Welche Versicherung für Trekkingreisen?
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Beim Trekking kann immer etwas passieren, ob in den Bergen oder im Wald. Für den schlimmsten Fall sollte daher eine entsprechende Absicherung vorhanden sein. Vor einer Trekkingreise muss daher der individuelle Versicherungsschutz geprüft werden.

Allgemeines & Spezielles

WandernJährlich verunglücken auf Trekkingreisen viele Kinder und Erwachsene. Mit einer guten Planung und der richtigen Ausrüstung kann das Risiko eines Unfalls aber deutlich verringert werden. Ausgeschlossen ist es aber natürlich nie.

Durch einen guten Unfallschutz kann zumindest die Zeit danach einfacher sein. Grundsätzlich sollte man sich immer vor Augen führen, dass jeder Unfall Kosten bedeutet, denn allein die Bergrettung kann rasch mehrere tausend Euro teuer sein.

Unfallversicherung

Eine der wichtigsten privaten Versicherungen ist die Unfallversicherung. Die gesetzliche Unfallversicherung über den Arbeitgeber sichert das Wandern und Trekking nicht ab. Hier braucht man einen privaten Schutz. Unfallversicherungen gibt es bei den meisten Versicherungsgesellschaften mit sehr unterschiedlichen Leistungen. Die meisten Verträge schließen eine Krankenhauszusatzversicherung und Krankengeld ein. Es gibt auch Tarife, die eine Berufsunfähigkeitspolice mit dabei haben.

Wandern im Quadrat Details prüfen

Beim Abschluss einer Unfallversicherung muss das Kleingedruckte des Vertrags genau geprüft werden. Es gibt nämlich Versicherer, die sowohl das Wandern, Trekking als auch den klassischen Bergsport durch die Verletzungsgefahr und allgemein aufgrund des Risikos ausschließen.

"Gerade beim Bergsport zeigen sich viele Versicherungen skeptisch. Wenn überhaupt eine Absicherung angeboten wird, dann oft nur gegen einen deutlichen Kostenaufschlag. Teilweise darf auch ein bestimmtes Höhenlimit nicht überschritten werden.", hat uns Noah Lange von Fitformoney erklärt. Bei der Auswahl der Police ist Geduld daher recht wichtig.

Private Haftpflichtversicherung

TrekkingEine gute private Haftpflichtversicherung ist bei Trekkingreisen ebenfalls Pflicht. Die Haftpflichtversicherung übernimmt alle Schäden, die durch die eigene Person oder die eigenen Aktivitäten entstanden sind. Solche Schäden entstehen schneller als man denkt.

So reicht es schon aus, wenn ein anderer Sportler einem selbst ausweichen muss und sich dabei verletzt. In diesem Fall kann er Schadensersatzansprüche geltend machen. Auch Steinschlag kann der Wanderer in den Bergen schnell aus Versehen auslösen. Hier springt dann die private Haftpflichtversicherung ein.

Wandern im Quadrat Tipp

In der Haftpflichtversicherung sind sowohl Sach-, als auch Personen- und Vermögensschäden abgesichert.

Auslandsversicherung

Wer nur innerhalb Europas reist, kann in vielen Fällen aufatmen, wenn eine ärztliche Behandlung in einem anderen Land erforderlich ist. Es gibt hier ein Abkommen zwischen den europäischen Ländern, nach denen die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gelten. Bergung und der Krankenrücktransport sind in diesem Abkommen aber nicht eingeschlossen. Hier muss individuell vorgesorgt werden. Am besten gelingt das mit einer Auslandsreisekrankenversicherung, die für diese Kosten aufkommt.

Wandern im Quadrat Leistungen

  • Vor der Abreise sollte also immer noch einmal geprüft werden, welche Leistungen hier eingeschlossen sind.
  • Es ist wichtig, ob die Police noch gültig ist.
  • Bei der Auslandsreisekrankenversicherung ist zudem auf die Höchstsumme zu achten. Diese darf nicht zu gering sein, da sonst ein Teil der Kosten selbst übernommen werden muss.

Rechtsschutzversicherung

Grundsätzlich kann vielleicht auch eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein. Wer im Ausland unterwegs ist und beispielsweise eine Trekkingreise gebucht hat (die dann schiefgegangen ist) könnte das Ganze mit einer entsprechenden Rechtsschutzversicherung abwickeln. Hat man bei einem Veranstalter gebucht, ist zudem eine Reiserücktrittsversicherung sehr lohnenswert.