Wandern und Trekking im Süd-Harz
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Tageswanderungen und Mehrtagestouren im südlichen Harz zwischen Osterode und Nordhausen.

Wandern zum SeitenanfangWandern und Trekking im Süd-Harz

Wandern SüdharzDer Südharz lockt mit attraktiven Wanderungen und tollen Einkehrmöglichkeiten. Besondere Eindrücke bietet der Karstwanderweg, auf dem sich auch viele Tagestouren bewandern lassen. Viele Klippen, Höhlen und andere geomorphologische Phänomene wie Dolinen sind hier zu sehen. Der Baudensteig verbindet Berggaststätten und Berghütten mit weiten Aussichten über den Harz und das Harzvorland.

Der Südharz ist über Göttingen gut zu erreichen. Einfalltore sind meist Herzberg, Osterode, Bad Sachsa, Walkenried oder Bad Lauterberg.

Wandern zum Seitenanfangempfehlenswerte Trekking-Routen im Südharz

Die bekanntesten Trekkingrouten im Südharz sind der Baudensteig und der Karstwanderweg. Beide sind sehr zu empfehlen. Der Baudensteig zeichnet sich besonders durch seine vielfältigen Einkehrmöglichkeiten aus. Übernachtet wird in den Tälern.

Der Karstwanderweg verläuft am Harzrand und erschließt eine erstaunliche Landschaft mit Karsterscheinungen, Trockenrasen, bleichen Felsen uvm.

Wanden & Trekking. Baudensteig

... ein weiterer sehr schöner, aber noch nicht so bekannter Trek - siehe Extraseite > Harzer Baudensteig

Wanden & Trekking. Karstwanderweg

250 km Wandern in interessanten geologischen Formationen - siehe Extraseite > Karstwanderweg

Wanden & Trekking. Teilweise im Südharz

... verlaufen die Mehrtageswanderungen des Hexenstiegs und des Försterstiegs. Der Hexenstieg ist die berühmteste Trekkingtour im Harz und besonders gut erschlossen. Man wandert trotzdem oft auf schmalen Pfaden.

Wandern zum Seitenanfangempfehlenswerte Tages-Wanderungen im Süd-Harz

Dies sind die schönsten Wanderungen zwischen Osterode, Sankt Andreasberg und Nordhausen:

Wanden & Trekking. Sieber - Großer Knollen - Kupferhütte - Bismarckturm - Hausberg - Bad Lauterberg

Aufstieg von Sieber durch das Tiefenbeekstal und über die Otto-Hermann-Hütte zum Großer Knollen. Hier kann man gut einkehren. Weiter geht es über den Brockenblick und die Hentschelköte hinab ins Luttertal. Ein SWchlenker führt über den Bismarckturm und den Hausberg - beide mit attraktiven Gaststätten - nach Bad Lauterberg hinunter.

Viele schmale Pfade prägen die Tour. Man wandert oft im Wald, aber immer wieder mit sehr schönen Aussichtspunkten und tollen Einkehrmöglichkeiten.

Baudensteig5:00 h, 16 km, +/-750 hm

Zeitplan:
Sieber - Großer Knollen 1:30 h
GroKno - Knollenkreuz 1:00 h
Knollenkreuz - Kupferhütte 0:30 h
Kupferhütte - Bismarckturm 0:45 h
Bismarckturm - Hausberg 0:45 h
Hausberg - Lauterberg 0:20 h

Einkehr:

Wanden & Trekking. Wiesenbeker Teich - Ravensberg - Steinatal - Rundweg

  • 4:00 - 4:30 h, +/-470 hm, 11 km
  • Variante: 6 km, 1:30 - 2:00 h
  • GPS-Daten - Karte - Profil
  • Start: Bad Lauterberg - Wiesenbek, Rundweg.
  • Einkehr: Berghaus Ravensberg und Wiesenbeker Baude.

Für viele Wanderer wird der Start dieser Runde am Wiesenbeker Teich bei Bad Lauterberg liegen. Es spricht aber genau so viel dafür, die Wanderung auf dem Ravensberg bei Bad Sachsa anzufangen. Da man bis auf den Ravensberg mit dem Auto fahren kann, eignet sich der auch als Start für diese Wanderung.

Am besten man schaut, welcher Ausgangspunkt vom Heimat- oder Urlaubsort am besten zu erreichen ist. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Bad Lauterberg besser erreichbar. Von dort sind es 2 km (0:30 h) bis zum Wiesenbeker Teich.

Gaststätten: Bei beiden Varianten kann auf halbem Wege eingekehrt werden, wobei die Wiesenbeker Baude gemütlicher ist, der Berghof auf dem Ravensberg aber mit einer fantastischen Aussicht punktet.

Ich schlage vor, den Weg im Uhrzeigersinn zu wandern. So hat man, weil im Aufstieg, mehr von den schönen schmalen Waldpfaden. Die ausgebauten Wege helfen dann beim sicheren Gehen im Abstieg.

Der Parkplatz am Wiesenbeker Teich ist gebührenpflichtig (1,50 € /12 Std.), der Betrag kann aber bei Einkehr in der Baude verrechnet werden.

Wegbeschreibung:

Vom Parkplatz vor dem Campinggelände gehen Sie auf die Gaststätte mit der Rezeption zu und links daran vorbei. Weiter über den Campingplatz (dies ist der offizielle Wanderweg) lassen Sie die Freizeiteinrichtungen (Bootsverleih, Spielplatz etc.) links liegen. Der Weg führt sie anschließend am Zaun entlang, über 2 Bäche hinunter zum See. Folgen Sie dem Uferweg bis zum Ende des Sees. Hier mündet die Wiesenbek, der Hauptzufluss (380 m). Ohne den Bach zu überqueren folgen Sie dem Weg einige Meter, bis in der Nähe einer Furt ein Wegweiser "Baudensteig" die Route zur "Hohen Tür" (0,5 km) und zum "Ravensberg" (3,1 km) nach rechts (Osten) angibt. Von hier steigen Sie den mit roten Dreiecken markierten schmalen Pfad durch den Buchenwald auf.

Nach insgesamt 1,5 km und 90 hm erreichen Sie den Sattel "Hohe Tür" (470 m) mit Tischen, Bänken und einer Schutzhütte. Sie stehen auf der Wasserscheide zwischen Elbe und Weser. Diverse Wegweiser informieren über die hier kreuzenden Wanderrouten.

Variante: Falls sie nur einen kürzeren Spaziergang machen wollen, können Sie von hier aus auf dem Weg 3N in 1,6 km die Waldschänke erreichen. Dazu nehmen Sie den beschilderten Pfad nach rechts (Süden) hinunter. Unten im Tal treffen Sie auf den von links kommenden Steinaer Bach. Zuerst folgen Sie dem auf seiner rechten Seite. Sie lassen einen kleinen Teich (Steinaer Talsperre) links liegen und erreichen, gut 200 m hinter der Staumauer den Bach querend, die gelben Gebäude der Waldschänke. Hinter einem Picknickplatz und vor der Waldschänke führt eine hölzerne Brücke wiederum über den Steinaer Bach. Hier befinden Sie sich wieder auf dem hier beschriebenen, längeren Rundweg und folgen diesem in einer guten Dreiviertel Stunde (2,6 km) bis zum Wiesenbeker Teich. Diese lohnende Kurzvariante ist insgesamt knapp 6 km lang und dauert etwa 1:30 - 2:00 Std.

Sie folgen weiter dem roten Dreieck und dem Wegweiser "Ravensberg 2,7 km". Der führt Sie hinter dem Sattel auf einer Asphalt- und Kopfsteinpflasterstraße 600 m abwärts Richtung Nordosten hinunter zum Steinaer Bach mit einem kleinen Stausee (440 m).

Gehen Sie entlang der Staumauer - am besten auf der trockenen Seite - und kreuzen Sie die Straße. Der Wegweiser und das rote Dreieck helfen Ihnen beim Einfädeln in den schmalen Pfad, der Richtung Nordosten hinauf führt. Nach etwa 0,7 km und 90 hm, am Nesselweg (540 m), queren Sie eine Schotterstraße (Sitzbank). Stetig weiter bergan auf dem schönen Waldpfad stoßen Sie nach ca. 1,5 km und 190 hm Aufstieg oben im spitzen Winkel auf einen breiten, von rechts kommenden Weg. Auf diesem sind es noch wenige Meter bis zum Parkplatz Dreiherrenstein (640 m).

Dreiherrenstein: Der Grenzstein steht etwas unscheinbar auf einer kleinen Insel im Parkplatz. Durch die mächtige Beschilderung ist er aber leicht zu finden. Seit dem 17. Jahrhundert markiert er das Dreiländereck zwischen dem Königreich Preußen, dem Königreich Hannover (das seit 1866 zu Preußen gehört) und dem Herzogtum Braunschweig. Die römischen Ziffern auf dem Stein sind Teil der fortlaufenden Markierung der Grenzsteine. Die Buchstaben stehen für Sachsa (Preußen, S), Fürstentum Grubenhagen, Lauterberger Forst (Hannover, FG, L) und Walkenried (Braunschweig, W). Heute liegt dieses Gebiet ganz in Niedersachsen.

Der Dreiherrenstein liegt an der Straße zum Ravensberg-Gipfel. Wir folgen dieser wenige Meter aufwärts und biegen dann rechts in den Eselsweg ein, der 500 m weiter an einer Bank tolle Aussichten bietet. Im Rücken der Bank links hinauf geht es zum Gipfelplateau mit dem Funkturm und der Gaststätte "Berghof Ravensberg".

Der Ravensberg (659 m) ist ein erloschener Vulkan. Er bietet einen herrlichen Rundblick auf Wurmberg, Brocken, Stöberhai, Kyffhäuser, Hainleite und die umliegenden Orte. Seit 1845 wird der Gipfel als Ausflugsziel bewirtschaftet. Aus einer kleinen Bretterhütte wurde nach und nach ein Hotel, welches jedoch 1962 vollständig abbrannte.

Danach wurde die heutige Gaststätte errichtet (ab 11:00 h geöffnet, Mittwoch Ruhetag). Ab 12:00 h gibt es in der warmen Küche Variationen von Currywurst über Vegetarisches bis Hirschsteak. Ab 14:30 konzentriert man sich auf selbst gemachte Torten und Kuchen. Auf der Terrasse oder hinter großen Fensterscheiben im Gastraum lässt auch die Aussicht keine Wünsche übrig. Kontakt: Tel. 05523/953895, www.berghof-ravensberg.de

Der Funkturm auf dem Ravensberg, 64 m hoch, stammt von 1970. Er diente während des kalten Krieges als Horchposten des Bundesnachrichtendienstes (BND) und wird heute von der Telekom genutzt.

Am Ravensberg gibt es auch ein kleines Skigebiet mit 3 kleinen Liften und einer Rodelbahn (620 m lang). Rodel können in der Gaststätte gemietet werden (4 €/Tag, 2015).

Vom Ravensberg erfolgt der Abstieg zuerst auf der Asphaltstraße, dann ab Skigebiet rechts neben der Straße auf der Rodelbahn. Sie führt zurück zum Parkplatz am Dreiherrenstein. Diesen passieren Sie und gehen wieder ein Stück auf der Route zurück, die Sie gekommen sind.

An der spitzen Gabelung jedoch, gut 150 m hinter dem Parkplatz, halten Sie sich geradeaus auf dem breiteren Weg, der Sie Richtung Südwesten führt. Die Abzweigungen nach links (Schilder "Judenweg", "Achtzehntannen") ignorierend folgen Sie der Beschilderung Richtung Waldschänke.

Hinter dem Wegweiser "Achtzehntannen" überqueren Sie einen Rücken und gelangen nach gut 300 m in einen Sattel. Nach rechts (NW) hinab erreichen Sie nach kurzer Strecke den querenden Nesselweg, dem Sie nach links (Süden, blaues Dreieck) folgen. Die Forststraße bringt Sie in weiten Kurven hinunter ins Steinatal, dessen Grund Sie unterhalb der Talsperre erreichen. Sie wenden sich hier nach links (SE) und erreichen in 500 m über die Talstraße die Waldschänke.

Variante: Steiler Abstieg über Forstweg ... siehe > GPS-Track "steil"

Für manche vielleicht enttäuschend: die Waldschänke, 1904 erbaut, ist keine Gaststätte mehr. Statt dessen werden hier nun Ferienwohnungen vermietet (Familie Strebe, Tel. 05523/303366). Die am Haus angegebene Internetadresse www.ferienhäuser-im-südharz.de war zur Zeit der Recherche nicht erreichbar. Der Grillplatz eignet sich aber gut für ein Picknick.

Kurz hinter dem Grillplatz (der sich für ein Picknick eignet) und vor den gelben Gebäuden der Waldschänke (Rettungspunkt 424) führt eine Holzbrücke nach rechts (Westen) über den Steinaer Bach. Hier ist der Weg zum Wiesenbeker Teich mit einem grünen Dreieck markiert, laut Wegweiser sind es bis dahin noch 2,6 km.

Die nächste Holzbrücke mit dem Weg nach links talabwärts ignorieren Sie und steigen statt dessen über einen schönen schmalen Waldpfad durch Buchen- und Fichtenwald aufwärts. Links in der Bachkerbe murmelt meist ein munteres Bächlein, das jedoch nach längerer Trockenzeit kaum noch Wasser führt. Nach Regen kann der Pfad etwas matschig sein, Vorsicht, die nassen Wurzeln sind dann glatt.

Der Pfad führt mit einigen Windungen etwa einen Kilometer aufwärts (die Richtung Nordwesten werden Sie nun bis zum Ziel beibehalten).

Auf der Höhe angekommen treffen Sie auf eine kleine Hütte. Dahinter quert die geschotterte Forststraße, der Sie halb rechts folgen. Immer geradeaus senkt sich die Forststraße die letzten 2 km des Rundweges ins Tal. Abzweigungen nach rechts und links werden ignoriert. Der Weg ist auch durch die Beschilderung nicht zu verfehlen. Kurz vor dem Campingplatz geht der Belag in Asphalt über. Die Straße führt direkt zum Parkplatz des Campingplatzes und der Wiesenbeker Baude, wo eine Einkehr in gemütlicher Atmosphäre lohnt.

Dombrowkys (Wiesenbeker) Baude: Die große Speisekarte gilt von 11:30 - 14:00 h und von 17:30 - 20:00 h. Neben einfachen Gerichten wie Currywurst und Suppen gibt es über Fisch und diverse Schnitzel auch Hirschkalbsbraten und Rumpsteak. Auf der Vesperkarte, die in den Zwischenzeiten gilt, finden sich auch Wanderer-Lieblingsspeisen wie Germknödel und Kaiserschmarrn sowie natürlich (guter) Kaffee und Kuchen. Dienstag Ruhetag. Tel. 05524/2510, www.wiesenbekbaude.de.

In umgekehrter Richtung beschrieben im Hikeline Wanderführer Harz

Wanden & Trekking. Scharzfeld - Steinkirche - Einhornhöhle - Ruine Scharzfels - Göttinger Hütte - Scharzfeld

  • 4:00 h Gehzeit plus Besichtigungen.
  • Strecke: 12 km
  • Höhenmeter +/-500
  • > GPS-Daten
  • Meist schmale Waldpfade im Buchenmischwald, weniger Schotterwege, ab und zu sehr schöne Aussichten.
  • Mit der Steinkirche, der Einhornhöhle und der Burgruine drei attraktive Highlights auf der Wanderung.
  • Einkehr im Bremketal (Campingplatz/Schwimmbad), an der Einhornhöhle und an der Burgruine.
  • Themen: Eiszeit, Steinzeit.
  • Start in Scharzfeld (unter der Straßenbrücke, Beschilderung Steinkirche zum Start folgen) - Steinkirche - Bremketal (Camping/Schwimmbad) - Einhornhöhle - Burgruine Scharzfels - Göttinger Hütte - Scharzfeld.
  • Karte: Kompass Westlicher Harz 1 : 50.000.

Zeitplan:

  • 9:00 ab Hotel
  • 9:30 ab Parkplatz Steinkirche
  • 11:30 Göttinger Hütte
  • 12:15 Scharzfels
  • 13:30 weiter
  • 14:00 Einhornhöhle
  • 15:00 weiter
  • 16:00 Parkplatz Steinkirche

Weitere Infos zu Einkehr- und Besichtigungsmöglichkeiten siehe > Scharzfeld

Wanden & Trekking. Barbis - Burg Scharzfels - Herbstberg - Steinkirche - Einhornhöhle - Rundweg

  • 14 km, +/-475 hm, 4:30 - 5:00 h ab Bahnhof, bei Anreise im PKW eine Stunde weniger
  • GPS-Daten - Karte - Profil
  • Start: Bahnhof Barbis, Rundweg.
  • Einkehr: Burg Scharzfels, Einhornhöhle, Campingplatz Bremketal

Wanden & Trekking. Scharzfeld - Steinkirche - Herbstberg - Burg Scharzfels - Einhornhöhle - Rundweg

  • 13 km, +/-450 hm, 4:00 h
  • GPS-Daten
  • Karte
  • Profil
  • Start: Scharzfeld, Parkplatz Steinkirche, Rundweg.
  • Einkehr: Burg Scharzfels, Einhornhöhle, Campingplatz Bremketal

Wanden & Trekking. Burg Scharzfels - Großer Knollen - Einhornhöhle - Rundweg

5:30 h, +/-650 hm, 17 km

Start: Bad Lauterberg - Scharzfeld

Beschrieben im Hikeline Wanderführer Harz

Wanden & Trekking. Bad Lauterberg - Kupferhütte - Bismarkturm - Hausberg - Bad Lauterberg

Schöne Rundwanderung (11 km, +/-350 hm, 3:30 - 4:00 h) mit Aussicht und mehreren sehr guten Einkehrmöglichkeiten. Lauterberg > Himmelshöhe > Knollenkreuz / Henschelköte > Kupferhütte > Bismarkturm > Hausberg > Lauterberg.

Wandern zum SeitenanfangLiteratur: Führer und Karten Harz

Wanden & Trekking. Wander-Führer und Karten zum Harz

... siehe > Wandern/Trekking Harz - Literatur

Wanden & Trekking. weitere Bücher und Karten zum Harz

... siehe > Hauptseite Harz - Literatur