Organisationen
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Organisationen, Verbände, allgemeine Informationsstellen etc.. Die Organisationen sind auch gute Ansprechpartner für die Ausbildung von Führern. Viele Organisationen finden sich auch auf anderen Seiten (z.B. Rettungs-Organisationen unter Gesundheit, Zielgebiets-Organisationen unter Ziele etc.).

Alpen- und Wandervereine

Nepal, Thak KholaDeutscher Alpenverein (DAV) Wettervorhersage, Lawinenwarnung, Schneehöhen etc. ... ein riesiges Servicepaket, thematisiert wird alles rund um Bergsport und Alpen. Wer das Klettern oder andere alpine Fähigkeiten lernen will, der schaut im Führungs- und Kursprogramm der lokalen Sektionen.

Die Ausbildungen zum Trainer oder Führer innerhalb des DAV richten sich nur an ehrenamtlich tätige Alpenvereinsmitglieder: Internes Ausbildungsprogramm des DAV

Österreichischer Alpenverein (OeAV): Arbeitet ähnlich wie der DAV.

Österreichischer Alpenverein Sektion Weitwanderer: Ein besonderes Medium für Langstrecken-Bergwanderer.

VAVÖ - Verband alpiner Vereine Österreichs. Der Verband kümmert sich u.a. um die Ausbildung von Bergwanderführern und Bikeguides.

Schweizer Alpenverein (SAC)

Alpenverein Südtirol

Club Alpino Italiano

Club Alpin Français (CAF)

Deutscher Wanderverband (Hauptsitz in Kassel)

Gesundheitswanderfuehrer.de: Gesundheitswandern und zertifizierte Gesundheitswanderführer. Eine Initiative des Deutschen Wanderverbands.

Österreichischer Fachverband für Sportwandern, Weitwandern und Trekking

Deutscher Volkssport-Verband: Dachverband von 1.200 Wander- und Volkssportvereinen

Deutsche Wanderjugend, Tannenweg 22, 71364 Winnenden

UIAA: International Mountaineering and Climbing Federation. Der "TÜV" für Kletterausrüstung und für die Bergführerausbildung. Gibt auch Empfehlungen für Verhalten, Gesundheitstips, Rettungsnormen etc.

Naturfreunde

Die Naturfreunde verstehen sich weniger als Alpenverein, auch, wenn sie in den Alpen Hütten betreiben. Sie sind ein Wanderverein, der sich besonders für Umweltschutz, sanften Tourismus sowie Sport und Kulturangebote für die breite Bevölkerung einsetzt. Die Naturfreunde betreiben auch ein Netz von vielen Hütten und Wanderheimen, die auch nicht Mitgliedern zugänglich sind. Sie sind vor allem verbreitet in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

NaturFreunde Deutschlands - Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur. Warschauer Straße 58a, 10243 Berlin, DEUTSCHLAND. Tel.: (030) 29 77 32 60, Fax: (030) 29 77 32 80, E-mail: nfd@naturfreunde.de

Naturfreunde Österreich

Naturfreunde Schweiz, Pavillonweg 3, CH-3012 Bern

Internationale Naturfreunde, Diefenbachgasse 36, A-1150 Wien

Klettern Alpen- und Wandervereine bei Wikipedia:

Alpine Vereine weltweit

Guide- und Reiseleiter-Organisationen & Ausbildung

Pragser Wildsee Region Organisationen von Führern und Reiseleitern

Es gibt verschiedene Organisationen, in denen sich Reiseleiter, Wanderführer, Guides und Bergführer zusammengeschlossen haben. Diese sind nicht immer nur Interessenvertretung. Zum Teil sind diese Organisationen auch aus Initiativen mit durchaus kommerziellem Interesse entstanden. Aber das muss ja nicht schlecht sein.

Die meisten Verbände liefern Informationen zum jeweiligen speziellen Berufsbild, Ausbildungen und Fortbildungen, Jobbörsen, Meinungs- und Erfahrungsaustausch u.v.m.. Viele bieten auch Zugang für potentielle Kunden, d.h. Reise- oder Wandergäste.

Internationaler Wildnisführerverband, Albblick 3, 72160 Horb-Betra, fon 07482/913231, fax 913232. Ausbildung zum Wildnisführer.

RTGV - Reiseleiter und Tourguide Verband: Der Verband vertritt Reiseleiter, Tour-Guides, Wanderführer, Scouts, Tour-Manager und Gästeführer. Auch mit Jobbörse.

EAOT - European Association of Outdoor-Trainers e.V. i.G.:

Tiroler Bergsportführer-Verband: Hier geht es vor allem um Bergwanderführer, Bike-Guides etc., nicht um Staatlich geprüfte Berg- und Skiführer (diese siehe VDBS)

VDBS - Verband deutscher Berg- und Skiführer

Travel to Life: U.a. Ausbildungen und Jobbörse für Reiseleiter, Wanderführer und Stadtführer.

Reiseleiterausbildung, Wanderführerlizenz

Zuerst muss man mal sagen, dass die Thematik relativ unübersichtlich ist. Wanderführer oder Reiseleiter kann in Deutschland jeder werden, und Einschränkungen gibt es nur in bestimmten Bereichen. Z.B. darf nicht jeder jede Tour in den Alpen führen.

Grundsätzlich ist der Reiseleiter Beruf aber frei, und das gilt auch bei Führungen im Gelände und allgemein im Outdoorbereich. Ob bei Unfällen der Richter nachher den Führer von jeglicher Verantwortung frei hält, ist eine andere Sache.

In den Alpen ist der staatlich geprüfte Berg und Skiführer derjenige, der alpine kommerzielle oder Vereinstouren leitet. Nur der darf anspruchsvolle Routen im absturzgefährdeten Gelände führen. Die Ausbildung ist sehr aufwändig und teuer.

Der Bergwanderführer, der von verschiedenen Organisationen ausgebildet wird, hat die Lizenz zum Führen auf Wegen im nicht absturzgefährdeten Bereich. Das heißt, schwarze Bergrouten darf er nicht führen.

Die Ausbildung zum Trainer beim Deutschen Alpenverein oder zum Fachübungsleiter richtet sich an Führer und Ausbilder, die ehrenamtlich innerhalb der Sektionen Touren anbieten. Eine kommerzielle Tätigkeit ist mit ihrer Trainerlizenz nicht abgedeckt.

Viele Organisationen bilden Ausbildungen an, die z.B. mit einem Wildnisführer Zertifikat oder ähnlichen Bescheinigungen belohnt werden. Diese sind aber oft nicht offiziell und berechtigen und ersetzen in keiner Weise die offiziellen Lizenzen. Trotzdem helfen sie im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung zu belegen, dass der beteiligte Führer oder Reiseleiter die ausreichenden Kenntnisse für seine Tätigkeit erworben hat.

Die offiziellen Lizenzen braucht man nur in speziellen Räumen oder Situationen, wie z.b. in den Alpen oder in National Parks etc.. Die Wanderführer, die von Reiseveranstaltern eingesetzt werden, verfügen in der Regel über keine spezielle Lizenz. Das wird vor allem im Ausland zunehmend ein Problem. Dort nämlich werden Lizenzen immer häufiger gefragt. Grund dafür ist vor allen der Schutz einheimischer Arbeitskräfte vor ausländischer Konkurrenz.

Es nützt auch wenig, sich dabei auf die Freizügigkeit innerhalb der EU zu berufen. Gerade die Mittelmeerländer versuchen in vielen Regionen, die einheimischen Reiseleiter zu schützen. Theoretisch müsste jeder ausländische Reiseleiter dort zuerst einmal die lokale Lizenz erwerben.

Für Reiseleiter in Deutschland gilt das nicht. Auch ausländische Reiseleiter dürfen hier ihrer Tätigkeit nachgehen, und z.B. auch Stadtführungen übernehmen. Dafür würden deutsche Reiseleiter z.B. in Barcelona, Athen oder Rom im Gefängnis landen.

In Deutschland gibt es keine Berufsausbildung. Jeder kann Reiseleiter werden. Das ist vor allem im Interesse der Reiseveranstalter. So können die Honorare niedrig gehalten werden. Im Unterschied zu Deutschland werden in vielen anderen Ländern vor allem bei Führungen in Städten oder besonderen kulturhistorisch interessanten Objekten offizielle Genehmigungen verlangt. In vielen Ländern setzt der Reiseleiter Beruf eine Art Studium voraus. Dort ist der Beruf in der Regel deutlich lukrativer und anerkannter als in Deutschland.

Bergsteigen Ausbildungen mit abschließender offizieller Wanderführerlizenz

... zur Arbeit auch bei kommerziellen Veranstaltern werden angeboten von:

Tiroler Bergsportführer-Verband

VAVÖ - Verband alpiner Vereine Österreichs

Banu-Akademien: Lehrgang "Geprüfter Natur- und Landschaftsführer/Landschaftsführerin mit BANU-Zertifikat"

NNA - Alfred Töpfer-Akademie für Naturschutz: Zertifizierte Natur- und LandschaftsführerInnen (ZNL) Niedersachsen

Andere Wander-, Rad-, Kanu- & Outdoor-Organisationen

KajakDeutsche Zentrale für Globetrotter e.V.: Viele nützliche Tips zum Reisen mit dem Rucksack (nicht nur Trekking).

Travellerclub Österreich (das Pendant zur DZG)

ZTS - Zentrale für Trekking- und Studienreisen: Informationen über Trekking-Reiseveranstalter

Mountain Wilderness: Organisation zum Schutz unversehrter Gebirgsräume

Wanderinstitut: Bewertung von Wanderwegen, Richtlinien ...

DKV - Deutscher Kanu Verband: Die Dachorganisation für die deutschen Kanuclubs

ADFC - Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club: Interessenvertretung der Radfahrer und Dachverband der deutschen Radfahrervereine mit vielen Regionalgruppen

DIMB - Deutsche Initiative Mountainbike: Interessenvertretung für Mountainbiker, von Mountainbikerinnen und -bikern, Produzenten und Händlern gegründet.

DCV - Deutscher Canyoning Verein: Der DCV hat die meisten Schluchten der Nordalpen sowie viele weitere im Ausland erforscht und viele für das Canyoning zugänglich gemacht. Die Routen wurden beschrieben und bildlich dokumentiert. Für Mitglieder sind diese Daten zugänglich. Außerdem findet sich fast die gesamte Literatur zum Canyoningsport in der vereins-Bibliothek und steht den Mitgliedern ebenfalls zur Nutzung bereit.