Olympos, Çirali ...
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren

 

... und Umgebung.
(Letzte Änderung: 22.03.2013)

Cirali

Olympos / Çirali

Wandern zum Seitenanfang
OlymposEin sehr schöner Ausgangspunkt für Wanderungen im östlichen Lykien. Wer nicht gern in den Hotelburgen von Kemer wohnt, findet hier sehr nette Restaurants, einfache Pensionen und sogar Baumhaushotels ...

Der Ort Olympos ist in der Nähe der gleichnamigen antiken Stätten nur für den Backpacker-Tourismus entstanden und wirkt etwas wie eine Westernstadt. Da die Ruinen mittlerweile eingezäunt sind und zwischen Ort und Strand liegen ist der Zugang zum Meer nicht mehr so leicht wie früher. Man kauft eine "Kurkarte" und kann dann jeden Tag durch die Ruinen zum Strand.

Çirali wirkt etwas ruhiger. Hier mischen sich Backpacker mit jungen Familien, das Ambiente ist entspannt und das gewachsene Dörfchen liegt direkt am Strand.

Alibaba Pension in Cirali, Olympos: "In Cirali stehen Ihnen verschiede Wanderwege zur Verfügung: Wandern zur Chimäre, Kultur Wandern in Olympos, der Lykische Wanderweg, und noch viele andere sagenumworbene Wanderwege warten auf Sie. Zum Entspannen, Schwimmen und Erholen ist unsere Pension auch ideal."

Alaturka Pansion ist ein Familienbetrieb und befindet sich mitten im schönen Nationalpark Olympos, von Bergen und Pinienwald umgeben und unweit des Meeres. Die authentische Holzarchitektur der Pension passt sich der Landschaft perfekt an. Alaturka Pansion, mit seinen 25 Doppel- und Einzelzimmern (60 Betten), gemütlichem Restaurant, der offenen Bar, bietet allen Komfort. Jedes Zimmer hat eine Klimaanlage und eigenes Bad, mit WC und Dusche.

Kütle Restaurant & Hotel

Wandern in der Umgebung siehe > Wandern Türkische Riviera

Näheres zu Olympos:

Der Name der antiken Stadt leitet sich von dem Berg Olympos ab, dem heutigen Tahtali Dagi, an dessen Fuß die Stadt lag.

Sie ist von Antalya rund 72 km entfernt und liegt, wie Phaselis, im Nationalpark Olimpos Beydaglari. Von der einst bedeutenden Stadt des Lykischen Bundes ist historisch nur wenig bedeutsames bekannt und die Ruinen faszinieren eher durch ihre malerische Lage.

Bauten und Münzprägung lassen die Gründung in hellenistischer Zeit vermuten. Als bedeutendes Mitglied des Lykischen Bundes wird Olympos zu Anfang des 1. Jh. v. Chr. erwähnt, fällt aber ebenso wie das nahe gelegene Phaselis in die Hände der kilikischen Piraten.

77 v. Chr. wurden die Piraten von den Römern vernichtend geschlagen.

Obwohl sie noch einmal einen gewissen Aufschwung verzeichnen konnte, erreichte Olympos seinen einstigen Wohlstand auch zur römischen Kaiserzeit nicht mehr.

Berühmt war Olympos wegen seines Kultes für Hephaistos, der im unmittelbaren Zusammenhang mit den nahe gelegenen "ewigen Feuern" der Chimaira zu sehen ist.

Im 3. Jh. n. Chr. wird Olympos noch einmal als Bischofssitz erwähnt, im 15. Jh. verlassen die letzten Einwohner endgültig die Stadt.

Olympos liegt, lange Zeit völlig vergessen, zu beiden Seiten eines kleinen Flusses. Dieser diente einst auch als Hafen. Hier sind noch Reste einer Brücke zu sehen, die beide Stadtteile miteinander verband. Die noch bestehenden Mauern wie z. B. das kleine römische Theater sind stark verfallen und überwuchert. Ein früherer See ist heute versumpft. Hier befinden sich die Reste eines Tempels aus dem 2. Jh. n. Chr. Bemerkenswert ist die Nekropole mit zahlreichen Gräbern und Inschriften.

Neben den Resten einer byzantinischen Basilika zeugen Siedlungsreste auf einem Hügel von der Verarmung der Stadt im Mittelalter. Eine Burgruine oberhalb des Strandes (14. Jh.) war ein Handels- und Militärstützpunkte der Genuesen.

Außer den Ruinen lockt der nahe gelegene, ca. 3 km lange Kieselstrand von Olympos und Cirali Besucher an. Er ist besonders bei Rucksacktouristen beliebt. Der Zugang zum Strand von der heutigen Siedlung Olympos aus ist durch die Ruinen möglich, aber kostenpflichtig. Von Cirali aus hat man dieses Problem nicht.

Der Strand ist auch Seeschildkrötenbrut- und Schutzgebiet.

Ulupinar

Wandern zum Seitenanfang

Oben Richtung Berge, knapp vor der Küstenstraße liegt der Ort Ulupinar, zu dem man von Cirali aus gut wandern kann. Er ist bekannt für seine Forellen-Restaurants, die teilweise sehr idyllisch kleine Inseln in den Fluss gebaut haben, auf denen man lecker und stilvoll speisen kann.

Einige der Restaurants sind schon sehr auf Bustouristen eingestellt (z. B. Restaurant Botanik), in anderen verkehren mehr die Einheimischen. In letzteren geht es noch etwas authentischer und familiärer zu, z. B.:

Kayalar Restaurant: Eingang direkt an der Durchgangsstraße, aber das Restaurant liegt am Hang unterhalb, so dass man von der Straße dort kaum etwas merkt. Große Terrasse, teilweise verglast. Gute Portionen, fairer Preis. fon 02428250010, mobil 05334245848.

Havusbasi: Am Einstieg (bzw. Ausstieg) zum Bergpfad nach Cirali / Ewige Flammen.

Wanderung Olympos - Adrasan

Wandern zum Seitenanfang

Wanderweg Olympus - AdrasanVon Olympos aus geht es hinauf zur Alm der Mosesberge und durch eine kleine Schlucht auf schmalen Pfaden hinunter nach Adrasan. Dort bieten kleine Restaurants am Fluss die Gelegenheit für einen gemütlichen Wanderabschluss mit schönem Ambiente. 18 km, +/- 700 hm, GZ 6:00 h.

Die Landschaft ist auf dieser Tour wieder mal wunderschön. Das tief eingeschnittene Tal bei Olympos mit seinen Ruinen ist extrem beeindruckend (Ruinen unbedingt ansehen!). In den Bergen fühlt man sich sofort weit weg von allem Trubel an der Küste. Und das Ziel, das Fischerdorf Adrasan, bietet schönen Strand zum Baden nach der Wanderung und mehrere kleine Restaurants direkt am Fluss. Geht man am Strand noch etwas nach Süden und schaut sich nach Norden um, hat man einen eindrucksvollen Blich auf den Mosesberg, der sich kegelförmig hinter Strand und Meer erhebt.

Ich würde die Wanderung am ehesten immer so rum machen, statt von Adrasan nach Olympos. Der Weg von Olympos zum Pass ist steiler, steiniger und man muss öfter über Baumstämme klettern. Der Abstieg nach Adrasan ist dann etwas sanfter, der Weg weniger stolpergefährlich und das Gelände offener für schöne Rundblicke.

Beschreibung

... (umgekehrte Richtung) im Rother Türkische Riviera: Lykische Küste von Antalya bis Fethiye, Tour 29.

GPS

> GPS-Track Olympus - Adrasan

Kurzbericht:

Wanderung von Olympos nach Adrasan: Über den gleichnamigen Fluss stiegen wir stetig hinauf zu den Mosesbergen. Rechts und links des Weges wurden die Flora und Fauna begutachtet. Sehr anstrengend wurde der Pfad, als wir eine Senke durchqueren mussten, in der vor 6 - 7 Jahren ein Waldbrand gewütet hatte. Nach einer Pause haben wir anschließend den angepeilten Sattel des Mosesberges erreicht, ca. 700 Höhenmeter, wo früher eine Alm war. Der weitere Weg wurde gut begehbar, und so näherten wir uns einigen Ansiedlungen in den Bergen und kamen unserem Ziel Adrasan rasch näher. Die Strecke war ca. 19 km lang.

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende

Wanderung Olympos - Cirali - Chimäre - Ulupinar

Wandern zum Seitenanfang

Start: Olympus, Eingang zu den Ruinen. Ziel: Ulupinar. 13 km, + 450 hm, GZ 3:30 h.

Fahrt per Dolmus nach Olympus, Besichtigung der Ruinen. Am Strand entlang Richtung Norden nach Çirali, einem Dorf mit kleinen Pensionen und Gasthäusern. Vorbei an den ewigen Feuern der "Chimäre" weiter auf dem Lykischen Weg in den Yanartas-Sattel. Traumhafte Aussichten auf den Berg Tahtali, der im Frühjahr noch schneebedeckt ist. In die andere Richtung Blick über die Bucht von Antalya. Entlang eines Gebirgsbaches in´s "Forellendorf" Ulupinar, wo man beim Speisen an einem Fluss (mehrere Restaurants) die Tour ausklingen lassen kann.

Restaurant-Tipp:

Havusbasi, am Ende des Aufstieges von den Ewigen Flammen

Ewige Flammen (Yanartas)

Chimäre: ein Wesen mit Löwenkopf, Ziegenkürper und Schlangenschwanz. Wurde von Bellerophon mit Hilfe seines geflügelten Pferdes Pegasus besiegt.

An den Flammen wurde der hinkende Schmiedegott Hephaistos (röm. Vulcanus) verehrt. Sohn von Zeus und Hera, klein und hässlich, wurde vom Olymp geschleudert (nach versch. Versionen von Hera bzw. Zeus), verletzte sich und hinkt seitdem, lernte bei den Nymphen auf der Vulkaninsel Lemnos die Schmiedekunst. Baute aus Rache einen goldenen Trohn, der Hera nach dem Hinsetzen fesselte. Auf Bitten der Götter ließ Hephaistos Hera frei und wurde wieder im Olymp aufgenommen. Als Wiedergutmachung bekam er die schöne Aphrodite zur Frau. Diese betrog ihn u. A. mit Ares.

Beschreibung

... teilweise im Rother Türkische Riviera: Lykische Küste von Antalya bis Fethiye, Tour 30 und im Lykischer Weg: Der Weg ist das Ziel (Etappe 21 und 22).

GPS

> GPS-Daten Olympos - Cirali - Ulupinar

Kurzbericht:

Unser Tag 5 beginnt mit der Fahrt zur antiken Stadt Olympos, deren Reste wir bei sonnigem Wetter besichtigen. Um den Südteil der malerisch gelegenen Anlage zu durchstreifen, waten wir durch den Fluss Akcay und setzen anschließend unsere Wanderung nach einer erneuten Flussdurchquerung, diesmal mit übermütigem Wanderschuhweitwurf, am Strand in Richtung Cirali fort. Durch Cirali geht es entlang vieler Gärten mit blühenden Mandelbäumen und vorbei an der Moschee. Dann biegen wir auf den Weg in Richtung der Ewigen Flammen ein und gönnen uns vor dem steilen Aufstieg ein Picknick. Über einen stufigen Weg kommen wir zum ersten faszinierenden Flammenfeld und steigen weiter bergan, vorbei am zweiten Flammenfeld und über den Yanartas-Sattel, der tolle Ausblicke zum Tahtali und über die Bucht von Cirali bietet. Vom Pass aus wandern wir bergab in das wunderschöne Tal des Gebirgsbaches Hayit Cayi, voller Frühlingsblüher. Wir können den nächsten Bach über eine Brücke aus Baumstämmen leicht passieren und kommen auf einen Waldweg, der uns ins "Forellendorf" Ulupinar bringt. Hier beschließen wir die Tour mit einem leckeren Mahl.

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende

Wanderung Ulupinar - Cirali - Chimäre - Ulupinar

Wandern zum Seitenanfang

Gehzeit etwa 5 h, +/- 440 hm. Tipp: Forellen essen in Ulupinar in einem der Restaurants am oder im Fluss.

Beschreibung im Rother Türkische Riviera: Lykische Küste von Antalya bis Fethiye, Tour 30.

Wanderung Cirali - Tekirova

Wandern zum Seitenanfang

Wanderung Tekirova - CiraliVon Cirali zuerst auf der uferparallelen Teerstraße Richtung Norden bis zu einer Linkskurve (die zu den ewigen Flammen führt). Dort rechts auf breiten Pfad, parallel zur Küste bleiben. Bergauf bis auf 100 m Höhe. Ab hier im ständigen Auf und Ab von Bucht zu Bucht. Teilweise sehr steiniger und schmaler Pfad parallel zur Küste Richtung Norden. Hinter einer Fischfarm (nach 2:00 h) (mit Steingebäude am Buchtende) geht es dann weiter auf einer fast unbefahrenen Piste bis Tekirova. Nach 19 km (ab Cirali) mündet die Piste auf die Teerstraße. Rechts unterhalb Hotel mit Sammeltaxis. Ortskern (eher langweilig) weitere 3 km entfernt. Keine Einkehrmöglichkeit unterwegs. 6:00 h Gehzeit.

Der Weg ist natürlich auch umgekehrt begehbar. Vorteil: Das spannendere Stück und die tollen Badebuchten hebt man sich für den Schluss auf. Nachteil: in Tekirova bekommt man meist leichter ein Dolmus oder Taxi als in Cirali (obwohl es das dort auch gibt).

Beschreibung

... im Rother Türkische Riviera: Lykische Küste von Antalya bis Fethiye, Tour 31 und im Lykischer Weg: Der Weg ist das Ziel.

GPS:

> GPS-Daten Tekirova - Çirali.

Kurzbericht:

Südlich von Tekirova wird es einsam. Unser Weg folgt mit ständigem Auf und Ab dem Küstenverlauf und erschließt diverse kleine Strand- und Badebuchten. Traumhafte Ausblicke entschädigen für die monotone Schotterpiste am Anfang der Tour. Ein lichter Kiefernhain lädt zur ersten Pause ein. Nach einer Flussüberquerung gibt es ein zweites Picknick im dunklen Sand der Bucht Maden (der Name erinnert an den Erzbergbau). Ein steiniger Pfad führt nun durch die Hügel und Berge über der Küste. Gerhild entdeckt die erste Orchidee - ein Knabenkraut. Nach 7 Stunden in den Wanderschuhen, 19 km Weg, 650 Höhenmeter und steilem Abstieg in die Bucht von Cirali empfängt uns unser Busfahrer mit Wasser und Bier.

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende

Wandern zum Seitenanfang© ANDREAS HAPPE