TREKKING EVEREST-REGION
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Die populärste Trekkingregion im Himalaya.

Everest TrekJunge, Nepal, Everest-Trek

Wandern zum SeitenanfangEverest Region (Solo Khumbu)

Sherpani, NepalLandschaftlich die beeindruckendste Gegend Nepals - die Gipfelpanoramen sind einfach grandios!

Obwohl man auch von Jiri oder Paphlu (Flug) zu Fuß gehen kann, erreichen die meisten Trekker das Everest-Gebiet per Flug nach Lukhla. Für die Flüge gilt eine Hauptgepäckbegrenzung von 15 kg. Auch harmlose Dinge wie Batterien und Flaschen werden im Handgepäck oft beanstandet.

Besonders im Oktober sind die Flüge nach Lukla und zurück oft ausgebucht. Fallen dann Flüge wegen schlechtem Wetter aus, stauen sich die Trekkermassen oft mehrere Tage. Mit einer Agentur stehen die Chancen auf ein schnelles Weiterkommen dann besser, als für Individualtrekker.

Im Oktober empfiehlt sich, die Logdes zu reservieren. Mittlerweile haben viele Satelitentelefon. Nach der Stabilisierung der politischen Lage ist Nepal so populär wie nie!

Der "Fortschritt" macht auch in Solo Khumbu nicht halt. Der Luxus steigt, die Preise noch schneller. Mittlerweile kann man mit mindestens 15-20 € pro Trekkingtag für Kost und Logis rechnen. Wer duschen oder Bier und Cola trinken will, kommt damit kaum aus.

Dafür gibt es jetzt Strom und man kann fast überall seine Akkus aufladen - gegen 1-2 €/h.

3 D Everest: Dreidimensionale Ansichten zum Everest Trek.

Everestnews: Infos über Everest und Umgebung

Mount Everest: Besteigungsgeschichte u.v.m.

siehe auch Chukung Ri - Kala Pattar -Trek (in weiten Teilen identisch mit Everest Base Camp Trek)

siehe auch Gokyo-Trek

Wandern im Quadrat Berichte:

4 Wochen Khumbu Von Jiri zum Kala Pattar mit Ama Dablam- und Island Peak BC

Von Phablu nach Gokyo

Wandern im Quadrat Führer:

Der beste Führer ist m. M. n. aus der Reihe Trailblazer, Jamie McGuinnes: Trekking in the Everest Region. Gute Beschreibungen und Kartenskizzen, viele Varianten.

Nicht empfehlen würde ich das Reisehandbuch aus dem Stein Verlag. Der Autor ist offensichtlich nur ein mal dort gewesen und hat nur diese eine Route, und auch nur in dieser einen Richtung beschrieben.

Wandern im Quadrat Karten:

Everest Base Camp, Nepal (Adventure Map)  

Wandern zum SeitenanfangChukhung Ri - Kala Patar -Trek (Solo Khumbu)

Wandern im Quadrat Trekking am Fuße des Everest ...

Ein Vorschlag für einen der "Klassiker" in Nepal:

Nach der Landung in Lukla geht die Route durch dichte Wälder über Namche Bazar Richtung Everest. Schneebedeckte Gipfel und gletschergeformte Hochtäler prägen die Landschaft. Die Übernachtungsorte liegen unter 5.000 m. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Kala Patar (5.620 m) und den Chukung Ri (5.540 m) zu besteigen. Von beiden Bergen ist die Aussicht auf die Kette der 8.000er und die Gletscher grandios!

>1. Tag: Wir fliegen nach Lukla und beginnen unser Trekking mit einer kurzen Etappe nach Phakding.

>2. Tag: Entlang des Dudh Kosi erreichen wir den Sagarmatha-Nationalpark und steigen auf nach Namche Bazar, berühmter Hauptort der Region.

>3. Tag: Am nächsten Tag wandern wir durch einen märchenhaft anmutenden Wald über Syangboche nach Khumjung, wo uns ein unvergesslicher Blick auf den Ama Dablam erwartet. Anschließend kehren wir zurück nach Namche Bazar.

>4. Tag: Weiter geht es nach Tengboche.

>5. Tag: Der vermutlich faszinierendste Höhenweg des Everestgebiets liegt auf unserem Weg nach Pangboche vor uns. Nachmittags besichtigen wir das älteste Kloster der Region.

>6. Tag: Gemächlichen Schrittes geht es weiter nach Dingboche - nun wandern wir oberhalb der 4000m-Grenze.

>7. Tag: Wir wandern zum kleinen Ort Chhunkung in 4730 m Höhe.

> 8. Tag: Heute geht es auf den Chhukhung Ri (5540 m), von wo aus wir den grandiosen Ausblick genießen. Anschließend Rückkehr nach Dingboche.

>9. Tag: Wir trekken nach Lobuche. Dies ist der Ausgangspunkt zum höchsten Punkt unseres Trekkings, dem Kala Pattar.

>10. Tag: Frühmorgens starten wir und wandern entlang des Khumbu-Gleschers, bis wir vom Gipfel des Kala Patar mit seinem unvergleichlichen Blick auf das Everest Basecamp, den Khumbu-Eisfall, den Nuptse, Lhotse und den Mount Everest belohnt werden. Übernachtung in Lobuche.

> 11. Tag: Trekking nach Dibuche.

>12. Tag: Entlang des Luga Khola geht es weiter bis nach Tengboche, dem großen Hauptkloster der Region, das wir heute besichtigen, bevor wir erneut Namche Bazar erreichen.

>13. Tag: Über Monjo erreichen wir Lukla. Lodgeübernachtung in Lukla.

>14. Tag: Kathmandu.

Wandern zum SeitenanfangGokyo-Trek (Solo Khumbu)

Gokyo-Tal, NepalDie Alm und Lodge-Siedlung Gokyo ist die einzige größere Ansiedlung im Tal des Ngozumpa-Gletschers, dem größten Eisstrom Nepals, welcher vom Massiv des Cho Oyu (8.201 m) gespeist wird. Sie liegt auf einer Höhe von 4.750 m direkt am dritten der vier Gokyo-Seen. Die Ortschaft besteht aus einigen Herbergen und Restaurants (Lodges).

Am nördlichen Ortsrand erhebt sich der 5.483m hohe Gokyo Peak (Gokyo Kang), einer der beliebtesten Trekkingpeaks im Khumbu. Der Aussichtspunkt in 5.350 m Höhe bietet einen phantastischen Blick auf nicht weniger als 4 Achtausender (Mount Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu) und die unzähligen Sechs- und Siebentausender des Khumbu Gebietes.

Wandern im Quadrat Beispiel einer Winter-Trekkingtour von Lukhla auf den Gokyo-Ri (Nepal, Region Solo Khumbu / Everest; 14 Tage zur Jahreswende 2000-2001), 4 Teilnehmer (im Folgenden die Antworten auf die Fragen von Dirk R.):

Route (Übernachtungsorte):
1. Lukhla (Anreise per Flugzeug)
2. Phakding (Friendly Home Lodge)
3. Namche Bazar (3440 m)
4. Namche Bazar, Tagestour Khumjung (Paß 3850 m)
5. Snowline View Lodge (oberhalb Trashinga)
(3973 m)
6. Dole (Alpine Cottage, 4020 m)
7. Machermo (Ngwal-Lodge, 4410 m)
8. Gokyo (Namaste-Lodge, 4750 m)
9. Gokyo, Besteigung Gokyo-Ri (5350 m)
10. Luza (Kang-Tenga-View-Lodge)
11. Phortse (Sonam-Lodge, Namaste-Lodge)
12. Tengboche (Himalaya View Lodge)
13. Namche
14. Lukhla (Rückflug)

Tops:
Vergleichsweise wenig los im Dezember/Januar.
Wetter stabil gut, wenig Wolken. 3 Tage leichter Schnee.
Gute Infrastruktur, Lodges.

Sicherheit (Krankenhaus in Khunde, viele Telefone).
Spektakuläre hochalpine Landschaft.
Ein Welt-Highlight!

Flops:
Trek ist ziemlich luxoriös, fast alle Bedürfnisse der Trekker werden befriedigt (Hot Shower, Speisekarte, Doppelzimmer etc.). Die Autentizität und das Mitbekommen des wirklichen Lebens der Sherpa bleibt auf der Strecke.

Unterkünfte/Restaurants/Teehäuser:
haben alle ähnlichen Standart.
Übernachtungskosten ca. 100 RS (3 DM) für DZ.
Insgesamt ca. 700 RS/Tag (20 DM/Tag) Ausgaben (Ohne Bier und Süßigkeiten).

Zusätzliche Verpflegung/Notration nicht nötig, da Lodges in großer Zahl und Dichte.
Im Winter hat ggf. mal die ein oder andere Lodge zu, daher unterwegs öfter mal nach Unterkunftsmöglichkeit fragen! Bei uns war es nur am Sylvesterabend in Phortse knapp, dafür hat Hans Kammerlander Südtiroler Spezialitäten angeboten.
Meist kommt man auch gegen Mittag an einem Teehaus/Restaurant vorbei, es gibt kaum einen Ort ohne.
Aufenthaltsräume sind abends im Winter beheizt.

Temperaturen:
Tagsüber -5° C im Schatten, gefühlte 20° C in der Sonne, bei Wind kalt
Nachts ca. -15° C
Klimatabellen siehe Kapitel Wetter, sagen aber wenig aus, da ausgeprägteres Tageszeitenklima als bei uns => die Unterschiede zwischen Tag und Nacht sind sehr ausgeprägt.
Hohe Strahlungswärme, geringe Lufttemperatur => in der Sonne ist es warm, im Schatten sehr kalt. Wenn sich eine Wolke vor die Sonne schiebt, kann die Temperatur schnell um 10° - 15° C fallen.
Kaum Niederschlag im Winter.

Lukhla:
Flug 182 $ US <->
Landepiste wird umgebaut bis ca. März/April 2001 (mittlerweile geteert, 2003)
in der Zeit nur Helikoptertransfer ab Jiri (teuer)
Möglichkeit: Flug nach Lamidada und von dort starten, das verlängert den Trek um 2-3 Tage/Strecke
Nachfragen bei Manakamana Reisebüro!

Phagding: Übernachtungsort nach Lukhla, Lodges hinter dem Ort auf der anderen Flussseite nicht so schön, aber morgens mit Sonne

Nationalpark: Eintritt 1000 NRs, kein extra Permit nötig

Namche Bazar (23.-25.12.00) : Alles zu kaufen, Telefon, Hospital in Kunde, Khumbu-Lodge gut mit Aussicht (Ratten im Dormitory), schräg gegenüber Hotel mit Terrasse, schöne Lodges auch oberhalb vom Ort, 400 m höher: Syangboche Panorama Hotel Lodge (aber teurer), nett gelegene Lodges auch in Khumjung, Rettungsflüge ab Syamboche

Ama DablamPhortse: im Winter evtl. keine Lodge offen

Machermo: Ngyal-Lodge (oder so ähnlich) sieht aus wie ein Motel, aber gut

Luza (30.12.00, Schneeeinbruch): einzelne Lodge, wenig los, nette Leute

Gokyo: Namaste-Lodge ganz gut, besonders das Essen,

Gokyo Ri: knapp 2 Stunden rauf, knapp 1 Stunde runter

Träger ...
... haben wir zwar nicht engagiert, ist aber völlig in Ordnung, wenn man sein Gepäck nicht selbst tragen kann/will. Wer in KTM heuert, muß oft den Flug mitbezahlen. Am besten ein Trekkingbüro in KTM bemühen, die auch Leute in Namche Bazar oder Lukhla haben (meist die Büros, die in Sherpa-Hand sind oder die etwas größeren Offices). Oder direkt vor Ort in Lukhla oder Namche nach Trägern umsehen. Über ein Büro ist es etwas teurer, dafür sind die Träger dann aber zuverlässiger.
Kosten für Porter ab 5 - 10 DM/Tag.

Ausrüstung:
Die Trekkingschuhe sollten bei evtl. Schnee schon etwas fester sein als die ganz weichen Exemplare ihrer Spezies, steigeisenfest muß aber nicht sein.
Gamaschen sind bei Schnee auch gut.
Jeans taugen garnichts, weil schnell naß, und langsam trocken => kalt!
Baumwolle ist per se schlecht (siehe Kapitel Ausrüstung)!
Lange Unterhose wiegt wenig, nützt viel!
Es muß nicht immer GoreTex sein. Eine leichte, gute, dichte Regenjacke (ca. 100 DM) in Kombination mit 1-2 Fleece oder Daunenjacke ist genau so gut, da man besser variieren kann.
Sonnenbrille und Mütze (am besten mit Schirm) sind extrem wichtig !!! Hohe Strahlung !!!
Schlafsäcke: 1800 g Kustfaser oder 1500 g Daune wäre schon angesagt im Winter. Es sind aber fast überall auch noch zusätzliche Decken erhältlich.
Kocher nicht nötig.
Handschuhe.

Wasser:
Sollte immer abgekocht oder entkeimt sein. Am besten Entkeimungstabletten mitnehmen. Man kann auch Wasserflaschen kaufen, erzeugt aber so bergeweise überflüssigen Müll!
Wenn man 2 Flaschen (je 1 Liter) hat, kann in der einen die Tablette wirken, während die andere zum Trinken zur Verfügung steht.
Besser Flasche an den Gürtel hängen und immer wieder beim Gehen trinken. Wenn man immer erst an den Rucksack muß, kommt man nie auf seine 4-5 Liter/Tag (wichtig wegen Höhenkrankheit!).

Gesundheit:
Unbedingt vorher über Höhenkrankheit informieren !!!
Langsam aklimatisieren, viel trinken (4-5 Liter/Tag).
Erste Anzeichen (Kopfschmerz, Übelkeit, Atemnot) ernst nehmen!
Symptome und Gefahr nehmen nachts zu.
Im Zweifel immer absteigen.

Allgemeine Durchfallmittel mitnehmen. Spezielle Medikamente gegen bestimmte Erreger nicht sinnvoll, da man die Erreger in den Bergen nicht identifizieren kann.
Vorsicht vor Erkältungen (häufigste Krankheit)!

Alternativrouten:
zum Everest-Base-Camp
auf den Kala Patar

nach Chukhung

Dias ...
... dieser Tour unter Dias zu sehen.

Kosten:
Flug Lukhla 182 $ US
Visum 30 $ US
ca. 700 NRs im Everest-Gebiet pro Tag
... das war 2001, jetzt (2014) deutlich teurer! Die Everest-Region ist die teuerste Gegend Nepals!

Wandern zum SeitenanfangDrei Pässe Trek

Tolles gut gemachtes Video vom Drei-Pässe-Trek im Everest-Gebiet: Airvuz Nepal Himalaya - Khumbu 3 passes trek. U.a. tolle Drohnenaufnahmen auch aus ungewöhnlichen Perspektiven. Tolle Effekte durch Zeitraffer, Zeitlupe ...

Wandern zum SeitenanfangTrekking-Gipfel in der Everest-Region

Wandern im Quadrat Everest Region / Solo Khumbu:

  • Island Peak / Imja Tse (6189 m)
  • Lobuche East (6119 m)
  • Mera Peak (6476 m)

Wandern im Quadrat Gokyo-Tal / Solo Khumbu:

  • Phari Lapche (6073 m)
  • Machhermo (6273 m)
  • Kyozo / Kyajo Ri (6186 m)

Wandern im Quadrat Allgemein:

MEF: Infos zum Expeditionsbergsteigen (freigegebene Gipfel, Gebühren, Adressen)

Wandern zum SeitenanfangOrte in der Everest-Region

Wandern im Quadrat Namche Bazar:

Telefonkosten (2008) in Namche 100 Rs/min, Internet 10 Rs/min (langsam). Keine Geldautomaten in Namche Bazar (2009). Samstags Markt.

Khumbu Lodge: Mitten im Ort, schöne Aussicht aus dem Speiseraum, nette Inhaberfamilie ... mittlerweile eine Institution in Namche! +977-38-540144, 38540098

Wandern im Quadrat Pangboche:

Shreedewa Lodge, 038-540378 oder 9803906430. Denish Bakery (oberhalb des Ortes) mit Internet (selber Inhaber). Om Kailash Lodge.

Wandern im Quadrat Pheriche:

Internet, z.B. in der German Bakery. Panorama Lodge, 9803515831 oder 038540284, sherpapembatsering@yahoo.com.

Wandern zum SeitenanfangLiteratur: Bücher und Karten

Trekking in the Nepal Himalaya (Lonely Planet, englisch)

Trekking in Nepal: Jomsom Trek, Annapurna Base Camp, Mount Everest Base Camp, Gokyo Trek

Trekking in Nepal: A Traveler's Guide: Stephen Bezruchka. Gut, aber leider ziemlich veraltet (1997!)  

Nepal Trekking & the Great Himalaya Trail (Trailblazer, engl.): empfehlenswert!

Everest - A Trekker's Guide: Trekking Routes in Nepal and Tibet (Cicerone Guides, engl.): empfehlenswert!