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DIE 5 SCHÖNSTEN NATIONALPARKS IN KUBA
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren

 

Mogotes, Viñales, Cuba

Nationalparks

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überschwemmte Straßen in KubaKuba ist nicht nur für wunderschöne Strände, interessante Kultur und Salsa-Musik berühmt: Auch wegen der einzigartigen Natur bereisen viele die Insel. Besonders genießen kann man die Naturvielfalt in den Nationalparks. Die schönsten fünf stellen wir Ihnen hier vor. Außerdem geben wir Ihnen einige Tipps für den Besuch der Parks.

Wandern im Quadrat 1) Nationalpark Alejandro de Humboldt

Ganz im Osten der Insel liegt dieses Naturschutzgebiet, das nach dem berühmten deutschen Naturforscher Alexander von Humboldt benannt wurde. Seit 2001 gehört der Park zum UNESCO-Weltnaturerbe. Dies hat der Park unter anderem seiner großen Artenvielfalt an Pflanzen zu verdanken: Diese zählt mit etwa 1800 bis 2000 zu den größten auf der ganzen Welt. Besonders beeindruckend: die riesigen Farn-Arten. Touren durch den Park sind nur geführt möglich, allerdings sprechen die Führer kaum Deutsch oder Englisch. Spanischkenntnisse sind von Vorteil.

Wandern im Quadrat 2) Nationalpark Baconao

Dieser Park im Südosten der Insel ist seit 1987 ein UNESCO-Biosphärenreservat. Das mit etwa 923 Quadratkilometern riesige Gelände bietet zahlreiche Attraktionen, darunter den "Großen Stein", einen Felsbrocken vulkanischen Ursprungs mit 51 Meter Länge und 25 Meter Höhe. Der Park ist bestens geeignet für Familien: Das Prähistorische Tal mit Dinosauriermodellen in Lebensgröße und Statuen von Steinzeitmenschen, das Aquarium und das Delfinarium lieben Kinder besonders. Auch Cafés mit Spielplätzen und viel Platz zum Toben sind vorhanden. Strandliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten, da sich an der Küstenstraße viel einsame Strände befinden.

Wandern im Quadrat 3) Nationalpark La Mensura

Im Nordosten Kubas bei Mayari liegt dieser einzigartige, von Bergen durchzogene Park mit einem riesigen Pinienwald. Wie im Humboldt-Nationalpark gibt es hier zahlreiche Pflanzenarten, die nirgendwo sonst wachsen. Außerdem sehenswert: die über 300 Meter in die Tiefe stürzenden Wasserfälle. Die ursprünglichen kubanischen Kaffeeplantagen findet man ebenfalls hier im Hochland. Tipp für einen Besuch: Die Straße zum Park ist schlecht befestigt, ein erfahrener Fahrer also notwendig. Wie überall auf der Insel ist man mit einer geführten Rundreise auf der sicheren Seite.

Nationalparks, KubaWandern im Quadrat 4) Nationalpark Sierra Maestra

Westlich von Santiago de Cuba, im Südosten der Insel, befindet sich der größte Gebirgszug Kubas: die Sierra Maestra, bewachsen von dichtem Regenwald mit vielfältiger Flora und Fauna. Bekannt ist der Park vor allem für seine zahlreichen Orchideenarten. Die riesigen Berge des Parks bieten beeindruckende Aussichten, allen voran der Pico Turquino, der mit 1974 m höchste Berg Kubas. Interessieren Sie sich für die Geschichte Kubas? Dann kommen Sie im Sierra Maestra auf Ihre Kosten: Hier befindet sich die Wiege der kubanischen Revolution. Fidel und Raoul Castro und Che Guevara flüchteten einst in die Berge und errichteten ihr Hauptquartier. Von hier aus planten sie die Revolution, die Bauern der Region deckten sie. Auch heute noch kann man u.a. die Kommandozentrale sowie das einstige Haus Fidel Castros anschauen.

Wandern im Quadrat 5) Nationalpark Valle de Viñales

Ganz im Westen Kubas befindet sich der landschaftlich reizvolle Park Valle de Viñales. Sein Markenzeichen sind die sogenannten Elefantenbuckel, riesige grün bewachsene Kegelfelsen vulkanischen Ursprungs. Außerdem befinden sich hier unzählige Höhlen - viele davon sind begehbar, in der Cueva del Indio können Sie sogar eine unterirdische Bootsfahrt unternehmen. Das bietet eine willkommene Abkühlung an heißen Tagen. Ebenfalls bemerkenswert ist die einzigartige Vegetation des Tals mit verschiedenen Pflanzenarten, die nur hier anzutreffen sind. Auch 64 unterschiedliche Vogelarten können Sie hier beobachten. Verpassen Sie außerdem nicht den Besuch der Tabakplantage und des reizvollen Cafés mitten im Tal.