Berg-Tal-Winde
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren

 

Hangwindsystem, Berg-Tal-Wind-System, kalte Fallwinde.

(Letzte Änderung: 27.01.2014 )

Allgemeines
Wandern zum Seitenanfang

Die Berg-Tal- und Hangwindsysteme funktionieren besonders während einer stabilen Hochdruckwetterlage ungestört.

In der Umgebung von Schnee- oder Eisbedeckung dominieren kalte Fallwinde das Windsystem.

Berg-Tal-Wind: läuft in Richtung des Tales

Hangwind: läuft über den Talhängen quer zum Tal

Ablauf
Wandern zum Seitenanfang

Hangwinde:

Nach Sonnenaufgang erwärmt sich die Luft über den sonnexponierten Hängen schneller als über dem Tal. Die Luft steigt über den Hängen auf. Wolkenbildung ist hier möglich. Über der Talmitte fällt die kühlere Luft ab, hier bleibt es klar.

Am späten Nachmittag lässt die Besonnung der Hänge nach. Sie kühlen aufgrund der Höhe stärker aus als das Tal. Die kalte Luft fließt die Hänge herab und das System dreht sich um.

Berg-Tal-Winde:

Morgens fließt die kalte Luft aus den Bergen wie Wasser durch die Täler in die Tieflagen ab.

Im Lauf des Vormittags erwärmen sich die Luftmassen im Tal und am Berg, steigen auf und der Berg-Tal-Wind weht nun talauf.

In der Nacht dreht sich das System wieder um, und der Wind weht Richtung Tiefland.

Fallwinde:

Tritt vor allem im Sommerhalbjahr in der Umgebung von Gletschergebieten und großen Schneeflächen auf.
Eis und Schnee kühlen Luftmassen aus
Luft wird durch Abkühlen schwerer und fließt ab wie Wasser -> kalte Fallwinde
in den Alpen 20-50 m mächtig

Literatur & Links
Wandern zum Seitenanfang

Wetter-Seminare, Literatur und Vorhersagen siehe unter Wandern im Dreieck Wetter.

Heyer, E. (1972): Witterung und Klima

Wandern zum Seitenanfang