Wanderungen im ULTENTAL
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Wandervorschlägen, Trekking-Routen und Bergtouren im Ultental (Meraner Land, Südtirol).

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Wandern zum SeitenanfangWandern im Ultental

UltentalIm Ultental gibt es ausgesprochen viele Wandermöglichkeiten. Das Tal ist kaum von touristischer Infrastruktur belastet und die Landschaft ist besonders schön.

Die Wege unten im Tal erschließen nördlich des Falschauer Baches die einzeln gelegenen traditionellen Höfe, die wie eh und je aus Lärchenholz gebaut sind. Hier liegen auch die kleinen Ortschaften, die mit einer Buslinie (Stundentakt) verbunden sind. Südlich des Baches dominiert der Wald mit einzelnen Wiesen. Der Ultner Höfeweg oder der Talweg sind besonders empfehlenswert.

In der Almenregion finden sich viele der attraktivsten Almwanderungen, die man in den Alpen machen kann. Der Wechsel aus lichtem Lärchenwald, kleinen Almen mit traditionellen urigen Almhütten, schneebedeckten Gipfeln und bombastischen Aussichten bis in die Dolomiten, die Ötztaler Alpen und auf das Ortler-Massiv macht die Touren so reizvoll. Die vielen Seen des Ultentales liefern da noch ein zusätzliches Schmankerl.

Viele Gipfel um die 3000 m Höhe können auch von Bergwanderern ohne große Schwierigkeiten erreicht werden.

Das Ultental ist weit weniger bekannt und besucht als vergleichbar beeindruckende Täler in den Alpen. Daher sind die Almen, auf denen man meist auch bewirtet wird, noch richtige Almen und keine Gaststätten. Die Hotels im Tal sind meist Familienbetriebe und das kleine Skigebiet der Schwemmalm fügt sich harmonisch und unauffällig in die Landschaft ein.

Tipp: Ein Kriterium, das häufig übersehen wird: die Wanderungen sollte man möglichst so legen, dass man morgens und nachmittags die Sonne im Rücken hat!

Wandern zum SeitenanfangWander-Empfehlungen

Wanden & Trekking. Sirmian - Kofelraster Seen - (Hoher Dieb -) Steinrast

5:00 h, +/-700 hm (ohne Hohen Dieb)
6:30 h, +/-1.000 hm (mit Hohem Dieb)

Anfangs und am Ende wandert man über schöne Waldpfade. Der größte Teil der Strecke verläuft über abwechslungsreiche Almwiesen und Felsgelände. Oben findet der Bergwanderer dann hochgelegene Seen und eine fantastische Aussicht vom Hohen Dieb. Besonders schöne Einkehrmöglichkeiten bieten sich an der Riemerberglalm und am Steinrast.

Almen im UltentalZeitplan Beispiel:
9:15 Start am Parkplatz unterhalb der Sirmianshöfe
10:00 Riemerbergalm
10:20 weiter
12:15 Langer See
12:45 weiter
13:45 Hoher Dieb Gipfel
14:00 weiter
14:45 Langer See
16:45 Steinrast

Wanden & Trekking. Steinrast - Kofelraster Seen - Marschnellalm - Riemerbergalm - Sirmian

+850/-800 hm, 14 km, 5:30 h

Die Wege sind ähnlich abwechslungsreich wie oben, aber ohne die Besteigung des Hohen Dieb. Daher hat man hier eine etwas gemütlichere Wanderung und eine sehr lohnende Variante mit viel Aussicht über die Marschnellalm (Einkehrmöglichkeit).

Steinrast - Kofelraster See 2:30 h.
Kofelraster See - Marschnellalm 1:30 h
Marschnellalm - Riemerbergalm 0:45 h
Riemerbergalm - Sirmian 0:45 h

Karte - Profil - GPS-Track

Riemerbergalm: tel. 3487930398

Ultental, Koflraster SeenWanden & Trekking. Seen-Wanderung am Talschluss

+/- 700 hm, 3:00-4:00 h.

Weißbrunnsee, Höchster Hütte / Grünsee, Ultner Höhenweg (Nr. 12), Steinerne Männer, Langsee, Unterer Langsee, See "Auf die Plöder", Oberweißbrunn Alm, Wasserfall des Wasserfallsees, Kaser Alm, über Steig Nr. 103 zum Weißbrunnsee.

Alpine Landschaft meist oberhalb der Baumgrenze mit vielen Seen und tollen Ausblicken. Rundherum hohe Gipfel. Schöne Einkehrmöglichkeiten.

Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Wanden & Trekking. Gampenpass - Laugensee - Laugenspitze (=Großer Laugen) - Laugenalm -Gampenpass

Rundweg, +/- 850 hm, 4:00 h. Gipfelwanderung in sehr abwechslungsreicher Landschaft mit bester Aussicht von der Laugenspitze.

Gampenpass, Weg Nr. 133, Laugensee, Wegkreuzung Laugenalm (1.860 m), Laugenspitze (2.430 m). Abstieg über die Laugenalm (Einkehrmöglichkeit), Gampenpass-Straße, Gampenpass.

Beschreibung

Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Wanden & Trekking. Hofmahdjoch - Laugenjöchl - Großer Laugen - Laugenhof (- Mitterbad)

+820/-1100 hm, 5:30 h (bis Laugenhof)
+820/-1470 hm, 6:15 h (bis Mitterbad)

Großartige Landschaft im Anstieg zum Laugen, fast skandinavisch. Gipfel mit hervorragendem Rundblick.

Hofmahd-Castrinalm-Laugenjöchl 1:30 h
Laugenjöchl-Großer Laugen 1:00 h
Großer Laugen-Laugenjöchl 1:00 h
Laugenjöchl-Laugenalm 1:00 h
Laugenalm-Laugenhof 0:50 h

UltentalWanden & Trekking. Ultner Höfeweg mit Seeweg

Schöne und interessante Wanderung zwischen Kuppelwies am Zoggler Stausee und der Lahner Säge von St Gertraud. Moderate Steigungen und Höhen. Mit dem Seeweg verlängerbar von/nach St- Walburg. dann 27 km, 7:00 h, +/-530 hm.

Karte - Profil - GPS-Track

Wanden & Trekking. Alle 4 obigen Routen beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Wanden & Trekking. Peilstein

+900/-1100 hm, 5:30-6:00 h.

Super Aussicht vom Peilstein, schöne Almen mit urigen Einkehrmöglichkeiten, Abstieg durch eines der schönsten Täler der Region mit verlockenden Badegumpen im Bach.

Gigglhirn - Marschnellalm (1:30 h) - Peilstein (+1:00 h) - 3 Seen (+0:45 h) - Innere Falkomaialm (+1:00 h) - Falkomai Kuhalm (= Mariolberger Alm, +1:00 h) - Parkplatz Kaserbach / St. Helena (+0:30 h, über Locherer Kreuz ab Mariolberger Alm 1:00 h).

Beispiel Zeitplan:
Start Gigglhirn 9;15 h
Marschnellalm 10:45 h
Peilstein 12:00 h
Pause, weiter 12:30 h
unterer See 13:30 h
Falkomai-Alm 14:30 h
Mariolberger Alm 15:30 h
Einkehr, weiter 16:10 h
Parkplatz Kaserbach / St. Helena 16:45 h (über Locherer Kreuz 17:15 h)

Wanden & Trekking. Pilsbergalmen - Weissbrunnsee

Meist schmale Pfade durch viel Lärchenwald und über Almen mit super Aussichten, kaum Fahrwege.

Jochmair-Höfe (hier wenig Parkmöglichkeiten, evtl Anmarsch von St. Gertraud) - Untere Flatschbergalm (zeitweise gastronomisch bewirtschaftet) - Abzweig zur Tufer-Alm (1:10 h) - Tufer-Alm (2:00 h, 2265 m) - Äußere PBA - Innere Pilsbergalm (3:10 h) - Abzweig WBS (3:40 h) - Weißbrunnensee - (bis hier ca. 4:00 h) - wer zum Auto/Jochmairhof (4:45 h) zurück muss kann das über schöne Pfade parallel zur Straße gehen - weiter ginge es nach Sankt Gertraud Kirche (5:15 h) - Lahnersäge/Bushaltestelle (5:30 h).

Man kann variieren, indem man nicht direkt zum Weißbrunnsee absteigt, sondern noch weiter Richtung Höchster Hütte geht und dann links zurück runter (1:00 h zusätzlich). Dann von den Jochmairhöfen bis St. Gertraud Kirche insgesamt 17 km, +600/-830 hm.

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Jochmairhöfe - Weißbrunnsee: +550/-300 hm, 10 km.

Abstecher von der Oberen Flatschbergalm zur Schusterhütte: Aufstieg 1:00 h

Einkehr unterwegs: Flatschbergalmen und Äußere Pilsbergalm zeitweise bewirtschaftet, letztere einfach.

Einkehr am Weissbrunnsee: Knödlmoidl und Weisbrunn-Alm

Wanden & Trekking. Vigiljoch - St. Helena

Sehr schöne Panoramawanderung, auf der man vom Vigiljoch ins Ultental läuft. Tolle Aussicht auf die Dolomiten am Anfang der Wanderung, und immer das Ortlermassiv vor Augen auf dem weiteren Weg.

5:00 - 5:30 h Gehzeit, 16 km, +900/-550 hm. Vigiljoch Bergstation Gondel (Hotel Vigilius) - 1:00 h - Bärenbad-Alm (tolle Aussicht auf Dolomiten!) - Rauher Bühel - Staffler Alm (nicht zur Hütte absteigen) - Leger (3:00 ab Bärenbad) - 0:45 h - Mariolberger Alm - 0:30 h - Parkplatz Kaserbach / St. Helena.

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GPS-Track

Wanden & Trekking. Breitbühel (=Breitbichl) - Klapfbergtal

Der Breitbühel steht am Ende des Ultentales über St. Gertraud und bietet hervorragende Aussichten. Gleiches gilt für die anschließende Wanderung über die Londai-Alm Richtung Hinter die Mahder.

Über Weg Nr. 15 steigt man von St. Gertraud steil auf und erreicht nach ca. 900 hm und 3:00 h den Aussichtsberg. (Fast hätte ich Gipfel geschrieben, aber es handelt sich eher um eine Kanzel mit Gipfelkreuz, die in das Tal hineinragt.)

Weitere 0:20 h bringen den Wanderer zur Londai-Alm. Hier kann man sich zur Almsaison mit Getränken und einfachen Speisen bewirten lassen. Letzteres setzt aber voraus, dass der Käse schon fertig ist. Also zur Sicherheit Proviant dabei haben!

Weiter folgt man dem Wanderweg 15 nach Hinter die Mahder und steigt von dort ab zur Klapfbergalm, die man 1:30 h bis 2:00 h erreicht. Auch hier kann man zur Almsaison einkehren. Eine weitere Stunde braucht man jetzt noch, um - meist auf geschotterter Forststraße - die nächste Bushaltestelle im Tal zu erreichen (insgesamt ca. 6:00 h reine Gehzeit)

Alternative:

Abstieg von der Londai-Alm auf Weg 16 A direkt ins Klapfbergtal. Dann ist man in 1:30 - 2:00 h wieder im Tal (... und die ganze Wanderung dauert ca. 5:00 h reine Gehzeit).

Noch eine Alternative

(... die setzt aber voraus, dass man eine Durchfahrgenehmigung ins Klapfbergtal hat oder die 2 km und 160 hm von der letzten Parkmöglichkeit bis zum Start läuft):

+/-850 hm, 13 km

Ultental, PilsbergalmAus dem Klapfbergtal auf Weg 16 A zur Londai-Alm, Abstecher auf den Breitbichl, Hinder die Mahder, Klapfbergalm und zurück zum Start.
Zeiten:
(9:00 Start vom Auto)
9:30 h Start am Abzweig des Waldpfades (16a) von der Forststraße
11:00 h Londai-Alm
11:30 - 12:00 h Gipfel
13:50 h Almsee
14:00 h Hinder die Mahder (Almhütte, Abzweig)
14:45 h Klapfbergalm
15:00 h Abzweig zur Büchelalm
15:30 h zurück am Start

Karte
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GPS-Track

Abstecher
... von der Alm Hinter die Mahder zum Trentaspitz: Aufstieg 1:00 h, Abstieg 0:45 h.

Wanden & Trekking. 3 Almen über St. Walburg (Spitzneralm, Pfandlalm, Seegrubenalm)

siehe > Drei Almen

Wandern zum SeitenanfangSeen-Wanderungen

Wanden & Trekking. Kofelraster Seen

Kofelraster Seen und Hoher Dieb: Vorbei an Almweiden und Seen bis zur Spitze des Hohen Diebs im Ultental. > mehr.

Wanderung von St. Walburg zu den Kofelraster Seen: Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Kofelraster Seen (2485 m) Wanderung im Ultental

Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Wanden & Trekking. Seenwanderungen am Ende des Ultentals - Osten des Ortlermassivs

Grünsee (ca. 2500 m) und Schutzhütte Höchsterhütte im Ultental. Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Seen-Wanderung im Ultental: +/- 700 hm,. 3-4:00 h. Weißbrunnsee, Höchster Hütte / Grünsee, Ultner Höhenweg ( Nr. 12), Steinerne Männer, Langsee, Unterer Langsee, See "Auf die Plöder", Oberweißbrunn Alm, Wasserfall des Wasserfallsees, Kaser Alm, über Steig Nr. 103 zum Weißbrunnsee. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Höchster Hütte: Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief. Weißbrunnsee - Höchster Hütte - Langsee - Weißbrunnsee.

Wanden & Trekking. Seenwanderungen im Ultental

Zoggler Stausee: 3:30 h, +/- 320 hm, 10 km einfach im Talbereich. Parkplatz hinter St. Walburg, Zoggler Stauses (1.126m), Seilbahn- Station, Gasthaus in Kuppelwies, Weg "12", St. Walburg. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Drei Seen Wanderung im Ultental. Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Falkomai See Wanderung im Ultental

Hochwart See (2193 m) Wanderung im Ultental

Haselgrubersee (2464 m) und Rabbi Joch im Ultental

Zum Felixer Weiher

Wandern zum SeitenanfangAlm-Wanderungen

Wandern im UltentalWanden & Trekking. Pilsbergalmen

siehe > Pilsbergalmen

Wanden & Trekking. 3 Almen über St. Walburg (Spitzneralm, Pfandlalm, Seegrubenalm)

6:00 h, +/-850 hm, 14 km. Staumauer - Spitzenalm (Einkehr) - Pfandlalm - Seegrubenalm (Einkehr einfach). Steil rauf, steil runter durch Wald. Oben sehr schöner Panoramweg über Almen und durch Wald.

Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Etwas kürzer: Staumauer - Pfandlalm - Spitzneralm - Staumauer.

Karte
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GPS-Daten

Zeiten für direkten Aufstieg ab Staudamm/Straße:

Holzschlagalm 1:30 h
Spitzneralm 2:20 h
Seegrubenalm 2:40
Pfandlalm 2:20 h

Hochwart 5:00 h (Gipfelbesteigung)

Wanden & Trekking. Schwemmalmbahn (2145 m) - Schusterhütte (2310 m) - Schwemmalmbahn

15 km, +/-420 hm, 4:30 h. Die Seilbahn bringt den Wanderer gleich in den Almbereich. Auf hohen Panoramawegen zum sehr schönen Schusterhüttl und zuerst auf dem selben Weg, dann unterhalb der Hinroute wieder zurück (wenn man nicht ins Tal absteigen will).

Der Hinweg mit der Sonne im Rücken bietet beste Aussichten auf die besonders im frühen Sommer oft noch tief verschneiten Gipfel am Talschluss des Ultentales. Der Weg ist teilweise sehr gut ausgebaut, meist aber ein felsiger Bergpfad ohne spezielle Schwierigkeiten. Allerdings gibt es hier im Frühsommer oft noch Schneefelder. Die Schusterhütte ist eine ganz besondere Einkehr. Sehr klein, urig, mit netter Wirtin und sehr guter Aussicht.

Der Rückweg erfolgt zuerst auf dem selben Pfad, diesmal mit Aussicht in die andere Richtung und nachmittags wieder mit der Sonne im Rücken. Nach etwa der Hälfte der Strecke geht es geradeaus runter in ein Seitental, statt auf dem Hinweg weiter zu laufen. Über den Mesner-Bach (Brücke), dahinter kurz rauf und den Markierungen nach rechts in den Wald folgen. Ohne große Steigungen auf schönem Waldpfad erreicht man wieder die Schwemmalm, etwas unterhalb des Hinweges.

Karte
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GPS-Daten

Schwemmalmbahn 12,50 € für Berg- und Talfahrt mit Gästekarte oder Alpenvereinsausweis (2013). Letzte Fahrt im Sommer 16:50 h.

Wanden & Trekking. Schwemmalm (2145 m) - Weißbrunnsee (1872 m)

Kabinenbahn von Kuppelwies bis Außerschwemmalm in einige Minuten, Innerschwemmalm, Schusterhüttl, Hintere Flatschberg Alm, Tufer Alm, Außere Pilsberg Alm, Innere Pilsberg Alm, Weißbrunn. Lange Höhenwanderung. Wanderbus: Talstation Schwemmalm - Weißbrunn (nur mit Anmeldung).

Diese Wanderung kombiniert die Vorschläge "Schwemmalm - Schusterhütte" und "Pilsbergalmen - Weissbrunnsee".

Variante: etwas kürzer, aber längerer Abstieg: Schwemmalm - Ultner Höhenweg - St. Gertraud (Lahner Säge): 5:00 h, 12 km, +400/-1150 hm. Mit Seilbahn auf die Schwemmalm und mit Bus ab St. Gertraud zurück.

Wanden & Trekking. St. Helena - Falkomaialm

4:30 h, 850 hm. Innerkaserbach - St. Helena - Falkermoi-Kuhalm - Innere Falkomai Alm - Innerkaserbach. Einkehrmöglichkeiten bei den Almen. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Heuen im UltentalWanden & Trekking. Fiechter Alm - Fischersee

12 km, +/-750 hm, 5:30 h. St. Gertraud - Gonnawand - Fiechter Alm - Fischersee - Weissbrunnsee - St. Gertraud.

Karte
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GPS-Tracks

Ohne Fischersee 8,5 km, +/-700 hm, 4:30 h.

Wanden & Trekking.Zeiten für direkten Aufstieg ab St. Walburg Staudamm/Straße

Riemerbergalm 2:50 h
Hoher Dieb 5:10 h

St. Moritz 2:10 h
Tarscher Pass 5:40 h

Wanden & Trekking. Aufstiegszeiten von St. Gertraud (Kirche)

Weissbrunnsee 1:40 h
Fiechtalm 2:00 h

Wandern zum SeitenanfangVigiljoch und Umgebung

Das Vigiljoch liegt am linken Talausgang des Ultentales. Dieses Gebiet ist von Wanderwegen durchzogen und bietet schönste Aussichten auf Dolomiten, Ötztaler Alpen und in die umgebenden Täler. Wenn man erst mal oben ist (mehrere Seilbahnen erschließen das Gebiet) geht man ohne extreme Steigungen ... obwohl das Gebiet um das Vigiljoch auch "Gebirge" ist! Im Frühsommer, wenn anderswo noch Schnee liegt, kann man am Vigiljoch schon gut wandern. Auch bei Regenwetter ist das Vigiljoch eine schöne Alternative, da viele Wege auch bei Nässe gut zu gehen sind.

Infos zu Wanderungen am Vigiljoch ...

... siehe > Vinschgau & Meraner Land

Wandern zum SeitenanfangTalwanderungen

Wanden & Trekking. Ultner Höfeweg

Der Ultner Höfeweg zieht sich auf der Nordseite des Tals von Kuppelwies (Westende des Zoggler Stausees) über St. Nikolaus nach St. Gertrud, und auf der anderen Talseite an den Urlärchen vorbei zurück.

Ultner Höfeweg mit Seeweg siehe > Höfeweg/Seeweg

Wanden & Trekking. Ultner Talweg

Hin und zurück zwischen St. Walburg und St. Pankraz. 20 km, 3:30 pro Richtung = 7:00 h, +/-900 hm, max. 1300 m. Der Weg kann gut geteilt werden, da die Busverbindungen optimal sind. Er läuft in geringer Höhe, ist also auch in den Übergangsjahreszeiten oder bei schlechtem Wetter gut zu gehen. Man sollte den Talweg aber auch nicht unterschätzen. Es handelt sich nicht um einen Spaziergang. Der Talweg läuft meist über schmale Trampelpfade durch Wiesen und Wald, mal steil bergauf und bergab, kurzfristig auch mal auch über Asphalt. Festes Schuhwerk und wenn man will auch Wanderstöcke erleichtern die schwierigeren Wegstücke. Wie der Höfeweg erschließt er eher die Kulturlandschaft, hier des unteren Ultentals.

Besonders schön ist der nördliche Strang von St. Walburg nach St. Pankraz. Von dort kann man mit dem Bus fahren, oder über den südlichen Strang zurück laufen.

Karte (Nordteil)
Profil (Nordteil)
GPS-Track (Nordteil)

Kurzbeschreibung der ganzen Runde und GPS-Daten bei Sentres.com

Wanden & Trekking. Seeweg

Der Seeweg umrundet den Zoggler Stausee. Dieser ist vor allem empfehlenswert, wenn man den Höfeweg oder den Talweg verlängern will, oder wenn man durch Kombination aller 3 Wege das ganze Tal von St. Pankraz bis St. Gertraud durchwandern möchte.

Wanden & Trekking. Sunnenseitnweg

Der Sunnenseitnweg ist ein sehr lohnender Höhenweg, der hoch am Hang oberhalb St. Walburg talaus-, und etwas tiefer wieder taleinwärts führt. Der Weg ist eine interessante, längere Tageswanderung, von der sich bei Bedarf einige Zugangs- und Abstiegswege als Abkürzungs-Varianten anbieten.

Gut beschildert und markiert führt ser Sunnenseitnweg von Kuppelwies am Sonnenhang zu den Berghöfen, am Larcherberg über den See mit schönen Panoramablicken entlang zum Marschnellbach Graben, dann am Mitterhofberg zum Stoanbach Graben und absteigend zu den Unterdurach Höfen. Ab hier führt der Rundweg wieder taleinwärts, meist als ebener Weg (auch Ultner Talweg), der tiefer am Hang, viel im Wald und durch einzelne Wiesen führt. Nach kurzem Anstieg beim Stoanbach verläuft er am Mitterhofberg, dann am Larcherberg meist eben im Wald entlang, senkt sich zuletzt zur Talstraße und führt bis Kuppelwies zurück.

Wanden & Trekking. Alle Talwanderungen ...

... sind auch als Frühjahrswanderungen oder Schlechtwetterwanderungen sehr empfehlenswert.

Wandern zum SeitenanfangWaalwanderungen am Talausgang:

Wanden & Trekking. Das Waalwandern ...

... ist eine bequeme Form, auf wunderschönen Wegen fast ohne Steigungen lange aussichtsreiche Wanderungen zu unternehmen. Für gemütliche Einkehr, oft auf Terrassen mit toller Aussicht, ist häufig gesorgt. Auch Wanderer, die oft und gern höher hinaus wollen, sind z. B. vom Marlinger Waalweg begeistert ... wenn nicht gerade Hochsaison ist. Aber auch dann kann man auf den Waalen morgens oder abends wunderschöne Wanderungen oder Spaziergänge unternehmen.

Wanden & Trekking. Infos zum Waalwandern ...

... siehe > Vinschgau & Meraner Land

Wandern zum SeitenanfangBergsteigen

EmpfehlungWanden & Trekking. Hasenöhrl

Hasenöhrl: Die aussichtsreiche Bergtour führt von der Kuppelwieser Alm im Ultental zum Latscher Joch auf 2.500 m und dann weiter über den Nord-Ostkamm zum Gipfel des Hasenöhrl. Das Hasenöhrl, der östlichste Gletscher des Ortlergebietes, ist im Sommer leicht besteigbar und bietet grandiose Ausblicke auf die Gipfelwelt der Dolomiten.

Kuppelwieser Alm - Hasenöhrl bei GPS-Tour.Info: 7:00 - 8:00 h Gehzeit, +/-1300 hm. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief. Wandertipp!

Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

EmpfehlungWanden & Trekking. Hoher Dieb

Hoher Dieb: Eine tolle Tour, die mit einmaligen Blicken in die umliegenden Täler und Gipfelregionen belohnt. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Zeiten für direkten Aufstieg ab St. Walburg Staudamm/Straße:
Riemerbergalm 2:50 h
Hoher Dieb 5:10 h

Hoher Dieb bei GPS-tour.info

Wanden & Trekking. Peilstein

Gigglhirn - Marschnellalm - Peilstein - 3 Seen - Innere Falkomaialm - Falkomai Kuhalm - Kaserbach. +900/-1100 hm, 5:30-6:00 h

EmpfehlungWanden & Trekking. Die Laugenspitze ...

  • auch Großer Laugen, Monte Luco Grande oder Monte Lucco Grande
  • 2.434  m
  • der höchste Berg der Nonsberggruppe
  • liegt am Deutschnonsberg im Norden der Nonsberggruppe
  • beliebte Zugänge vom Hofmahdjoch und Gampenpass
  • Beide Laugenspiten (Großer und Kleiner Laugen) sind Reste eines Vulkans

Die Laugenspitze ist durch mehrere markierte Wanderwege erschlossen. Der leichteste führt über den sanften Südgrat. Er wird von Mitterbad im Marauntal, vom Hofmahdjoch oder auch vom Gampenpass erreicht.

Etwas steiler, jedoch beliebter ist der Weg über den felsigen Südostgrat, der vom Gampenpass oder von Platzers zugänglich ist. Dieser Anstieg kann im Frühjahr auch als Skitour begangen werden. Ein weiterer Steig führt von Norden (Buchen im Marauntal) und am Schluss über den Nordostgrat zum Gipfel.

Von der Laugenspitze bietet sich ein beeindruckende Ausblick auf die Texelgruppe im Norden und die Ortlergruppe im Westen. Auch die Dolomiten mit Schlern und Seiseralm sowie die Brenta - und die Presanellagruppe sind von hier aus bestens zu sehen.

Durch ihre exponierte Lage gilt die Laugenspitze als besonders gewitteranfällig. Das kommt in zahlreichen Sagen zum Ausdruck, so galt sie als Sitz der Wetterhexen.

Pfandlalm, Ultental, SüdtirolRouten:

Großer Laugen (2434 m) vom Hofmahdjoch: Super Aussichtsberg oberhalb von Mitterbad. Hofmahdjoch (Bus) - Castreinalm - Laugen - Laugenalm - Laugenhof (- Mitterbad). Bis Laugenhof +800/-1100 hm, 5:30 h. Bis Mitterbad (Bus) + 0:40 h. Empfehlung!

Tour vom Gampenpass über den Laugensee zur Laugenspitze:

  • +/- 850 hm, 4:00 h
  • Gampenpass > Weg Nr. 133 > Laugensee,
  • Wegkreuzung Laugenalm (1.860 m) > Laugenspitze (2.430 m)
  • Abstieg über die Laugenalm (Einkehrmöglichkeit) >
  • Gampenpass-Straße > Gampenpass.

Route bei GPS-tour.info: Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Wanden & Trekking. Soyspitz

Pilsbergalm - Soyspitz (3030 m): 6:30 h, +/-1300 hm.

Wanden & Trekking. Aufstiegszeiten von St. Gertraud (Kirche)

zum Weissbrunnsee 1:40 h
zur Fiechtalm 2:00 h
auf den Gleck 5:20 h

Wandern zum SeitenanfangTrekking und Hüttentouren im Ultental

Wanden & Trekking. Val di Rabbi - Gleck

Gleck - Collecchio Tour: 3 Tage, +/-2200 hm. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief. Fließtext italienisch, Daten aber auch deutsch.

Wanden & Trekking. Aldo-Bonacossa-Steig

Der Aldo-Bonacossa-Steig (nicht verwechseln mit dem Bonacossa Klettersteig!) startet am Gampenpass und endet nach über 50 km in Rabbi im Trentino. Weg Nr. 133 startet als Höhenwanderweg am Deutschnonsberg, der über dessen Grenze hinausführt und die Südtiroler Kultur mit jener des italienischsprachigen Val di Non verbindet. Er führt auf der Sonnenseite des Nonstales (Val di Non) von Alm zu Alm mit hervorragenden Aussichten und Einkehrmöglichkeiten auf Almen und Hütten.

Der Weg durch diese vergleichsweise unberührte Region kann in 3 bis 4 Tagen begangen werden. Es gibt aber kaum bewirtschaftete Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Almen und Biwakhütten bieten einfache Unterkunft für Selbstversorger.

Route: Gampenpass (1518 m) - Laugensee - Aler Alm (1814 m) - Hofmahdjoch (1785 m) - Kesslalm - Samerberg - Valalm - Bivacco Forestale - Masa Murada - Passo Binasia - Binasia-Alm - Bordolona-Alm - Passo Palù - Palù Alm - Penasa (Rabbi). Mehrere Abstecher zu schönen Aussichtsgipfeln können eingebaut werden.

www.ultental-valdultimo.com/wanderungen/bonacossa-steig.html

Wandern zum SeitenanfangSammlungen von Wandervorschlägen und Bergtouren im Ultental, Portale

Ultental-Deutschnonsberg: Wandervorschläge mit Beschreibung, Karte, GPS-Daten

Ultental-Deutschnonsberg: Familienwanderungen mit Wanderbeschreibung, Karten und GPS-Tracks

VigiljochUltental-Valdultimo.com - Wandervorschläge:

Tourenvorschläge Schwemmalm: Wandern und Mountainbike

Sentres.com: Wandern in Ulten-Deutschnonsberg. Alle Infos, Karte, GPS-Download, Dauer, Höhenmeter, Bilder und Bewertungen.

Wandern zum SeitenanfangLiteratur-Empfehlungen

Wanden & Trekking. Wanderführer:

Rund um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental. 50 Touren (Rother Wanderführer) Wie immer: viele Touren, handlich und übersichtlich.

ADAC Wanderführer Südtirol/Meran & Vinschgau. Handlich, übersichtlich gut. Ähnlich wie der Rother.

Hanspaul Menara: Die schönsten Wanderungen Ultental Deutschnonsberg: Mit Ultner Haupt- und Nebentälern

Alpenverein Südtirol: Wandern ohne Auto - Lana/Ulten/Deutschnonsberg

Kompass Wanderführer: Rund um Meran: Wanderführer. Die schönsten Touren. Überzeugt besonders durch die guten Karten und Profile

Rund um Meran: Michael Müller Wanderführer mit 35 Touren  Sehr gut! Tipp!

Hikeline Meran: Die 40 schönsten Wandertouren im Meraner Land in Südtirol, Wanderführer und Karte, 1:35.000, wetterfest, GPS-Tracks zum Download  

Entdeckertouren Meraner Land: 40 Touren zwischen Schnals-, Passeier- und Ultental. Sehr gut für die Planung und die Motivation, aber etwas unhandlich zum Mithnehmen. 

Wanden & Trekking.
Alpenvereinsführer und Gebietsführer

... sind etwas für Alpinisten, dafür decken sie aber ein Gebiet komplett ab, statt einzelne Touren vorzuschlagen:

Südtirol 1. Gebietsführer für Wanderer und Bergsteiger durch die Gebirgswelt von Vinschgau, Ultental und Mendelkamm.

Ortleralpen. Ein Führer für Täler, Hütten und Berge. Peter Holl; Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein, Alpenverein Südtirol (Hrsg.): Alpenvereinsführer.

Wanden & Trekking. Karten

Ultental: Wanderkarte Tabacco 042. 1:25000 Sehr gut!

Ultental / Val d' Ultimo. Kompass 1:25 000: Wandern / Rad / Skitouren. GPS-genau  

Freytag Berndt Wanderkarten, WKS 6, Ortleralpen - Martell - Ultental - Val di Sole 1:50.000: Mit alpinistisch-touristischen Informationen. Weniger Details, größeres Gebiet.

Bikeline Radkarte Südtirol / Vinschgau. Bozen, Meran, Ultental, Sarntal, 1 : 75 000, wasserfest und reißfest, GPS-tauglich mit UTM-Netz  

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Wandern zum SeitenanfangReisebericht Bergwandern Ultental

Bergwanderungen im, am und oberhalb des Ultentals - Südtirol

08. - 18.06.2013

Bericht einer Teilnehmerin

"Nach meinen intensiven handwerklichen Tätigkeiten in Haus und Garten brauchte ich dringend Erholung und einen Ersatz für eine ausgefallene DAV-Tour. Im Wikinger-Katalog wurde ich rasch fündig und reiste einen Zug früher als vorgesehen nach Bozen, das ich überpünktlich erreichte, um dort mit Donnerwetter begrüßt zu werden, zum Glück aber nur mit einigen Tropfen Regen.

Nach dem Transfer durch einen Schauer und über eine kurvenreiche Bergstraße erreichte die Gruppe den lang gestreckten Ort St. Walburg und dort unser nettes, familiär geführtes Hotel, in dem wir 10 Tage lang bestens verpflegt und verwöhnt wurden. Leider konnte ich nur einen Bruchteil dessen vertilgen, was uns liebevoll und gekonnt angerichtet präsentiert wurde. Allein das Frühstücksbüfett bot den hungrigen Wanderern und -innen mehr als genug Energien, um die Depots aufzufüllen, aber auch köstliche Leckereien fürs "Geschmäckle". Der heiß geliebte Kaffee wurde reichlich und immer frisch nachgereicht.

Auch die Wanderungen boten alles, was das Wanderer-Herz erfreut, die Beine auslastet, die Lungen durchpustet, die Kameras heiß laufen ließ und die Erfahrungen bereicherte. Es waren wundervolle, ausgefüllte, erholsame, anspruchsvolle, spannende, abenteuerliche und erlebnisreiche Touren und gleich die erste Wanderung setzte sozusagen Maßstäbe,- wir tapperten nämlich so ganz nebenbei mal eben 27 km weit,- was ich erst einmal lautstark in Zweifel zog, dann aber der modernen Technik (GPS) glauben musste. Wahrscheinlich hinderten die netten, heiteren und informativen Gespräche uns daran, die Entfernung als ungewöhnlich einzuschätzen. Allerdings waren Steigungen bei dieser 1. Tour kaum vorhanden und deshalb gut zu verkraften. Auch die wenigen Regentropfen störten nicht weiter.

Das schafften sie erst am nächsten Tag! Nur wenige Höhenmeter über unserem Einstieg erreichten wir die Wolken und tauchten in Nebel und Nieselregen. Es wurde nicht nur arg feucht, sondern auch düster, unwirklich und leicht geheimnisvoll, doch die Stimmung in der Gruppe blieb gut, denn wir waren alle bestens ausgerüstet, aber lästig war das Laufen in den Wolken schon, vor allem vermissten wir die Aussicht auf die Berge, die sich uns am Vortag ansatzweise gezeigt hatten. Erst beim Abstieg wurde es trockener und durch die Nebelschleier erahnten wir die noch sehr weißen Riesen.

Nach einer feucht-fröhlichen Pause, einem Spaziergang zum Transfer-Treffpunkt und der Heimfahrt flüchteten sich einige von uns in Sauna und Dampfbad, um wenigstens 1x am Tag ins Schwitzen zu kommen. Das schmackhafte und üppige Abendessen machte auch schon wieder Appetit auf die nächste Tour, die ich am freien Tag mit zwei weiteren Lauf-Junkies auf dem Ultener Talweg verbrachte, den wir um die Mittagszeit in St. Pankraz beendeten.

Weil der für den nächsten Tag vorgesehene Gipfel zwar nicht ins Wasser, aber dafür in den Schnee fiel, bot uns Bergführer Andreas eine wirklich eindrucksvolle und überwältigende Alternative. Die Seilbahn brachte uns von Lana zur Bergstation beim Vigiljoch und wir liefen bei bestem Wetter und noch besserer Sicht einen wunderschönen Panoramaweg oberhalb des Ultentals. Hier oben blühte uns was! - und ich war aus dem Häuschen! Die sattgrünen Matten waren rosa, blau, gelb, weiß gesprenkelt, alle Frühjahrs-Alpenblumen gaben sich hier ein Stelldichein! Und sämtliche Berggipfel der Dolomiten konnten in der Ferne bewundert werden. Alle waren begeistert und liefen wie die rheinischen "Dilldöppchen", also munter und fidel. Eine angenehme Hüttenpause rundete die wunderschöne Wanderung ab.

Am nächsten Tag gab es dann endlich einen Gipfel, aber der musste erkämpft werden! Der Weg führte sofort steil bergauf, aber Andreas bremste uns und brachte uns fast schweißfrei bis zur leider noch geschlossenen Alm und weiter auf den Breitbichl auf 2287m. Von hier oben bewunderten wir ein großartiges Panorama. Der Rundblick über die noch üppig mit Schnee bedeckten Berge und bis hinunter nach Meran war überwältigend schön und beeindruckend. Wir machten eine ausgiebig Pause, bevor wir über einen hübschen Hangweg bis zu einer völlig verschneiten Alm wanderten und dann hinunter ins Klapfbergtal stiegen. Dabei mussten wir an einem "fiesen" Schneefeld hoch, das leider an einem abschüssigen Wegstück lagerte.

Aber solche "Schwierigkeiten" hielten uns nicht davon ab, den freien Tag wandernd zu verbringen. Andreas schlug einen Waalweg vor, der fast eben neben einem Bewässerungskanal angelegt ist. Wir liefen ihn gleich hin und zurück und machten eine aussichts- und genussreiche Pause.

Nach dieser "Ruhezeit" war Bergsteigen angesagt. Gleich hinter der Stauseemauer führte uns Andreas in den Wald hinauf und zwar einen richtig steilen Pfad und das mehr als 1 ½ Stunden. Und oben waren alle nass, obwohl es nicht regnete! Dafür gingen wir dann gemächlicher weiter zur Pfandler Alm, die ebenfalls noch geschlossen war und machten auf einem Hangweg über dem Ultental eine angenehme Rast in der Sonne. Eine weitere Pause genehmigten wir uns auf der Spitzenalm, die gastfreundlich offen war und der Hofhund uns adoptierte.

So gut vorbereitet und gelaunt konnten wir auch ins "Gebirge" hinauf zu den Kofelraster Seen auf 2405m Höhe. Leider stellte sich schnell heraus, dass auch hier der Schnee noch Barrieren aufgebaut hatte, die uns am Weitergehen hinderten. Aber auch der Ausweichweg wurde durch Schneefelder unterbrochen. Doch alle schafften es, diesen Hindernislauf unfallfrei, wenn auch mit einigen Angst- und/oder Anstrengungs-Schweißtropfen hinter sich zu bringen. Zwei eilige Gämsen sorgten für Unterbrechung und Abwechslung und ließen die Kameras zum Einsatz kommen. Die Rast in der netten, aber wegen des schönen Wetters am heutigen Sonntag überfüllten Hütte, war die Belohnung für eine Tour der Extraklasse unter leicht erschwerten Bedingungen. Und wie immer erreichten wir pünktlich und gut gelaunt den Bus, der uns zu einem weiteren köstlichen Abendessen brachte.

Nach einer Abschlusswanderung durchs Ultental zeigte unser geschätzter, kompetenter und mitreißender Wanderführer Andreas seine Bilder und wir konnten noch einmal die 10 Tage mit ihren Ereignissen und Erlebnissen Revue passieren lassen und die nette Gemeinschaft in der Gruppe genießen, die sich sogar noch bei der Heimreise fortsetzte und mir in lebhafter und bester Erinnerung bleiben wird und einsame Zeiten überstehen hilft."

E.-M. F.

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