Nepal/Indien: Verhalten & Kleidung
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren

Letzte Änderung: 20.02.2013

Inder fotografiert Nepali Kind

Verhalten und Kleidung
Wandern zum Seitenanfang

Nepali FrauNepali und Inder sind sehr tolerant, das sollte man nicht überstrapazieren.

Gesicht geben, nie Gesicht nehmen, immer Gesicht wahren!

Konflikte werden nicht oder nur selten offen ausgetragen.

Ein Lächeln und freundliches Auftreten öffnet viele Türen.

Trotz aller Selbstkritik sind Inder und Nepali stolz auf ihr Land. Lieber erstmal zuhören, und sich mit schlauen westlichen Ratschlägen zurückhalten. Politische Diskussionen - wenn überhaupt - defensiv führen.

Tempel: auf Einladung warten, respektvolles Verhalten, Fotos nur nach Erlaubnis, keine Schuhe, Shorts und Tops im Tempel, oft auch kein Leder. Dezent auftreten, keine Altäre oder heilige Standbilder anfassen.

Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit vermeiden.

Empfindungen werden nicht offen zur Schau gestellt. Schmerzäußerung ist eine Harmoniestörung! Leid wird (von anderen) ignoriert und (von einem selbst) lächelnd ertragen.

Die linke Hand, Füße und Schuhe sind unrein. Sohlen nie auf Menschen oder Tempel richten. Nicht über Personen hinwegsteigen.

Begrüßung: Namasté, Namaskar mit vor der Brust zusammengelegten Handflächen und leichter Verbeugung.

Die Gesten für ja, nein oder herkommen sind anders als bei uns.

Fotografieren: defensiv! Besonders im Tempel, bei religiösen Zeremonien und Totenfeiern. Im Zweifel Zustimmung einholen, wenn auch nur durch Blickkontakt und Zeichen.

Immer daran denken, dass wir mit unserem Verhalten auch das Verhalten besonders der jüngeren Nepali und Inder beeinflussen. Der westliche Lebensstil wird von vielen als Vorbild gesehen und versucht, nachzuahmen, mit allen guten und schlechten Seiten.

Inder und Nepali legen Wert auf gute, mindestens angemessene Kleidung!

Absolut tabu: für Frauen nackte Schenkel, für Männer nackte Oberkörper.

Sensibeler Bereich für religiöse Verunreinigung ist die Küche: Keine Kochutensilien anfassen während gekocht wird, in hochkastigen Hinduhaushalten die Küche nicht betreten, kein Essen ins Feuer werfen, dem Herd nur auf Aufforderung hin nähern, vor dem Fotografieren fragen!

Touristentugenden: Unvoreingenommenheit. Respekt gegenüber der besuchten Bevölkerung. Andere Zeitbegriffe akzeptieren. Erleben einer anderen Lebensart als bereichernd empfinden. Örtliche Sitten und Gebräuche beachten. Fragen stellen, statt Antworten geben. Keine speziellen Privilegien beanspruchen. Keine leeren Versprechungen machen.

Wandern zum Seitenanfang