Auf dem Acker

Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren

Der Ackerkamm ... Wandern zwischen Altenau, Osterode und Herzberg

Allgemeines & Spezielles

Hanskühnenburg-KlippeDer Ackerkamm erstreckt sich wie eine Halbinsel des Hochharzes Richtung Südwesten bis an den Harzrand.

Mit Höhen über 800 m gehört der Acker zum Nationalpark und Landschaft und Klima sind rau.

Neben Fichtenwald und halboffenen verbuschten Bereichen prägen Bruchflächen und Hochmoore das Landschaftsbild.

Die bekanntesten Klippen sind die Hanskühnenburgklippen mit der Hanskühnenburgbaude als Einkehrmöglichkeit mit Aussicht und Aussichtsturm.

Die Nachbargegenden findest Du unter:

> Wandern Harz

> Ausflugsziele Harz

Wanderungen Auf dem Acker

Wanden & Trekking. Sieber - Hanskühnenburg - Stieglitzecke

Sieber - Hanskühnenburg - Sieglitzecke:

13 km, 4:00 h. Anfang und Ende per Bus erreichbar.

Anfangs 2:00 h Aufstieg zur Hanskühnenburg mit bewirtschafteter Baude. Dann weiter über den Kamm des Höhenrückens Auf dem Acker zur Stieglitzecke.

Wanden & Trekking. Sösetal - Hanskühnenburg Rundweg

Riefensbeek - Kammschlacken - Bösenberg - Hanskühnenburg - Sösestausee - Riefensbeek.

4:30 h.

Hanskühnenburg, HarzWanden & Trekking. Stieglitzecke - Hanskühnenburg - Osterode

Stieglitzecke (an der Harzhochstrasse B 242) - Reitweg - Auerhahnplatz - Hanskühnenburg (2:00 - 2:30 h) - Osterode (weitere 2:30 h). Gesamt 5:00 h, 20 km, +140/-720 hm

Die Wanderung folgt im kompletten Verlauf dem Höhenzug "Auf dem Acker", der sich von der Stieglitzecke erst ohne große Höhenverluste zur Hanskühnenburg, und dann weiter nach Osterode herunter zieht. Die Aussichten sind entsprechend üppig (wenn das Wetter mitspielt), viele Klippen und Hochmoore sind weitere Gründe, warum diese Wanderung so empfehlenswert ist. Im Winter auch als Langlaufloipe beliebt.

Achtung: an der Stieglitzecke gibt es 2 Parkplätze auf der (aus Richtung Clausthal kommend) rechten Seite der Straße. Am zweiten, oberen (mit Schutzhütte) startet der Ackerweg (auch zur Hanskühnenburg), am ersten, unteren Parkplatz der schönere Reitweg. Wir nehmen den Reitweg. Dieser führt uns immer geradeaus und gut beschildert (> Hanskühnenburg) zum Ziel.

Hanskühnenburg-Klippen: große Quarzfelsen in 800 m Höhe auf dem Höhenzug "Auf dem Acker". 

Einkehr: Hanskühnenburg. Auf einer Höhe von 811 m wurde der nahe der Klippen gelegene Aussichtsturm Hanskühnenburg im Laufe der Jahre zu einer beliebten Wanderbaude. Auf jeden Fall sollte man den Aussichtsturm besteigen (kein Eintritt) und die tolle Rundumsicht geniessen. Bei gutem Wetter phantastische Fernsicht bis zum Weserbergland, zum Brocken und auf die Höhenzüge des Harzes.

Nach der Pause weiter, der Marschrichtung folgen, über schmale Pfade immer im Kammbereich des Acker den Wegweisern > Osterode folgen. Sehr gut ausgeschildert, Verlaufen kaum möglich.

Vor Osterode geht der Pfad in Forstwege über. Beim Tilman-Riemenschneider-Haus (Café) verlässt man den Wald und erreicht den Ortsrand von Osterode, ggf. Einkehr zu Kaffee und Kuchen.

Wegbeschreibung:

An der Stieglitzecke an der Harzhochstraße B242 gibt es zwei Parkplätze im Abstand von gut 150 m auf der Südseite der Straße. Die attraktivste Route, der frühere Reitweg zur Hans-Kühnen-Burg, startet am westlichen Parkplatz, der näher Richtung Clausthal-Zellerfeld liegt (hier steht ein Sendemast). Folgen Sie dem Weg 5N, der auch im Sommer mit einem großen Portal als Loipe zu erkennen ist, Richtung Süden.

Am östlichen Parkplatz befindet sich die Bushaltestelle und eine Schutzhütte (_Schutzhütte Magdeburger Hütte). Sollten Sie hier starten, folgen Sie den Schildern über die sog. Ackerstraße Richtung Hans-Kühnen-Burg. Aber Achtung! Nach 1 km (etwa 15 min.) biegen Sie rechts ab, um nach weiteren gut 150 m links auf den o.g. Reitweg einzufädeln.

Auf einem bequemen Schotterweg mit Grasstreifen in der Mitte geht es ohne große Steigungen entspannt voran. Ein Schild rechter Hand, auf dem geeignetes Schuhwerk empfohlen wird, verwundert eher. Später zeigt sich aber, dass die Empfehlung durchaus ihren Sinn hat.

Nach etwa einer halben Stunde geht der Schotterweg an einem Wendeplatz in einen schmaleren, grob mit Naturstein gepflasterten Weg über. Das Gelände ist abwechslungsreich. Junge Fichten und Ebereschen wechseln sich ab mit Buschwerk und offenen Grasflächen. Kleine Felsblöcke gestalten das Bild.

Nach einer guten halben Stunde immer wieder unterbrochenem Natursteinpflaster gelangen Sie wieder auf einen grasigen Schotterforstweg. Eine Viertelstunde später (die von rechts hinten heran kommende Forststraße haben Sie ignoriert) stehen Sie am Auerhahnplatz. Hier lässt es sich auf der Bank unter einem Ahorn gut rasten.

Anschließend folgen Sie der Schotterstraße hinter der Bank hinauf Richtung (ausgeschilderter) Hans-Kühnen-Burg, Weg 10L. 10 min. später geht der Weg wieder in das bekannte Pflaster über. Immer wieder folgen aber auch erdige Passagen, die nach Regenfällen matschig sein können. Die Umgebung zeigt wieder einen attraktiven Mix aus unterschiedlich hohen Büschen und Bäumen, Heidelbeeren und Grasflächen. Links liegen die Hochmoore des Acker-Höhenzuges, rechts tauchen bald die Klippen der Hans-Kühnen-Burg auf. Der kurze Abstecher an die Klippen lohnt sich auch wegen der fantastischen Aussicht über das Sösetal auf die Hochfläche von Clausthal.

Von den Klippen aus können Sie auch schon den markanten Aussichtsturm der Hans-Kühnen-Burg-Baude aus dem Wald aufragen sehen. Diese werden Sie nach 2 bis 2:30 Gehstunden ab Stieglitzecke erreicht haben.

Nach der Baude geht es Richtung Südwesten weiter in den schmalen Fußpfad, der mit einem blauen Dreieck, Wegnummer 13A und dem Hinweis Osterode 11 km ausgeschildert ist. Der tolle Höhenweg ist wieder geprägt von natürlich gewachsenen jungen Fichten und offenen Flächen mit Blaubeerbüschen und Gräsern. Sie wandern auf idyllischen schmalen Pfaden, die nach Regen aber auch mal etwas matschig sein können. Hin und wieder bieten sich kurze Abstecher zu den rechts gelegenen Aussichtspunkten wie der Seilerklippe an.

Nach 30 - 40 min. taucht der Pfad in Fichtenwald ein und verliert langsam an Höhe. Sie befinden sich auf dem Baudensteig, die Route ist entsprechend gut markiert. Bei Abzweigungen folgen Sie der Beschilderung nach Osterode (Blaues Dreieck, Weg 13A), bis Sie nach einem etwas steileren Abstieg auf eine Forststraße stoßen (ca. 1:30 Std. nach Verlassen der Hanskühnenburg). Hier haben Sie den Nationalpark bereits verlassen. Gegenüber lädt eine Bank zur Rast ein.

Links weist ein Schild den Weg nach Osterode, dem Sie folgen.

Gut 1:30 Std. Gehzeit (6 km) hinter der Hanskühnenburg liegt links des Weges die Schindelkopfköte, eine kleine Schutzhütte in Form eines Tipis. Sie ist den früheren Unterkünften der Köhler und Waldarbeiter nachgebaut. Hier wandern Sie ein kurzes Stück auf der geschotterten Forststraße, die Sie aber kurz darauf wieder gegen naturnahe Wege austauschen. Der Weg ist nicht zu verfehlen, nur in einer Rechtskurve, 1 km hinter der Köte, müssen Sie etwas auf den beschilderten, links abbiegenden Fußpfad aufpassen. Die Entfernungsangabe Osterode 3,1 km bezieht sich auf den Stadtrand. Bis ins Zentrum sind es noch 5 km.

400 m weiter an einer beschilderten Kreuzung folgen Sie links nach Osterode. (Hier verlassen Sie den Baudensteig, der weiter zur Staumauer der Sösetalsperre und zur Bushaltestelle an der B498 absteigt.)

Nun immer geradeaus sanft absteigend nach Osterode. Himbeer- und Brombeerbüsche bieten die letzten Zwischenmahlzeiten im Wald an. Sie erreichen den Ort über den Fuchshaller Weg. Der wird zur Waldstraße, und erst einer Linkskurve der Waldstraße biegen Sie rechts in die Ölmühlengasse ein. Diese bringt Sie zur Berliner Straße, der Sie links folgen. Sie wird zur Brauhausstraße und führt direkt in die Altstadt.

Den Busbahnhof finden Sie auf der gegenüberliegenden Seite der Altstadt. Dazu verlassen Sie den großen zentralen Platz (Kornmarkt) nach Nordwesten, wenden sich an der Straße rechts zu Königsplatz und sehen schon wenige Meter weiter links die überdachten Bushaltestellen.

Wanden & Trekking. Sperberheier Dammhaus - Stieglitzecke - Hanskühnenburg - Riefensbeek