Andalusien: Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren

Zerklüftete Karst-Gipfel und tiefe Schluchten  - Bergdörfer, Macchia und Kiefernwald  - Badebuchten und gemütliche Strand-Bars: Im Hinterland der Costa del Sol und in der Axarquía findet der Genusswanderer, was sein Herz begehrt.
Letzte Änderung: 17.12.2013

Allgemein
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Der Naturpark "Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama" gehört zu den Geheimtipps für Wanderer, die sich nach der Tour auch gern mal an den Strand legen oder im Meer baden wollen. Tiefe Schluchten haben sich in das über 2000 Meter aufragende Kalk-Gebirge eingeschnitten. Schroffe Gipfel, blühende Macchia und Kiefernwälder prägen die Landschaft.

Es gibt viele Höhlen, Steinböcke sind die markantesten Vertreter der Fauna. Macchia und Kiefernwälder bilden die Vegetation.

Nerja & Maro

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In der andalusischen Kleinstadt Nerja gibt es schöne Strände und viele Cafés und Bars. Wer´s ruhiger mag, badet in der Strandbucht von Maro oder noch weiter östlich. Beide Orte eignen sich sehr gut als Wanderstandort.

Wandern im Quadrat Nerja:

Einer der besten Standorte für Wanderungen in die Sierras ist Nerja. Die Kleinstadt liegt an der Küste ca. 50 km östlich von Málaga, in der Axarquía. Die Einwohnerzahl liegt bei 20.000 (2005), im Sommer kommen mehrere tausend Touristen hinzu. Zur Gemeinde Nerja gehören die Stadt Nerja und das Dorf Maro.

Nerja bei Wikipedia

Nerja Tourismus: Hier finden sich auch die Busverbindungen von Nerja bis Malaga und Granada.
Tourist-Info nur 10:00 - 14:00 h geöffnet!
Direkt zu den Busverbindungen.
Vom Balcón de Europa zur zentralen Bushaltestelle geht man 0:15 h.

Taxi: Parada Plaza Ermita Ecke C. Angustias (Nerja) - Tel.: 95 252 45 19. Asociación Taxistas Nerja - Tel.: 95 252 05 37.

Internetcafé: Medweb-C@fé, Av. Castilla Perez 21, Nähe Playa Torrecilla. Oder Calle Gomez, Nähe Balcón de Europa.

Wanderrouten der Gemeinde Nerja (auch weitere Umgebung) auf Spanisch. Dieselben auf Englisch. Mit Kartenskizzen.

Offizielle Webpräsenz (spanisch und englisch)

Verano Azul: Ausflüge nach Granada, Gibraltar u.v.m.

Camping:

Der Campingplatz von Maro liegt nicht so toll, der Platz El Pinar (von Nerja aus kurz vor Torrox Costa) ist schön und schattig.

Gastronomie:

Tapas:
Nerja-Tapas-Guide
Bar/Restaurant El Puente: Tapas zum Bier. C. Carretera 4 (an der unteren Brücke über den Chillar), fon  +34 952520174
La Piqueta, c/ Pintada, 8. tel 656355917
La Taberna, c/ Almirante Ferrándiz o Cristo, 3. Tel. 952-969010
Bar Cavana, Plaza Cavana 12, tel. 952-520741

Mehrere nicht touristische Tapabars unterhalb der Plaza Andalucía (südöstlich der zentralen Bushaltestelle).
Rincon del Sabor (Puperto Andúez / Torrox)
Los Cuñados (Herrera Oria)

Ebensolche Restaurants an der Plaza Marina (südwestlich der Busstation).

Restaurants am Strand:
Chiringuito Ayo, Strandrestaurant (Paella), Playa Burriana
Rincon del Sol (625302781, 952528365), ganz am östlichen Ende der Playa Burriana. Tapas. rincondelsol.nerja@gmail.com

Bars/Bodegas:
Los Barriles, C. Hernando de Carabeo 5 (am Ende der Strasse Richtung Balcón de Europa).
Esquina Paulina, Tapas & Kanapees bis 2:00 h. C. Almirante Ferrandiz (am Knick).

Westlich von Nerja am Strand:

Westlich von Nerja schmaler Sandstrand mit parallel laufendem Feldweg, an dem mehrere Strandbars liegen.

Etwas weiter, 2,5 km vom Ortsrand Nerjas (Straße nach Torrox-Costa hinter dem Kreisel am Ende des Strandes) fängt eine felsige Zone an mit einem kleineren Strand und 2 schön gelegenen Strandrestaurants (besonders für den Abend, Sonnenuntergänge!).

Noch weiter Richtung Torrox-Costa ein schmaler Strand mit einigen schönen Strandrestaurants!

Geschichte Nerja

In den ca. fünf Kilometer von der Stadt Nerja entfernten Höhlen, knapp nördlich von Maro, wurden Zeugnisse von menschlicher Besiedlung aus der Altsteinzeit gefunden. In Maro wurden Zeugnisse der römischen Siedlung Detunda entdeckt.

Erste schriftliche Hinweise auf den Namen Nerja erscheinen um das Jahr 917, mit der Ortsbezeichnung Nerja, Naricha, Narixa oder Narija und der Bedeutung reiche Wasserquelle. Die Mauren bauten etwas weiter landeinwärts, als die heutige Stadtmitte liegt, die ersten Gebäude. Die Mauren bauten auch eine kleine Festungsanlage an der Küste.

Nachdem der Herzog von Nájera die Stadt Vélez-Málaga im Jahr 1487 eroberte, ergab sich Nerja widerstandslos der christlichen Herrschaft.

Im Jahre 1509 wurde der Bau einer kleinen Festung in der Stadt Nerja vollendet. Sie wurde auf einer Klippe errichtet und stand nicht an der selben Stelle wie die Festung der Mauren. Die Festung sollte zum Schutz vor Angriffen der Berber dienen.

Im 16. Jahrhundert sind viele arabischstämmige Einwohner weggezogen oder wurden vertrieben. Dies geschah vor allem durch die Neuansiedlung von Altchristen aus Vizcaya, Galizien, Valencia, Sevilla und anderen Teilen Andalusiens, war aber auch Folge des Morisken-Aufstandes 1568.

Im Unabhängigkeitskrieg 1812 wurde während der Besetzung durch napoleonische Truppen die kleine Festung von der englischen Flotte zerstört.

Ende 1875 verwüstete eine Reblausplage fast alle Weinfelder, dies führte zu einem wirtschaftlichen Desaster.

Am 25. Dezember 1884 erschütterte ein großes Erdbeben weite Teile der Axarquía (der östliche Teil der Provinz Málaga) und Teile der Provinz Granada. Bei dem Erdbeben waren insgesamt 900 Tote, einer davon in Nerja, zu beklagen. In Nerja wurden viele Häuser zerstört. Auf Grund des Erdbebens besuchte Alfonso XII am 20. Januar 1885 die Stadt und hielt auf dem Platz, auf dem die ehemalige Festung stand und der damals schon Balcón de Europa genannt wurde, eine Rede.

Typische Produkte:

Moscatelwein, Olivenöl, Honig, Früchte.

Besondere Feiertage:

Karwoche/Ostern, Cruces de Mayo (geschmückte Maikreuze, 03.05.), San Isidro (Umzug mit Pferden Karren, Trachten, 15.05.), San Juan (Strandfest, Kuchenessen, 23.-24. Juni), Día del Carmen (Patronin der Fischer und Seeleute, Meerprozession, 16.07.), Festival de la Cueva (Klassik und Flamenco in den Höhlen, 3. Juliwoche), Feria de Nerja (08.-12.10.).

Höhlen von Nerja (Maro)

Fundación Cueva de Nerja - offizielle Website der Höhlenstiftung (spanisch). Hier kann man geführte speläologische Touren auch in den frei nicht zugänglichen Teilen der Höhle buchen.

1959 fanden 5 spielende Kinder ca. fünf km von der Stadt Nerja entfernt in der Nähe des Dorfes Maro große Tropfsteinhöhlen. Eine Reihe von Skeletten jagte den Jungs sicher einen ordentlichen Schrecken ein. Die fast 5 km lange Höhle hat drei Bereiche, von denen nur der vordere, etwa ein Viertel der gesamten Höhlen, allgemein zugänglich ist. Die touristische Galerie der Cueva de Nerja gehört zu den eindrucksvollsten Schauhöhlen Spaniens. Die Höhlen befinden sich an der Basis des dolomitischen Marmors der Sierra Almijara. Die höhere Galerie, die Höhle hat einen Höhenunterschied von 70 m, und die beiden neuen Galerien (seit 1969 bekannt) sind nur für Höhlenforscher oder geführte (Kletter-)Touren offen.

In den Höhlen wurden Funde aus dem Aurignacien, dem Solutréen und dem Magdalénien gemacht. Es wurden Knochen, Steinwerkzeuge, Tonkeramiken und Malereien gefunden. Im Neolithikum gelangten Keramik, Marmorringe, Getreidereste und Menschenknochen in die Höhle. Imponierend sind auch die Malereien, unter denen ein Hirsch mit dunklem Fleck hervorsticht. Man nimmt an, dass die Höhlen zwischen 30.000 v. Chr. und 1.800 v. Chr. bewohnt wurden. Älteste Funde sind 25.000 Jahre alt. Werkzeug, Schmuck, Gefäße. Rote und schwarze Felseichnungen zeigen Hirsche, Pferde, Fische, andere Meerestiere und Menschen - viele liegen aber im hinteren Höhlenteil. Es finden in der Höhle jährlich mehrere Veranstaltungen statt. Die Höhlen von Nerja sind nach dem Prado in Madrid und der Alhambra in Granada die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Spanien (500.000 Besucher/Jahr).

Die Höhlen von Nerja bei Wikipedia

WebMalaga: Höhlen von Nerja (spanisch)

Infos zu den Höhlen von Nerja

Höhlen von Nerja (spanisch)

Wirtschaft

Der mit Abstand größte Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Die Touristen kommen größtenteils aus Spanien, Großbritannien, Deutschland und Skandinavien. Es wird aber auch Landwirtschaft (u. a. Tomaten, Kartoffeln, Wein, Mandeln, Oliven, Zuckerrohr, Chirimoyas, Papayas, Mangos, Avocados) und etwas Fischfang betrieben.

Sehenswürdigkeiten

Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Höhlen von Nerja, der Balcón de Europa mit Blick auf das Mittelmeer und die Berge der Sierra Almijara (ein Teil der Betischen Kordillere). Auch ein Aquädukt ca. vier km östlich der Stadt Nerja sowie die Altstadt sind sehenswert. Das Aquädukt zwischen Nerja und Maro wurde im 19. Jh. zur Versorgung einer Zuckerfabrik errichtet. Es ist bis heute zur Versorgung der Gewächshäuser in Betrieb. Besondere Gebäude der Altstadt sind die Iglesia el Salvador (Kirche im maurisch-barocken Stil aus dem 17. Jh.) und La Ermita de Nuestra Señora de las Angustias (Wallfahrtskirche, 16. Jh.).

Strände:

Viele Strände in Ortsnähe, vom großen El Playazo im Westen (bäuerliches Hinterland, urige Kneipe Chiringuito Mauri, gepflegtere Kneipe Chiringuito Oasis) bis Playa Burriana (Feriensiedlung im Hinterland, Promenade, viele Bars, Restaurants und Infrastruktur) im Osten.

VORSICHT vor Dieben an den Stränden!

Wandern im Quadrat Maro

Torre de MaroIn diesem kleineren Ort - zu Nerja gehörend - liegen die Höhlen (s.o.). Vorläufer von Maro war die römische Siedlung Detunda, von der Reste gefunden wurden. Andere Ruinen stammen von alten Zuckerfabriken, die ab 1600 boomten.

Unterhalb des Ortes liegt die Badebucht von Maro (Strandkneipe hat leider ab 2009 zu und ist abgerissen worden, dafür gibt es jetzt einen kleinen Kiosk).

Östlich oberhalb der Bucht steht der Torre de Maro (Turm von Maro), siehe Grafik rechts.

Südöstlich von Maro schließt sich der Naturpark Acantilados de Maro - Cerro Gordo an. Er umfasst die Küstenbereiche und das Meer. Hier finden sich viele schöne einsame Buchten, von denen hier einige (auf spanisch) beschrieben sind: Badebuchten Maro.

Westlich von Maro mündet der Barranco de Maro an einem kleinen versteckten Strand. Start für den Pfad dahin ist an der alten Landstraße (von Maro aus hinter dem ersten Kreisel links die Asphaltstraße rein bis zur Brücke), dort am Westende der Brücke Richtung Norden runter in den Barranco, dann rechts umbiegend zur Playa del Barranco de Maro.

Feste: Fiesta de San Antonio (Prozession, Feuerwerk, 17.01.), Feria de Maro (mehrere Tage um den 09.09.).

Alcaucín
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Eins der weißen Dörfer am Fuß der Sierra Tejada, unterhalb des Zafarraya-Passes. Die bergige Umgebung ist geprägt durch Wein, Oliven und Kiefernwälder. Die Reste der maurischen Zalia-Burg weisen auf die moslemische Gründung hin. Alcaucín, ein arabisches Wort, bedeutet Bögen. Das könnte von einem früheren Aquädukt, aber auch vom Bau von Pfeil & Bogen in dieser Region stammen.

Bar/Restaurant: Mesón el Ciervo (Remedios und Manolo), an der Plaza Salia (Springbrunnen) sitzt man schön draußen. Fon 952510031, mobil 646794020.

Parken: In den Ort reinfahren, durchs Zentrum gerade durch und an der Plaza Salia (Spingbrunnen) rechts, dort großer Parkplatz. Busse sollten am Sportplatz vor dem Ort halten.

Wandern im Quadrat Wanderungen:

Alcaucín - Las Monjadas - El Espino - Ventas de Zafarraya - Bahndamm - El Cañuelo - Cortijo Blanco (Beschreibung teilweise im Sunflower, aber umgekehrt)

Besteigung oder Überschreitung des Maroma (Beschreibung der Überschreitung im Rother)

Frigiliana
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Schönes "weißes Dorf" 6 km oberhalb von Nerja. Weiter Ausblick auf die Küste. Ausgangspunkt für viele Wanderungen.

Viele schön restaurierte Bauten und die Anlage des Dorfkerns (westlicher Teil des sanduhrförmigen Grundrisses) stammen aus der maurischen Zeit. Das Dorf hat viele Preise für seine Schönheit gewonnen. Viele Kachelbilder an den Häusern erzählen vom Maurenaufstand 1568, der hier blutig niedergeschlagen wurde. Viele Kunsthandwerkerläden und Kooperativen, die Olivenöl, Wein und Miel de Cana (Zuckerrohrhonig) produzieren. In der Saison tagsüber viele Besucher, in der Nebensaison und abends aber ruhig.

Ca. 2500 Einwohner.
Tourist Info: Cuesta del Apero (von der zentralen Plaza del Ingenio), fon 952533126.
Taxi: Plaza del Ingenio, fon 636613607, 696969469, 630887859.
Busse: wochentags 9 x, Samstags 7 x ab Nerja, Sonntags nicht.

Funde aus der Jungsteinzeit und von Phöniziern und Römern. Lage in der Nähe eines der seltenen ganzjährig wasserführenden Flüsse. Seit dem Mittelalter werden Seide, Öl, Rosinen, Mandeln und Feigen produziert. 1485 Eroberung von den Mauren durch die Katholischen Könige, Bevölkerung wurde zu "neuen Christen" (Moriscos). 1568 wurde ein Aufstand der Moriscos niedergeschlagen und 1570 wurden die Moriscos verjagt. Damit endete hier die maurische Zivilisation.

Die arabische Festung aus dem 9. Jh. wurde in der Batalla del Peñon (Schlacht am Felsen) während des Moriskenaufstandes zerstört. Weitere Sehenswürdigkeiten: El Ingenio, Palast aus 17. Jh., beherbergt einzige verbliebene Zuckerrohrsirupfabrik Europas. Weitere Paläste, die Kirche San Antonio und der alte Bunnen (Fuente Vieja) aus dem 17. Jh., ein Silo und eine Ermita aus dem 18. Jh..

Frigiliana bei Wikipedia

Ein Spaziergang durch Frigiliana

Feiertage: San Sebastian, 20. Januar. Tag der Kreuze, 03. Mai (Blumenschmuck, Essen, Moskatellwein). San Antonio, mehrere Tage um den 13. Juni. Festival der 3 Kulturen, August (Musik, Gastronomie).

Wandern im Quadrat Bar/Restaurant:

El Mirador, ganz oben im alten Teil. Super Blick von der Terrasse. 12:00 - 22:00 h, Mittwochs geschlossen.

Etwas weiter östlich weitere nette Bar: The Garden Restaurant

Bar/Restaurant Jaime, etwas unterhalb des Mirador (der lehnt aber öfter Leute ab, die nicht Essen wollen!).

Schöne Bar/Restaurant auch nördlich der Bushalte hinter dem bzw. oberhalb vom Spielplatz. Bodega de Pepe.

Restaurante al Fuente

Wandern im Quadrat Rundgang:

Vom Busparkplatz durch die Calle Real zur Plaza de la Iglesia. Dahinter rechts rauf zur Calle Santa Teresa, rechts weiter, die Teresa wird zur Calle Alta, Calle Santo Cristo. Dann links rauf zur Burg und auf die Ebene oben auf dem Stadtfelsen (schöne Aussicht). Dann wieder runter durch Calle El Peñon. Moscatel testen an der Ecke Calle Real/Hernando el Darra!

Wandern im Quadrat Wanderungen im Tal des Río Higueron und des Río Chillar bis nach Nerja, Maro oder zu den Cortijos in den Bergen. Diverse Beschreibungen im Sunflower, Rother und DuMont. Siehe unter Wanderungen.

Wandern im Quadrat FeWo: Casas d Andalucía, Javier Ferreres Gómez, Almona 11, 29788 Frigiliana, 0034-658995057, eMail.

Cómpeta
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Guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Sierra de Tejeda und eine schöne Stadt mit maurischen Wurzeln.

Der Name Cómpeta kommt wohl vom lateinischen compita orum = Wegkreuzung. Hier treffen sich die Routen Alpujarras - Axarquia und Granada - Torrox/Velez-Malaga.

Weinbau war lange Zeit der wichtigste Wirtschaftsfaktor.

Im 19. Jh. trafen die Stadt mehrere harte Schicksalsschläge: 1877 verfielen die Rosinenpreise, weil die kalifornische Rosine den Weltmarkt überschwemmte. 1884 zerstörte ein Erdbeben viele Häuser und warf den Kirchturm nieder. 1885 dezimierte eine Cholera-Epedemie die verbliebene Bevölkerung. 1887 ruinierte die Reblaus den Weinanbau dann vollständig. Erst in den 1960er und 70er Jahren setzte durch Tourismus und den wachsenden Dienstleistungssektor wieder eine Erholung und Zunahme der Bevölkerung ein.

Die Stadt hat viele schöne enge Gassen und Plätze. Auf dem Kirchplatz mit der Iglesia de la Asunción (16. Jh.) sitzt man schön bei Kaffee oder lokalen Spezialitäten.

Wandern im Quadrat Einkehr:

La Casona (auf der Plaza Almijara), Bar/Restaurant, Haus von 1850. Spezialitäten: Tapas, Lamm, Paella (Sonntags). Montag geschlossen. 952553701.

Wanderungen um CompetaWandern im Quadrat Feste:

Weinfest, 15.08..

Wandern im Quadrat Wanderungen:

Runde durch die Sierra de Tejeda: 6-7:00 h, +/- 650 hm, 17 km, siehe unten.

Pico de Lucero (vom Puerto Blanquillo nach Osten).

Casa de la Mina: kurze Rundwanderung mit Einkehrmöglichkeit.

Competa - Venta de Dolores - Pradillos - Casa de la Mina - Competa

Ausflüge
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Wandern im Quadrat Malaga: interessante Stadt mit Fußgängerzone, Burg, Hafen und Picassomuseum. 60 km.

Wandern im Quadrat Wandern im Dreieck Granada (siehe dort): Schöne Stadt mit historischer Altstadt, Albaicín und Alhambra. Entfernung 100 km. Dauert mit dem Linienbus ab Nerja aber 2:00 hin und 2:30 h zurück, weil der Bus Nebenstrecken fährt.

Wanderungen
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Wandern im Quadrat Von Maro auf den El Cielo:

+/- 1500 hm, ca. 8:00 h. Der Weg ist etwas eintönig, aber die Sicht von oben super!

Esta ruta se compone de dos tramos bien diferenciados. En el primero, hasta Los Cortijos de la Civila, la subida es cómoda y puede realizarse en coche aunque la dificultad se hace mayor a medida que avanzamos. A partir de los cortijos el recorrrido debe hacerse forzosamente a pie hasta la Cuesta del Cielo, un pico de 1.505 m de altitud muy llamativo por su forma piramidal. El ascenso es empinado pero el esfuerzo se ve recompensado con unas maravillosas vistas.

Partimos a pie por un carril en muy mal estado que comienza junto al Camping de Nerja. Este carril pasa entre un pinar y lo abandonamos cuando veamos a nuestra izquierda una casa en ruinas en el centro de un llano. Ascendemos entonces entre los olivos dejando siempre un muro de piedra a la derecha. Toda esta zona se conoce como Viña de Maro.

Al llegar al último olivo, junto a un pino grande veremos la senda a seguir que bordea y corona la loma, divisándose a lo lejos el Cortijo de Juan el Molinero situado encima de un cerro por el que pasaremos. La senda continúa primero a media ladera y luego sube progresivamente hasta el cortijo desde donde se divisará Nerja, Maro y el Faro de Torrox, Atravesamos un pinar y la senda nos conducirá a a parte final del carril, que desde la Cueva de Nerja sube a La Civila.

 La Civila es un conjunto de casas al pie de una Ladera rodeada de chumberas y almendros. Desde aquí a la Cuesta del Cielo resta marchar unas dos horas. Seguimos por la senda que sube a ladera conocida como La Cuesta del Cielo. Al llegar al collado divisaremos a vertiente oriental con una magnifica panorámica de la costa, distinguiendose la Punta de la Mona y Cerro Gordo que delimitan a Playa de la Herradura así como el fértil vallo del Río de a Miel. Justo enfrente resalta el pico denominado La Cabeza del Caballo.

Unos metros mas arriba junto a un árbol seco, la senda se bifurca y continuaremos por la izquierda siguiendo la cuerda de la montaña. Cuando el sendero se pierda, proseguiremos campo a través hasta nuestra meta orientándonos hacia la cruz de espejos que corona la Cuesta del Cielo.

Wandern im Quadrat Wanderung Maro - Barranco de Caladilla - Cortijo Almachares - Maro.

4:30 h, +/- 550 hm. Kein Transfer, kein Baden, kein Einkehren außer am Ende an der Höhle oder Balcón de Maro (Montags zu)!

Beschreibung: Sunflower Tour 10.

Wanderstart in Maro. Am Kreisel Richtung Höhle. Vor Hotel Al-Andalus links rein, durch Barranco, auf anderer Seite hoch, gerade weiter, links an Umspannungshäuschen vorbei, dann rechts halten, unter Autobahn durch, wieder rechts halten, parallel zum Barranco. Der Weg führt wieder in den Barranco hinein (0:45 h). Dem Barranco folgen (spektakuläre Schlucht). Nach 1:30 h an gelber Markierung (kleiner Steinhaufen) rechts den Pfad aus dem Barranco raus (wenn Sperrmauer kommt, ist man zu weit). Camino de las Minas rechts runter, später links Richtung El Cielo. An einem Haus (rechts) rechts rein, Pfad geht hinter dem Haus weiter (Zwergadler, Schlangenadler) zum Cortijo Almachares. Von dort kurz zurück und rechts Richtung Meer. Hinter scharfer Rechtsbiegung nach rechts unten weiter. Dem Pfad durch die Bachbetten folgen immer runter bis Maro.

Wandern im Quadrat Von Maro durch den Barranco de la Caladilla zur Cuesta Cazadores

4:00 - 5:00 h, +/- 600 hm. Besonders spektakulär ist der Barranco und die Aussicht von oben.

Am Kreisel Richtung Höhle. Vor Hotel Al-Andalus links rein, durch Barranco, auf anderer Seite hoch, gerade weiter, links an Umspannungshäuschen vorbei, danach rechts halten, unter Autobahn durch, wieder rechts halten, parallel zum Barranco. Der Weg führt wieder in den Barranco hinein (0:45 h). Dem Barranco folgen (spektakuläre Schlucht). Nach 1:30 h an gelber Markierung (kleiner Steinhaufen) rechts den Pfad aus dem Barranco raus (wenn Sperrmauer kommt, ist man zu weit). Auf Schotterpiste links hoch zum Picknickplatz (Wasser an den Feuerstellen, 2:00 h. Hier auch Bar Pinarillo, angeblich Mi-So offen). Dort links den Hauptweg über den Platz nehmen, der rechts in den Barranco führt, 2 x rechts halten, oben am T links. Dann weiter zum Pass (520 m üNN) (2:30 h). Richtung Süden kann man so lange man will auf dem Kamm wandern (evtl. 3:00), dann zurück.

empfehlenswerte Variante: 550 hm, 4:30 - 5:00 h. Hotel Al Andaluz - Barranco de la Caladilla - am Forstweg ein Stück Richtung Maro zurück, dann links den Forstweg Richtung Pico del Cielo (Schild) - 3 x Serpentinen abkürzen - nachdem es ein Stück wieder runter geht am Betongebäude rechts (oder erst noch weiter nach La Civilia und bis hier zurück) - dem Pfad folgen zum Cortijo Almacenes (guter Picknickplatz) - etwa Richtung Südosten dem Pfad abwärts folgen - an Gabel rechts runter (nicht dem blauen Punkt folgen) - unten im Bachbett bis nach Maro.

Beide beschrieben im Sunflower.

Wandern im Quadrat Bei Frigiliana: Río Higuerón - Cuesta de Chillar

3:30 h, +/- 400 hm, 12 km. Sehr schöne Wanderung!

Frigiliana - Río Higueron - Cuesta de Chillar (- Cerro del Pinto, 398 m) - Los Almachares - Higuerón (Schlucht)  - Frigiliana. Gute Beschreibung im DuMont von Jürgen Paeger: Wandern in Andalusien (aber ohne den Aufstieg zum Cerro Pinto).

Variante: Wo man an den Strommasten auf den Forstweg stößt, kann man Richung 5 Uhr zu einem großen verfallenen Cortijo gehen (dort kreuzen sich mehrere Pfade). Von da halb links runter kommt man an den Higueron, dem man rechts hoch auf kurzem Wege nach Frigiliana folgen kann, oder links runter zur Mündung in den Chillar und weiter nach Nerja. Die Bar El Puente (Tapas) oder das Meer sind dort ein gutes Ziel - wenn es nicht der Busbahnhof sein muss.

Variante: Auf besagtem Forstweg (ab Strommasten) recht weiter, immer mehr oder wenige geradeaus und Höhe haltend, in der Siedlung dann halb links haltend im Halbkreis um den Bergrücken herum Richtung Steinbruch. Südlich von diesem runter zum Chillar, auf der anderen Seite weiter flussab zur Mündung des Higueron, den im Bachbett (später Schlucht) rauf nach Frigiliana (Beschreibung im Sunflower).

Wandern im Quadrat Nerja - Higueron-Schlucht - Cuesta de Chillar - Frigiliana

4:00 h, +/- 450 hm

Von Nerja z. B. durch die Calle Picasso zum Chillar gehen und an den Fluss runter. Aufwärts bis hinter die Autobahnbrücke und links in den Higuerón abbiegen (0:30 h). Immer im Bachbett (je nach Wasserstand ggf. Watschuhe zu empfehlen) aufwärts bis zum Eingang der Schlucht (+0:40 h). Weiter durch die Schlucht, bis kurz vor dem Sportplatz von Frigiliana (man sieht ihn links oben) rechts an einem Johannisbrotbaum der Ausstieg aus der Schlucht raufgeht (+0:50 h). Hier am Bach könnte man noch gut Pause machen und ggf. baden (wenn genügend Wasser drin ist). Oben geradeaus halten, an verfallenem Cortijo vorbei bis zu kleinem Pass (unter der Stromleitung) (evtl. Abstecher: rechts rauf zum Cerro del Pinto). Hier links hoch, immer auf dem Kamm zwischen Chillar und Higuerón bleiben, bis zum höchsten Punkt (+1:00 h). Geradeaus weiter, zuerst steil runter, auf Pfad bis zur Wegkreuzung auf Pass. Links runter zum Higuerón. Im Flussbett (oder bei viel Wasser auf der Wasserleitung) abwärts. Irgendwann geht rechts ein Fahrweg rauf nach Frigiliana (oder noch vorher den etwas versteckten Bergpfad rechts hoch nehmen) (+1:00 h).

Teilweise beschrieben im Sunflower.

Wandern im Quadrat Frigiliana - Río Chillar Schlucht - Nerja

6:30 h, + 400 / - 500 hm.

Wanderstart in Frigiliana, Plaza de Ingenio (Bushaltestelle, Taxistand, kleiner Laden Links in der Parallelstraße). 260 m üNN. Tourist Info rechts oberhalb im Ort (ausgeschildert). Von der Straße hoch und durch die tiefste Stelle im Ort (Pass) auf die andere Seite, über Feldweg einige Meter bis zur Kurve, dort schmalen unscheinbaren Pfad links vom Haus nehmen und runter zum Rio Huigerón (0:15 h). Dort links im Bachbett weiter, bis rechts an einem Wanderschild ein Weg halb rechts hoch führt. Bis zum Pass (405 m üNN) (1:00 h). Danach steigt der Weg noch etwa 0:10 h an (435 m üNN), und führt über mehrere Barrancos auf und ab (350 m üNN) zum Pass vor dem Río Chillar (475 m üNN) (2:30 h). Abstieg zum Fluss (300 m üNN) (3:00 h). Pause, Baden in kleinen Becken im Fluss. Dann in dessen Bett spektakulär durch Schluchten runter (waten!) bis zur Fábrica de Luz (5:00 h). Weiter 5 km zum Zementwerk Holcin (6:00 h), dort Taxiabholung, oder 2,5 km weiter unspektakulär nach Nerja (6:30 h).

Wandern im Quadrat Cortijo Blanco - Ventas de Zafarraya - Alcaucín

5:00 h, +300/-500 hm.

Cortijo Blanco - El Cañuelo - Ventas de Zafarraya (2:00 h) - El Espino - Las Monjadas - Huertas - Alcaucín (5:00 h). Start an der Nebenstraße zur "Villa Turistica de la Axarquía" in Cortijo Blanco oder etwas weiter an der Abzweigung zum "El Cañuelo". Strasse rauf bis Bahntrasse, rechts zum Pass, vom Pass nach Süden runter und gleich links (über Kette, Pfeil), unterhalb Felsen durch, an deutlichem Pfad (Pfeil) rechts. Etwas später auf Wiese Mittag. Weiter nach El Espino, im Ort links an Kirche vorbei, Feldweg weiter bis er steil nach links unten zurück umbiegt. Dort über Pfad geradeaus, auf und ab. Am Ende kommt wenige Höhenmeter unterhalb ein Feldweg, dem folgen bis kurz darauf steiles Abstiegsstück (vor Huertas) auftaucht. Hier schon oben nach rechts über Wiese ausweichen (auf einzelnen Baum zuhalten, dahinter in Serpentinen links runter!). Unten geradeaus bis halblinks zum Ende der Wiese, links zurück Pfad folgen, der zu Sträßchen führt, hier rechts runter. An Briefkästen/Mariengrotte links Richtung Alcaucín.

Teilweise wie im Sunflower Tour 13.

Wandern im Quadrat Cómpeta: Runde durch die Sierra de Tejeda:

6-7:00 h, +/- 650 hm, 17 km. Abkürzbar, wenn man mit dem Taxi zur Fabrica de la Luz fährt und die Runde umgekehrt geht (dann 5:00 h).

Wanderbeginn an Tourist-Info an der Hauptstrasse. Halb rechts hoch zum Hauptplatz mit Kirche und Bar. Strasse nach oben weiter, immer hoch bis zum Ortsrand (wo es nicht weiter hoch geht), die Betonstrasse (C. Nerja) etwas nach links, und nach Bar David rechts hoch zum Fußballplatz. Rechts am Zaun lang (roter Pfeil) bis Wanderschild, dahinter links hoch. An Verzweigung rechts halten. Bei Strommast/Steinmännchen rechts die Schleife abschneiden (etwas mühsamer Geröllpfad). Weitere Beschreibung im Rother Wanderführer (Aber Achtung: da sind die Zeiten sehr knapp angegeben!).

Wandern im Quadrat Rio Verde / Cañon de Rio Verde:

Ziemlich kurvige Anfahrt auf der Landstraße von Almuñecar über Otivar (Richtung Granada) in die Berge. Beschreibung im Rother. Der Einstieg ist nicht, wie in diversen Beschreibungen angegeben, bei km 28,7, sondern noch einige KM unterhalb vom Straßentunnel (ca. 15 km nördlich von Otivar). Da steht auf der westlichen Straßenseite ein Schild mit einer Wanderkarte. Von dort ein paar Meter die Straße Richtung Norden, dann der Markierung folgen links runter. Runter bis zum Wasserfall. Dann etwas am Fluss weiter runter, und später über die Forststraße (gegenüber vom Wasserfall) wieder rauf zur Landstraße, oben links zum Parkplatz. ca. 3:00 h.

Wandern im Quadrat Sierra San Juan de Capistrano: Runde durch das Gebirge nördlich von Nerja und Maro. 4:30 h, mittelschwer. GPS-Daten.

Wandern im Quadrat Wanderrouten der Gemeinde Nerja

... (auch weitere Umgebung) auf Spanisch. Dieselben auf Englisch. Mit Kartenskizzen.

Wandern im Quadrat Weitere Wanderungen:

Farnes - La Resinera

El Alcázar (Alcaucín) - Maroma

El Robledal - Maroma

Canillas de Aceituno - Maroma

Salares - Puente Arabe

Fabrica de la Luz - Puerto de Cómpeta - Raspon de los Mariscos

Cómpeta - Casa de la Mina - Pradillos

Cómpeta - Pico de Lucero (vom Puerto Blanquillo nach Osten).

Pico de Lopera

GR 242 Tejeda - Almijara: Periana - Alcaucín - Canillas de Aceituno - Competa - Frigiliana - Nerja. Ca. 4 Etappen, 66 km.

Literatur
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Wandern im Dreieck siehe Spanien - Andalusien - Literatur

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