= Rastplatz der Weisen. 43 km von Dehra Dun. Rishi = heilige Männer. Ausgangspunkt für die Pilgerreise ins obere Gangestal. 365 m, Kleinstadt mit 85.000 Ew., Beatles waren hier, viele Ashrams und Meditationszentren, "Yoga Capital of the World". Muniki-Reti: Yoga-Stadtteil, Tempel, Ashrams, Sadhus. Pilgerzeit Sept./Okt. Bharat Mandir: dem Bruder Ramas gewidmeter Tempel. Triveni Ghat: viele Tempel. Jeden abend Lichterfest in Ashram am Fluss. Verschmelzung von Feuer und Wasser. 2 Hängebrücken verbinden Ost- und Westufer. Hohe Tempel mit schöner Aussicht am Ostufer.

Rishikesh  is a celebrated spiritual center and has been a venue of many international personalities including the Beatles who came to Rishikesh early sixties in order to learn Yoga. The holy city is situated on the right bank of river Ganges. Saints and sages lived in caves and meditated here in ancient days. Comfortable Ashrams have now been  set up by learned saints. Prominent among such Ashrams are Shivanand Ashram (run by Divine life Society), Kailash Ashram and Parmarth Niketan. On the left bank of Ganga are Gita Bhawan, Swargashram and Maharishik Mahesh Yogi Meditation centre. Devotees come to these ashrams to meditate and listen to the religious discourses of learned saints. Worth visiting is as well the Parmarth Niketan which is the largest Ashram in Rishikesh which provides its thousands of pilgrims - who come from all corners of the earth with clean, pure and sacred atmosphere as well as abundant, beautiful gardens. The daily activities at Parmarth Niketan include morning universal prayers, daily yoga and meditation classes, daily satsang and lecture programmes, kirtans, world renowned Ganga Aarti by the banks of river ganges at sunset as well as full nature cure and Ayurvedic treatment and training.  Additionally, there are frequently special cultural and spiritual programs given by visiting revered saints, acclaimed musicians, spiritual and social leaders and others. There are frequent camps in which pilgrims come from across the world to partake in intensive courses on Yoga, meditation, pranayama, and stress management, acupressure, Reiki and other Indian ancient sciences.  Devotees come to these ashrams to meditate and listen to the religious discourses of learned saints. Rishikesh is a very interesting place to those who may want to know about Hinduism. Other places in Rishikesh are the ghats (bathing places in the ganga) and several temples. In the evening can be witnessed the evening prayers by the banks of River Ganges performed by Parmarth Niketan which is an extraordinary experience and certainly not to be missed while in Rishikesh.

Weder Alkohol, noch Fleisch wird im Ort erlaubt. Restaurants: Chotiwala (Shivanand Jhula Ost) = Thalis (50 Rs), Lakshmi-Hotel = Thalis, Neelam Restaurant = Karte West./Ind., Café Devraj Coffee Corner und German Bakery mit Terrasse und guter Aussicht (Lakshmana Jhula, Nordbrücke). Geldwechsel: State Bank of India, auch €, bar/TC. Tipp: Spaziergang am Ufer zwischen den 2 Hängebrücken (30 min.), am besten am späten Nahmittag wegen dem Sonnenstand. Brücken nur für Fußgänger/Radler. Am Uferweg viele Sadhus. UP Tourist Office: Railway Station Road, 11-17:00 Uhr (außer Sonntag), fon 2430209. Info auch im Tourist Bungalow in Muniki Reti.

Wandern im Quadrat Haridwar:

293 m, mittelgroß, 214 km von Delhi, am Gangesausgang aus dem Gebirge

Wandern im Quadrat Dehra Dun:

460 m, 520.000 Ew., attraktive Lage im Tal zwischen Himalaya und Silvaliks. Hill Station, Internate, sonst wenig interessant. Tourist Office (Mo-Fr 10-17:00 Uhr, 26523217) in Hotel Drona neben Busbahnhof, 500 m vom Bahnhof. Restaurant Motimahal, Mughlai-Küche. Udipi, indisch-chinesisch-western, gut & teuer. Schöne Spaziergänge.

Wandern im Quadrat Tungnath-Tempel/Chopta:

Legende aus dem Mahabharata: Die vervetterten Kauravas und Pandavas stritten um den Trohn von Kuru. Shiva stand auf der Seite der Kauravas und verlor die Schlacht gegen Krishna (Incarnation Vishnus) und die Pandhavas. Die Sieger wollten nach der Schlacht den Segen von Shiva, der aber verwandelte sich in einen Bullen und mischte sich unter das Vieh auf den Weiden von Kedarnath (Garhwal-Himal). Keiner wusste nun, welcher Bulle Shiva war. Bhima, einer der Pandhavas, löste das Problem. Er stellte je einen Fuss auf die beiden Berge, zwischen denen das Vieh abends von der Weide zu den Ställen zurückging. Da aber kein Gott unter einem Menschen hindurchgeht, wurde Shiva identifiziert. Um sich den Pandhavas zu entziehen verschwand Shiva augenblicklich im Erdboden. An 5 verschiedenen Stellen tauchten Teile seines Körpers wieder auf. So in Tungnath ein Arm mit Schulter, und in Pashupatinath sein Bauch.

Tageswanderung von Chopta (2900 m) zum Tungnat Tempel (3500 m) und zum Gipfel (3.700 m). Aufstieg 3 h reine Gehzeit, gesamt 6-7 h. Von oben rundum super Bergpanorama! Zitat Garhwal Adventures: "The temple of Tungnath is situated at 3700 meters providing great views of the big mountains allover. Besides the excellent mountain vies of Kedarnath, Badrinath and Mt.Trishul ranges, extremely panoramic views of Panchachuli, Nandadevi, Dunagiri, Nilkanth, Chaukhamba and Banderpoonch are available which are so high that they seem to touch the sky. Allthese high peaks are over 6300 to 7916 meters. The first one km we trek through the forest and later suddenly the forest disappear and we find ourselves in the open high meadows with early varieties and late varieties of Himalayan flowers (depending on the time of visit)."

Wandern im Dreieck Panorama von Tungnat aus

Quellen des Ganges und Umgebung

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"Der" Ganges (= Ganga) ist eine Göttin und dem Himmel entsprungen. Der Fluss ist heilig, aber noch heiliger sind Flussmündungen und Zusammenflüsse. Der Ganges wird von drei Flüssen gespeist: Alaknanda, Madakini, Bhagirathi. Letzterer gilt als Hauptquelle des Ganges. Nach 700 Kilometern fließt er in Devprayang mit dem Alaknanda zusammen. Der Bhagirathi entspringt in Gaumukh, dort endet der 40 Kilometer lange Gangotri-Gletscher. Der legendäre König Bhagiratha soll in Gaumukh meditiert haben, um die Aufmerksamkeit Shivas zu erlangen. Dieser sollte Mutter Ganga auf die Erde bringen.

It is said that when Shiva dived into the ground at Kedrnath in the form of Bull, leaving hishind parts on the surface, his arms appeared at Tungnath, his face at Rudranath, belly at Madmashwar and head at Kalpeshwar. The front ot the bull is believed to have appeared at Pashupatinath temple in kathmandu, Nepal. All these temples are dedicated to Shiva are together known as "Panch Kedars".

Der Tempel von Gangotri wurde vom Ghurka-Kommandanten (siehe Geschichte) Amar Singh Thapa errichtet.

Vegetationsstufen Garhwal

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Wandern im Quadrat Lage des Gebietes

auf der Südabdachung der Himalaya-Hauptkette. Besonderheit: in diesem Bereich sind Silwalik und Vorhimalaya sehr wenig ausgeprägt, so dass der Monsuneinfluss sehr stark ist. Monsunzeit Anfang Juni - Mitte September. Im Winter viel Schnee (bis Mai sind die meißten Pässe unpassierbar).

Wandern im Quadrat Vegetation

Subtropische Zone: bis 1500 m. Sal- und Eichenwälder, langnadelige Kiefern, Verbuschung auf entwaldeten Flächen, Bambus, Farn. Markanter Baum mit roten Blüten: Flame of the Forest.

Gemäßigte Zone: 1500 - 3500 m. Eichen (an schneearmen Hängen; Bauholz, Futter) und Blaukiefern unterhalb, und Eichen, Tannen, Kiefern und Zedern oberhalb von 2500 m. Kastanien, Ahorn, Wallnuss 1800 - 3000 m. Kornfelder zwischen 1800 und 3000 m, Reisterrassen zwischen 1500 und 2000 m, im Extremfall bis 2800 m.

Alpine Zone: 3500 - 4500 m. Birken an der Waldgrenze (um 4000 m, bis maximal 4300 m), tolerieren lange Zeit der Schneebedeckung und Frosttrocknis, oft in Schneetälchen, Rinde als Papier und Dachschindeln. Offene Alm-Weiden in den höheren Bereichen.

Rhododendron findet sich in allen Zonen bis 3500 m. 800 Arten, meist immergrün, Rhododendron Arboreum am weitesten verbreitet. Blüten als Opfergaben im Tempel, Brennholz.

Pinus Roxburghii, 500 - 2700 m. Verliert Nadeln vor Wachstumsperiode, Stallstreu. Erwachsene Bäume widerstehen Waldbränden, aber bei wiederholten Bränden ist Verjüngung gefährdet. Kein besonders haltbares Holz, wird aber trotzdem zum Bau genutzt.

Tiere Garhwal

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Tiger: höchste Sichtung auf 3.200 m

Leopard: in tieferen Lagen

Schneeleopard: im hochalpinen Bereich. Im Himalaja nur noch etwa 400 Exemplare. Prächtiges geflecktes Fell Fell. Jagd als Einzelgänger in den Gras und Fels Zonen bis 6.000 m, muss teilweise wochenlang auf Beute warten, legt große Strecken zurück. Im Winter konnte er bis 1.500 m üNN herunter. Haarpolster an den Pfoten wirken wie Schneeschuhe.

Braunbär: in hohen Lagen, Höhlen. Schwarzbär: in tieferen Lagen, auch in der Nähe der Dörfer und Felder

Bharal und Ibex: auf alpinen Matten. Thar, Moschus-Hirsch.

Lämmergeier, Golden Eagle, Steppenadler, Eulen. Sparrow Hawks: in tieferen Lagen

Pfau, Specht, Eisvogel, Bienenfresser, Gabelschwanz, Kuckuck: in tieferen Lagen

Languren, Wildkatzen: in der Nähe der Dörfer

siehe auch Wandern im Dreieck Tiere im Himalaya

Geschichte Garhwal

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Einwanderungen aus dem heutigen Afghanistan und Pakistan, Besiedlung der fruchtbaren Täler seit 5000 v.C.

ab 6. Jh.: Stämme der Nagas, Shakas und Khasas. Letztere waren indo-arische Einwanderer und die Vorfahren der meisten heutigen Garhwalis. Hauptstadt war vermutlich das heutige Josimath.

10. - 12. Jh.: Viele kleine sich bekämpfende Herrschaftsbereiche, 52 Garhs (Forts).

13. Jh.: Einwanderung von Rajputen, die von den Moghuln in die Berge zurückgedrängt wurden. Gründung kleiner Königreiche. Noch heute erinnert die Sprache der Garhwalis an das Rajputische. Auch andere kulturelle Ähnlichkeiten (Schmuck ...).

14. Jh.: In Garhwal (Garh = Burg) haben sich viele kleine Fürstentümer (ca. 52-64) zu einem losen Bündnis zusammengeschlossen. Ajay Pal (Regierungszeit 1358-1370), ein Abkömmling der Rajputen, konnte diese zu einem Königreich vereinen, das 400 Jahre hielt. Hauptstadt war Srinagar im Alaknanda-Tal.

15. Jh.: Garhwal und Kumaon bilden je eine eigene Identität aus, die bis 1947 hält.

Frühes 16. Jh.: Die Panwar-Dynastie eint viele der unabhängigen Fürstentümer im Himalaya und gründet Garhwal (Garh = Fort). 1517 wird Srinagar (am Alaknanda) Hauptstadt. Das beherrschte Gebiet erstreckt sich zwischen Yamuna und Nanda Devi.

Moghulzeit: Die verschiedenen Herrscher Garhwals waren den Moghuln tributpflichtig. Die Moghuln selbst hatten aber wenig Interesse an der direkten Herrschaft über die Bergregionen.

ab 1790 viele Angriffe der Gurkhas, die ein Himalaya-Königreich errichten wollten. 1803 Eroberung durch die Gurkhas. Das rief die Briten (Ostindien-Gesellschaft) auf den Plan, die für ihren Tibethandel ein neutrales Himalaya-Gebiet zwischen den Gurkhas und den Sikhs erhalten wollten.

1817: Frieden von Siliguri zwischen Briten und Gurkhas mit Festlegung der Westgrenze Nepals an den Kali River. Briten übernehmen die Herrschaft über Dehra Dun und die östlichen Distrikte Garhwals (60 % der Fläche) sowie Kumaon. Die westlichen Distrikte Garhwals werden vom lokalen Raja Sadarshan Shah beherrscht, der seine Hauptstadt in Theri gründet.

1947-1949: Nach der Unabhängigkeit wird Garhwal durch die Entscheidung des Maharajas von Theri Teil von Uttar Pradesh.

1968: Die Verwaltung von Chamoli, Dehra Dun, Pauri Garhwal, Theri Garhwal und Uttarkashi werden nach Pauri verlegt.

2000: Uttaranchal wird ein autonomer Staat innerhalb der Indischen Union mit Hauptstadt Dehra Dun.

> Geschichte Indien

Gipfel Garhwal
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TrishulNanda Devi:

die Segen spendende Gottheit. 7.816 m üNN. Ausgeprägter Doppel-Gipfel, Ost-Gipfel 7.434 m üNN. Erstbesteigung 1936, heute Besteigung verboten. Nördlich davon Nanda Devi Sanctuary, unter Naturschutz seit 1939 (Weltnaturerbe), starke Zugangsbeschränkungen. Tiere: Moschushirsche, Schneeleoparden, Thare, Blauschafe, Wildziegen. 70 Gipfel umrahmen das Tal. Sie bilden eine durchschnittlich 6.000 m hohe Mauer um die Quellgebiete des Rishi Ganga. Der niedrigste Pass zum Tal ist 4.200 m üNN. Die Schlucht des Rishi Ganga ist kaum zugänglich. Bis 1974 war Nanda Devi der höchste Berg Indiens, dann kam Sikkim mit dem Kanchenjunga zur Indischen Union. Der Nanda Devi gilt als Wohnsitz der Götter und verkörpert die Göttin Nanda. Diese gilt als Inkarnation von Parvati.

Shivling:

6.543 m üNN. Erstbesteigung 1974. Heiliger Berg, Zwillingsgipfel, Symbol für die Schöpfungskraft Shivas.

Kamet:

7.756 m üNN. Erstbesteigung 1931. Zweit höchster Gipfel des Garhwal-Himal.

Trishul

siehe Trishul

Literatur Garhwal

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Wandern im Dreieck Bücher über Garhwal 

Rüstau, Hiltrud (2004): Dem Himmel ein Stück näher - Tagebuch einer Reise in das Land der Götter. Sehr informativ, gut zu lesen. Empfehlenswert! Erhältlich bei Amazon.

India Travel Guides: Uttaranchal, Kumaon and Garhwal. Harper Collins India (15. Juni 2004) Taschenbuch / Sprache Englisch

Across Peaks and Passes in Garhwal Himalaya von Harish Kapadia. Indus Publishing Company (November 1999) Gebundene Ausgabe / Sprache Englisch

Tragödie am Nanda Devi: Bericht über eine amerikanische Expedition. Verlag National Geographic.

Berge (Magazin) 01/2006: Himalaya. Schwerpunkt Garhwal.

Berge der Welt Band 2, Hrsg. Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung Jahrgang 1947 (!!!), 254 Seiten, Interverlag AG Zürich. Das halbe Buch beschäftigt sich praktisch mit der Durchquerung des Garhwals. Beschrieben wird die Schweizerische Himalaya-Expedition Lohner-Sutter von 1947, die u. a. praktisch von Gangotri nach Badrinath über den Kalindi Khal führte.

Bruno Baumann: Indischer Himalaya. Bruckmann-Verlag.

Rudolf Jonas: Im Garten der göttlichen Nanda (Wegbeschreibung Gangotri - Badrinath)

Reise Know How: Indien - der Norden (09/2004). Über die einzelnen Orte in Garhwal steht wenig drin, die kleineren findet man garnicht. Gut geeignet, wenn man eine Nordindien-Rundreise machen will.

Stefan Loose: Indien - der Nordwesten (2003)

Lonely Planet: North India (10/2001) Wenig zu Garhwal.

Lonely Planet: Trekking in the Indian Himalaya (09/2002) Hier stehen u. A. gute Beschreibungen der Treks in Garhwal drin.

Trekking and Climbing in the Indian Himalaya. Harish Kapadia. Viele Treks, entsprechend wenige Details. Gut für die Planung und Ideenfindung.

Leomann Karten: 1:200.000. Wenig detailreich, aber mit Verlauf der Trekkingrouten.

Schweizer Karten (Swiss Foundation for Alpine Research) Garhwal Ost und Garhwal West. Je 1:150.000. Einfarbig, nicht besonders gut zu lesen, recht teuer.

diese und weitere Wandern im Dreieck Bücher über Garhwal bei Amazon

Wandern zum Seitenanfang© ANDREAS HAPPE