Sprachen auf Reisen
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Das Kreuz mit dem Sprachen lernen ... und der Segen, Fremdsprachen zu können!

Mann, La Palma

Reisen, Wandern, Kommunizieren

EspressoWander- und Reiseziele im Ausland

Die beliebtesten Auslandsreiseziele der Deutschen liegen in Österreich, Spanien und Italien. Gleichzeitig sind diese Länder auch fantastische Reiseziele für Leute, die in ihrem Urlaub gern Wandern oder Trekking betreiben.

Spanien und Italien gelten bei vielen Reisenden eher als Reiseziele für Strandurlaube. Auch vielen Wanderern ist nicht bewusst, dass sowohl Spanien, als auch Italien überwiegend aus Bergregionen bestehen. Auch der Süden Frankreichs ist sehr gebirgig und ausgesprochen attraktiv zum Wandern und Paddeln. Erstaunlicherweise hat Österreich mehr Ebenen zu bieten, als seine mediterranen Mitbewerber.

Obwohl auch im letztgenannten Land für den Piefke nicht immer alles zu verstehen ist, klappt dort die Kommunikation noch vergleichsweise gut. Dass es sich bei Topfen um Quark handelt und bei Germ um Hefe, das hat man spätestens nach dem Genuss von Topfenstrudel und Germknödel begriffen. Schwieriger wird es, wenn in weiter entfernten Reiseländern Italienisch, Spanisch oder Französisch gesprochen wird.

Probleme mit der Sprache

In den gängigen Touristenzentren kommt man mit Deutsch oder Englisch noch ganz gut durch. Gerade aber Individualreisende, die sich für die authentischen Regionen des Landes interessieren, stoßen aber "off the beaten track" schnell auf Probleme. Auch beim Wandern und Trekking läuft man meist in Gegenden, wo die Einheimischen nur ihre eigene Landessprache sprechen. Und natürlich wäre es da sehr hilfreich, wenn man mal jemanden nach dem Weg fragen kann oder sich um eine Übernachtungsmöglichkeit kümmern.

In abgelegenen Gasthäusern in Spanien oder Italien gibt es oft noch nicht einmal eine Speisekarte, die man übersetzen könnte. Da kommt der Wirt an den Tisch und zählt auf, was es gibt. Ohne Sprachkenntnisse wird es dann schwierig.

Was kann man tun, um sich auch abseits von Rimini und Ballermann mit den Einheimischen verständigen zu können? Wer gibt dem Wanderer auf dem Jakobsweg Spanisch-Nachhilfe? Eines sei schon verraten: heute gibt es durch das Internet und die entsprechenden Portale für jeden die passende Lösung, wie z.B. die preply.de/de/skype/spanisch-Nachhilfe. Aber erst mal zu den klassischen Methoden ...

Fremdsprache lernen

Sprachen lernen

Der klassische Weg führt in die Volkshochschule. Zugegeben, das habe ich auch schon mal probiert. Für mich persönlich ist es aber sehr mühsam, einmal in der Woche abends zum Unterricht zu gehen. Da habe ich in der nächsten Woche oft das Gefühl, ich fange wieder von vorn an. Und so richtig große Fortschritte habe ich da nicht gemacht.

An der Volkshochschule wollte ich auch mal Portugiesisch lernen. Leider wurde aber dort nur brasilianisches Portugiesisch angeboten. Als ich dann in Portugal war, hat mir das nur sehr eingeschränkt geholfen.

Es ist also auch hilfreich, wenn der Lehrer aus der Region kommt, für die man die Sprache lernt. Besonders in der spanischsprachigen Welt gibt es in der Aussprache und bei vielen Begriffen große Unterschiede. Was in Andalusien Autobus heißt, kann auf den Kanaren Guagua genannt werden, und das Zelt kann je nach Land tienda oder carpa heißen. Die Isomatte läuft in unterschiedlichen spanischsprachigen Regionen entweder als matra, aislante oder colchoneta. Und so gibt es viele weitere Beispiele dafür, wie hilfreich es ist, wenn der Sprachlehrer aus der Region kommt, in die man reisen will.

Nächster Versuch: Ich kaufe mir ein Lehrbuch. Der Vorteil liegt darin, dass ich mein eigenes Tempo bestimmen kann. Wenn ich mehr Zeit habe, lerne ich öfter. Wenn die Zeit fehlt, mache ich eine Pause.

Das Sprachen lernen aus Büchern hat aber einen Nachteil: Man wird nicht korrigiert. Auch, wenn man Tonträger nutzt und versucht, die Sätze nachzusprechen, fehlt die Korrektur.

KubaRobinson und Freitag

Am besten hat bei mir das Sprachen lernen im Ausland geklappt, wenn ich dort Freunde hatte. Die haben mir die Bedeutungen erklärt wie seinerzeit Robinson seinem neuen Kameraden Freitag. Was ist dies? Wie sagt man das? In welchen Fällen nutze ich ... Schön, wenn man jemanden fragen kann, der einen auch ehrlich korrigiert.

So hat das mit dem Spanisch lernen gut geklappt.

Persönlicher Sprachlehrer

Wenn man sich so das Für und Wider durch den Kopf gehen lässt, spricht also vieles dafür, sich einen eigenen Sprachlehrer zu nehmen. Aber das ist natürlich i.d.R. sehr teuer, und man muss auch erst mal den richtigen finden.

Die neuen Medien machen es jetzt möglich, die Vorteile des gezielt ausgewählten Sprachlehrers und der flexiblen Zeiteinteilung zu verbinden. Und das zu moderaten Kosten.

Über das Internet lassen sich Sprachlehrer gezielt auswählen und zu günstigen Preisen buchen. Portale wie Preply haben sich darauf spezialisiert. Das große Angebot macht es leicht, den richtigen Lehrer zu finden. Der Unterricht läuft dann vor Ort oder online über Skype. So kann der Lehrer - der vielleicht in Mexiko wohnt - sehr individuell auf den deutschsprachigen Schüler eingehen, die mexikanischen Besonderheiten vermitteln, Stärken und Schwächen berücksichtigen und den Schüler sofort korrigieren.