TREKKING-TOUREN IN NEPAL
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Hier finden sich in Stichworten Infos zum Trekking in Nepal allgemein und zu subjektiv ausgewählten oder kürzlich gemachten Touren. Man kann hier die eine oder andere Idee mitnehmen oder einen Einblick in den Tourcharakter bekommen, aktuelle Probleme erfahren und Infos lesen, die nicht im Reiseführer stehen. Die Infos sind oft Antworten auf konkrete Anfragen der Besucher.

 

Mount Everest

Wandern zum SeitenanfangAllgemeines & Spezielles

Trinken, Trinken, Trinken:

Noch mal der Tipp für die Trinkflasche beim Wandern: Wenn man immer erst seine Wasserflasche aus dem Rucksack holen muss zum Trinken, dann wird es schwer, auf die in der Höhe nötige Menge Flüssigkeit zu kommen. Überlegt Euch also eine Methode, wie Ihr die Flasche beim Wandern zur Hand habt. Das kann das Seitennetz des Rucksacks sein, eine Trinkblase, eine Umhänge-Halterung ...

Wer zum Trinken immer anhalten muss, der kommt aus seinem Gehrhythmus und behindert so seine Ausdauer und Höhenverträglichkeit. Siehe auch > Höhentrekking

Tageslicht:

Im Oktober wird es etwa ab 5:30 h hell, ab 18:30 dunkel. Die Unterschiede variieren über die Monate wesentlich geringer als bei uns.

Toilettenpapier:

Es ist ratsam, sich Toilettenpapier mit zu nehmen. Sowohl in den Städten, als auch auf dem Trek findet sich auf den Toiletten selten welches. Ab und zu kann man unterwegs mal welches kaufen.

Lukhla, Nepal Geld:

Preisbeispiele für Verpflegung auf Trekkingtouren:

  • Ei-Gemüse-Nudelsuppe 300 - 400 NRS
  • Tomatensuppe, Knoblauchsuppe 200 - 300 NRS
  • Gebratene Nudeln mit Gemüse 400 - 500 NRS
  • Tibetisches Brot (Fladenbrot) mit Käse 250 - 350 NRS
  • Kaffe (Tasse) 80 - 100 NRS
  • Tee (Tasse) 50 - 80 NRS
  • Coke, Sprite 150 - 350 NRS
  • Bier (0,7) 500 - 800 NRS
  • Trinkwasser (1 Liter) 80 - 150 NRS

Die Preise stammen von einer Tour 2017 im Annapurnagebiet (Poon Hill - Annapurna Base Camp). Sie können im Everest-Gebiet und auf der Annapurnarunde noch etwas höher ausfallen.

Weitere Infos zum Gepäck unter > FAQ Nepal

Gepäck:

Auf dem Trek und auch während der Bustransfers in Nepal sollte das Gepäck staub- und wasserdicht verpackt sein. Es wird oft auf dem Dach bzw. dem Rücken von Pferden, Yaks oder Trägern transportiert. Dort ist es natürlich den Elementen ausgesetzt und kann nur notdürftig abgedeckt werden. Tipp: Packt Eure Dinge in Plastiksäcke (z.B. Mülltüten), und dann in die Reisetasche. Reisetasche in Plastiktüte bringt nichts, weil die schnell in Fetzen geht.

Nutzt die Gepäckanhänger des Veranstalters. So können vor Ort die Gepäckstücke besser auseinander gehalten werden, z.B. wenn morgens im Hotel oder der Lodge mehrere Gruppen aufbrechen.

Überlegt, wie Ihr unterwegs Papiere, Geld und Wertsachen sicher am Körper verstauen wollt. Neben einer Passkopie hilft es, wichtige Papiere einfach abzufotografieren.

Gepäckdepot: Überschüssiges Gepäck kann in den Basisorten wie Kathmandu, Pokhara etc. in den Hotels deponiert werden. Die Haben separate Store-Rooms, wo die Sachen zwischengelagert werden. Dazu empfiehlt sich eine kleine leichte Tasche, am besten abschließbar.

Weitere Infos zum Gepäck unter > FAQ Nepal

WiFi - WLAN:

Auf den bekannteren Trekkingruten gibt es oft WLAN in den Lodges. Das ist natürlich oft langsam und instabil. Den Code erhält man für 100 - 200 NRS.

Lange Hosen oder Shorts beim Trekking?

In den Orten sollte Mann/Frau sich in Nepal eigentlich in langen Hosen bewegen. Das ist allerdings in touristischen Zonen und auf den gängigen Treks etwas in Vergessenheit geraten. Wenn 2/3 der Traveller in Pokhara und 1/3 auf den Trekkingtouren in kurz unterwegs sind, macht es vielleicht eh nichts mehr, das auch selbst zu tun. Auf dem Trek könnte man mit Zip-Hosen gut variieren. Zu knappe Kleidung wie enge Shorts oder Spaghettiträger wird aber immer noch kritisch betrachtet.

Hilfreiche Infos & Links:

Vor allem Alleinreisende sollten sich unter Angabe der Trekking-Route unbedingt in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes registrieren. Das kann maximal 10 Tage vor der geplanten Reise geschehen.

Trekking-Touristen müssen ein TIMS-Certificate (Trekkers' Information Management System) mitführen. Das wird von den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) bzw. der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN) sowohl für individuelle, als auch für organisiert reisende Trekker gebührenpflichtig ausgestellt. Bei organisierten Touren ist das meist im Reisepreis enthalten. Infos: NTB, 00-977-1-422 57 09, mediacenter@ntb.org.np

MEF: Infos zum Expeditionsbergsteigen (freigegebene Gipfel, Gebühren, Adressen)

Reiseberichte von Gregor Stratmann www.nepalwelt.de

Himatrek: Trekking-Reiseberichte Nepal. Klassiker und Neuentdeckungen.

Thamserku Trekking: Agentur. Der Katalog gibt einen guten Überblick über gängige und auch über weniger bekannte Trekkingrouten.

Wandern zum SeitenanfangTrekking-Gipfel

Everest Region / Solo Khumbu:

Island Peak / Imja Tse (6189 m)

Lobuche East (6119 m)

Mera Peak (6476 m)

Gokyo-Tal / Solo Khumbu:

Phari Lapche (6073 m)

Machhermo (6273 m)

Kyozo / Kyajo Ri (6186 m)

Annapurna-Region Nord / Manang:

Pisang Peak (6091 m)

Chulu East (6584 m)

Annapurna Sanctuary:

Tharpu Chuli / Tent Peak (5663 m)

Langtang:

Yala Peak (5500 m)

Ganesh Himal:

Paldor (5896  m)

Allgemein:

MEF: Infos zum Expeditionsbergsteigen (freigegebene Gipfel, Gebühren, Adressen)

Wandern zum SeitenanfangAnnapurna Region (Circuit, Sanctuary u. A.)

Neben der Everest-Region die beliebteste Trekkinggegend in Nepal. Neben der anspruchsvollen Annapurna-Runde gibt es auch reizvolle moderatere Treks. Fantastisch ist das Annapurna-Sanctuary, das komplett von schneebedeckten Bergen umrahmt ist.

Siehe Extraseiten > Annapurna

Wandern zum SeitenanfangDhaulagiri Region (Kali Gandaki bei Annapurna)

Dhorpantan, ein vom Tourismus noch unberührtes Gebiet südlich des Dhaulagiri und Gurya Himal:

Bilder Dhorpatan-Trek von Himatrek

Wandern zum SeitenanfangDolpo Region

Tschörten, NepalDolpo (auch Dolpa) ist eine sehr abgeschiedene und hoch gelegene Region im Nordwesten Nepals, die an Tibet grenzt und in der es keine Straßen gibt. Das Gebiet liegt im Himalaya, die Siedlungen befinden sich in einer Höhe von 2.300 bis über 4.300 Metern. Begrenzt wird Dolpo in allen vier Himmelsrichtungen von über 6.000 Meter hohen Bergketten. Im Süden stößt es an die Dhaulagiri-Kette.

Aufgrund der Höhenlage lässt sich die Region in das untere Dolpo im Süden und das nur über Pässe erreichbare obere Dolpo im Norden unterteilen. Das untere Dolpo besitzt mit Juphal einen Landeplatz für kleine Propellermaschinen und mit Dunai den Verwaltungssitz. Hier gibt es kleinere Geschäfte, Strom, Mobilfunknetze, Fernsehgeräte. Die nepalische Bevölkerung bildet die Mehrheit.

Im abgeschiedenen, jenseits der Himalaya-Hauptkette liegenden oberen Dolpo (auch inneres Dolpo genannt) verteilen sich die rein tibetischen Bewohner, die Dolpo-Pa, auf nur wenige Siedlungsgebiete. Ihre Zahl wird mit 7000 angegeben. Von Dunai ist das obere Dolpo nur zu Fuß in vier bis fünf Tagesmärschen über 5.000 Meter hohe Pässe zu erreichen. Dieses Gebiet gehört größtenteils zum Shey Phoksundo National Park, der seinen Namen von dem durch einen Erdrutsch aufgestauten See Phoksundo hat, der mindestens 145 Meter tief ist.

Trekkingtouren in Dolpo werden meist über Agenturen organisiert. Wegen der fehlenden Infrastruktur muss vom Zelt bis zum Kocher alles mitgeführt werden, ein Tea-House-Trek ist nicht möglich.

Dolpo ist ein sehr arides Gebiet, das vom Sommermonsun kaum berührt wird. Deswegen gibt es eine lange Trockenperiode von September bis Mai. Die Vegetation reicht von lichten Wäldern über alpine Matten bis zu wüstenhaften Steppen in den hochgelegenen Gebieten. Die Siedlungen liegen häufig an Flüssen, die zur Bewässerung der terrassierten Felder dienen. Angebaut wird meist Gerste sowie etwas Buchweizen und Gemüse. Da der Anbau für die Ernährung nicht ausreicht, spielt neben der Viehzucht (Yaks, Schafe, Ziege, Pferde) der Tauschhandel eine große Rolle.

Dolpo gehörte entsprechend seiner geographischen Lage bis in das 18. Jahrhundert zu westtibetischen Königs- und Fürstenhäusern. Deswegen ist das Gebiet stark tibetisch und vom Buddhismus geprägt. Im 16. Jahrhundert wurde Dolpo eine Provinz des Königreichs Mustang und verblieb dort, bis es 1769 durch Annexion der Gurkha-Könige zu Nepal kam. Bis 1993 war das innere Dolpo Sperrgebiet und kann erst seitdem von Ausländern besucht werden.

Dolpo in Nepal - ein letztes Stück traditionelles Tibet von Jochen Bockemühl

Fotos und Filme vom Oberen Dolpo

Empfehlenswerter Bericht über eine Trekkingtour in Dolpo von Carsten Nebel. Myhimalayas.com/dolpo2008

Dolpo im Film:

Dolpo Tulku - Film von Martin Hoffmann. Der 2010 gezeigte Dokumentarfilm Dolpo Tulku schildert die Geschichte von Sherap Sangpo, der als Zehnjähriger - nach einer Begegnung mit dem Dalai Lama - beschloss Mönch zu werden. Sherap Sangpo wurde als Reinkarnation eines hochstehenden Lamas, des Dolpo Tulku, erkannt und für 16 Jahre zur Ausbildung in das Kloster Namdroling in Bylakuppe (Südindien) geschickt. Der Dokumentarfilm begleitete ihn bei seiner Rückkehr nach Dolpo.

Das Leben der Dolpo-Pa beschreibt Éric Vallis 1999 veröffentlichter Spielfilm Himalaya - Die Kindheit eines Karawanenführers .

Wandern zum SeitenanfangLangtang, Gosainkund, Helambu ...

... Ganesh-Himal, Tamang Heritage Trail ...

Die von Sherpa und Tamang besiedelte Gegend ist zum Trekking sehr attraktiv und von Kathmandu aus gut per Bus erreichbar. Siehe > Langtang-Region

Wandern zum SeitenanfangIndigenous Peoples Trail (Ramechhap-Region)

Tschörten, Nepal The Indigenous Peoples Trail (IP-Trail, Ramechhap district)

Die Region Ramechhap liegt 80 km östlich von Kathmandu. Hier bewegt man sich in der Mahabarat Range (Vorderer Himalaya) mit tollen Blicken auf die Hauptkette. Der leichte Trek in niedrigen Höhen erschließt eine reiche Kulturlandschaft mit Dörfern der Ethnien Tamang, Newari, Lama, Sherpa, Yolmo, Thami und Majhi. Ein Permit ist nicht erforderlich.

2017 waren viele offizielle Übernachtungsräume noch nicht wieder aufgebaut. Man kann aber bei der einheimischen Bevölkerung übernachten und bekommt die Chance, viel vom Leben der Nepali mit zu bekommen.

Bus

  • Kathmandu - Mude braucht 5:00 h, Start: Ratna Park bus station um 6:30 h.
  • Lubughat - Kathmandu über Nepalthok, 5:00 h Fahrt

Route:

Mude - Dunghe - Sailung - Kholakarka - Rajveer Monastery - Surke - Doramba - Galva Bazaar - Khandadevi - Donghme - Lubughat - Nepalthok

80-90 km.

In dieser Richtung geht es zum Sailung Pass steil hinauf, ab da die restlichen 70 km immer mehr oder weniger bergab.

Kathmandu - Mude - Dhunge

Mude - Dunghe 16 km Piste

Dunghe - Sailung

Aufstieg von 3-4 Stunden zum Pass (3.200 m) am Sailung Peak. Dies ist der höchste Punkt des Treks. Tolle Blicke auf die Hauptkette von Annapurna bis Everest.

Kholakarka: kleines Dorf, 0:15 h hinter dem Pass.

Rajveer Monastery: Reste eines bhutanesischen Klosters

Surke: kleines Dorf auf dem Talgrund

Doramba

Galva Bazaar

Khandadevi: Hindutempel

Donghme: kaum vom Erdbeben betroffen. Kleiner See, Aussichntspunkte, Buddhistisches Kloster

Lubughat: am meisten vom Erdbeben betroffen

Wandern zum SeitenanfangEverest Region (Solo Khumbu)

Everest Trek, NepalDie bekannteste Trekkingregion der Welt. Der höchste Berg zieht viele Wanderer an. Leider hat dadurch die Atmosphäre auf dem Trek sehr gelitten. Ursprünglichkeit findet man hier selten, die Preise sind hoch und die Lodges voll. Trotzdem sind die Aussichten auf Everest, Lhotse, Nuptse etc. mit das Beeindruckendste, das man auf Erden sehen kann.

Chukhung Ri - Kala Patar - Trek (Solo Khumbu)

... zwei tolle Aussichtsberge über 5000, der eine sehr populär, der andere deutlich ruhiger.

... siehe > Everest-Region

Gokyo-Trek (Solo Khumbu)

... und noch ein toller Aussichtsberg über 5000 m.

... siehe > Everest-Region

Salpa La Trek: Lukhla - Tumlingtar

Südöstlich des Everest Trek zieht sich eine attraktive Trekkingroute von Lukhla nach Tumlingtar. Die Höhen sind moderat mit bis zu 3.400 m, man wandert auf einem alten Handelspfad. Üppige Wälder, ursprüngliche Dörfer mit Reisterrassen und Hirsefeldern, tief eingeschnittene Flüsse und aussichtsreiche Pässe würzen die Route.

Hier erlebt man noch das ursprüngliche Nepal und trifft nur selten andere Trekkinggruppen. Die Route ist von Oktober bis Mai zu empfehlen.

Lukhla, Solo Khumbu Lukhla - Salpa La - Tumlingtar

  1. Flug Kathmandu - Lukla und Trek nach Puiyan (2770m).
  2. Trek Puiyan - Pangum (2850m).
  3. Trek Pangum - Najing dingma (2910m).
  4. Trek Najing dingma - Bung (1710).
  5. Trek Bung - Sanam (2850m).
  6. Trek Sanam - Salpa Pass (3350m).
  7. Trek Salpa Pass - Guranse.
  8. Trek Guranse - Salpa Phedi (2760m).
  9. Trek Salpa Phedi - Gothe Bazaar (1128m).
  10. Trek Gothe Bazaar - Majwa (2550m).
  11. Trek Majwa - Kartiki Ghat (457m).
  12. Trek Kartiki Ghat - Tumlingtar (900m).
  13. Flug Tumlintar - Kathmandu

Karte Lukhla - Salpa La - Tumlingtar

Lamidanda - Salpa La - Tumlingtar

Karte Lamidanda - Tumlingtar

Diashow 1: Lamidanda - Salpa Bhanjyang

Diashow 2: Salpa Bhanjyang - Tumlingtar

Weitere Varianten:

Salpa - Silicho - Panchpokhari - Eco - Trail - Trek

Gudel Village, Silucho Peak, Salpa Lake

Wandern zum SeitenanfangRara-See

Ein interessanter Artikel von Kunda Dixit über den Rarasee und den Einfluss der neuen Straße, welche nächstes Jahr eröffnet werden soll: www.nepalitimes.com/issue/2011/04/9/Tourism/18102

> Fotos Jumla - Rara-See - Trek

Wandern zum SeitenanfangLiteratur: Bücher und Karten ganz Nepal

... siehe > Literatur Nepal