Mongolei
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Wandern, Trekking und Reisen zwischen Altai und Gobi.

Sanddünen

Tipp: Im Sommer 2021 führe ich eine Reise in die Mongolei, auf der auch viel gewandert wird. Ich nehme Euch gern mit. Infos und Planungsstand siehe > Termine

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Allgemeines & Spezielles

Die Mongolei ist ein ungeheuer vielseitiges Reiseland. Neben dem Altai gibt es noch mehrere andere Gebirge, in denen die Höhen um die 4000 m liegen. Weite Ebenen liegen auf ca. 1000 m. Sie prägen das Bild, das die meisten Reisenden von der Mongolei haben. Hier leben die Hirtennomaden in Jurten und ziehen mit ihren Herden von Weideland zu Weideland.

Baktrische Kamele

Es gibt große Sanddünen-Landschaften, nicht nur in der Gobi. Letztere ist übrigens in weiten Teilen keine Wüste, sondern eher eine Trockensteppe.

Vulkane haben spektakuläre Felsformationen geprägt. Gleichzeitig wirken die vielen Seen und Flüsse in dieser Landschaft besonders beeindruckend.

Sogar Wälder gibt es ... aber zugegebenermaßen nehmen sie nur einen kleinen Teil der Landesfläche ein.

Die Entfernungen sind für den Reisenden in der Mongolei groß. Da die Pisten oft schlecht sind, braucht man für 100 km oft 3-4 Stunden. Man sollte sich also für die Reise nicht zu viel vornehmen.

Der Anspruch, die Mongolei komplett auf einer Reise kennen zu lernen, ist reichlich hoch gehängt. Den wer kann sich dazu - wie Marco Polo - schon mehrere Monate Zeit nehmen.

Der Reisende sollte sich also vorher genau überlegen, was er in der Mongolei sehen oder erleben will. Für die Leser dieser Webseiten wird das vermutlich zumindest teilweise etwas mit Wandern und Trekking zu tun haben.

Da individuelle Trekkingtouren zwar möglich, aber recht schwer zu organisieren sind, nutzen die meisten die Angebote von örtlichen Agenturen oder spezialisierten europäischen Wander-Reiseveranstaltern.

Viele der Angebote bieten Trekkingtouren oder Rundreisen mit Wanderungen im Süden oder im Westen der Mongolei an. Aber auch Reisende mit wenig Zeit, die in der Nähe von Ulan Bator bleiben wollen, finden dort tolle Landschaften mit guten Wandermöglichkeiten.

Übrigens: Auch, wenn man sonst kein Fernglas mit schleppt ... in der Mongolei lohnt sich das! Die Blicke schweifen weit und es gibt viele Tiere zu sehen!

Reise-Highlights

Wanden & Trekking. Natur

Wanden & Trekking. Orkhon Tal mit Orkhon Wasserfall

Die landschaftlich sehr schöne Gegend Gegend liegt südwestlich von Ulan Bator, im Nordwesten des Övörkhangai-Aimag.

Schneegeier

Wanden & Trekking. Vulkane und Landschaften im Nationalpark Khorgo Terkhiin Tsagaan nuur

Die spektakulären Formen der erloschenen Vulkane sind im Nationalpark Khorgo Terkhiin Tsagaan nuur am besten zu sehen. Er liegt westlich von Ulan Bator im Arkhangai-Aimag, nordwestlich des Khangai Gebirges. Wanderer kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch der im Nationalpark gelegene See Terkhiin Tsagaan lohnt den Besuch! Besonders das Nordufer lädt zum Baden ein.

Wanden & Trekking. Khövsgöl mit Khövsgöl See

Die Region mit dem riesigen See liegt im Norden des Landes, nordwestlich der Hauptstadt, und ragt wie eine Halbinsel nach Russland hinein.

Wanden & Trekking. Otgon Tenger Berg

Der heilige Berg (4021 m) liegt im Westen im Zavkhan-Aimag. Seine Umgebung ist streng geschützt und die Besteigung ist heute untersagt. Der Berg heißt auch Ochirvaan, das entspricht dem Schutzgott Vajrapani, der seit 1779 der Schutzgott der Mongolen ist.

Wanden & Trekking. Türgen uul Gebirge

Der Türgen (3965 m) und sein Nachbargipfel der Kharkhiraa (4037 m) liegen im Nordwesten der Mongolei im seenreichen Uvs-Aimag, und auch dort weit im Westen. Die Gegend ist bei Bergsteigern sehr beliebt. Die Besteigungen starten meist am See Khökh nuur in der Nähe des Ortes Kharkhiraa. Auf der Trekkingtour gelangt man in eine Hochgebirgswelt, in der es auch im Sommer empfindlich kalt werden und schneien kann. Faszinierende Felsformationen und alpine Blumenteppiche entschädigen für die Anstrengungen.

Wanden & Trekking. Altai Tavan Bogd Nationalpark mit Bergmassiv Tavan Bogd uul

Der Nationalpark liegt im äußersten Westen der Mongolei im Bayan-Ölgii-Aimag an der chinseischen und nahe der russischen Grenze. Hier trifft man auf die Bilderbuchlandschaft des Mongolischen Altai. Das Bergmassiv Tavan Bogd uul mit seinen schneebedeckten Gipfeln und gletschergeprägten Landschaften bildet den landschaftlichen Höhepunkt des Parks. der längste Gletscher, der Potanin-Gletscher, ist fast 20 km lang (2018). Der höchste Gipfel, der Khuiten uul, misst 4374 m.

Bergtouren und Besteigungen organisiert der Mongolische Altai Club. Aber auch für Wanderungen und Trekkingtouren ist das Gebiet hervorragend geeignet.

Sanddünen in Innerasien

Wanden & Trekking. Gurvan-Saikhan-Gebirge mit der Geierschlucht

Die Berge sind 2500 - 2800 m hoch und erheben sich mächtig aus der ebenen Steppe. Die drei Gebirgsstöcke werden auch die Drei Schönen genannt. Hier kann man viele Wanderungen und Bergbesteigungen unternehmen. Wildschafe, Wildziegen und viele Greifvögel leben hier. Auf jeden Fall lohnt die Wanderung in die enge Geierschlucht, die im östlichen Gebirgsteil liegt.

Die ganze Gegend befindet sich im Ömnögov-Aimag im äußersten Süden der Mongolei.

Wanden & Trekking. Khongoryn els Dünenlandschaft

150 km westlich des Gurvan-Saikhan-Gebirges liegt eine weite, aus bis zu 200 m hohen Dünen bestehende Landschaft. Dahinter erhebt sich das Ikh-Sevrei-Gebirge. Am Fuße der Dünen fließt der kleine lebensspendende Fluss Khongor.

Die Dünen liegen im Ömnögov-Aimag im äußersten Süden der Mongolei.

Wanden & Trekking. Saurier-Fossilien und Flaming Cliffs

Die Südgobi im Ömnögov-Aimag im äußersten Süden der Mongolei ist nicht nur eine abwechslungsreiche Landschaft, sondern auch reich an Fossilien. Hier wurden viele Saurierskelette gefunden. Landschaftlich stechen hier die Flaming Cliffs (Rote Klippen, Ulaan ereg) hervor, die sich besonders in der Abendsonne leuchtend rot färben.

Wanden & Trekking. Kultur

Wanden & Trekking. Kloster Erdene Zuu und alte Hauptstadt Karakorum

Die Anlagen liegen südwestlich von Ulan Bator, im Norden des Övörkhangai-Aimag.

Es handelt sich Erdene Zuu um eine Kloster-Festung mit mächtigen Mauern. Dieses Kloster wurde als erstes buddhistisches Kloster in der Mongolei errichtet und war lange Zeit religiöses Zentrum des Landes.

1938 wurde das Kloster zu großen Teilen zerstört und die meisten Lamas erschossen. 1965 wurde das Kloster als Museum wieder eröffnet. 1990 zogen in einen Teil der Anlage auch wieder Mönche ein.

Die alte Hauptstadt der Mongolen Karakorum liegt wie das Kloster in der Nähe des Ortes Kharkhorin. Sie wurde schon nach 140 Jahren von den Chinesen zerstört. Erste Gründungen gehen auf Dschingis Khan zurück. Sein Sohn Ögödei ließ 1235 das unbefestigte Lager mit einer Mauer umgeben.

Das große Reich der Mongolen machte es möglich, dass die Händler und Kaufleute von Europa bis nach China ohne lästige Grenzen und in relativer Sicherheit reisen und ihre Waren anbieten konnten. Karakorum blühte so schnell zu einer wirklichen Metropole auf.

Kublai Khan verlegte nach der Eroberung Nordchinas die Hauptstadt ins heutige Peking (Bejing), und nach der Vetreibung der Mongolen aus China zerstörten die chinesischen Truppen 1380 die alte Hauptstadt Karakorum.

im Kloster

Wanden & Trekking. Kloster Tovkhön

Das Kloster besticht vor allem durch seine malerische Lage in den Bergen und die prächtige Renovierung. Es liegt im Nordwesten des Övörkhangai-Aimag, nicht weit vom Orkhon-Wasserfall.

Wanden & Trekking. Kloster Amerbayasgalant

Das drittwichtigste Kloster der Mongolen liegt abgeschieden in einer schönen Berglandschaft nördlich von Ulan Bator im Selenge-Aimag. Die Architektur zeigt chinesischen Einfluss und die Dekorationen sind berühmt und reichhaltig. Seit 1975 wird die Anlage nach und nach restauriert.

Wanden & Trekking. Khamariin khiid / Shambala-Komplex

Das Kloster liegt südöstlich der Hauptstadt, mitten im Dornogov-Aimag in der Nähe von Sainshand.

Wanden & Trekking. Hirsch- und Menschensteine

Die merkwürdigen Steinsetzungen mit Hirschmotiven findet man an vielen Orten in der Mongolei. Sie stammen aus der frühesten skythischen Zeit vor 3000 Jahren und sind oft Grabsteine von berühmten Persönlichkeiten. Viele Geheimnisse haben die Steine aber noch nicht preisgegeben.

Tafelgräber und Steine mit menschlichen Motiven sind wesentlich jünger und stammen oft aus der Zeit um 300 v.Chr. - 100 n.Chr., also aus der Zeit der Hunnen. Andere stammen aus dem 6. - 9. Jh. n.Chr., aus der Zeit der türkischen und uigurischen Reiche.

Wanden & Trekking. Dadal und der Geburtsort Dschingis Khans

Die Gegend um Dadal liegt östlich von Ulan Bator im Khentii-Aimag und gilt als Urheimat der Mongolen. 100 km nordöstlich von Binder liegt hier eine traumhafte Gegend aus Bergen, Wäldern, Flüssen und Seen. In diesem Gebiet leben Khalka-Mongolen und Burjaten, der Einfluss des nahen Sibirien ist an den Holzhäusern erkennbar. Hier soll Dschingis Khan geboren sein.

Wanden & Trekking. Kloster Gandan

Das Kloster Gandan ist das wichtigste und größte Kloster von Ulan Bator und der ganzen Mongolei. Bis Anfang der 90er Jahre war Gandan das einzige noch funktionierende Kloster in der sozialistischen Mongolei.

Wanden & Trekking. Bogd Khan Museum

Das Museum liegt in Ulan Bator. Hier gibt es mehrere Tempel, einen Triumphbogen sowie den Winterpalast - ein Holzhaus. Das Museum ist der höchsten Reinkarnation der Mongolei gewidmet, die seit 1912 auch die politische Macht übernommen hatte (wie der Dalai Lama in Tibet).

Empfohlene Reiseregionen

Wanden & Trekking. Von Ulan Bator nach Süden

Spektakuläre Natur und Zeugnisse von Geschichte und Religion sind hier zu finden: Die Gobi, die Sanddünen Khongoriin Els, der Gobi Altai, Reitersteppen, Lärchenwälder, Pferde, Kamele, die ehemalige Hauptstadt Karakorum, das Kloster Ongiin, Saurier-Fossilien, Saxaul-Wälder, Bayangobi, die Khogno-Khan-Berge, die Orkhon-Region, die Flaming Cliffs (Bayanzag), der Gurvan Saikhan-Nationalpark, die Geierschlucht, der Tsagaan Survaga-Canyon uvm.

Mongolei

Wanden & Trekking. Der Westen

Freie weite Naturlandschaften liegen im abgelegenen Westen: Nomadensteppe, die höchsten Bergmassive und schneebedeckte Gipfel, die großen Seen und die Sanddünenmeere formen spektakuläre, einsame Landschaften an der Grenze zu Russland oder China.

Wanden & Trekking. Um Ulan Bator

Die Region um die Hauptstadt ist auch schon sehr interessant. Da ist der Selenge-Aimag mit dem Kloster Amerbayasgalant im Norden, der Khentii-Aimag als Urheimat der Mongolen im Osten oder die Region Ulan Bator selbst. Das Khentii-Gebirge direkt nordöstlich der Hauptstadt lädt zu Wanderungen ein, und Kultur wird in Ulan Bator eh genug geboten - von Buddhismus über Sozialismus bis Neuzeit.

Wanden & Trekking. Reisevorschlag

Fährt man das erste Mal in die Mongolei, fällt am schwersten die Überlegung, in welche Region man fahren soll. Ulan Bator steht eigentlich schon automatisch auf dem Programm, weil die meisten Reisenden dort per Flugzeug ankommen. Aber dann wird es unübersichtlich.

Man könnte sich ja mal ein paar grundsätzliche Fragen stellen:

  • Will ich vor allem wilde Natur, oder möchte ich auch von der Kultur und Geschichte etwas mehr mitbekommen?
  • Will ich noch den zeitlichen und finanziellen Aufwand für einen Inlandsflug investieren?
  • Will ich möglichst wenig im Land fahren, oder kann ich die fantastischen Landschaften der Mongolei auch beim Durchfahren genießen?
  • Will ich eher besichtigen, oder will ich vielleicht auch viel wandern?

Wanden & Trekking. Der Genießer

Wer wenig fahren will, keinen Inlandsflug braucht und Natur und Kultur gleichermaßen erleben will, der ist in der näheren Umgebung von Ulan Bator auch schon ganz gut aufgehoben. Damit meine ich den Selenge-Aimag mit dem Kloster Amerbayasgalant, den Khentii-Aimag als Urheimat der Mongolen und die Region um Ulan Bator. Auch für Reisende mit kurzem Urlaub ist das eine Empfehlung, weil nicht so viel Zeit für die Überwindung längerer Strecken aufgewendet werden muss.

Sanddünen

Wanden & Trekking. Der Naturbursche

Liebhaber der wildesten, abgelegensten und unberührtesten Landschaften sollten vielleicht in einen Inlandsflug investieren und sich in den entlegenen Westen aufmachen. Dort liegen die spektakulärsten Gebirgslandschaften und die meisten großen Seen der Mongolei. Allerdings versäumt man dann vieles, was die Mongolei als Ganzes ausmacht, wie die Gobi als ganz eigene Landschaft oder die Klöster und die alte Hauptstadt Karakorum.

Wanden & Trekking. Der Kultur- und Landschaftsliebhaber

Wer viele verschiedene typische Landschaften der Mongolei sehen will und sich auch für die mongolische Geschichte und Kultur interessiert, der bricht am besten auf vier Rädern Richtung Süden auf. Zwischen Ulan Bator und dem äußersten Südzipfel der Mongolei liegen landschaftliche und kulturelle Leckerbissen wie an einer Perlenkette aufgereiht. Allerdings muss man sich - je nach Programm - auf über 2000 km im Auto einstellen.

Wanden & Trekking. Vorschläge

Für alle drei Reisetypen hat der Veranstalter Wikinger Reisen jeweils eine Tour im Programm.

Der Genießer bekommt mit der Reise "Naturschauspiele im Reich des Khan" (Reisenr. 3206) eine zweiwöchige Tour mit vergleichsweise wenig Fahrerei (1200 km) und leichten Wanderungen.

Dem Naturburschen wird die Reise "Auf Nomadenpfaden durch das Land des Dschingis Khan" (Nr. 3207T, 15 Tage) am besten gefallen, die auch einen Trekking-Teil enthält.

Für den Kultur- und Landschaftsliebhaber passt die 18tägige Reise "Unterwegs im Land des blauen Himmels" mit der Reisenummer 3208. Hier erkundet die Gruppe die abwechslungsreichen Kultur- und Naturlandschaften zwischen Ulan Bator und dem Gobi Altai im Süden. 10 Wanderungen stehen hier auf dem Reiseplan. Eine ähnliche Tour plane ich 2021 anzubieten.

Wikinger ReisenEine Fahrrad-Reise hat Wikinger auch im Programm.

Über diese Schaltfläche kommst Du auf die Wikinger-Seiten ->

Tipp: Unten stellt ein > Film die Reise 3208 vor.

Wandern

Die Mongolei ist auch ein Wanderland. Trotz der Weite des Landes ist das Wandern an vielen Stellen attraktiv, nicht nur in den Gebirgen. Markierte Routen oder ein Wanderwegenetz gibt es allerdings nicht. Oft gibt es noch nicht einmal Pfade, man wandert einfach drauf los. Da das Gelände meist sanft geschwungen ist, braucht man keine unüberwindlichen Felswände etc. fürchten.

Hilfreich ist ein GPS-Gerät, damit man nach einer improvisierten Wanderung leicht wieder zu seinem Camp zurück findet. Meist kann man aber sowieso weit schauen.

Von Gewittern abgesehen gibt es nur wenige spontane Wetterumschwünge.

Die Camps der Hirten werden von Hunden bewacht. Deshalb sollte man da einen Bogen drum machen!

Literatur, Führer, Karten, Filme ...

Wanden & Trekking. Wanderführer

Mongolei: Wanderungen, Trekkingtouren, Mehrtagestouren, Bergtouren. Autor Jens Geu.

Wanden & Trekking. Karten

Reise Know-How Landkarte Mongolei (1:1.600.000)

Sanddünen

Wanden & Trekking. Reiseführer

Trescher Reiseführer Mongolei: Der Reiseführer über die Mongolei bietet eine gelungene Mischung aus Hintergrundinformationen und Beschreibung der Regionen. Die Hintergrundinformationen im ersten Teil des Buches sind sehr ansprechend geschrieben und entsprechend gut zu lesen. Das Autorenteam vermeidet, zu viele Details wie Zahlen und Daten aufzulisten. So bekommt der Leser schnell einen Überblick. Für konkretere Informationen, wie z.B. Jahreszahlen oder genaue Abläufe von geschichtlichen Ereignissen, kann man dann ja bei Interesse individuell weiter recherchieren.

Nach der Lektüre des allgemeinen Teils fühlt sich der Leser gut informiert über das Reiseland Mongolei. Im zweiten Teil erfolgt - nach Bezirken sortiert - die Vorstellung der konkreten Reisegebiete. Die Zielgebiete sind nach Aimags sortiert, das sind die Provinzen der Mongolei. Über eine Karte auf dem hinteren Buchdeckel verortet man schnell den entsprechenden Aimag, um den es im Text gerade geht. Auch die zweigeteilte Übersichtskarte - eine Hälfte im vorderen, die andere Hälfte im hinteren Buchdeckel - ist sehr hilfreich. Durch die Darstellung von Ebenen und Gebirgen sowie der wichtigsten Landschaftsteile kann sich der Reisende in spe ein gutes Bild von der Geomorphologie des Landes machen.

Neben allgemeine Informationen, Charakterisierung der Landschaften und Vorstellung der konkreten Sehenswürdigkeiten sind im regionalen Teil die Orte beschrieben mit der entsprechende Infrastruktur. Das heißt z.b. Adressen von Touristinformationen, Zug- und Busverbindungen, Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten. Immer wieder findet der Leser im Buch auch einzelne Essays, die bestimmte Themen der Mongolei etwas genauer betrachten.

Schöne Fotos runden den Reiseführer ab, motivieren zum Lesen und vermitteln einen guten Eindruck von dem, was den Reisenden in der Mongolei erwartet. Das Buch ist kein Wanderführer. Einzelne Wanderungen werden jedoch trotzdem erwähnt.

Reise Know-How Mongolei: Reiseführer für individuelle Reisen. Der Text klingt manchmal erwas negativ, aber es gibt viele gute Infos.

Lonely Planet Mongolia

Diese und weitere Bücher über die Mongolei bei Amazon.

Wanden & Trekking. Hintergrund-Wissen Mongolei

C. H. Beck Wissen: Die Mongolen

Beck´sche Reihe: Länderkunde Mongolei (A. Schenk)

Biographie Dschingis Khan, rororo

Galsan Chinag " Der blaue Himmel "

Galsan Chinag " Die Karawane "

Galsan Chinag " Die 9 Träume des Chingis Khan "

Das Arbeiten mit einem Sprachführer ist problematisch, weil das Verständnis oft an der Aussprache scheitert.

Wanden & Trekking. Filme

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Das Lied von den zwei Pferden

Die Höhle des gelben Hundes

Die Geschichte vom weinenden Kamel

Ulan Bator / Ulaan Baatar

Ulan Bator wirkt auf den ersten Blick nicht sonderlich einladend. Es gibt außerhalb der Tempel kaum "schöne" Plätze, wo man mal verweilen möchte. Auch Gartencafés á la Leh oder Kathmandu sind Fehlanzeige. Trotzdem kann man in der Stadt ein paar interessante Sachen erleben.

Mongolei

Wanden & Trekking. Don´t miss it

Suchbaatar-Platz: Parlament, Oper, Hauptpost ...

Gandan Kloster: Das buddhistische Hauptkloster in der Mongolei.

Winterpalast des Bogd Khan

Dschojdschiyn Lamyn Museum: Alte Tempelanlage als ehemaliger Sitz des Staatsorakels

Naturhistorisches Museum: Saurier-Skelette, Relief des Landes. Leider z.Zt. (2018) wegen Baumängeln schon länger geschlossen.

National-Historisches Museum

Schwarzmarkt: Der Markt ist schon lange legalisiert und ist der größte Markt der Mongolei für Gebrauchsgegenstände. Interessant zwar, aber etwas raue Atmosphäre, viele Taschendiebe, auch mit Rasierklingen.

Zaisan-Hügel: Tolle Ausblicke über die ganze Stadt.

Wanden & Trekking. Internet

Diverse Internetcafés liegen an der Peace Avenue und an der Straße zwischen Hauptkaufhaus und Staatszirkus.

Wanden & Trekking. Nachtleben

Es machen immer mehr Kneipen und Musik-Clubs auf. Das Chinggis Beer ist nach deutschem Rezept gebraut.

Reisepraktisches,Verhalten

Praktische Informationen und Hinweise zum angemessenen Verhalten in der Mongolei findest Du auf der Extraseite > Praktisches & Verhalten

weiterführende Links

Informationen zur Mongolei bei Mongolei.de. Hier gibt es Seiten zur Kultur, Landesinfos, Berichte, Adressen, News, Newsletter, Organisationen ...

Länderinformation des Auswärtigen Amtes - zu Politik, Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit

Deutsches Radio UB Aktuelle Inlandsmeldungen vom Deutschen Radio Ulan Bator

Reiseberichte-Mongolei.de: verschiedene Reiseberichte über die Mongolei

FloraGREIF Virtuelle Flora der Mongolei (engl.)