Beim Wandern, Trekking und Radfahren, die Unterwäsche entscheidet über das Wohlbefinden.
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Merino gehört mittlerweile zu den gefragtesten Materialien, wenn es um Unterwäsche beim Wandern, Trekking, Bergsteigen oder Radfahren geht.

Am WatzmannJa, selbstverständlich, die Unterwäsche ist nicht unbedingt das erste, an das man denkt, wenn man seine Outdoorausrüstung zusammenstellt. Rucksack, Wanderschuhe oder die Hardshelljacke sind für das gesunde Überleben einer anspruchsvollen Trekkingtour deutlich wichtiger.

Wenn es aber um das Wohlbefinden geht, dann fängt die Planung der Ausrüstung bei der Unterwäsche an. Und da setzt Merino nach Baumwolle und Kunstfasern heute neue Maßstäbe.

Von Baumwolle zu Merino

Aller Anfang war aus Baumwolle

Selbst die beste atmungsaktive Regenjacke oder die teuerste Fleece-Kleidung nützt nichts, wenn ich in herkömmlicher Baumwollunterwäsche auf Tour gehe. Der Schweiß des Körpers wird dann von der Baumwolle absorbiert, aber nicht wieder abgegeben. In der Folge stehe ich den ganzen Tag in feuchter Kleidung da, und dann ist es nicht mehr weit zur kompletten Auskühlung. Wer schon mal im feuchten Baumwoll-T-Shirt auf einem Gipfel gestanden hat, der weiß, wovon ich rede. Wer Baumwolle trug, trug meist auch eine trockene Ersatzkleidung im Rucksack umher, um der Auskühlung in den Pausen vorzubeugen.

Die Microfaser-Revolution

Umso begeisterter reagierte die Outdoor-Gemeinde, als vor Jahrzehnten Microfaser-Gewebe Einzug in das Ausrüstungs-Portfolio hielt. Lange oder kurze Unterhosen und T-Shirts aus atmungsaktiven Materialien transportieren dabei den Schweiß vom Körper weg. Durch mehrere atmungsaktive Schichten übereinander, die aber kein Wasser speichern, kommt es zu einer guten Abtrocknung. Auch nach dem Waschen oder nach Regen trocknet Microfaser schnell.

Die praktische Kunststoff-Unterwäsche hat aber auch ihre Nachteile. Oft hängt schon nach einem aktiven Tag ein dermaßener Geruch in der Unterwäsche, dass man sie sich oder anderen kaum noch zumuten kann. Das heißt wiederum, dass man auf längeren Trekkingtouren entweder dauernd waschen muss, oder eine große Menge an Ersatzkleidung im Rucksack herumträgt. Oder beides, und das Waschmittel muss man auch tragen.

Almhütte und Wanderer Modern Times: Merino

In diese Lücke stoßen neuartige T-Shirts aus der feinen Merinowolle. Diese werden mit modernen Techniken gewebt und die Fasern sind so fein, dass sie die Haut nicht reizen. So können auch Bergsteiger oder Radfahrer ein Wollunterhemd tragen, die Wolle sonst eigentlich nicht gut vertragen können.

Und so können sich die Vorteile der Wolle gegenüber der Kunstfaser ausspielen. Die Unterwäsche aus Merinowolle ist atmungsaktiv und transportiert die Feuchtigkeit hervorragend ab. Sie trocknet schnell und isoliert sehr gut. Die Bandbreite an Temperaturen, bei denen sich das Merino T-Shirt noch angenehm trägt, ist sehr groß. Und vor allem: Merino stinkt nicht!

Anfangs war Merino noch ein Nischenprodukt im Outdoorbereich, und man fand nur relativ langweilige Modelle in gedeckten Farben. Heute ist die Auswahl an Designs und Farben bei Merinoshirts aber genauso groß, wie bei der Outdoor-Unterwäsche auf Kunststoffbasis. So kann ich tagsüber in Merino durch die Berge laufen, und abends beim Abendessen in Merino trotzdem eine gute Figur machen. Da die Wollmaterialien den Schweißgeruch kaum aufnehmen, kann ich die Unterwäsche problemlos mehrere Tage tragen, wenn ich beim Gepäck auf jedes Gramm Gewicht achten muss.

Fazit

Merino-Shirts lassen sich vielseitig einsetzen, ersparen dem Wanderer unangenehme Gerüche, häufiges Waschen und viel Gepäck im Rucksack. Und sie tragen sich sehr angenehm.