Die Packliste für verregnete Trekking-Ziele
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Gerade bei mehrtägigen oder sogar -wöchigen Trekkingtouren zu Fuß als auch auf dem Rad ist vieles von der korrekten Packliste abhängig.

Trekking mit Regenwahrscheinlichkeit

123rf.com / maridav: Trekking im RegenWenn von vorneherein klar ist, dass Du Dich in einem Gebiet bewegst, in dem eigentlich immer die Sonne scheint, fällt es meist viel leichter, das richtige Gepäck zu finden. Anders sieht es dagegen aus, wenn das Reiseziel eines von denen ist, wo Regenschauer und derber Wind nahezu standardmäßig dazu gehören.

Wanden & Trekking. Tour anpassen

Natürlich ist das Risiko allgegenwärtig, dass man während der Tour mal in ein Unwetter gerät. Schutz suchen und abwarten wäre hier eine mögliche Verhaltensweise - falls Du genug Zeit hast. Wenn es jedoch nur tröpfelt oder Du Deinen Zeitplan einhalten musst, kannst Du getrost weitergehen, sofern Du die richtige Ausrüstung dabei hast und Deine Tour nicht zu anspruchsvoll ist.

Bei der Tourenplanung empfiehlt es sich daher: Sofern Du Deine Trekkingtour ohnehin in einem Gebiet planst, in dem es häufig regnet, sind niedrig gesteckte Ziele sinnvoller. Denn in diesem Fall sind Wege sehr viel schwieriger zu gehen, Du benötigst viel mehr Energie und bist somit auch etwas langsamer unterwegs. Kürzere Etappen sind daher im Zweifelsfall besser bei der Planung.

Selbstverständlich sollte dabei auch der Blick auf die Wetterprognosen für die nächsten Tage sein, damit Du Dich ideal vorbereiten kannst.

Wanden & Trekking. Gehe keine unnötigen Risiken ein

Jeder der schon einmal eine Trekkingtour unternommen hat, weiß: Man plant etwas, am Ende kommt es jedoch alles ganz anders. Plötzlich versagt der Handyempfang, eine eingeplante Unterkunft hat geschlossen, die Route ist auf einem bestimmten Abschnitt gesperrt. Alles Dinge, die man schon einmal erlebt hat.

Habe daher im Vorfeld immer einen Notfallplan parat. Erste-Hilfe-Set inklusive Wärmefolie gehören zum Standard, genauso wie Outdoor-Apps, die auch ohne Online-Verbindung funktionieren und Deinen Standort auf Offline-Karten anzeigen . Informiere Dich im Vorfeld, ob es auf Deinen geplanten Strecken bekannte Probleme gibt.

Auf vielen Touren ist es erforderlich, im Zelt zu übernachten. Eine ausreichende Wassersäule und ein möglichst leichter Aufbau sollten hierbei Voraussetzung sein. Beschäftige Dich mit dem Aufbau am besten vor der Reise, damit Du weißt, worauf es im Ernstfall ankommt. Außerdem kannst Du so überprüfen, ob sämtliches Zubehör vorhanden ist.

Wanden & Trekking. Das muss zusätzlich in den Rucksack

Jeder Trekker hat für seinen Rucksack eine eigene Packliste, die auf seinen individuellen Bedarf und die jeweilige Tour abgestimmt ist. Neben der Grundausstattung gehört bei besonders viel Regen jedoch das eine oder andere Zubehör ins Gepäck, was sich unterwegs in der Regel auszahlt. Mit dazu gehören:

  • Regenjacke
  • Regenhose
  • wasserfeste Schuhe
  • Regenschutzhülle für den Rucksack
  • Imprägnierspray (falls noch Platz im Rucksack ist)
  • bei Wind sind außerdem Mütze und Handschuhe sinnvoll

Als Alternative oder als zusätzlicher Schutz kommt ein Regenponcho in Frage. Ein Regenponcho umhüllt den Oberkörper und auch den Rucksack . Gleichzeitig bietet er unterwegs eine bessere Belüftung. Solange man auf festen Wegen bleibt und es nicht zu windig ist, spielt der Regenponcho seine Vorteile aus. Zudem man ihn unterwegs einfach mal überziehen kann und nicht erst umständlich den Rucksack absetzen muss. Daher eignet er sich perfekt, wenn Regen und Sonnenschein schnell wechseln.

Falls Du auf eine Regenjacke zurück greifst, ist es wichtig, dass diese atmungsaktiv ist. Diese Jacken reduzieren das Schwitzen. Dieser Effekt funktioniert natürlich nur bei Trockenheit und nicht, wenn sie nass sind. Ein wasserfestes Paar Trekkingschuhe sollte übrigens eine Grundvoraussetzung sein. Die meisten Trekker bevorzugen heute Modelle mit einer atmungsaktiven Membran. Diese Schuhe trocknen schneller als Lederschuhe und die Füße sind bei einem Regenguss optimal geschützt.

Die Bekleidung und die Schuhe solltest Du übrigens regelmäßig imprägnieren, um den Regenschutz aufrecht zu erhalten. Übrigens: Sofern Du noch etwas Platz in Deinem Rucksack hast, kannst Du über wasserdichte Gamaschen nachdenken, die Deine Packliste abrunden. Ihr Einsatz zahlt sich besonders im hohen Gras aus.

Wanden & Trekking. Packe alles in Müllbeutel

Unterwegs ist es immer wichtig, einen trockenen Satz Wechselkleidung dabei zu haben. Wenn Du zehn Stunden bei Regen unterwegs bist, ist trotz angemessener Regenbekleidung und Rucksackschutz meist alles feucht. Verpackt in Müllbeuteln kannst Du jedoch davon ausgehen, dass Du abends immer frische Bekleidung dabei hast, die nach wie vor trocken ist.

Zur Verpackung technischer Geräte, oder des Handys, bieten sich dagegen Ziploc-Beutel, oder aber sogenannte Drybags an. Letztere kannst Du sogar meist außen am Rucksack befestigen.

Bildquelle: Maridav / 123rf.com