Oberösterreich: Donausteig, Mühlviertel ...
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren
Österreich hat auch außerhalb der Alpen viel für Wanderer und Radfahrer zu bieten ... in Oberösterreich sind das zum Beispiel die Berge rechts und links der Donau und das Mühlviertel.

Letzte Änderung: 07.05.2012

Allgemeines zu Oberösterreich
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Oberösterreich ist ein Bundesland in Österreich. Landeshauptstadt ist Linz. Oberösterreich ist mit einer Fläche von 11.982 Quadratkilometern das viertgrößte und mit 1,4 Millionen Einwohnern bevölkerungsmäßig das drittgrößte Bundesland. Es grenzt an Bayern, Südböhmen (Tschechien) sowie an Niederösterreich, die Steiermark und das Salzburger Land. Der Name leitet sich vom Erzherzogtum Österreich ob der Enns ab, einem der habsburgischen Erblande.

Oberösterreich hat Anteil an drei großen Naturräumen. Von Norden nach Süden findet man in Oberösterreich eine geologisch-landschaftliche Dreiteilung, die sich westlich und östlich bis nach Bayern einerseits und nach Niederösterreich andererseits fortsetzt.

Das Mühlviertel nördlich der Donau gehört zum Granit- und Gneishochland (Böhmische Masse) und ist eine typische Mittelgebirgslandschaft mit nordwärts zunehmenden Höhen (Böhmerwald). Die höchste Erhebung ist der Plöckenstein mit 1379 Metern.

Südlich der Donau hat Oberösterreich Anteil am nördlichen Alpenvorland, einer teils flachen, teils hügeligen Wald- und Wiesenlandschaft mit intensiver Landwirtschaft. Sie nimmt den größten Teil der Landesfläche ein. Im Westen des Bundeslandes liegt der Hausruck, eine teils bewaldete Hügelkette (maximal 801 Meter); westlich schließt sich der Kobernaußer Wald an, der im Gegensatz zum Hausruck noch sehr dicht bewaldet ist.

Den Nordrand der Alpen bildet die Flyschzone, ein aus Ton- und Sandsteinen aufgebauter, teils stärker bewaldeter Mittelgebirgsstreifen. Die größte Breite erreicht sie zwischen Mondsee und Traunsee.

Die südlich anschließenden Nördlichen Kalkalpen bestimmen das Landschaftsbild des Salzkammergutes und der Pyhrn-Eisenwurzen-Region. Die Kalkalpen erreichen hier ihren höchsten Punkt im Hohen Dachstein (2995 Meter) an der Südspitze Oberösterreichs mit dem einzigen Gletschergebiet des Landes.

Praktisch alle großen oberösterreichischen Seen liegen im Salzkammergut, so der Almsee, Attersee, die Gosauseen, Hallstätter See, Irrsee, Langbathseen, Mondsee, Offensee, Traunsee und der Wolfgangsee.

Links:

Website der Oberösterreichischen Landesregierung

Offizielle Website für Tourismus und Urlaub in Oberösterreich

Regionen
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Wandern im Quadrat Das Traunviertel liegt in Oberösterreich, zwischen Donau, Enns, dem Mittelgebirge des Hausruck und den Vorbergen der Alpen. Das Land liegt etwa 300 bis 400 Meter hoch. Im weitesten Sinn zählt zum Traunviertel auch der oberösterreichische Teil des Salzkammergutes.

Traunviertel bei WikiTravel

Wandern im Quadrat Das Innviertel ist der westliche Teil von Oberösterreich, eine dicht besiedelte, fruchtbare Hügellandschaft zwischen Salzach, Inn, Donau und Hausruck (ca. 30 km langes, etwa 800 m hohes Mittelgebirge). Das Gebiet ist intensiv landwirtschaftlich genutzt (Ackerbau, Viehzucht, Obstbau).

Innviertel bei WikiTravel

Wandern im Quadrat Das Hausruckviertel ist die hügelige Voralpenlandschaft zwischen Hausruck und Trauntal.

Hausruckviertel bei Wikitravel

Wandern im Quadrat Das Mühlviertel ist der nördlich der Donau liegende Teil von Oberösterreich , benannt nach dem Fluss Große Mühl. Mit Ausnahme der fruchtbaren Ebene des Machlandes im Südosten ist das gesamte Mühlviertel eine Mittelgebirgslandschaft, die geologisch zur Böhmischen Masse gehört. Obwohl Funde schon aus der Hallstattzeit vorliegen, wurde das Mühlviertel in der Neuzeit erst spät erschlossen. Die Randlage an der Grenze zu Tschechien führte jahrzehntelang zu einer wirtschaftlichen Benachteiligung der Region. Erst in jüngster Zeit wird das Gebiet touristisch erschlossen. Ähnlich dem Waldviertel in Niederösterreich ist das Klima des Mühlviertels rauer als im übrigen Österreich, insbesondere in den nördlichen (höher gelegenen) Landesteilen.

Mühlviertel bei Wikitravel

Donausteig
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Eine der schönsten Flusslandschaften Österreichs ist das Donautal, mit seinem Wechsel zwischen engen Durchbruchstälern und weiten Beckenlandschaften, mit mittelalterlichen Städtchen und bekannten Klöstern sowie zahlreichen Schlössern, Burgen und Ruinen. Am oberösterreichischen Anteil der Donau - von der bayerischen Stadt Passau über die Landeshauptstadt Linz bis zur Grenze zum Bundesland Niederösterreich bei Grein - bringt ab Juli 2010 statt des bisherigen »Donau-Höhenwegs« ein durchgehender »Donausteig« dem Wanderer auf insgesamt mehr als 500 Kilometern nördlich und südlich des Flusses die Schönheiten dieser Landschaft nahe. Der Donausteig führt großteils an den beiden Donauufern von Passau über Linz bis nach Sankt Nikola kurz nach Grein.

Ergänzt werden die Nord-Variante durch das hügelige Mühlviertel und die etwas sanftere Süd-Variante durch viele »Zusatzrunden«: Bereits bestehende Rundwanderwege der Gemeinden, die nun an den Donausteig angeschlossen sind und somit viele Kombinationsmöglichkeiten bieten.

Der Weg ist Österreichs erster und längster nichtalpiner Fernwanderweg und führt in 24 Etappen durch das Gebiet von fünf bayerischen und 40 österreichische Gemeinden. Neben dem Hauptweg wurden 40 offizielle Donaurunden beschildert. Entlang der Strecke wurden 135 Start-, Rast- und Panoramaplätze eingerichtet und an die viertausend Markierungstafeln aufgestellt. Der Wanderweg knüpft in Passau an den 2007 eröffneten Goldsteig an.

Der Donausteig ist neben dem Donauradweg, der Donauschifffahrt mit insgesamt 15 ober- und niederösterreichischen Schiffsanlegestellen und der Kultur an der Donau ein weiteres teilweise von der öffentlichen Hand (EU, Land, Gemeinden) gefördertes Projekt der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich mit 37 oberösterreichischen und 4 bayerischen Mitgliedsgemeinden.

Der Donausteig durchquert die Natura 2000 und FFH-Gebiete Oberes Donau- und Aschachtal mit ihren naturnahen Hang- und Schluchtwäldern, das Vogelschutzgebiet Oberes Donautal, das FFH- und Vogelschutzgebiet Traun-Donau-Auen, das geplante Natura 2000 Gebiet Machland Nord, die Naturschutzgebiete Donauleiten in Bayern und Pesenbachtal, Rannatal, das Tal des Kleinen Kößlbaches und Schlossberg Neuhaus.

Zu den herausragenden Naturerlebnissen zählen der Strudengau mit dem Naturdenkmal Stillensteinklamm und der Wolfschlucht bei Bad Kreuzen, die Aulandschaft im Machland Nord, die Klamschlucht, das Pesenbachtal, und das Obere Donautal Oberösterreichs mit der Schlögener Schlinge, das Rannatal und das Tal des Kleinen Kösslbachs.

Führer und Karten zum Donausteig siehe > Literatur

Wandern, Radtouren
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Wandern im Quadrat Wandern / Trekking:

Wandern im Dreieck Donausteig siehe > Donausteig

Wandern im Dreieck Mühlviertel

Obwohl seit langem beliebtestes Ausflugs- und Erholungsziel der Bewohner des Gebiets rund um die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz, gehört das Mühlviertel noch zu den touristisch wenig bekannten Regionen Österreichs. Das gepflegte Bauernland im Dreiländereck Österreich - Deutschland - Tschechien bietet ein ideales, familienfreundliches Wandergebiet. Felder, Wiesen und Wälder, tief eingeschnittene Täler, bizarre Steingebilde, schäumende Flüsse und einsame Wiesenmulden mit stillen, beschaulichen "Wasserln" kennzeichnen die abwechslungsreiche Landschaft. Von Felsen überragte Waldgipfel mit Ruinen, Schlössern oder Kirchen, malerische Einzelhöfe und Ortschaften in der typischen "Steinbloß"-Bauweise sowie originelle Jausenstationen bieten kulturelle und kulinarische Höhepunkte.

Führer und Karten zum Mühlviertel siehe > Literatur

Wandern im Quadrat Radeln:

Donauradweg (bei Wikipedia)

Links
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Die Donau - Lebensader, Kulturräume, Erkundungen

Literatur, Karten
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Wandern im Dreieck Rother Wanderführer Donausteig - Von Passau über Linz nach Grein. Alle Etappen und Varianten Johann Lenzenweger / Wolfgang Wittmann. 1. Auflage 2010, 192 Seiten mit 83 Farbabbildungen, 23 Wanderkärtchen im Maßstab 1:75.000, 23 Höhenprofile, zwei Stadtpläne im Maßstab 1:20.000 sowie zwei Übersichtskarten im Maßstab 1:500.000 und 1:1.250.000. Format 11,5 x 16,5 cm, Gewicht 230 g. 14,90 Euro [D] . 15,40 Euro [A] . 23,50 SFr Inhalt - Beispieltour - Karte - Leserzuschriften.

Aufbereitet in der bewährten Form der Rother Wanderführer ermöglichen die präzisen Etappenbeschreibungen, die detaillierten Karten mit eingezeichnetem Routenverlauf, die aussagekräftigen Höhenprofile und die zum Download bereitstehenden GPS-Tracks eine problemlose Vorbereitung und Durchführung der Wanderungen. Zudem bieten die Autoren Johann Lenzenweger und Wolfgang Wittmann - als Einheimische ausgezeichnete Kenner der Region - eine Fülle von Informationen zu Verkehrsverbindungen, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Sehens- und Wissenswertem am Wegesrand. So kann man auch Teilstrecken am und rund um den Donausteig planen und die Landschaft des Donautals abgestimmt auf seinen persönlichen Geschmack erleben. Was gibt es sonst noch zu erwähnen? Wie so oft ist der Rother mal wieder der umfangreichste Wanderführer für eine Region und m. M. n. die erste Wahl für diese Tour.

Wandern im Dreieck Das gleiche gilt auch für den Rother Wanderführer Mühlviertel - 50 Wanderungen zwischen Donau und Böhmerwald sowie eine mehrtägige Wanderung auf dem Donau-Moldau-Weg, ebenfalls von Johann Lenzenweger / Wolfgang Wittmann. 2. Auflage 2009, 176 Seiten mit 82 Farbabbildungen, 51 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000 bis 1:100.000, 51 Höhenprofile und zwei Übersichtskarten im Maßstab 1:500.000 und 1:1.000.000. Format 11,5 x 16,5 cm, 12,90 Euro [D] . 13,30 Euro [A] . 19,90 SFr. Inhalt - Beispieltour - Karte - Leserzuschriften.

In diesem Rother Wanderführer stellen Johann Lenzenweger und Wolfgang Wittmann 50 besonders interessante Touren sowie den dreitägigen, grenzüberschreitenden Donau-Moldau-Weg vor. Als ausgezeichneten Kennern des Gebiets und Mitarbeitern der im mittleren Mühlviertel ansässigen Alpenvereinssektion Rodlland gelingt es ihnen, den Wanderern die herbe Schönheit dieses attraktiven Landstrichs nahezubringen. Mit der nun vorliegenden, sorgfältig überarbeiteten zweiten Auflage haben Wanderer einen absolut zuverlässigen Tourenbegleiter: ausführliche Wegbeschreibungen, detaillierte Kartenausschnitte sowie aussagekräftige Höhenprofile machen alle Tourenvorschläge leicht nachvollziehbar. Die farbige Schwierigkeitsbewertung erleichtert die Auswahl eines geeigneten Zieles und zahlreiche Farbfotos wecken die Wanderlust.

Wandern im Dreieck Fettnäpfchenführer Österreich: Im Dreivierteltakt durch die Alpenrepublik. Gebundene Ausgabe, 256 Seiten. Verlag Conbook Medien; Auflage: 1. März 2011. Ein amüsantes Lesebuch für alle, die nach Österreich reisen, und noch mehr zu empfehlen für die, die sich zeitweise oder auf Dauer dort niederlassen wollen. Österreich ist unser Nachbarland und man sollte meinen, dass es nicht allzu viele Fettnäpfchen gibt, in die man bei seinem Nachbarn treten könnte. Doch mit dieser Ansicht liegt man, wie das Buch zeigt, ziemlich daneben! In 38 Kapiteln, streng nach Schema aufgelistet, werden typische Fallen im kulturellen Miteinander ... oder Gegeneinander von Österreichern und Deutschen dargestellt. Jedes "Fettnäpfchen-Kapitel" besteht aus einer kurzen Einleitung, einer typischen Geschichte, in der das Fettnäpfchen voll getroffen wurde, und zum Schluss die Antwort auf die Frage: Was hätte man besser machen können. Zwischendurch werden interessante Informationen und Daten zu Land und Leuten eingestreut. Durch die Schematisierung kann man schnell immer mal wieder die besonders beeindruckenden Fettnäpfe nachlesen. An einigen Stellen wirkt der Inhalt für meinen Geschmack etwas zu sehr in´s Schema hineingepresst. Die Literaturwissenschaftlerin MA Martina Meier, 1963 in Hamm/Westfalen geboren, arbeitet heute freiberuflich als Journalistin, Lektorin und Autorin. Das berufliche Engagement ihres Mannes in Österreich war für sie im Jahr 2006 Anlass, ihre Zelte in Deutschland abzubrechen, um gemeinsam mit der Familie in der Alpenrepublik einen Neuanfang zu wagen. Vermutlich wegen der persönlichen Lebensgeschichte der Autorin spielen viele der Geschichten in Vorarlberg, was das Buch besonders für Reisende in diese Region interessant macht.

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© Andreas Happe