Trekking durch das Allgäu
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Was macht den besonderen Reiz des Trekkings im Allgäu aus? Auf welche Trekking-Ausrüstung muss ich besonders achten?

Trekking Allgäu

Eine Trekkingtour ist eine besonders gute Möglichkeit, das Allgäu kennenzulernen. Täglich auf Schusters Rappen - nur das dabei, was man wirklich braucht - kommt man auf der Mehrtagestour (denn nichts anderes bedeutet Trekking) schnell in einem meditativen Wander-Rhythmus.

Die traumhaften harmonischen Landschaften des Allgäu tragen das ihre zur Entspannung bei. So vergisst man schnell die vielen kleinen täglichen Probleme. Man setzt ohne Stress einen Fuß vor den anderen, lässt die Gedanken schweifen und genügt sich selbst.

Das vielseitige Allgäu zwischen grünen Hügeln im Norden und den hohen Gipfeln wie dem Nebelhorn im Süden bieten ein ungeheuer weites Feld für Trekking-Routen. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Allgäu würzen die Tour, so dass Entspannung und Erlebnis in einer guten Balance stehen.

Wanden & Trekking. Der Unterschied zwischen Trekking und Wandern

Beim Wandern unternimmt man meist unterschiedliche Tagestouren von einem festen Standort aus. Ich kann dabei spontane Entscheidungen treffen und zum Beispiel auf das Wetter oder meine Tagesform reagieren. Dabei bleibe ich mental aber recht nah an meinem gewohnten Leben, muss dauernd Entscheidungen treffen und dies oder das organisieren.

Im Unterschied dazu taucht man beim mehrtägigen Trekking schnell in eine ganz eigene Welt. Der Tagesablauf ist immer mehr oder weniger vorgegeben. Die Route steht in der Regel fest, und so bleibt nur wenig an Organisation und Planung zu erledigen. "Wo übernachte ich?" ist dabei eine der zentralen Fragen. "Welche Ausrüstung nehme ich mit?" die andere.

Wanden & Trekking. Ausrüstung und Gepäck

Da die Trekking-Tour i.d.R. durchgeplant ist und man oft keine Alternative hat, als bis zur nächsten Hütte oder zur nächsten Pension weiter zu wandern, sollte man auf schlechtes Wetter besonders gut vorbereitet sein. Eine gute Regenjacke und Regenhose gehören also in den Rucksack, sowie ein Regenschutz für den Rucksack selbst.

Auch dadurch, dass der Trecker jede Nacht anderswo übernachtet, kommt mehr Ausrüstung zusammen, die getragen werden will. Ersatzwäsche und der Kulturbeutel müssen schließlich irgendwie transportiert werden. Durch rigoroses Aussortieren kann man jedoch eine Menge Gepäck-Gewicht sparen. Wer sich gut diszipliniert, kommt mit 7-8 kg hin. "So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig" heißt dabei die Devise.

Nicht auf das Gramm schauen sollte man beim Rucksack selbst! Hier ist ein gutes Tragesystem mit stabilem Hüftgurt das Entscheidende, und das hat nun mal ein gewisses Gewicht.

Wo man auch nicht sparen sollte: Die Schuhe. Wanderschuhe für Trekking-Touren sollten gut eingelaufen sein, guten Halt bieten und auch längere Regenfälle (innen) trocken überstehen. Im Zweifel wählt man lieber das etwas festere Modell, auch wenn der weichere Schuh im Laden erst mal bequemer scheint.

Der klassische Lederschuhe ist für Tageswanderungen wunderbar geeignet. Auf Trekking-Touren sollte man aber lieber zu schneller trocknenden Gore-Tex-Konstruktion greifen.

Wanden & Trekking. Sehenswürdigkeiten beim Trekking im Allgäu

Bei der Planung der Trekking-Tour sollte man nicht nur Wanderroute und Übernachtungmöglichkeiten berücksichtigen. Auch am Weg liegende Sehenswürdigkeiten wollen eingeplant sein. Das Allgäu ist daran besonders reich. Die Sehenswürdigkeiten können Kulturdenkmäler sein wie die Bauwerke das Märchenkönigs Ludwig II., zum Beispiel Neuschwanstein. Es kann sich aber auch um besondere Naturelemente handeln. So wandert man vielleicht mal gezielt durch eine enge Schlucht wie die Breitachklamm, zu einer besonderen Felsformation oder zu einem tosenden Wasserfall.

Wanden & Trekking. Fazit

Der Charakter einer Trekking-Tour (= Mehrtagestour) erfordert vor der Reise etwas mehr Planung. Dafür muss man sich unterwegs nicht immer wieder neu entscheiden, wie man seinen Tag verbringen will. Neben dem intensiveren Landschaftserlebnis und der Reduziertheit in puncto Gepäck trägt auch dieser Umstand entscheidend zum hohen Erholungswert einer Trekkingtour bei.