KLETTERN
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Kletterkenntnisse und -erfahrungen sind auch beim Trekking nützlich, vor allem in Notfällen! Außerdem gibt es ja auch Kletter-Trekking, z.B. wenn man in den Alpen über Kletterrouten oder Klettersteige von Hütte zu Hütte "klettert" ;-)

Klettern Fränkische Schweiz

Schwierigkeits-Grade und -Skala Klettern

Wandern im Dreieck UIAA-Skala:

Die UIAA teilte schon vor dem modernen Sportkletterboom die Anforderungen an Kletterrouten mit römischen Zahlen in verschiedene Stufen ein. Die Stufen I - VII sind dabei auch wörtlich definiert. Sie prägen nach wie vor die Einschätzung der Anforderungen im alpinen Bereich von Genussklettern und Touren im leichten und mittelschweren Bereich.

Die Bewertungen für das moderne Sportklettern im Spitzenbereich liegen schon bei Stufen wie X, XI und XII.

Auch bei der klassischen Bewertung ist aber zu beachten, dass die Stufen nur ein ungefähres Bild der Situation bieten. Die Schwierigkeiten vor Ort sind hoch komplex. Auch die Fähigkeiten der einzelnen Kletterer sind vielfältig und in allen Eigenschaften unterschiedlich. Der eine kommt besonders gut mit Reibungstritten klar, der andere hat vielleicht eine überdurchschnittliche Griffweite, der Dritte besonders viel Armkraft und der Vierte ein besonders ausgeprägtes Gleichgewichtsgefühl.

Auch je nach den Verhältnissen vor Ort kann die Herausforderung kleiner oder größer werden. Die Bewertungsskalen geben daher nur einen Anhaltspunkt für die wirklichen Anforderungen an den Kletterer.

RosengartenAchtung: Die Kletterskala kann nicht von der Kletterehalle oder dem Klettergarten auf alpine Verhältnisse übertragen werden. Auch die Rechnung "Wenn ich in der Halle VI klettere, schaffe ich in den Alpen IV" ist so nicht zulässig. Die Verhältnisse und Gefahren draußen auf einer alpinen Tour siond komplett andere.

Im Bereich Bergsteigen und Klettern ohne Seil sowie für das alpine Genussklettern gelten immer noch die klassischen UIAA-Stufen:

I Geringe (Kletter-)Schwierigkeiten.

Hier handelt es sich um die einfachste Form der Felskletterei. Das ist jedoch kein Wandergelände! Die Hände sind zur Unterstützung des Gleichgewichtes erforderlich. Unsichere Anfänger und Kinder müssen am Seil gesichert werden. Schwindelfreiheit ist bereits erforderlich.

II Mäßige Schwierigkeiten.

Hier beginnt die leichte Kletterei. Die Drei-Punkt-Haltung wird erforderlich. Das bedeutet: Es wird immer nur eine Hand oder ein Fuß gesetzt, während die anderen drei (Hände/Füße) am Griff/Tritt bleiben.

III Mittlere Schwierigkeiten.

Geübte und erfahrene Kletterer können überschaubare Passagen in diesem Bereich noch ohne Seilsicherung bewältigen. Alle anderen sollten geeignete Sicherungstechnik anwenden. Senkrechte Stellen verlangen Kraft.

IV Große Schwierigkeiten.

Hier beginnt die anspruchsvollere Kletterei. Es ist eine erhebliche Klettererfahrung von Nöten. Zwischensicherungen werden bei längeren Kletterstellen erforderlich. Auch geübte und erfahrene Kletterer verwenden hier die Seilsicherung.

V Sehr große Schwierigkeiten.

Eine größere Zahl von Zwischensicherungen wird hier typisch. Es werden erhöhte Anforderungen an die körperliche Voraussetzungen des Kletterers gestellt. Die Klettertechnik und Erfahrung sollte entsprechend ausgeprägt sein. Lange hochalpine Routen im Schwierigkeitsgrad V stellen sehr große Herausforderungen dar.

VI Überaus große Schwierigkeiten.

Die Tour verlangt weit überdurchschnittliches Kletterkönnen und einen hervorragenden Trainingsstand. Die Routen sind sehr ausgesetzt und verfügen oft nur über kleine Standplätze. Diese Schwierigkeiten können im Allgemeinen nur bei guten Bedingungen bewältigt werden.

VII Außergewöhnliche Schwierigkeiten.

Dieser Grad erfordert ein gesteigertes Training und sehr gute Ausrüstung. Beides sollte an die Gesteinsart angepasst sein, um die Schwierigkeiten nahe der Sturzgrenze zu bewältigen. Akrobatisches Klettervermögen und das absolut sichere Beherrschen komplexer Sicherungstechnik ist erforderlich.

VIII - XII

Diese Schwierigkeitsstufen sind nach und nach durch verbesserte Klettertechnik, Sicherungstechnik und Trainingsmethoden hinzu gekommen. Sie bleiben absoluten Kletterspezialisten vorbehalten.

Kletterausrüstung, Klettermaterial

Karabiner und Abseilachter, Klemmkeile und Gurte ... und was man sonst noch so braucht gibts bei den einschlägigen > Ausrüstern.

Die beim Sichern eingesetzte Kletterausrüstung muss bestimmten Sicherheitsnormen genügen. Weltweit existieren zwei wichtige Standards:

  • UIAA (Internationale Bergsteigervereinigung)
  • CEN (Europäisches Komitee für Standardisierung)

In Europa muss Kletterausrüstung den Anforderungen des CEN entsprechend der Personal and Protective Equipment (PPE) Directive entsprechen. Auf entsprechende Kennzeichnung sollte beim Kauf unbedingt geachtet werden.

Wandern im Dreieck Bandschlingen:

Die Bandschlinge wird bei der Selbst- und Fremdsicherung am Stand, an Fixpunkten und als Zwischensicherung verwendet. Als Zwischensicherung beim Klettern wird sie meist als Köpfel- oder Zackenschlinge über oder um hervorstehende Felsköpfe oder -platten gelegt oder durch Sanduhren geführt. Bandschlingen werden auch als Verlängerung zwischen Haken und Karabiner verwendet.

Bandschlingen sind häufig mit Längsstreifen farblich gekennzeichnet, je ein Streifen für 500 daN zulässiger Arbeitslast. Drei Streifen bedeuten also mindestens garantierte 1500 daN Arbeitslast. Sie werden meist fertig als Endlosschlinge vernäht in unterschiedlichen Längen geliefert (typisch sind 60 und 120 cm).

Bandschlingentest (Jörg Brutscher)

Wandern im Dreieck Expressset, Expressschlingen:

Die Exe besteht aus zwei Karabinern, die durch eine vernähte Bandschlinge, die Expressschlinge, miteinander verbunden sind. Ein Expressset dient dazu, das Seil an einem Kletterstand oder einer Zwischensicherung flexibel mit einem festen Sicherungspunkt (z. B. einem Bohrhaken oder einem Klemmkeil) zu verbinden. Dabei wird der Karabiner mit dem geraden Schnapper in den Haken (oder andere Fixpunkte) eingehängt und das Seil durch den Karabiner mit dem gebogenen Schnapper geführt.

Ein Expressset ist flexibel, so dass es im Falle eines Sturzes mit geringerer Wahrscheinlichkeit zu einer ungünstigen Querbelastung der Karabiner kommt. Bewegungen des Seiles werden durch die Schlinge und das Gewicht der Karabiner gedämpft und weniger auf den Sicherungspunkt übertragen. Das ist bei einem sensibel gelegten Klemmkeil oder einer Zackenschlinge besonders wichtig, da diese nicht in nicht vorgesehenen Richtungen belastet werden dürfen und oder durch Bewegung herausgehebelt werden können. Das Seil hat auch einen größeren Abstand zur Wand, wodurch es weniger Reibung erfährt, der Kletterer weniger Seilzug verspürt und der Verschleiß vermindert wird.

Wandern im Dreieck Friends:

Bei einem Friend handelt es sich um ein spezielles Klemmgerät, eine wiederentfernbare Klettersicherung, die in Rissen, Spalten und Öffnungen im Fels verankert wird. Sie wird als Zwischensicherung verwendet, indem der Friend über einen Karabiner als Führung für das Sicherungsseil des Kletternden verwendet wird.

Über eine Zugkonstruktion kann die Breite des Friend variiert werden. Die Haltespangen ziehen sich auf Zug zusammen. Daraufhin kann der Friend in einen Riss der Kletterroute platziert werden. Bei Entlastung des Zugmechanismus dehnt sich der Friend in der Spalte, bzw. dem Riss aus und sitzt fest. Im Falle einer Belastung (Sturz), übertragen die Segmente des Friend aufgrund ihrer speziellen Form eine Kraft auf den umgebenden Fels, die etwa doppelt so groß ist wie die belastende Zugkraft. Deshalb kann der Friend auch ohne Formschluss, nur durch Reibung halten.

Im Gegensatz zu einem Klemmkeil als Zwischensicherung wird bei einem Friend mehr Mechanik verwendet. Man spricht hierbei von einer aktiven Zwischensicherung. Friends können, im Vergleich zu Klemmkeilen, schneller gelegt und auch in völlig parallelen Rissen genutzt werden.

Wandern im Dreieck Hexentrics:

... sind Verwandte des Klemmkeils und funktionieren ähnlich.

Wandern im Dreieck Hüft- oder Sitzgurte:

Für´s Anseilen auf alpinen Touren ist die Kombination von Hüftgurt und Brustgurt heute Standart. Der Hüftgurt allein ist für Klettergärten in Ordnung, aber wenn man alpine Touren macht, braucht man einen höhergelegenen Anseilpunkt. Dies besonders, wenn man mit Rucksack unterwegs ist. Ausnahme: reine Gletschertouren, hier nimmt man gern einen tiefen Anseilpunkt, da man Stürze der Kameraden besser abfangen kann.

Bei der Kombination kommt es vor Allem auf den Hüftgurt an, dieser fängt den Sturz. Bei diesem Gurttyp muss so angeseilt werden, dass sowohl der Bauchgurt als auch die Beinschlaufen belastet werden. Dies wird erreicht durch ein Anseilen an der Bauchgurtöse und am Beinschlaufensteg, wie es von einigen Gurtherstellern empfohlen wird, oder durch ein direktes Anseilen am Sicherungsring (auch Zentralschlaufe genannt).

Der Brustgurt soll nur für eine aufrechte Körperhaltung sorgen. Wenn dieser verstellbar ist, passt er über´s T-Shirt und über die Daunenjacke.

Wenn man den Gurt schleppen muss, freut man sich über ein möglichst geringes Gewicht (= wenige Schnallen). Allerdings hat man einen gewissen Sicherheitsgewinn, wenn die Beinschlaufen des Hüftgurtes zu öffnen sind. Dann braucht man an exponierten Stellen nicht auf einem Bein zu stehen (wie bei den Gurten mit geschlossenen Beinschlaufen).

Die früher oft zu findenen Kombigurte haben mehrere Nachteile: Die Haltung beim Sturz ist ungünstig, da der Anseilpunkt oft zu tief liegt. Der Hängekomfort ist relativ schlecht. Man kann den Anseilpunkt nicht variieren, wenn man z.B. auf dem Gletscher einen tiefen Anseilpunkt wählen will. Das An- und Ausziehen ist umständlicher.

Für Einsteiger und Minimalisten: Bei Globetrotter gibt es i. d. R. gute Hüftgurte für je unter 50 €: Black Diamond Momentum, Mammut New Wave, Elliot Omega, Elliot Elvis. Ein Brustgurt (von Elliot) kostet etwa 20 €.

Um die richtige Anwendung beurteilen zu können braucht es unbedingt eine gute Kletterausbildung!

Sitzgurte bei Amazon: gute Auswahl  

Wandern im Dreieck Karabiner:

Ein Karabinerhaken ist ein Haken mit Verschluss (Schnapper).

Karabiner zum Anseilen aus Bergundsteigen 2001/2 (PDF). Artikel in der Bergführer-Fachzeitschrift.

Bergundsteigen 1/04: Schnapper, Schrauber und Gefährten (PDF). Artikel in der Bergführer-Fachzeitschrift.

Wandern im Dreieck Klemmkeile:

Der Klemmkeil gehört zu den Klemmgeräten und ist ein technisches Hilfsmittel für Bergsteiger, um beim Klettern eine mobile Sicherung als Fixpunkt einzurichten. Hierzu wird der Keil in einen Felsspalt gelegt oder geklemmt. Dann kann ein Karabiner, durch den das Bergseil geführt ist, in den im Fels fixierten Keil eingehängt werden.

Der Klemmkeil erfüllt also eine ähnliche Aufgabe wie der Felshaken. Er übt aber - im Gegensatz zum Haken - nur im Falle eines Sturzes Druck auf den umgebenden Felsen aus. Er wird meist auch wieder aus seiner Verankerung, dem Felsriss, herausgenommen. Daher kann er während einer Klettertour erneut verwendet werden.

Im Standplatzbau mit Klemmkeilen ist zu beachten, dass sie entsprechend der Setzposition oft nur senkrecht nach unten belastbar sind und Standsicherungen auch nach oben belastbar sein müssen, um den Sturz des vorsteigenden Kletterers in eine Zwischensicherung auffangen zu können. Durch Abspannen in die entgegengesetzte Richtung könnte das Umschlagen und Herausziehen des Klemmkeils verhindert werden.

Je nach Anwendung unterscheidet man verschiedene Varianten, z.B. Rocks, Hexentrics, Copperheads, Tricams. Zur Klasse der wieder entfernbaren Zwischensicherungen gehören auch Klemmapparate mit aktiver Mechanik, wie z. B. der Friend oder der Camalot.

Wandern im Dreieck Kletterschuhe:

Kletterschuhe haben eine besonders gute Haftreibung bzw. Grip und geben dem Träger somit guten Halt beim Klettern. Da beim Klettern die meiste Kraft von den Beinen ausgeht, darf man den Nutzen von Kletterschuhen nicht unterschätzen. Der Kletterschuh besitzt nicht nur den Vorteil der guten Reibung, sondern ermöglicht ebenfalls den Einsatz spezieller Klettertechniken.

Benutzt wird der Kletterschuh hauptsächlich beim Sportklettern (Felsklettern, Hallenklettern), Alpinklettern und beim Bouldern. Er kommt auch bei schwierigeren Klettersteigen zum Einsatz. Anders als Bergstiefel, die eher zum Wandern oder Bergsteigen geeignet sind, verfügen Kletterschuhe über eine weiche Sohle und sitzen üblicherweise sehr eng am Fuß. Heute sind vor allem Halbschuhe gebräuchlich, die es als Schnürschuh, mit Klettverschluss und als Slipper gibt.

Mammut Kletterschuhfibel (27 Seiten pdf)

KletternWandern im Dreieck Kletterseil:

Moderne Kletterseile bestehen aus dem Kunststoff Polyamid und weisen meist eine Kernmantelkonstruktion auf: Ein Kern aus verflochtenen Fasern wird von einem Mantel umgeben, der ihn vor Beschädigung schützt. Der Kern trägt die Hauptlast (Ausnahme: Baumkletterseile). Kletterseile werden nach ihrer Gebrauchsdehnung unterschieden in dynamische Seile (Dehnung bei maximaler Belastung um acht Prozent), und halbstatische Seile (Dehnung zwischen zwei und fünf Prozent). Die Mindestfestigkeitswerte der heute in Deutschland erhältlichen Kletterseile sind nach Festlegungen der UIAA genormt. Nach den Seilnormen werden Einfachseile, Halbseile und Zwillingsseile unterschieden.

Schubert, Pit: Moderne Zeiten für Bergseile. Berg und Steigen 3 2000 "Unsere Seile halten viel mehr als wir glauben." (PDF)

Verbraucherinformationssystem Bayern - worauf man beim Seilkauf achten sollte.

Faktor Seil, Berg und Steigen 2 2002 "Einfach, doppelt oder Zwilling?" (PDF)

Wandern im Dreieck Sicherungsgeräte:

... dienen beim Klettern zum Sichern des Kletternden. Mit den meisten Sicherungsgeräten kann auch abgeseilt werden. Dazu gibt es verschiedene Arten. Die gebräuchlichste Art ist das Sichern durch einem HMS-Karabiner mit Halbmastwurf. Kletterer können auch mit einem Sicherungsgerät oder einem Abseilachter gesichert werden.

klettern.de: Acht Sicherungsgeräte im Test

Erklärung des Grigri

Wandern im Dreieck Kletter-Shops:

 

 

Wandern im Dreieck Trekkingstöcke (Hää? ...beim Klettern???):

Es gibt mittlerweile von verschiedenen Herstellern Wanderstöcke (z.B die Leki Micro) als Faltstöcke, die ein besonders kleines Packmaß haben (39 cm). Sie sipelen ihre Vorteile aus, wenn man z. B. klettert oder Klettersteige geht. So ist es möglich, zum Anstieg und Abstieg Stöcke einsetzen, und sie beim Klettern so zu verstauen, dass sie den Kletterer nicht behindern.

Literatur-Empfehlungen Klettern

Abseilen Mindelheimer HütteWandern im Dreieck Klettergebiete, Führer:

die Kletterführer zu den einzelnen Klettergebieten siehe unter > Zielgebiete:

Zielgebiet > Fränkischen Schweiz

Zielgebiet > Schwäbische Alb

Zielgebiet > Oberes Donautal

Zielgebiet > Harz

> Zugspitze

> Alpen Klettersteige

> Gardasee

Wandern im Dreieck Lehrbücher, Handbücher:

Indoor-Klettern: Das offizielle Lehrbuch zum DAV-Kletterschein

Richtig Klettern: BLV. Ausführlich informiert das Buch über Ausrüstung, Bewegungstechniken und Taktik, über neue Sicherungstechniken, aktuelle Geräte und das richtige Training. Das besondere: Wer Spaß am Bouldern hat, kommt hier ebenso auf seine Kosten wie diejenigen, die sich in der Kletterhalle oder draußen im Fels versuchen. Gute Grafiken und Fotos. Training, Tipps zu Belastungen und Gefahren, zu Naturschutz und zu Kletterwettkämpfen. Stefan Winter ist Sportphilologe und Germanist, Staatl. Geprüfter Berg- und Skiführer, Ressortleiter Breitenbergsport, Sportentwicklung und Sicherheitsforschung im Deutschen Alpenverein (DAV).

Alpin-Lehrplan 2b: Klettern - Technik, Taktik, Psyche. Das offizielle Lehbuch des DAV. Sehr gut aufgemacht.  

Wandern im Dreieck Magazine/Fachzeitschriften:

Berg und Steigen: Fachzeitschrift für Bergführer des DAV und OeAV

Passion KletternWandern im Dreieck Bildbände:

Passion Klettern: Ein fantastischer Bildband aus dem Bruckmann Verlag. Die Spitzenkletterer Caroline Ciavaldini und James Pearson veröffentlichen hier spektakuläre Bilder vom Klettern und Bouldern. Es wurde nicht nur geklettert und nebenbei etwas fotografiert. Hier handelt es sich um professionelle Landschaftsfotografie. Die Autoren haben die tollen Fotos mit einem sicheren Blick für´s Motiv erarbeitet. Und wenn das Landschaftserlebnis beim Outdoor-Klettern eine Rolle spielt, dass ist dieser Bildband der Beweis dafür.

Hier geht´s nicht nur um´s Klettern, sondern vor allem um fantastische spektakuläre Landschaftselemente aus Fels. Und um ein paar unbedeutende kleine "Ameisen", die darauf herum kraxeln. Das "Eins werden mit der Natur" beim Klettern wird hier fotografisch dargestellt.

40 Boulder- und Kletterspots haben es in die weltweite Auswahl geschafft. Darunter finden sich exotische Gebiete wie die Ennedi-Wüste (Tschad), der Auyan Tepui mit dem Salto Ángel (Venezuela), der "Knochen" El Hueso in Spanien, das Val di Mello in Italien oder traditionelle Ziele wie das Zillertal. Als Auswahlkriterium scheint neben - oder über - der klettertechnischen Herausforderung möglichst anspruchsvoller Routen einzig die Eindrücklichkeit der Landschaft zu stehen.

Caroline Ciavaldini wuchs auf La Réunion im Indischen Ozean auf, James Pearson im nordenglischen Peak District. Beides für den mitteleuropäischen Kletterer eher exotische Kletterziele. Das aufwändig gestaltete Werk umfasst 224 Seiten mit 250 Abbildungen (Format 25 x 29 cm). Sehr empfehlenswert, auch als Geschenk für Kletterer und Couchkletterer.

Wandern im Dreieck Spezialthemen:

Chris Semmel: Die Handbremse. Gängige Sicherungsgeräte im Vergleich . In: DAV Panorama. Nr. 4, 2002 , S. 61-62. Seit der Veröffentlichung sind allerdings noch etliche Geräte neu entwickelt worden.

Andreas Thomann: Die Bremskraftverstärker. In: bergundsteigen. Nr. 2, 2007 , S. 60-65. Abriss über Sicherungsgeräte.

So weit die Hände greifen ...: Sportklettern - Verletzungen und Prophylaxe. Das Buch vermittelt u.a. anatomische Kenntnisse auch für nicht medizinisch vorgebildete LeserInnen. Es bietet detaillierte Beschreibungen von Verletzungen und Überlastungsschäden sowie deren Erscheinungsbildern, Ursachen, Therapie, Rehabilitation und Vorbeugung. Zu Training und Stretching werden umfangreiche Hinweise aus sportmedizinischer Sicht gegeben. Außerdem werden die Themen: Ernährung, Doping und Wettkampfbetreuung behandelt. Im Kapitel: Kinder- und Jugendklettern erhalten besonders Übungsleiter und Trainer neben wichtigen Informationen zum adäquaten Training im Wachstumsalter auch pädagogische Tipps.

Wandern im Dreieck Lesestoff:

Pit Schubert: Sicherheit und Risiko in Fels und Eis. Bände 1 bis 3. Hier habe ich mehr gelernt, als aus manchem Lehrbuch. Der Autor hat viele Unglücke aus dem Bereich Wandern, Bergsteigen und Klettern beschrieben und analysiert. 3 Bände, die die Sinne schärfen!
Sicherheit und Risiko in Fels und Eis. Band 1: Erlebnisse und Ergebnisse aus der Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins
Sicherheit und Risiko in Fels und Eis - Band 2
Sicherheit und Risiko in Fels und Eis - Band 3

Der Berg in mir: Klettern am Limit. Von Alexander Huber. Malik National Geographic; Auflage: 3 (April 2009). u. A. spektakuläre Fotos von den Huber Buam.  

Free Solo: Klettern ohne Sicherung und ohne Grenzen. Von Alexander Huber. Malik National Geographic. Mit Textbeiträgen von Hansjörg Auer, John Bachar, Peter Croft, Carlos García, Wolfgang Güllich, John Long, Michael Meisl, Alain Robert.  

Bergsüchtig: Klettern und Abfahren in der Todeszone. Hans Kammerlander.  

Wandern im Dreieck Filme:

Am Limit.  von Alex und Thomas Huber. Oscar-Preisträger Pepe Danquart ist mit den beiden Brüdern auf Tour ins Yosemite Valley und nach Patagonien gegangen. Die Kamera folgt den Kletterern in schwindelerregenden Höhen und begleitet sie bei dem Versuch, den Rekord im Speed-Klettern an der 'Nose', der 1000 Meter hohen Granitwand des 'El Captain' im Yosemite Nationalpark (Kalifornien/USA), zu brechen.

Sturz ins Leere. Den Film finde ich wirklich super. Er unterscheidet sich wohltuend von den meisten anderen Bergsteigerfilmen und lässt den Zuschauer unmittelbar am Schicksal 2er Bergfreunde teilhaben, ohne vor Pathos zu triefen. Eine wahre Geschichte, die man kaum glauben kann. Beide Protagonisten schildern in dem Film ihre Sichtweise ...   1985 besteigen die Briten Joe Simpson und Simon Yates als erste den 6356 Meter hohen Andengipfel des Siula Grande. Als Joe beim Abstieg sein Kniegelenk zerschmettert und später in eine Felsspalte stürzt, sieht Simon keine andere Möglichkeit mehr, als das Seil zu kappen.

Nordwand: Ein Spielfilm mit Benno Führmann über den Versuch, die Eiger Nordwand erstmals zu erklimmen. Sehr sehenswert!  

Wandern im Dreieck weitere Literatur zu Klettern,

Trekking, Bergsteigen unter > Literatur

Kletter-Portale

Abseilen Mindelheimer HütteClimbing.de: Alles Mögliche zum Thema Klettern

Alpinlager: Portal zum Klettern (aber auch Wandern, Mountainbike) mit Touren, Ausrüstungstipps u.v.m.

Kletterbuch.de: bietet Links zu den Themen Klettern - Arco Gardasee klettern - Industrieklettern - Bouldern - Kletterfotos - Sportklettern - Höhenarbeiten - Klettergarten - Kletterhalle - Kletterreisen

Klettern-Magazin.de: Gebiete, Produkte, Medien, Forum (Schwerpunkt Klettern)

Rockclimbing.de: u.a. Kletterhallen

Digital Rock: Wettkampfklettern

IG Klettern: www.ig-klettern.de

Umweltorientiertes Kletterportal DAV-Felsinfo.de

Mountainwilderness: u. a. 120 Klettergebiete

Climbing.about.com: Englischsprachige Kletterseiten mit Techniktipps

Training for Climbing (Eric J. Hörst): www.trainingforclimbing.com

Klettertraining (Guido Köstermeyer): Klettertraining.de

Klettersteig-Portal Via Ferrata. Eines der besten Klettersteigportale mit gutem Forum.

Klettersteig.ch

Klettersteig.de

Pizbube.ch

Klettersteige, leichte Klettertouren

Das Thema Klettersteige wird auf diesen Seiten ausführlicher bearbeitet: Klettersteig-Know-How, Klettersteig-Portale und Klettersteig-Touren unter > Alpen Klettersteige

Wer gern alpine Touren mit leichter Kletterei erlebt, auf denen man sich nicht technisch sichern muss, der findet hier ein paar Vorschläge: > Genuss-Klettern ohne Seil

Klettertouren-Veranstalter

Alpinkreaktiv bietet seit 2001 ein Angebot an Wander- und Kletterreisen für Frauen an und ist somit kreativ und aktiv im Bereich Frauen und Bergsport tätig. Auch in den nächsten Jahren wollen sie - ihrer Philosophie folgend - naturverträgliche und aktive Frauen-Reisen anbieten. Ob von Hütte zu Hütte, oder den Komfort eines Hotels genießend, mit Schneeschuhen oder Kletterschuhen an den Füßen - die Idee lautet: ohne Leistungsdruck alpine Erfahrungen sammeln sowie Berg- und Klettererlebnisse teilen!

Kletterziele

Hier stehen unter Kletterziele nur Spots, bei denen es ums reine Klettern geht. Alles Andere (Wandern, Trekking, Radeln etc.) findet sich unter > Zielgebiete.

Wandern im Quadrat Kletterrouten und Kletterziele

DAV Felsinfo: Klettergebiete in Deutschland mit Routenbeschreibungen und Topos.

DAV Kletteranlagensuche: Kletterhallen und Kletterwände in Deutschland

Basislager.ch: aktuelle Zustandsbeschreibung von Routen

Kletterregelung: außeralpine Klettergebiete

Wandern im Quadrat "Alpinwandern" und der 2. Grad ...

... Bergsteigen unter Echt-Bedingungen (Artikel in DAV-Panorama 05/2009). Zum genussvollen alpinen Klettern im 2. Grad mit einigen Tourenvorschlägen, hauptsächlich in den Nordalpen.

zu diesem Thema gibt es jetzt die eigene Unterseite > Genuss-Klettern ohne Seil

Wandern im Quadrat Italien:

Klettern und Bergsteigen in Arco am Gardasee

Weiteres zum Gardasee siehe unter > Gardasee

Wandern im Quadrat Bayern und Baden-Württemberg:

Frankenjura: Klettern in der Fränkischen Schweiz

Bouldering: Bouldern in der Fränkischen Schweiz

Franken-Pfalz.de: Hier gibt es einen Flyer mit Informationen zum Klettern rund um Betzenstein (z.B. Leupoldsteiner Wand), Auerbach, Königstein, Hartenstein, Velden, Neuhaus, Plech und Hirschbach incl. Topos.

Klettern Mindelheimer HütteKlettersteig im Frankenjura: Höhenglücksteig bei Hirschbach

Fränkische Schweiz Tourist Info: Hier gibt es Infomaterial zum Klettern im Frankenjura

Weitere Infos zum Klettern und anderen Aktivitäten unter Zielgebiete > Fränkischen Schweiz

Rock-Climbing: Klettern in Schwaben und im Donautal

Weitere Infos zum Klettern und anderen Aktivitäten unter Zielgebiete > Schwäbische Alb

Weitere Infos zum Klettern und anderen Aktivitäten unter Zielgebiete > Oberes Donautal

Jubiläumsgrat Zugspitze - Alpspitze, "leichte Klettertour", aber lange schwere Bergtour : www.kraxl.de/jubilaeumsgrat.html. Weiteres zum Jubigrat siehe unter > Zugspitze

Leichtes Klettergebiet (II-III) an der Tegernseer Hütte (Tegernseer Alpen)

Wandern im Quadrat Niedersachsen und Harz:

Klettern im Westharz: Westharz.info

Klettern im Ostharz: Ostharz.info

Klettern im Norden: www.kletternimnorden.de

IG Klettern-Niedersachsen: www.ig-klettern-niedersachsen.de

Weitere Infos zum Klettern und anderen Aktivitäten unter Zielgebiete > Harz

Wandern im Dreieck Südniedersachsen:

Uni Göttingen (Kletterhalle roXx): www.hochschulsport.uni-goettingen.de

Deutscher Alpenverein Göttingen: Kletterschulungen und andere Angebote zum Klettern.