Cuzco - Cusco (Peru)
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren

Früher die Hauptstadt des Inkareiches - und heute die Hauptstadt des Tourismus in Peru. Trotzdem unbedingt besuchenswert! Hier ein paar Themen und Fakten.

Allgemeines & Spezielles

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CuzcoCuzco ist die alte Hauptstadt der Inka. Von den prächtigen Bauwerken aus dieser zeit ist nicht mehr viel zu sehen, das meiste wurde durch die Spanier zerstört, Einiges auch durch Erdbeben. Aber was an Grundmauern noch steht ist allein schon so beeindruckend, dass sich der Besuch lohnt.

Auch die koloniale Architektur ist beeindruckend. Große moderne Bauwerke werden in der Innenstedt nicht geduldet, so dass sich das koloniale Stadtbild gut erhalten hat. Auch Kirchen und Paläste sind gut erhalten und einen Besuch wert!

Oberhalb der Stadt liegt die Festung oder der Tempel - sicher ist man sich da nicht - Sacsayhuaman. Mächtige Mauern aus riesigen Felsblöcken versetzen den Besucher in Staunen. Auch die ganze Gegend um Cusco ist voll von den Spuren der Inka, und das Valle Sagrado, das heilige Tal der Inka, ist auch nicht weit.

Darüberhinaus ist Cusco auch der Ausgangspunkt für Touren nach Machu Picchu, das man von Cusco mit der Bahn erreichen kann.

Für Wanderer und Trekking-Touristen ist Cusco wichtig als Ausgangspunkt für den Inka-Trail und viele weitere Touren in die Anden, zum einen oder anderen Vulkan oder in das subtropische Gebiet im Osten.

Cusco ist auch ein Zentrum für Backpacker. Junge Leute aus aller Welt feiern abends in den Kneipen und Discotheken. Die entsprechende Infrastruktur ist gut.

Wanden & Trekking. Stichworte:

"Nabel", Zentrum des Inka-Reiches.
260.000 Einwohner (2007), Einwohnerzahl von 1975-95 verdreifacht.
3350 m üNN.
Lage am Rio Watanay.

Geldwechsel:

Banco de Credito, Av. del Sol, Mo-Fr 9-13.15, 16.30-18.30, Sa 9.30-12.30, Gute Kurse auf TC, 3 % Provision für $ US.
Casas de Cambio: Plaza de Armas und Av. del Sol.
GAs auch in der Av. del Sol.

Información

... Turistica, 252974, C. Mantas 118, ggü. Iglesia la Merced, Mo-Fr 8-19, Sa 8-14 Uhr
Policía de Turismo, Calle Salphy 510, fon 221961
Erste Hilfe, Notfallservice für Touristen: 620126. Notfallapotheke: 228191.
Internetcafés in den Gassen um die Plaza
Fahrradverleih

Internet

Telser: Nebenstr. von Plaza de Armas

Telefon:

Vorwahl: 0051-84- xxxxx

Post:

Serpost, Av. del Sol, Mo-Sa 8-18 Uhr, So 8-12 Uhr.

Ausrüstung:

Trekkingläden in der Plateros und Nebenstraßen, hier auch Schlafsäcke, Isomatten und Gummipuffer für Wanderstöcke (Metallspitzen auf Inkatrail verboten!)

Einkauf:

Mercado El Molino (nicht touristisch, CDs u.v.m.)

Kriminalität:

In Cusco ist die Bedrohung durch Taschendiebe und Trickbetrüger recht hoch. Man sollte deshalb nie größere Geldbeträge bei sich tragen, besser im Hotel einschließen. Geld und Wertsachen nie in Außentaschen von Jacke und Mantel oder im Tagesrucksack bei sich tragen! Wenn man Geld bei sich trägt, sollte man dieses z.B. in einem Geldgürtel unterhalb der Kleidung aufbewahren. Man sollte nie Körperkontakt von Fremden zulassen. Tasche im Straßencafé nicht locker über die Stuhllehne hängen. Dort auch keine Handys auf dem Tisch liegen lassen. Sinne für kritische Situationen schärfen! Ein Trick als Beispiel: Man wird vom Balkon aus angespuckt. Mehrere Einheimische kommen herbei und beschimpfen den Spucker ... während ihre Hände die Taschen des abgelenkten Touristen checken. Es wurde mittlerweile eine eigene Touristen-Polizei eingeführt, die auch nachts patrouilliert.

Verkehr:

Taxi: Im Zentrum 2 Sol, nach 23:00 h 3 Sol (2007).

Flughafen Cusco Alejandro Velasco Astete, 084/222611, 4 km vom Zentrum, tgl. Lima (50-100 $ US), Arequipa, Pto. Maldonado, Juliaca; Sonntag Iquitos
Flug Lima 85 $ US, 2 h. Airport 222611. Taxi APT - Zentrum 1-2 $ US.

PeruRail verbindet Cusco mit Puno und Machu Picchu.
Zug: Estación de Huanchac, Av. Pachacutec (Am Ende der Av. del Sol), 221992, mehrmals wöchentlich Puno/Arequipa. Nach Puno ca. 20 € in Touristenklasse (weniger Diebstahlgefahr, bequemer). Züge fahren manchmal früher ab! Tickets am Vortag kaufen!
Zug Machu Picchu: Est. San Pedro, C. Sta. Clara, 238722

Überlandbusse starten und landen am Terminal Terrestre.
Bus: Nazca (-48 h), Arequipa (15 h), Lima (30-40 h), Ayacucho, Abancay

Themen

Cuzco: Cana/Canchi, Inkas, Rolle Cuscos in Tahuantinsuyu, Conquista, Coricancha/Religion, Sacsayhuaman (20 min von Cuzco), Inka-Trail

Sehenswürdigkeiten

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Plaza de Armas, CuscoWanden & Trekking. Gesamteintrittskarte:

Boleto Turistico. Gilt für die Highlights in Cuzco und Umgebung und im Valle Sagrado de los Incas.

Wanden & Trekking. Kirchen

  • Die Kathedrale - Sie wurde von 1560 bis 1654 auf den Grundmauern des Palastes des 8. Inka Viracocha erbaut. Catedral: Mo-Sa 14-17.30 Uhr.
  • La Compañía de Jesús - Die Kirche der Jesuiten wurde von 1552 bis 1668 auf den Grundmauern des Palastes von Huayna Cápac erbaut. Sie übertrifft die Kathedrale in Prunk und Schönheit, was damals zu einem Kirchenstreit führte. Mo-Sa 12-18 Uhr
  • La Merced - Die Klosterkirche wurde zwischen 1540 und 1600 errichtet. Hier befindet sich die 22 kg schwere, goldene Monstranz, die mit 1.518 Diamanten, über 600 Perlen und unzähligen Rubinen, Smaragden und anderen Edelsteinen verziert ist.
  • San Francisco - Eine Kirche mit geschnitztem Chor und Gemälden.
  • San Blás - Eine Kirche mit geschnitzter Kanzel. Die schönste Holzschnitzarbeit in Cusco.
  • Santo Domingo - In ihrem Inneren wurde durch das Erdbeben 1950 das Sonnenheiligtum Coricancha freigelegt.

Wanden & Trekking. Inkaruinen

  • Callejón de Siete Culebras - Die Gasse der sieben Schlangen. Einige Steine sind mit Schlangen verziert, die für die Inkas ein Symbol der Weisheit darstellten.
  • Calle Hatunrumiyoc (hatun rumiyuq: "mit dem großen Stein") - Die Mauer des ehemaligen Palastes des Inca Roca. Sie ist ein Beispiel für die Technik der fugenlosen Verblockung riesiger Steine. Der berühmteste Stein hat 12 Ecken.
  • Sonnenheiligtum Coricancha (Qurikancha) - Im Sonnentempel der Inka befinden sich schräge Mauern mit trapezförmigen Nischen und ein 20-eckiger Stein.

Wanden & Trekking. Museen

  • Museo Arqueológico, Casa del Amirante, Mo-Fr 7-19, Sa 8-14 Uhr
  • Museo de Arte Religioso, C. Hatum Rumiyok, Mo-Sa 9-12.30, 15-17.30, So 15-17.30 Uhr
  • Museo Inka - Stoffe, Keramik, Schmuck und Gebrauchsgegenstände, sowie Mumien und trepanierte Schädel aus der Inkazeit werden hier ausgestellt.
  • Museo Regional - Das Museum befindet sich im Inneren eines Palastes aus dem 17. Jahrhundert.
  • Museo de Historia Regional - Präkolumbische Gegenstände und Keramik der Kulturen Chavín, Mochica, Chimú und Nazca werden hier gezeigt.
  • Museo de Historia Natural - Eine Sammlung von Objekten aus dem regionalen Tier- und Vogelreich sind hier zu sehen.

Wanden & Trekking. Sonstiges

  • Märkte: San Pedro, Wanchaq, El Molino (u. A. Musik-CDs)
  • San Blas, schönes Stadtviertel mit Kunst und Kneipen

Wanden & Trekking. Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung

  • Sacsayhuamán (od. Saksaywaman) - Eine Ruinenstätte, auch als Festung bezeichnet, die drei Kilometer oberhalb von Cuzco liegt. tgl. 7-17.30 Uhr, 30 Min. steiler Fußweg von Pl. de Armas. 3-reihiger Wall von Inka-Mauern, bis 9 Tonnen schwere Blöcke, bis 9 m hoch.
  • Tambo Machay - Bad der Inka - Ein Wasserheiligtum, in dem sich das Wasser in Kanälen über vier terrassenförmige Ebenen ergießt.
  • Puca-Pucará (oder Puka Pukara ) - Eine kleine Bergfestung mit Türmen, Behausungen und Treppen. U. a. Stützpunkt der Stafettenläufer der Inka (Nachrichtensystem).
  • Kenko (od. Q'enko, Ccenco) - Ein Festplatz mit einem riesigen, zerklüfteten Kalkstein. Eine glatte Spalte führt ins Innere des Felsens, wo vermutlich Tote für einen Mumienkult aufbereitet wurden. Auf dem Gipfel ein Stein zur Beobachtung der Sonnenwende. Eine schlangenförmige Rinne soll bei religiösen Ritualen für Trank- und Blutopfer verwendet worden sein.
  • Cristo Blanco - weiße Christusstatue über der Stadt, auf dem Hügel neben Sacsayhuaman.

Wanden & Trekking. Sehenswürdigkeiten in weiterer Umgebung

  • Chinchero - kleine Ortschaft im Hochplateau NW von Cusco. Kirche aus kolonialer Zeit gebaut auf Inkaruinen. Sonntags findet in Chinchero ein Indiomarkt statt.
  • Tipón - Inkaruinen mit breiten Terrassen und funktionierenden Wasserkanälen im Osten der Stadt, nahe der Ortschaft Oropesa.
  • Pikillaqta - Ruinen aus der Wari-Kultur, im Osten der Stadt Cusco auf einem vorgezogenem Hügelzug an enger Stelle des Urubambaflusses (nahe dem Zusammenfluss mit dem Río Sapphi ) gelegen, welches als natürlicher Pass ein strategisch wichtiger Ort war.
  • Valle Sagrado (Das heilige Tal der Inkas): siehe Extraseite > Valle Sagrado.
  • Machu Picchu - Die verborgene Stadt - Die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit Perus.
  • Kreise von Moray - großer kreisförmiger Agrar-Experimentkomplex der Inkas, wo unter anderem Samen aus dem Amazonasgebiet gefunden wurden. Siehe Extraseite > Valle Sagrado

Essen, Trinken, Unterkunft

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Wanden & Trekking. Restaurants & Kneipen

Die Restaurant-Szene in Cuzco ändert sich laufend. Was heute gut ist, kann nächstes Jahr schlecht oder geschlossen sein. Andererseits kommen immer wieder neue Restaurants auf.
Wenn man abends in Cuzco essen geht, sollte man sich darüber im Klaren sein, ob man Musik (i. d. R. laut!) will, oder nicht ... und das rechtzeitig mit dem Wirt klären! Musik kann man immer bekommen ... ob das auch mit einem ruhigen Abend klappt, ist nie ganz sicher ...! Gerade wenn man mit größeren Gruppen unterwegs ist, hat man schnell auch in einer ruhigen Gaststätte eine Combo um sich, die alte Beatles-Songs auf der Panflöte blasen und dabei laut trommeln ... ob man will, oder nicht.

Wenn man abends unterwegs ist versuchen viele Schlepper, den Passanten von der eigenen Gaststätte zu überzeugen, aber bei weitem nicht so aufdringlich wie in vielen anderen touristischen Zielgebieten.

Wenn man z. B. in eine Disco will, kann man sich von dem dazugehörigen Schlepper auch gleich den Gutschein für den ersten Pisco Sour geben lassen ;-)

Mittags empfehle ich den Besuch einer traditionellen Quinta, von denen es besonders in der Zone zwischen der Plaza de Armas und dem Sonnentempel einige gibt. Hier essen auch die Einheimischen gut und günstig. Abends haben die Quintas leider geschlossen.

Quintas:

  • Quinta Eulalia: Choquechaca 384, einfach, autentisch, lecker, preiswert.
  • Quinta La Chola, Choquechaca 136, Hinterhof, Cuy und Chicha.
  • Quinta del Sol: jetzt im Inka-House
  • Quinta La Casona: San Andres. Kein Hühnchen nehmen, Knochen sind zerhackt = Splitter im Essen. An sonsten nett, billig & gut!
  • Quinta Zarate: gehobenere Quinta, etwas teurer, Garten, schöner Blick. Tothora Pakcha, 763, San Blas (Nähe Andean Adventures).
  • Inkaria, Saphi 584, gute große Auswahl, ab 5 Soles.
  • Mehrere weitere gute Quintas in der Calle Saphi

Hier ein paar Restaurants, die ich ganz gut fand, in unterschiedlichen Preisklassen:

San Blas:

  • Macondo: Cuesta San Blas 571, viele regionale Spezialitäten, auch aus dem Amazonasgebiet, etwas gehobene Speisekarte. Gemütliche Kneipenatmosphäre, ist auch Bar & Café. Man sitzt, auch zum Essen, allerdings z. T. auf Hockern ... 84227887
  • Pacha-Papa, Plaza San Blas 120, 241318, typ. Essen, typ. Menu für Gruppen, preiswert, schöner Innenhof und einzelne Räume drumrum, 10-21 Uhr.
  • Toqukachi: gemütliches kleines Restaurant, peruanische Küche, mexikanisch und Pizza, günstige Menüs (15 Soles, 12 Soles), Calle Carman Alto 244, 084-221857, mobil 998807251
  • Granja Heidi: klingt komisch, trotzdem gut. Cuesta San Blas 525. Sonntags zu. Etwas teurer.
  • Namen vergessen: hinter der Kirche San Blas. Geleitet von Österreicherin. Gemütlich, draußen Liegestühle!

Triunfo:

  • A mi Manera: C. Triunfo 393. 222219, Essen und Atmosphäre gut, etwas weg vom Trubel. U. A. typische lokale Spezialitäten.
  • Chicciolina: auch C. Triunfo 393. Tapas und Regionales, etwas teurer, abends angenehme Kneipenstimmung.
  • Los Tomines: ggü. von A Mi Manera. Triunfo 384, 236671. Ab 20:30 h ggf. Livemusik!

Choquechaca:

  • Quinta Eulalia, Tipp, s.o.
  • Vegetariano El Encuentro: früher Choquechaca 136. Ist umgezogen nach Sta. Catalina 394.
  • Quinta La Chola, auch Choquechaca 136, im Hinterhof, Cuy und Chicha, s.o.
  • Susanna: Choquechaca, 229862
  • Devine Comedie: Ladrillos Ecke Pumocorco. Sehr gutes Essen, leicht gehobene Preise, ruhig, relativ klein ...

Plaza de Armas und Umgebung:

  • Parilla Andina: Maruri 355-363, zwischen Plaza de Armas und Coricancha. Sehr schöner Innenhof. Preislich obere Mittelklasse. 084-249551. Pisco Sour. Viel Fleisch, auch Cuy (Meerschweinchen). RLf.
  • Tupananchis, Portal Mantas 108, 245159, Neue Andine Küche (seit 2005)
  • La Tertulia, Procuradores 44, 243062, nat. und internat. Essen, Fondue, soll ganz gut sein, nicht probiert
  • Tupana Wasi, Procuradores 389, 246404, sehr nette, ruhige Atmosphäre, peruan., mexican. und internat. Küche, Preise (Menü) gut, nach dem Essen war aber 2-3 (von 14) Leuten schlecht, kann aber Zufall sein. Internetcafé im Nebenraum.
  • Kusikuy, Plateros 348, 262870, peruan. und int. Küche. Leute strahlen nicht gerade vor Nettigkeit, aber sind auch nicht unfreundlich. Essen gut, Cuy wird nett serviert. Preise mittel, für Cusco-Zentrum gut.
  • Estancia Imperial, hieß mal Encuentros Café und früher Mystique: günstiges gutes Menu, Happy hour 1-22:00 h. Suecia 320.
  • La Retama, Portal de Panes 123, gut und teurer, man sitzt mit Blick im 2. Stock. Freitags Jazznacht.
  • Paititi: Portal Carrizos, gediegenes Ambiente, teuer. Folklore-Shows.
  • Pub Amaru: Pizza, Frühstück. Plateros, 1. Stock.
  • Café Cultural, Tecsecocha
  • De Mi Pueblo: an der Plaza de Armas in der unteren Zeile.
  • Ama Lur: Plateros 327, 224203. Einfaches Touristenrestaurant, nichts besonderes.
  • Estancia Imperial: gediegenes Restaurant im ersten Stock an der Plaza de Armas. Viele typische Fleischgerichte, nicht ganz billig, aber gut. Nicht zu verwechseln mit dem Restaurant in der Calle Suecia.
  • Pucara: Plateros 309, 222027.
  • Bagdad, westlich der Kathedrale, schöner Blick vom Balkon auf Plaza.

Avenida Tullumayo

... östlich der Koricancha. Viele preiswerte und gute Restaurants mit lokalen Spezialitäten

Chifa (chinesisches Restaurant)

  • gute Chifa: Av. del Sol runter, irgendwo rechts rein ...
  • Koreaner: Ariang, San Agustin 307.

Vegetarische Restaurants

  • El Arbol, Carmen Bajo 184, San Blas. Menüs an 8 Soles (2011).
  • Vegetariano El Encuentro: Sta. Catalina 394, klein und gemütlich, leckere Sachen, auch viele (mit Tofu etc. gemachte) peruanische "Fleisch"gerichte.
  • Govinda, Esperados 128, Essen immer noch prima, gute Auswahl, sonst etwas heruntergekommen.

Cafés und Kneipen

  • Kneipe Los Perros: Tecsecocha 436
  • Plus Café: Portal de Panes 151, 2. Stock. Balkone mit Blick auf die Plaza de Armas.
  • Saftbar Yajuu: Ecke Heladeros/Marques, viele Säfte aus den exotischsten Früchten, Snacks. Freundlich und preiswert.

Außerdem gibt es in Cusco unendlich viele weitere Restaurants, Bars und Cafés und immer wieder machen neue auf. Viele leider mit einem Angebot, das man ähnlich auch in Kathmandu oder sonst wo auf der Welt findet.

Wanden & Trekking. Unterkunft

Guest House Estrellita, Av. Tullumayo 445, Parte Alta, 00051/84/234134. Frühstück, Küchenbenutzung; preiswert und sehr nett.
Hotel Taypicala: gehobener Standart, empfehlenswert! Calle Intikawarina 620, hinter Qoricancha.
Hotel Plaza de Armas: gute Mittelklasse, direkt an der Plaza. 222351
Don Bosco Hotel: Teodoro Huaylupo # 104 (Esquina del Colegio Salesiano). fon: (51.84) 260261, fax: (51.84) 260261.

Geschichte

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Der Sage nach wurde die Gegend in grauer Vorzeit von den Tampus, einem Volk der Quechua-Indianer, bewohnt. Sie sollen die ersten Menschen gewesen sein - älter seien nur die Götter. Um das Jahr 1200 herum gründete demnach der erste Inka Manco Cápac, der Sohn der Sonne, mit seiner Schwester Mama Ocllo die Stadt. Das Wort Cusco (Qusqu) entstammt dem Quechua und bedeutet "Nabel der Welt".

Genauere Überlieferungen gibt es erst vom 9. Inka, Pachacútec Yupanqui. Während seiner Regierungszeit von 1438 bis 1471 erweiterte er das Inkagebiet in den Zentralanden vom Titicacasee bis nach Junín. Das Reich wurde nach den vier Himmelsrichtungen aufgeteilt (auf Quechua Tawantinsuyu , tawa - vier, suyu - Land), seine Flagge war die Regenbogenfahne (Wiphala) und Cuzco entwickelte sich zum wirtschaftlichen und kulturellem Zentrum. Diese vier Himmelsrichtungen sind im Andenkreuz als Balken repräsentiert, das Loch in der Mitte repräsentiert Cuzco. Die Stadt war zudem in zwei Stadthälften gegliedert, Ober-Cusco (Hanan Qusqu) und Unter-Cusco (Urin Qusqu). Die ersten fünf Inka-Herrscher, die den Titel Sinchi (quechua, "Kriegsherr", eigentlich "stark") trugen, herrschten von Unter-Cusco aus, die nachfolgenden Herrscher mit dem Titel Sapa Inka residierten in Ober-Cusco.

Pachacútec Yupanqui ließ in der Umgebung landwirtschaftliche Terrassen (Inka-Terrasse) zum Anbau von Mais errichten, um damit die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Kanäle zu den Flüssen Saphi (Quechua: "Wurzel") und Tullumayu ("Knochenfluss"), die durch die gesamte Stadt führten, versorgten die Einwohner mit frischem Wasser und hielten die Stadt sauber.

Túpac Yupanqui übernahm 1471 als 10. Inka die Herrschaft des Reiches von seinem Vater. Unter seiner Führung errang das Inkareich die größte Ausdehnung. Durch Eroberungszüge konnte er das Gebiet zwischen Quito im heutigen Ecuador und Santiago in Chile dem Reich einverleiben. Hohe Würdenträger der unterlegenen Stämme wurden nach Cuzco berufen und mit wichtigen Verwaltungsfunktionen betraut. Dieser geschickte Schachzug sorgte nicht nur für innere Ruhe, sondern ließ sich auch Künstler, Denker und Wissenschaftler ansiedeln.

Huayna Cápac, der 11. Inka, übernahm 1493 das Reich. Er verlegte seinen Hauptsitz nach Quito und bemühte sich um eine weitere Expansion Richtung Norden . Kurz vor seinem Tod (1525) teilte er das Reich zwischen seinen Söhnen Atahualpa und Huáscar auf. Atahualpa erhielt die nördliche Region und residierte in Cajamarca, während Huáscar den südlichen Teil mit Cuzco als Regierungssitz erhielt. Die folgenden Jahre waren geprägt vom ständigen Konflikt zwischen den beiden Brüdern. Obwohl Huáscar von den Inkas geschätzt wurde, unterlagen seine Leute den kampferprobten Truppen aus dem nördlichen Territorium im Jahr 1532. Huáscar wurde dabei gefangen genommen und hingerichtet. Atahualpa, nun der uneingeschränkte Herrscher über das gesamte Inkareich, blieb der Stadt Cuzco fern, ließ aber blutige Rache an der Familie und den Anhängern seines Bruders nehmen.

Am 16. November 1532 nahm Pizarro Atahualpa gefangen und marschierte gegen Cuzco. Er erreichte die Stadt am 15. November 1533, plünderte und brandschatzte sie. Er ließ fast alles Gold und Silber einschmelzen und Tempel und Paläste abreißen. Nur wenige Mauern widerstanden den Verwüstungen. Die Steine wurden dann zum Bau der kolonialen Kirchen benutzt. Pizarro setzte Manco Cápac II, den Halbbruder Huáscars, als Marionettenherrscher auf den Thron.

1535 floh Manco Cápac II aus seiner Gefangenschaft und organisierte einen groß angelegten Aufstand. Mit über 100.000 Mann marschierte er gegen Cuzco und belagerte die Stadt. Die Spanier wurden fast niedergerungen. Nur durch einen gewagten Ausfall und eine blutrünstige Schlacht bei Sacsayhuaman konnten sie in letzter Sekunde eine Wende herbeiführen. Cuzco wurde dabei völlig zerstört.

Pizarro zog sich noch im selben Jahr an die Pazifikküste zurück und gründete die Stadt Lima. Damit verlor Cuzco seine einstige Bedeutung und verkam zu einer unwichtigen Kolonialstadt. 1650 wurde Cuzco durch ein Erdbeben zerstört, doch die von den Inkas errichteten Grundmauern der Paläste und Tempel, die schon die Zerstörung durch die Spanier überstanden hatten, widerstanden auch dem Erdbeben. Zwei Aufstände der Indigenas (1780 und 1820) wurden blutig niedergeschlagen.

1692 wurde die Universität von Cusco (Universidad Nacional de San Antonio Abad del Cusco) (UNSAAC)) gegründet. Sie ist damit eine der ältesten Universitäten Perus.

Als 1911 die auf einem Berg verborgene Stadt Machu Picchu entdeckt wurde, änderte sich die Bedeutung der Stadt. Cusco wurde zu einem Zentrum des wieder entstandenen Interesses an der indianischen Vergangenheit. Gleichzeitig entwickelte sich Cusco zum größten Touristenzentrum in Peru.

Ein neuerliches Erdbeben im Jahr 1950 zerstörte die wieder aufgebauten Kirchen und Häuser. Cuzco wurde zu 90 % zerstört. Die erhalten gebliebenen Inka-Ruinen und die Innenstadt mit ihren Kolonialbauten wurden 1983 durch die UNESCO zum Welterbe erklärt.

Literatur

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Wanden & Trekking. Wanderführer

Peru - Inka Trail mit Region Cusco, Wanderführer. Conrad Stein Verlag. Handlich und informativ.   

Peru. Trekkingführer: Für Trekker und Bergsteiger. 56 Wanderungen und 11 Bergbesteigungen in den peruanischen Anden.

Peru. Die schönsten Trekking-Touren (Bruckmann)

Wanden & Trekking. Sonstige, Hintergrundinfos und Lektüre zur Begleitung

Peru: Im Reich der Inka

Peru: Das Erbe der Inka  

Links

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Cuzco Online: Alles mögliche (Kneipen, Hotels, Transport ...)

Commons: Cusco  - Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Informationen über Cuzco (englisch)

Ferrocarril del Sur (Peru)