Sonnenschutz im Hochgebirge
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Allgemeines & Spezielles

KönigsseeIn Zeiten einer weltweiten Pandemie durch das neuartige Coronavirus wird das Reiseland Deutschland von vielen Menschen ganz neu entdeckt, denn viele Fernreiseziele sind unsicherer geworden.

Einige Menschen wussten natürlich längst, dass das Allgäu und Tirol im benachbarten Österreich als Reiseziele kaum zu toppen sind. Für andere werden die alpinen Gebirgswelten diesen Sommer eine Neuentdeckung sein.

Es gibt nichts Schöneres als im Voralpenland und im Hochgebirge zu wandern, sich unterwegs an kühlen Seen zu erfrischen und zur Rast in eine urige Almhütte einzukehren.

Ohne einen richtigen und nachhaltigen Sonnenschutz kann das Traumerlebnis Bergwelt jedoch schnell zum Alptraum werden.

Wandern zum SeitenanfangSonnenbrand im Gebirge: ein unterschätztes Risiko

Gerade Leute die noch nicht viel Erfahrung im Bergwandern haben, sollten die Intensität der Sonne in höheren Regionen nicht unterschätzen. Ein richtiger und nachhaltiger Sonnenschutz im Gebirge setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen.

Er beginnt mit dem intensiven Eincremen mit einer geeigneten Sonnencreme vor Beginn der Wanderung. Das Auftragen von Sonnencreme sollte auch während der Wanderung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Kinder und Jugendliche müssen sich ebenso schützen wie erwachsene und ältere Menschen.

Auch wer meint, unempfindlich gegenüber der Sonne zu sein, sollte besser zu einem hohen Lichtschutzfaktor greifen. Verbrennungen durch die Sonne ziehen schließlich nicht nur kurzfristige Unannehmlichkeiten nach sich. Ein veritabler Sonnenbrand kommt wenigstens einer mittelschweren Verbrennung gleich und diese ließe sich beim Wandern, Trekking, Bergsteigen und vor allem auch beim Skifahren mit wenigen Mitteln vermeiden.

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Die Luft ist dünner und die UV-Strahlung intensiver

HochgebirgeDie Luft ist im Gebirge - einfach ausgedrückt - dünner und die UV-Strahlung damit wesentlich intensiver als im flachen Land. Ab 1000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung rapide zu und steigt mit jedem Höhenmeter weiter an.

Das Heimtückische ist, dass sich eine Verbrennung durch Sonnenstrahlen nicht unmittelbar bemerkbar macht. Ein schwerer Sonnenbrand kann zu Blasenbildung der Haut und starken Schmerzen führen. Eine der häufigsten Langzeitfolgen ist die Bildung von Hautkrebs.

Durch Schnee wird die Intensität der Sonnenstrahlen übrigens noch einmal potenziert. Und auch das sollte man wissen: Schnee gibt es im Gebirge nicht nur im Winter. Selbst im Hochsommer halten sich oftmals über weite Flächen Schneefelder, die auch das Vorankommen erschweren können. Richtige Bergwanderschuhe und ggf. Stöcke sind deshalb bei einer Gebirgswanderung ebenfalls ein Muss.

Um sich vor der Sonne und ihrer Strahlung zu schützen, ist in jedem Fall auch eine geeignete Kopfbedeckung erforderlich. Ein breitkrempiger Hut schützt da besser, als eine einfache Kappe.

Einen Sonnenbrand mit einfachen Mitteln vermeiden

Ein weiterer Faktor zum Schutz vor der Sonne ist eine entsprechende Bekleidung, die auch Arme, Schultern, Nacken und Beine bedeckt. Dafür schafft man sich am besten sogenannte Funktionskleidung an, die nicht nur vor Sonnenstrahlung schützt, sondern auch den Schweiß vom Körper wegtransportiert. In dünner, heller Kleidung wie einem Hemd wird es nicht so schnell zu warm, trotzdem hält sie einen großen Teil der UV-Strahlung ab.

Eine Sonnenbrille gehört bei Outdooraktivitäten im Gebirge zur Grundausstattung, weil die Sonne die Hornhaut des Auges angreifen kann. Auch da wirkt Schnee wieder als Multiplikator.

Wer eine Gebirgswanderung plant, sollte zudem nicht erst in den Mittagsstunden aufbrechen, denn gerade da ist die Sonnenstrahlung am intensivsten, während die Morgenstunden für einen Anstieg im Gebirge oftmals noch angenehm frisch sind.

HüttenwanderungDer Wetterbericht muss für die Planung einer Wanderung ebenfalls eine Rolle spielen. Die geplante größte Tour sollte also nicht gerade am heißesten Tag des Jahres stattfinden.

Bei trübem und wolkigem Wetter strahlt die Sonne zwar nicht so heiß, aber Verbrennungen kann sie dennoch verursachen. Bei Wolken und Nebel ist leider auch die Sicht nicht so gut. Dann also doch lieber an einem klaren Tag wandern, aber richtig gerüstet sein. Ausreichend Wasser gehört an solchen Tagen auch ins Gepäck, um nicht zu dehydrieren.