LADAKH & ZANSKAR
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Trekking, Bergsteigen und Kultur in "Klein-Tibet".

Auf dieser Seite:

Auf separaten Seiten:

 

Weiterführende Seiten:

Wandern zum SeitenanfangAllgemeines & Spezielles

Esel, Kloster, Ladahk"Julee!" - wie es englisch ausgesprochen wird - begrüßt man sich in Ladakh. Das ehemalige buddhistische Königreich gehört heute politisch zu Indien. Kultur und Landschaft im Industal zwischen dem Westende des Himalaya und dem Ostende des Karakorum sind an vielen Stellen noch fast bilderbuchhaft tibetisch. Das Land liegt zum größten Teil oberhalb von 4000 m und ist vegetationsarm und trocken.

Mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 120 mm pro Jahr fällt nur etwa so viel Regen wie in der Sahara, heißt es. Wenn man aber in Ladakh im Regen oder auf den hohen Pässen im Schnee steht, fällt es schwer, das zu glauben. Das Regenzeug sollte also nicht zu hause bleiben!

Im Sommer klettert die Temperatur tagsüber bis auf 35° C, in den Nächten kann es aber auch im Hochsommer bis unter 0°C abkühlen - natürlich immer abhängig von der Höhenlage. In der Hochsaison sinkt das Thermometer auch in Höhen über 4.000 m kaum unter 0 Grad. Die Schneegrenze liegt im Juli-August bei ca. 5.500 m - 6.000 m - Ausnahmen sind aber immer möglich.

Im Winter treten auch in die Niederungen Temperaturen von bis zu -35°C auf.

Der Indus und der Zanskar durchziehen die karge Landschaft als lebensspendende Wasseradern. Sie sind gesäumt von schneebedeckten Sechstausendern und mit grünen Tälern und Oasen entlang der unteren Berghänge und Flüsse.

Trekking ist weniger komfortabel, aber viel ursprünglicher als z. B. in Nepal. Lodges und Tea-Stalls - oder sogar Hotels an der Trekkingroute - fehlen weitgehend. Man muss Unterkunft und Verpflegung entweder selbst schleppen, sich einen Esel oder ein Pferd mieten (mit Ponyman), oder sich einer Agentur anschließen. Immerhin gibt es immer mehr kleine Tea Tents an den beliebten Trekkingrouten.

Die organisierten Treks sind im Prinzip so organisiert wie bei anderen Touren im Himalayaraum (Nepal, Tibet ...) auch. Es gibt Zelte für je 2 Personen. Eine Küchencrew sorgt für 3 Mahlzeiten plus morgens und nachmittags Tee plus abgekochtes Wasser (oft noch heiss!) für die Flaschen der Gäste. Gepäck wird auf Maultieren und Pferden transportiert.

Der Bergwanderer sollte sein Gepäck staub- und wasserdicht verpacken! Dazu eignen sich Müllsäcke. Man sollte seine Sachen aber erst in die Müllsäcke (innen), und dann in die Reisetasche/Rucksack (außen) packen. Sonst sind die Müllsäcke ruckzuck hin. Die Taschen werden stark belastet: Das Gepäck wird tlw. auf dem Busdach, im undichten Kofferraum und während des Treks auf Mulis (die auch mal an einem Felsen langschrappen) transportiert!

Auf den organisierten Treks und in den Teeläden gibt es nur schwarzen Tee. Wer das auf Dauer nicht so gern mag, sollte sich Kräutertee mitbringen.

Shades of Love: Über diese Organisation werden Sonnenbrillen für die Menschen in Ladakh gesammelt, weil viele an Augenerkrankungen wegen der hohen UV-Strahlung leiden. Wer alte Sonnenbrillen hat, kann sie an folgende Adresse schicken: Shades of Love, Brillenweltweit, Moselweisserstr. 36, 56073 Koblenz.

Wanden & Trekking. Highligts in Ladakh

Wanden & Trekking. Leh

Die äußerst sehenswerte Hauptstadt bietet viele Möglichkeiten zu Spaziergängen, auch in die nähere Umgebung wie z.B. hinauf zur Burg oder in die Feldmark. Viele Stupas oder Klöster locken als Ziel. Für viele Reisende ist dies die erste und beste Möglichkeit, sich an die Höhe anzupassen (> Akklimatisation).

Im Ort selber gibt es ein paar nette Cafés und Restaurants und viele Läden. Die nötige Versorgung des Touristen mit Wechselstuben, Geldautomaten, Telefonläden, Ausrüstungsläden, Souveniershops etc. ist gesichert.

Weitere Infos zu Leh findest Du auf der Extraseite > Leh

Wanden & Trekking. Stok-Tal, Besteigung Stok Kangri

Das Stok-Tal liegt gegenüber von Leh und bietet neben landschaftlicher Schönheit einen alten Palast. Wer hoch hinaus will kann am Ende des Tals den 6000er Stok Kangri besteigen. Die Trekkingtour ist beschrieben im Rother Wanderführer Ladakh.

Wanden & Trekking. Oasen der nördlichen Seitentäler

Mehrere Orte und Klöster liegen hier und lohnen Ausflüge von Leh aus. Der Trek > Likir - Temisgang/Khalse verbindet ein paar dieser Orte.

Frau Ladakh Wanden & Trekking. Lamayuru-Kloster mit Moon Valley

Eines der berühmtesten und sehenswertesten Klöster in Ladakh. Das Moon Valley ist eine fantastische Erosionslandschaft.

Wanden & Trekking. Nubra-Tal

Nubra ist noch mal eine ganz eigene, abgelegene Region mit toller Landschaft in einem weiten Tal. Diese ursprüngliche Kultur ist nur über hohe Pässe zu erreichen und lebt die Traditionen des alten Tibet.

Wanden & Trekking. Thikse

Thikse ist ein besonders schönes Kloster im Südwesten von Leh. Man fährt nur 1:00 h mit dem Bus. Anschließend kann man entlang des Flusses eine kurze Wanderung (1:30 h) nach Shey Gompa machen, und von dort per Bus zurück nach Leh fahren. Die Wanderung steht im Rother Wanderführer Ladakh.

Wanden & Trekking. Pangong-Lake

Schon die Anfahrt aus dem Industal über den Chan-Pass (5320 m) ist ein Erlebnis und die Landschaft einzigartig.

Der Pangong-See (Pangong Tso, 4080 m) ist der größte See Ladakhs mit 140 km Länge und 8 km Breite. Er liegt heute zu drei Viertel in Ladakh und zu einem Viertel in Tibet. Der Grenzverlauf und die Eigentumsverhältnisse sind seit den Grenzkonflikten 1962 aber umstritten. Früher gehörte der See ganz zu Tibet. 1959 flohen viele Tibeter vor den Chinesen entlang der Seeufer nach Ladakh. Durch die Entspannung zwischen Indien und China hat die Militärpräsenz auf beiden Seiten der Grenze in den letzten Jahren stark abgenommen.

Das Wasser des Pangong Tso ist sehr klar und für sein leuchtendes Blau und Grün bekannt. Am See liegen die netten Dörfer Spangmik und Man mit vielen sommerlichen Zeltcamps. 10 km weiter liegt der mit ca. 30 Häusern größte Ort am See: Merak.

In den Zeltcamps gibt es oft äußerst komfortable Zelte mit Dusche/WC. Man fühlt sich wie im Hotel, ist aber direkt draußen in der Natur.

Wanden & Trekking. Hintergrundinfos ...

... wie Geschichte, Klöster, Buddhismus siehe > Land & Leute

Wandern zum SeitenanfangLiteratur und Karten

Pass, LadakhWanden & Trekking. Wanderführer, Trekkingführer

Rother Wanderführer: Garhwal - Zanskar - Ladakh: Die schönsten Trekkingrouten im indischen Himalaya. Hier stehen auch ein paar Kurzwanderungen ab Leh drin. Mein Tipp!

Trailblazer-Guides Ladakh: Charlie Loram, Trekking in Ladakh. Sehr guter Trekkingführer für Ladakh. Die "Bibel"! Auf englisch und leider vergriffen. Wird gebraucht zu Höchstpreisen gehandelt!

Trekking in Ladakh (Cicerone Guides) by Radek Kucharski (englisch). Es sind hier einige der bekanntesten Treks drin, wenn man genau die machen will, ist das ein guter Führer.

Lonely Planet: Trekking in the Indian Himalaya (englisch). Hier stehen auch einige der bekannten Treks in Ladakh drin.

Abenteuer Trekking Indischer Himalaya. Bruckmann-Verlag. Veraltet, aber schön für die Reisevorbereitung.

Wanden & Trekking. Reiseführer

Reise Know How: Ladakh & Zanskar. Umfangreicher Reiseführer für Rucksackreisende mit den wichtigsten Treks und dem Aufstieg auf den Stok Kangri. Viele praktische Infos.

Natürlich präsentiert der kompakte Reisebegleiter viele Informationen über Land und Leute. Dabei konzentriert sich die Autorin nicht nur auf Ladakh, sondern spannt den Bogen etwas weiter und bezieht die Verhältnisse Indiens - das ja meist Teil der Anreise ist - mit ein.

Der Reise Know How ist vor allem aber ein praktisches Werkzeug. Darin findet der Leser viele Adressen und Tipps die es erlauben, einen individuellen Urlaub in Ladakh zu organisieren. Übersichtliche Karten und Pläne helfen bei der Orientierung, viele schöne Fotos geben einen Eindruck vom Land. Auch abgelegenere Regionen wie Nubra, Changtang und Zanskar sind in den Reiseführer aufgenommen worden.

Im Anreiseteil werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, Ladakh und Zanskar zu erreichen. Dehli als Umsteigeort wird beschrieben, auch die Überlandrouten via Manali oder Srinagar sind im Führer enthalten. In Ladakh selbst liegt ein Schwerpunkt auf der Hauptstadt Leh, aber auch auf den vielen berühmten Klöstern des Industals, die von Leh aus gut zu erreichen sind. Weitere Kapitel handeln von Zanskar, Rundreisen innerhalb Ladakhs und in die abgelegenen Täler sowie vom Trekking.

Der Trekkingteil stellt nach einem allgemeinen Teil zum Trekking in Ladakh die bekanntesten Routen vor. Dabei sind u.A. der Markha Valley Trek, Likir - Tingmogang, Lamayuru - Stok oder Padum - Rangdum. Wie oben schon erwähnt ist auch die Besteigung des 6150 m hohen Stok Kangri ausführlich erläutert.

Für Reisende, die einen individuellen Urlaub in Ladakh planen, oder sich erst vor Ort in die Hände einer Agentur begeben wollen, ist dieser Führer m.M.n. die erste Wahl auf dem deutschsprachigen Markt.

DuMont Kunst-Reiseführer. Ladakh und Zanskar: Lamaistische Klosterkultur im Land zwischen Indien und Tibet. wenig praktische Infos, aber sehr (!) empfehlenswerte Hintergrundinformationen zu Kultur, Geschichte, Kunst ...

Weg zum Stok KangriWanden & Trekking. Karten

Die Trekkingkarten 1:150.000 von Abram. Das beste, was man gerade über Ladakh, Zanskar und Nubra bekommen kann:

Ladakh & Zanskar - Trekking Map: 1:175.000. Beidseitig bedruckt mit ganz Ladakh. 20 eingezeichnete Trekkingrouten. Format 97x69 cm.

US Army Map Service Karten Indien & Pakistan 1:250.000 zum Download

Karte India: Ladakh - Zanskar. Polyart-Ausgabe

Wanden & Trekking. weitere Literatur

Leben in Ladakh: Taschenbuch von Helena Norberg-Hodge. Die Ethnologin hat lange in Ladakh gelebt und stellt Land und vor allem Leute interessant und einfühlsam vor, ohne dabei die Neutralität der Wissenschaftlerin zu vergessen.

Faszination Ladakh: auch von Helena Norberg-Hodge

Ladakh: Trekking im indischen Himalaya. Reisebericht von Markus Borr und Heike Hoppstädter-Borr.

Erzähl mir von Ladakh: Unterwegs in den Lüften des Himalaja. Eine äußere und innere Reisebeschreibung mit Radfahren und Bergsteigen.

Harrer, Heinrich: Ladakh. Sehr informativ, aber bei weitem nicht so spannend wie 7 Jahre in Tibet.

Das Glück & Ladakh: Ladakhische Antworten auf Fragen nach dem Glück

Die Lieder ihrer Hände: Liebesroman, der in Ladakh spielt

Ladakh: Vergessene Feste - Botschaften im Fels

Wandern zum SeitenanfangTreks

Alte Frau, LadakhEs gibt eine Menge Trekkingmöglichkeiten in Ladakh, Zanskar und Nubra. In den Führern stehen fast immer nur die gleichen drin wie der Markha Valley Trek, Lamayuru - Chiling, Zanskar-Ladakh oder der Apricot Valley Trek.

Ich habe z.B. selber gerade einen Trek von Nubra nach Ladakh organisiert und hatte dafür allein schon zwei attraktive Routen zur Auswahl. Und es gibt unendlich viel mehr.

Gute einheimische Agenturen beraten gern. Sie kennen die Möglichkeiten, auch bzgl. der Verfügbarkeit von Packpferden etc.

Wanden & Trekking. Likir - Temisgang - Khalse

Auch Apricot-Valley-Trek oder Sham-Valley-Trek genannt: Einfacher Trek mit niedrigen Pässen, kann auch als Lodge-Trekking organisiert werden. Sehr gut als Akklimatisations-Trek.

Wanden & Trekking. Markha Valley Trek

Stok/Spitok - Markha Valley - Hemis (9 Tage) .Fantastischer Trek in der Nähe von Leh, umrundet das Stok-Kangri-Massiv. Gut kombinierbar mit der Besteigung des Stok Kangri.

Wanden & Trekking. Lamayuru - Shiling

Lamayuru - Phangi - Konke La - Sumdahchenmo - Shiling (am Zanskar River). Achtung: nicht jeden Tag Bus ab Shiling. Man kann auch den Zanskar knapp oberhalb von Shiling mit einer Seilbahnbrücke überqueren und das Markha-Valley noch dranhängen. Achtung: Lasttiere können die Brücke aber nicht passieren!

Wanden & Trekking. Nubra Trek

Vom Industal bei Leh ziehen mehrere Routen über Pässe um die 5300-5400 m (Lasermo La, Digar La bzw. Digger La) hinüber nach Nordosten ins Nubra Tal. Je nach Etappen und Buseinsatz braucht man dafür etwa 4-7 Tage.

Im Gegensatz zu vielen anderen Trekkern würde ich die Route immer von Nord nach Süd legen, da man durch die langsamere Erhöhung der Übernachtungsplätze mehr Zeit zur Akklimatisation hat. Die Täler in Nubra steigen sanfter zu den Pässen auf, die Täler von der Indusseite her sind steiler.

Wanden & Trekking. Stok Kangri

Ein relativ leicht zu besteigender 6000er südlich von Leh. Er lässt sich ausgesprochen gut mit dem Markha Valley Trek verbinden, der bei der Akklimatisierung hilft.

Wanden & Trekking. Trekking, LadakhWeitere Treks

  • Pannikher - Pensi La (4 Tage) - evtl weiter nach Padum (+ weitere 3 Tage = 7 Tage)
  • Rangdum - Kanji La (5279) - Heniskot (4 Tage) - evtl. weiter nach Lamayuru
  • Lamayuru - Phangi - Konke La - Sumdahchenmo - Sumdachoon - Stapski La (über 5000) - Alchi (5 Tage)
  • Lamayuru - Karsha - Padum: 7 Pässe, 5 davon über 4500 m, der höchste Singi La mit 5100 m (10 Tage oder mehr).
  • Lamayuru - Ghiling
  • Lamayuru - Leh
  • Padum - Markha (6 Tage. Drei 5000er Pässe, viele Flussdurchquerungen.) - weiter nach Stok oder Hemis (siehe Markha Valley Trek)
  • Padum - Lunak Valley - Shingo La - Darcha (7 Tage)
  • Lamayuru - Wanlah. 1-2 Tage.
  • Sangeluma-Tal: Lamayuru - Mulbekh - Dah
  • Dah - Khalse

Wandern zum SeitenanfangAgenturen

Spüldienst in LadakhSamsara Expeditions: Tashi Angchok, Samba House, Zangsti, Leh, Ladakh. tashiangchok@gmail.com, mobil/whatsapp +919419178747. Tashi betreibt auch das Hotel Goji Villa, 10-15 Fußminuten nördwestlich der Innenstadt.

Zuverlässige und günstige Agentur: Ancient Tracks Tel: +91-1982-251576, Fax: +91-1982-251583, Mobile: +9419815176.

Führer Dorjee Jigdol (mail), via Mr. Pema Samphel, Tbetan Market Shop 30, POB 26, Leh. Exiltibeter mit Bergsteigerausbildung.

Tsomori Tours & Travels, Fort Road, günstig und ok

Sky High Tours & Treks: Gute Agentur. Zurückversetzt von der Hauptstrasse am Hemis-Komplex.

Overland Escape: sehr gute Agentur, Fort Road.

Preise Horseman: 300 rps/Pferd, 200-250 rps/Esel (Stand 2004). Lieber einen Begleiter aus der Region (statt Kashmiri oder Inder) suchen, hilft einem auch bei Kontakt mit den Ladakhis. Bei guter Arbeit wird ein gutes Trinkgeld erwartet!

Wandern zum SeitenanfangMarkha Valley Trek

Trekking LadakhNormalerweise machen die meisten Leute den Trek entgegen dem Uhrzeigersinn. Das ist sinnvoll, wenn man nicht den Stok Kangri besteigen will, weil dann der höchste Pass um Schluss kommt. Mit Stok Kangri passt man sich aber besser an die > Höhe an, wenn man im Uhrzeigersinn geht.

Wanden & Trekking. Etappen

Wanden & Trekking. Im Uhrzeigersinn:

1. Hemis Dorf (3650 m) - Martselang (3450 m) - Sumdo (3730 m). 3:30 h, -200/+300 hm, 10 km. Hier gibt es ein Tea Tent, das aber nicht immer besetzt ist.
Shang Gompa liegt in einem Seitental, 1 km von Sumdo entfernt, und lohnt einen Spaziergang.

2. Sumdo (3730 m) - Chogdo (Tea Tent, 4000 m) - Sheperd Camp (4650 m). 6:00 h, +900 m. Das Camp ist klein, hat wenig ebene Flächen und liegt in einem engen Tal. Leider geht hier die Sonne früh unter und spät auf.

3. Sheperd Camp (4650 m) - Kongmaru La (5150 m, tolle Aussicht auf Kang Yaze. Mobilfunknetz BSNL gut, Airtel schwach) - Nimaling (4800 m). 4:00 h, +600/-450 hm.
Ausflug möglich zum Kangyaze Base Camp, 4-5 h, +/-300 hm, 8 km (hin & zurück). Alternativ: Spaziergang einfach das Tal rauf solange man will, gleichen Weg zurück.
Das Camp liegt schön offen in einem Hochtal (Alm), nachts ziemlich kalt, aber lange und früh Sonne. Ein Tea Tent ist auch da.

4. Nimaling (4800 m) - Thochuntse (4250 m). 3:00 h, 7 km. Kaum ein Ort, Tea Tent. Eigentlich kann man auch weiter gehen, z.B. bis Markha (3700 m, 6:00 h, -1000 hm):
Thochuntse (4250 m) - Hankar (größerer Ort, 3980 m) - Umlung (3850 m) - Markha (3700 m). 3:30 h, 12 km. Große ebene Wiese, Tea Tent.

5. Markha (3700 m) - Chalak (3620 m) - Narding (3530 m) - Skiu / Skyu Gompa (3380 m). 5:00 h, -300 hm. Schöne ebene Wiese am Fluss. Hier gibt´s Strom, wenn man sich traut, seinen Kameraakku hier anzuschließen (häufige Spannungsschwankungen)!
>> Hier auch möglich, weiter zum Zanskar zu gehen und von Chiling aus nach Leh zu fahren<<

6. Skiu / Skyu Gompa (3380 m) - Shingo (4090 m, Tea Tent, Homestay). Kurz vor Shingo nettes Tea Tent (4000 m), hinter Shingo Camp "Sheperds Toilet" (4350 m). Bis zum Camp 6:00 h, +1000 hm.

7. "Sheperds Toilet" (4350 m) - Ganda La (4920 m) - Yurutse (4180 m, Tea Tent) - Rumbak (3950 m, Homestay) - Thangthik (Camp oberhalb von Rumbak, 4100 m). 6:00 h, +600/-1000/+200 hm.
>> Von Rumbak kann man auch direkt über Zinchen nach Leh gehen. Ab Zinchen Piste, hier kann man ein Taxi hinbestellen. >>

8. Thangthik (4100 m) - Stok La / Lamlung La (4900 m) - Mankarmo (4300 m). +800/-600 hm, 5:00 h.

9. Mankarmo (4300 m) - Stok Kangri Base Camp (5000 m). +700 hm, 3:00 h.

>> ohne Stok Kangri: 9. Mankarmo (4300 m) - Stok (3600 m). 3:30 h, -700 hm. Von hier nach Leh per Bus, oder zu Fuß weiter runter zum Indus und dann mit Bus nach Leh. <<

10. Stok Kangri BC (5000 m) - Stok Kangri Gipfel (6140 m) - Mankarmo (4300 m). +1200/-1900 hm, 7:00 h rauf, 5:00 h runter (sehr unterschiedliche Zeitangaben, z.B. für Aufstieg zwischen 7:00 h und 12:00 h!).

11: Mankarmo (4300 m) - Stok (3600 m). 3:30 h, -700 hm. Von hier nach Leh per Bus, oder zu Fuß weiter runter zum Indus und dann mit Bus nach Leh.

Wanden & Trekking. weitere Infos

Wanden & Trekking. Tea-Stalls

... (Tee, Cola, Kekse, Mars, Nudelsuppe, teilweise Essen und Übernachtung): am "Camping Platz" in Zinchen, Rumbak, Shingo, Skiu, Markha, Hankar, Sumdo, Yurutse, Shang-Sumdo, am Aufstieg zum Stok La, bzw. Stok Kangri von Stok her. Das Teilstück, auf dem es eng wird, ist nach Hankar über Nimaling und den Kongmaru La bis halb nach Shang runter. In der Hochsaison gibt es noch weitere Tea-Stalls.

Wanden & Trekking. Homestay

Chiling, Choksti, Zinchen, Rumbak, Yurutse, Shingo, Skyu / Skiu Gompa (sah von außen gut aus), Sara, Tunespa, Markha, Humlung, Hankar, Stok (oberhalb vom Ort nett!).

In Leh hängen seit seit einiger Zeit überall Poster, die über eine Initiative Ladakhischer Studenten hinweisen, die ökologischen und Dorfbewohner-freundlichen Trekkingtourismus machen. Da wurden z.B. Homestays bei Frauen angeboten, incl. Verpflegung. Kosten lagen bei 350 Rp pro Nacht incl. Abendessen und Frühstück. Gilt insbes. für das Markha Valley.

Homestay-Programme: www.snowleopardconservancy.org

Bei Schneegefahr (ab Oktober) den Trek lieber im Uhrzeigersinn gehen. Zuerst über den Kongmaru La. Wenn man in Skiu erfährt, dass der Ganda La unpassierbar ist, lässt es sich bis ins Zanskarvalley hinaus wandern. Ab Chiling gibt es eine Straße!

> Fotos

Wandern zum SeitenanfangStok Kangri

Stok Kangri, LadakhDer Stok Kangri gilt zwar als "leichter 6000er", aber die Betonung liegt auf 6000er! Es handelt sich um einen richtigen Berg! Man muss weglos durch elend lange Geröllfelder, und im Gipfelkammbereich auch öfter mal die Hände einsetzen. Wie das so ist in der Höhe, kann es auch extrem stürmisch werden, schneien etc. Wer auf den 5000ern Kilimanjaro, Kala Patar, Gokyo Peak oder Chukung Ri war findet am Stok Kangri deutlich ernstere Bedingungen. Also: nicht unterschätzen!

AKTUELLER HINWEIS: Es gibt die Nachricht, dass der Stok Kangri ab 2020 für Trekker gesperrt werden soll. Also macht es Sinn, sich über die aktuelle Situation zu informieren. Als Alternative könnte man den in der Nähe gelegenen mato Kangri besteigen, der knapp über 6000 m hoch ist.

Peakware: Haben Ihre Struktur geändert, daher zu Stok Kangri durchklicken!

Alternativen: Regoni Mallai Ri, Kang Yaze, Dzo Jongo (am Markha Trek), Golep Kangri (5597 m, vom gleichen Basecamp)

Umfangreiche Infos in den Threads von Trekkingforum.com (z.Zt. außer Betrieb).

Wanden & Trekking. Auszüge aus den Foren

Ablauf (3-5 Tage):
Start in Stok (3500 m), 15 km von Leh.
5 h Trekking, Übernachtung auf 4200 m.
3 h Trekking, Basislager auf 5000 m.
Besteigung am nächsten Tag (bei ausreichender Aklimatisation) oder am übernächsten.

Gipfeltag: Aufstieg zum Gletscher, Überquerung, zermürbender Geröllhaldenaufstieg bis auf 5800 m (Gipfelgrat). Mind. 4 h rauf, 1:30 h runter.

"Wasser: Das Camp auf 4200 m liegt direkt am Fluss, genauso wie das Base Camp. Filter nicht vergessen! Das ABC (Advanced Base Camp) hat kein Wasser."

Führer hilft dabei, das Permit (300 $) zu vermeiden, da gute Kontakte zu den Beamten! Scheint aber wohl auch so zu gehen.

Steigeisen, Pickel, Seil: Die Kommentare in den Foren sind unterschiedlich. Seil scheint nicht nötig, obwohl ein Gletscher überquert wird. Bei guten Verhältnissen scheinen Spalten sichtbar zu sein. Überfrorener Fels kommt auch vor. Pickel und noch mehr Steigeisen können hilfreich sein, sind aber nicht unbedingt nötig.

"Falls viel Schnee liegt: nicht direkt zum Gipfel (Lawinengefahr), sondern links am Grat lang."

"Die große Spalte im oberen Bereich lässt man links liegen, wenn man den Gletscher auf halber Höhe quert."

Wanden & Trekking. Meine eigenen Kommentare (Tour Oktober 2004)

Im Oktober ist es schon sehr kalt, nachts auf 5000 m ca. - 25 Grad. Tagsüber kann es dann in der Sonne schnell warm werden. Um für das Basecamp (nicht gefrorenes) Wasser zu finden, muss man schon mal eine halbe Stunde oder Stunde bergab laufen. Oberhalb von 4000 m kann man dieses Problem immer haben. Im ABC (Advanced Base Camp) nur Schnee zum Schmelzen, kein Wasser in der Nähe.

Keine Kontrollen wegen Permit am Berg, jedenfalls nicht, als ich da war.

Pickel, Steigeisen und Seil höchstens als Sicherheitsreserve, für Aufstieg bei guten Verhältnissen nicht nötig. Spaltensturzgefahr sehr gering, Überquerung des Gletschers auf halber Höhe auf relativ ebenem Terrain.

> Fotos der Tour 2004

Wanden & Trekking. Ergänzung von September 2009

Im September hatten wir wegen bedecktem Himmel eine warme Nacht im Basecamp mit geringen Minusgraden, aber Schnee. Stöcke oder Pickel waren hilfreich, Steigeisen haben wir nicht gebraucht. Aufstiegsdauer 7:00 h (2:00 - 9:00 Uhr), manche brauchen aber bis zu 12:00 h rauf!

> Fotos der Tour 2009

> GPS-Track, Karte und Profil

Wandern zum SeitenanfangLikir - Temisgang - Khalse (Sham valley / Apricot valley trek )

Wohnung in LadakhSham-Trek, Apricot Valley Trek (Kurztrek mit mehreren Abstechern oder Varianten): z.B. Likir - Rizdong - Temisgang. 2-4 Tage, Akklimatisationstrek, immer unter 4000 m, Lodges in den Dörfern/Klöstern. 2-3 h im Bus ab Leh. Infos u. a. unter Trekkingweb.de.

Der Trek ist gut mit einem anschließenden Besuch von Lamayuru und/oder Alchi zu verbinden.

Wanden & Trekking. Etappe 1: (Leh -) Likir - Yangtang

2:00 h Bus, 4:00 - 5:00 h Trekking

Fahrt von Leh nach Likir. Ausstieg an der Straße und Fußweg zum Kloster. Das ist die schönste Art, sich dem Kloster zu nähern. Wer bis rauf fährt, verpasst das Beste.

Nach dem Klosterbesuch weiter über Likir und durch trockenes Gelände zum Pobe La (3580 m). Weiter nach Sumdo. Noch eine Stunde durch´s Tal hinauf zum Charastse La (3800 m). In 30 min weiter nach Yangtang. 1 Tag Abstecher zum Ridzong-Kloster möglich.

Wanden & Trekking. Etappe 2: Yangtang - Ang

4:00 h Trekking

Yangtang - Wulle Valley (0:15 h) - Sermanchan La (+1:00 h) - Hemis Shukpachen (+0:15 h, großes Dorf mit Zedernwald und Kloster) - Meptek La (+2:00 h, 3750 m) - Ang (+0:30 h). Abstecher Richtung Shyok Valley möglich.

Wanden & Trekking. Etappe 3: Ang - Khalse (- Leh oder Lamayuru oder Alchi)

5:00 h Trekking, 3:30 h Bus (nach Leh)

Ang - Tingmogang (Temisgang, reiches Dorf mit schönen Häusern, üppigen Feldern, Aprikosen, Äpfel, Nüsse ...) - Tea (Ort mit Gompa) - Katza Gompa - Bongbog La - Khaltse (Khalse). Busfahrt nach Leh.

Wandern zum SeitenanfangVerkehr

LKW in LamayuruWanden & Trekking. Flüge

Flugkosten: Frankfurt - Delhi - Frankfurt etwa 650 $, Delhi - Leh - Delhi etwa 250 $.

Indian Airlines: Flugpläne und Preise aus Indien nach Leh. Inlandsflüge sind meist auf 15 kg Gepäck begrenzt. Jetzt bedient auch die gute Vistara Airlines die Strecke Delhi - Leh. Jet Airways ist vom Markt verschwunden.

Jet-Travel: Tipp für Flüge nach Leh

Achtung: Bei der Ausreise wird oft kontrolliert, ob man verbotene Souveniers (Thangkas, Kunsthandwerk das älter als 100 Jahre ist ...) dabei hat.

Beim Flug von Leh nach Delhi musste man bislang auch sein Handgepäck aufgeben. Nur Elektronik und Papiere durften mit in die Kabine. Jetzt (Sommer 2019) ist das wieder so wie anderswo. Man kann sein Handgepäck (max. 7 kg) normal mit in die Kabinen nehmen.

Wanden & Trekking. Busse

Das Bussystem ist recht gut ausgebaut. Allerdings braucht man lange und die Busse sind oft alt und recht voll. Auch die Zeiten passen für den, der morgens von der Stadt in die Berge will, oft nicht.

Achtung: In Leh gibt es zwei Busbahnhöfe! Genau erkundigen, wo der Wunschbus abfährt!

Wanden & Trekking. Taxi

Das Taxi ist eine gute Alternative. Die Kosten liegen günstiger als bei uns. Und wenn man sich mit mehreren ein Taxi teilt, ist das durchaus auch für längere Strecken eine flexible Alternative zum Bus.

Wandern zum SeitenanfangUnterkunft

Pferd und Zelt, LadakhReservierungen: Oriental-Ladakh.com

Wanden & Trekking. Delhi

Die preiswerten Traveller-Unterkünfte liegen zum großen Teil im Bereich Main Bazar / Bahnhof.

  • Kiran GH, an Str. ggü. Bahnhof Neu Delhi, Main Bazar, Paharganj, 170 rps (2004)
  • Hotel Vivek, ebendort, Dachterrasse, 250-500 rps (2004)
  • Rak Hotel, Seitenstr. von Main Bazar, AC 450-550 rps (2004)

Weitere Infos zu Delhi siehe > Indien - Delhi

Wanden & Trekking. Leh

Viele Unterkünfte liegen im Bereich der Chanspa Road und Karzoo Road im Nordwesten des Zentrums.

Paul GH, Zentrum, ruhig und einfach, 300 IRS (2004)

Etwas gehobener, ruhig mit schönem Garten: Lotus-Hotel, 2200 IRS (2009). Upper Karzoo Rd, Nähe Wasserspeicher.

Vergleichbar: Goji Villa mit aussichtsreicher Dachterrasse, etwas oberhalb vom Lotus Hotel.

Weitere Infos zu Leh siehe > Ladakh-Leh

Wanden & Trekking. Orte auf Treks mit Unterkunft/Verpflegungsmöglichkeiten

Feste Unterkünfte auf den Trekkingrouten gibt es am ehesten auf dem Markha Valley Trek und zwischen Likir und Khalse. Z.B. in ...

Wandern zum SeitenanfangDiverses

Rucksäcke in LadakhFotografieren von Bahnhöfen, Brücken, Flughäfen, Dampflokomotiven und militärischen Einrichtungen ist nicht erlaubt. Verboten sind auch Luftaufnahmen, z.B. mit Drohnen. Blitzlicht ist in den Klöstern i.d.R. nicht erlaubt, das zerstört die wertvollen alten Wandgemälde. Hier hilft ein Stativ.

Wechselkurs (Stand Juli 2019): 1 EUR = 77 INR

Ladak.free.fr: französische Seiten mit Bildern und Kartenskizzen, für die frankophonen unter uns auch viel brauchbarer Text.

Expeditionswetter: Wetterinfos zu Himalaya, Karakorum u.v.m.

www.foto-tilmann-graner.de/outdoor/indien/indien.html: In insgesamt fast 28 Trekkingtagen, meist deutlich über 4000m, durchquerten wir das westliche tibetische Hochland von Hemis/Ladakh ins Königreich Spiti. Anschließend weiter über den Himalaya Hauptkamm ins grüne Parvati-Tal. Es gab viele interessante Begegnungen, die uns unvergessen bleiben werden.

Das Auswärtige Amt der Deutschen Bundesregierung gibt Informationen und aktuelle Sicherheitshinweise für Indien heraus, in denen im Falle eines Falles auch Hinweise zu Ladakh zu finden sind.