Versicherungen für Radfahrer
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Diese Versicherungen sollten Mountainbiker bzw. Trekkingradler besitzen.

Wer regelmäßig mit dem Mountainbike unterwegs ist, tut seiner Gesundheit viel Gutes. Allerdings lauern bei langen Fahrten und anspruchsvollen Touren auch einige Gefahren, die schnell sehr unangenehm werden können. Aufgrund dessen ist es notwendig, dass Mountainbiker sich entsprechend absichern - und damit ist nicht nur der Sturzhelm gemeint. Um etwaigen Risiken vorzubeugen macht es auch Sinn, Versicherungen für sich und das eigene Gefährt abzuschließen.

 

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Wanden & Trekking. Die private Unfallversicherung

Selbst erfahrenen Mountainbikern kann es vorkommen, dass Unebenheiten in der Strecke zu einem Überschlagen und gefährlichen Verletzungen führen. Oft kann es passieren, dass die Möglichkeiten der ersten Hilfe nicht ausreichen und durch Folgebehandlungen hohe Kosten anfallen. Mit dem Abschluss einer Unfallversicherung können Mountainbiker entsprechend vorsorgen. Die jährlichen Beiträge fangen in etwa bei 100 Euro an, können aber je nach persönlicher Vorliebe angepasst werden. So ist es beispielsweise möglich, dass Kosten für Bergungen oder die Rettung vom Unfallort nicht selbst bezahlt werden müssen. Besonders im Fall eines Auslandsaufenthalts kann dieser Punkt ein entscheidender Kostenfaktor sein.

Sollte der Unfall mit dem Mountainbike einen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen, kann auch der Hospitalaufenthalt finanziert werden. In schweren Fällen kann der Zwischenfall mit dem Mountainbike auch eine temporäre oder gar längerfristige Arbeitsunfähigkeit mit sich bringen. Wer dieses Risiko nicht selbst tragen möchte, sollte daher auch darauf achten, dass der Ausgleich von Einkommensverlusten im Versicherungspaket enthalten ist.

Wanden & Trekking. Die private Haftpflichtversicherung

Was bei der Registrierung eines Autos verpflichtend ist, kann sich auch für Besitzer eines Mountainbikes mehr als nur rentieren. Da bei der Tour nicht nur selbst Schäden erlitten werden können, sollte über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung nachgedacht werden. Wird ein anderer Fahrer bzw. Wanderer oder deren Eigentum bei einer Tour verletzt oder beschädigt, kann ein solcher Schutz die resultierenden finanziellen Belastungen abfedern.

“Eine Haftpflichtversicherung deckt Personen- und Sachschäden mit der Jahrespauschale in Millionenhöhe ab. Ausgeschlossen ist dabei grundsätzlich die grobe Fahrlässigkeit”, schreibt beispielsweise das Wirtschafts- und Versicherungsmagazin FITFORMONEY zu diesem Sachverhalt. Daher gilt besondere Vorsicht. Wird beispielsweise ein Mangel der notwendigen Beleuchtung oder ein ähnliches Defizit nachgewiesen, kann der verursachte Schadensfall möglicherweise nicht durch die Versicherung gedeckt werden. Ist man bereits im Besitz einer privaten Haftpflichtversicherung, sollte überprüft werden, ob das eigene Hobby, in dem Fall Mountainbiken, auch vollständig durch den Tarif abgedeckt ist. Wird das eigene Rad beispielsweise oft für organisierte Rennen genutzt, schließen viele Versicherungen solche Szenarien aufgrund des erhöhten Risikos gerne aus.

Wanden & Trekking. Die spezielle Fahrradversicherung

Hat das eigene Mountainbike einen besonders hohen Wert, ist der Abschluss einer eigenen Fahrradversicherung in jedem Fall zu empfehlen. Hier besteht der Vorteil darin, dass im Falle von Beschädigungen oder Diebstählen oft sogar der Neu- anstelle des Zeitwertes ersetzt werden kann - dieser Unterschied macht sich jedoch in dem zu entrichtenden Beitrag bemerkbar. Fahrraddiebstähle können üblicherweise auch durch die Haushaltsversicherung abgedeckt werden. Das Limit beläuft sich hierbei allerdings auf einen Kaufpreis von 500 Euro.

Im Gegensatz zur Haushaltsversicherung ist ein zusätzlicher Bonus bei der Fahrradversicherung in etwa die Berücksichtigung von Herstellungsfehlern. Sollten diese nach dem Kauf festgestellt werden können, kann der Schutz dementsprechend greifen und eine Refundierung sichern.

Finden Bike-Touren regelmäßig im Ausland statt, ist eine Wirksamkeit des Schutzes hier ebenfalls wahrscheinlicher. Allerdings gilt hier auch Vorsicht. Manche Versicherungen decken Diebstähle nur in Kombination mit ausgewählten Fahrradschlössern ab. Auch eine Nachtzeitklausel, die vor Diebstählen nur zwischen 6 und 22 Uhr schützt, finden sich gerne in Verträgen zur Fahrradversicherung wieder.