Kontaktlinsen beim Wandern
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... und was dabei zu beachten ist.

Treten bei Wandern und Bergwanderern irgendwann Sehschwächen auf, besteht dringender Handlungsbedarf. Das Sehen spielt eine große Rolle bei der Trittsicherheit und für das Gleichgewichtsgefühl, und der Genuss der Landschaft ist natürlich ebenfalls stark eingeschränkt. Da jedoch eine Brille oft für Unbehagen beim Bergsteigen sorgen kann, stellen Kontaktlinsen eine sinnvolle Alternative dar. Bei der Entscheidung für diese Sehhilfe gibt es allerdings einige Aspekte, die berücksichtigt werden sollten.  

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Wanden & Trekking. Eine entsprechende Vorsorgeberatung ist entscheidend

Sind Wanderer und Bergsteiger auf der Suche nach den richtigen Kontaktlinsen, sollte vorab mit einem Augenspezialisten, Optiker oder Optometristen auch konkret über das Thema Wandern und Bergsteigen gesprochen werden. Auch bei anderen körperlichen Verschleißerscheinungen wie z.B. Gelenkschmerzen werden die Ellbogenschoner oder Kniebandagen im besten Falle individuell abgestimmt - diesen Grundsatz sollten auch Personen berücksichtigen, die während der Bergtour Kontaktlinsen tragen wollen. Speziell beim Wandern und Bergsteigen in Hochgebirgen treten besondere Bedingungen auf. Ab 2.000 Meter Höhe kann sich nicht nur Sauerstoffmangel einstellen. Trockene Luft und eine hohe UV-Strahlung, die pro 1.000 Meter um bis zu 10 Prozent zunehmen kann, beeinflussen das Tragen der Kontaktlinsen. Um die Tour erfolgreich durchführen zu können, sollten die Linsen diesen Konditionen standhalten.

Des Weiteren können die Länge der geplanten Wanderung, die Gegebenheiten der Strecke, die Witterung, die Hygienebedingungen und weitere individuelle Ansprüche die Auswahl der optimalen Linse entscheiden. Deswegen ist es wichtig, mit dem Fachberater jedes mögliche Detail im Vorab abzusprechen.

Wanden & Trekking. Die Auswahl der richtigen Modalitäten ist nur die halbe Miete

Sind die notwendigen Eigenschaften der Kontaktlinsen erkannt, gilt es noch festzulegen, in welcher Art die Linsen letztendlich getragen werden sollen. Dabei besteht einerseits die Möglichkeit, sogenannte Tageslinsen zu tragen. Sie sind praktisch, weil sie nur einen Tag getragen werden und Abends entsorgt werden können. Dadurch müssen sie jedoch in größerem Vorrat im eigenen Rucksack verstaut werden. Speziell wenn nicht klar ist, ob sich auf der Strecke Möglichkeiten zur Pflege oder Säuberung ergeben, ist diese Variante zu empfehlen. Außerdem muss keine zusätzliche Reinigungsflüssigkeit mit ins Gepäck.

Für längere Trekkingtouren sind Wochen- oder Monatslinsen möglicherweise auch eine Option. Sie sind für eine längeren Zeitraum ausgelegt, halten das Auge dabei optimal feucht und lassen in der Regel ausreichend Sauerstoff durch. Speziell in den stärkeren Winden in großen Höhen soll ein Austrocknen der Augen verhindert werden. Abends müssen die Linsen allerdings herausgenommen und gereinigt werden. Anschließend werden sie zum Schutz in einem speziellen Behälter verstaut, der eine spezielle Aufbewahrungsflüssigkeit enthält.

Im Normalfall sind Kontaktlinsen heutzutage standardmäßig mit einem UV-Filter ausgestattet. Für einen optimalen Schutz gegen starke Sonneneinstrahlung sind diese jedoch selten geeignet, und auch getönte Linsen bieten nicht immer die ausreichende Absicherung des Augenlichts. Sagt die Wettervorhersage besonders viel Sonne voraus, sollte eine Sonnenbrille eingepackt werden. Und selbst an trüben Tagen ist die hohe Strahlung in großen Höhen nur mit Sonnenbrille zu managen.

Wanden & Trekking. Die richtige Pflege ist ein entscheidender Faktor

Speziell im Falle von Linsen die etwas länger halten sollen, ist die richtige Pflege ein entscheidender Faktor. Bevor die Reinigung erfolgt, sollten die eigenen Hände möglichst sauber sein und mit Desinfektionsmittel gereinigt werden. Formstabile Linsen, welche beim Wandern und Bergsteigen aufgrund ihrer Eigenschaften die besten Voraussetzungen bieten, können dann problemlos mit einer Reinigungslösung oder Kochsalz gesäubert werden. Eine Stirnlampe ist dabei sehr praktisch.