Wanderer willkommen?
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Ein paar Beispiele, was man beim Wandern so erlebt.

Sind Wanderer wirklich überall willkommen? Selbst in klassischen Wandergebieten habe ich da manchmal Zweifel.

Hilft es dem örtlichen Tourismus, wenn man sich auf Skifahrer, Mountainbiker oder sonstige Fun-Sportler konzentriert, aber die Wanderer nicht mehr mit denkt?

Sorgen nicht besonders die Wanderer für eine gleichmäßige Auslastung der touristischen Infrastruktur über längere Zeiträume? Und sie beanspruchen dafür keine spezielle Infrastruktur wie Lifte, Pisten oder sonstige Installationen.

Beispiel Reschensee

Wanderung Schöneben - Haideralm

Wir stehen an der Talstation der Haideralmbahn in St. Valentin. Die Bahn steht still. Sie wird gewartet. Eine Info dazu am geschlossenen Kassenhäuschen? Fehlanzeige. Auf den Webseiten der Bahn gibt´s auch keine Meldung dazu. Über die Tourist-Information in Mals erfahren wir, dass die Bahn nächste Woche wieder öffnet.

Also, eine Woche später, neuer Versuch:

Wir fahren mit der Seilbahn vom Reschensee hinauf zur Bergstation der Schöneben-Bahn. Oben empfängt uns laute Musik, die von der Gaststätte aus die ganze Umgebung beschallt. Zügig wandern wir los, um Ruhe zu bekommen. Hinter der nächsten Ecke lärmen schwere Baufahrzeuge. Die Landschaft wird für neue Skipsten planiert. Der Wanderweg wurde teilweise verschüttet.

Spätestens unten am Lift, besser noch auf den Webseiten des Lifts im Internet hätte ich mir dazu eine Information gewünscht. Dann hätten wir eine andere Wanderung ausgewählt.

Außerdem frage ich mich, ob die Hüttenwirte mit lauter Musik die Gäste nicht eher abschrecken. Aber vielleicht wollen sie ja auch keine ...

Die Wanderung war dann aber doch noch schön, als wir den Bereich der Schöneben-Bahn hinter uns hatten. Ihr findet Infos dazu unter > Vinschgau

... Fortsetzung folgt ...